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<title>Veranstaltungsblog</title>
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<description><![CDATA[Veranstaltungsblog|CFO Forum Schweiz - CFOs]]></description>
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<image><title>Veranstaltungsblog</title>
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<title>Neumitgliederbegrüssung, 20. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Prof. Dr. Wolfgang Jenewein</title>
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<description><![CDATA[Die 20. Vereinsversammlung des CFO Forum Schweiz vom 11. März 2026 im Glockenhof in Zürich war ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Bereits...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:16:01 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die 20. Vereinsversammlung des CFO Forum Schweiz vom 11. März 2026 im Glockenhof in Zürich war ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Bereits vor der eigentlichen Veranstaltung begrüsste Präsident Markus Gisler 13 Neumitglieder im kleinen Rahmen herzlich im Verein. Markus Gisler informierte kurz über die Geschichte des Forums, über den Zweck des Vereins, über kommende Veranstaltungen des Jubiläumsjahres und über den vertrauens- und respektvollen Umgang der Mitglieder an den Anlässen. Die Begrüssung bot den neuen Vereinsmitgliedern eine ideale Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre erste Kontakte zu knüpfen und andere neue Mitglieder kennenzulernen – ein gelungener Auftakt zum Abend.<br><br>Pünktlich um 17:30 Uhr startete die <strong>20. Vereinsversammlung</strong>, an der insgesamt 66 Mitglieder teilnahmen. Die statutarischen Geschäfte wurden zügig und konstruktiv abgehandelt. Ein emotionaler Moment war die Verabschiedung von Raymund Scheffrahn, der dem Vorstand des CFO Forum Schweiz über viele Jahre hinweg mit grossem Engagement und Herzblut gedient hat. Präsident Markus Gisler würdigte seine Verdienste in herzlichen Worten und dankte ihm im Namen des gesamten Vereins für seine langjährigen und wertvollen Beiträge. Gleichzeitig durfte der Verein Jörn Harde als neues Vorstandsmitglied willkommen heissen, der frischen Wind in die Vereinsarbeit bringen wird. Jörn Harde wandte sich kurz an die Anwesenden, dass er sich sehr auf die Mitarbeit im Vorstand freue.<br><br>Um 18:45 Uhr betrat <strong>Prof. Dr. Wolfgang Jenewein</strong> das Podium und hielt ein inspirierendes Referat unter dem Titel «Was grossartige CFOs anders machen». Jenewein, bekannt für seine pointierten Thesen zur Führungskultur, führte das Publikum auf eine Reise durch die psychologischen und organisationalen Grundlagen exzellenter Führung. Im Zentrum seines Vortrags stand ein überraschender Gedanke: Verletzlichkeit als Fundament von Hochleistung. Anstatt Stärke durch Unnahbarkeit zu demonstrieren, so Jenewein, zeichnen sich die besten Führungspersönlichkeiten gerade durch die Bereitschaft aus, sich zu öffnen – von Klischees und Fakten über Meinungen und Emotionen bis hin zur echten Selbstoffenbarung. Diese Entwicklungsstufen beschrieb er als Pfad, den aussergewöhnliche CFOs aktiv und bewusst gehen. Besonders eindrücklich war auch sein Vergleich zweier grundlegend verschiedener Ansätze im Change Management: dem klassischen Modell Analyse → Plan → Change stellte er das wirkungsvollere Modell See → Feel → Change gegenüber – ein Paradigmenwechsel, der im Saal spürbar für Denkanstösse sorgte. Darüber hinaus beleuchtete Jenewein, wie sich unterschiedliche Persönlichkeitstypen innerhalb einer Organisation auf den Achsen Performance und Energie verorten lassen und welch entscheidenden Einfluss diese Dynamiken auf die gesamte Organisationskultur haben. Der Vortrag kam bei den Mitgliedern ausgezeichnet an und löste lebhafte Diskussionen aus.</p><p>Markus Gisler dankte Prof. Dr. Jenewein herzlich für seine wertvollen Ausführungen und allen Teilnehmenden für ihr Kommen. Der Abend klang ab 19:45 Uhr bei einem Apéro Riche aus, bei dem die Themen des Referats und aktuelle CFO-Fragen in angeregter Runde weiterbesprochen wurden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Economic Outlook 2026</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/135471</link>
<description><![CDATA[Der Economic Outlook 2026 vom 20. November 2025, organisiert von der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) in Zusammenarbeit mit dem CFO Forum Schweiz, war erneut...]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 17:34:11 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Economic Outlook 2026 vom 20. November 2025, organisiert von der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) in Zusammenarbeit mit dem CFO Forum Schweiz, war erneut ein voller Erfolg. Rund 70 Mitglieder der beiden Vereine kamen zusammen, um einen vertieften Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu erhalten. Pünktlich um 17.00 Uhr begrüsste Daniel Wüest, Präsident des VSF, die Anwesenden und leitete zum ersten Referat über.</p><p>Moderiert von Ueli Schieferli (UBS) beantwortete Martin Hirzel, Präsident von Swissmem, Fragen des Moderators und aus dem Publikum. Dabei beleuchtete er unter anderem die erwarteten Auswirkungen des aktuellen Zoll-Deals mit den USA auf die Schweizer Maschinenindustrie, die Rolle der Schweiz im Bereich Nachhaltigkeit sowie die Wahrnehmung und Stimmung gegenüber der Schweiz im Ausland. Nach einer kurzen Pause gewährte Burkard Varnholt, CIO UBS Switzerland AG, einen Einblick in seine Sicht auf die globalen Märkte, und zwar aus der Perspektive eines Anlegers. Er sprach über die Kraft der besseren Idee, das Leben im grossen Bullenmarkt und vermittelte seine zentrale Botschaft: Stay invested at all times.</p><p>Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz – CFOs, rundete die Veranstaltung mit einem kurzen Schlusswort ab. Er dankte allen Teilnehmenden herzlich für ihr Kommen und ihre wertvollen Beiträge, dem VSF für die Organisation des tollen Anlasses und der UBS für die Gastfreundschaft. Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro Riche in der Bottega di Mario aus, bei dem die Inhalte der Referate und weitere CFOs Themen intensiv diskutiert wurden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Firmenbesuch Weidmann Gruppe</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/135254</link>
<description><![CDATA[Am Dienstag, 11. November 2025 hatten rund 50 Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei der Weidmann Gruppe in der schönen Stadt Rapperswil einen exklusiven...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:35:39 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am Dienstag, 11. November 2025 hatten rund 50 Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei der Weidmann Gruppe in der schönen Stadt Rapperswil einen exklusiven Einblick in die Welt innovativer industrieller Technologien zu erhalten.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Kurz nach 16:00 Uhr begrüsste Präsident Markus Gisler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CFO Forums und bedankte sich bei der Weidmann Gruppe für die Gastfreundschaft und Offenheit, das CFO Forum zu empfangen. Alexander Boeni, CFO der Weidmann Gruppe, begrüsste seinerseits die Gäste und stellte die drei zentralen Geschäftsbereiche der Weidmann Gruppe gleich selber vor: Weidmann Electrical Technology, Weidmann Medical Technology und Weidmann Fiber Technology. Die Teilnehmenden erhielten vom CFO aufschlussreiche Informationen zur Unternehmensgeschichte, zu den strategischen Schwerpunkten sowie über die vielfältigen Anwendungen der Weidmann-Technologien.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Anschliessend leitete Alexander Boeni über zu einem für CFOs interessanten Data-Mining-Projekt von Weidmann und EY. Vertreter von EY zeigten, wie datengetriebene Methoden Transparenz in Geschäftsprozesse bringen und deren Optimierung unterstützen. Am Beispiel des Verkaufsprozesses bei Weidmann Electrical Technology wurde praxisnah und sehr anschaulich erläutert, wie Process Mining im Unternehmen eingesetzt wird. Eine Live-Demo sowie ein Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten rundeten das Referat ab und boten reichlich Anlass für angeregte Diskussionen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein besonderes Highlight bildete der von sehr motivierten und engagierten Mitarbeitenden aller Hierarchiestufen geführte Rundgang durch den Demoraum und die Produktionsanlagen. In drei Kleingruppen erhielten die Mitglieder exklusive Einblicke in die branchenführende Isoliertechnologie für Hochspannungstransformatoren sowie in modernste Fertigungsprozesse, darunter die vollautomatisierte Spritzgussverarbeitung für Anwendungen in Pharma, Diagnostik und Medical Devices. Stationen wie der Blick auf einen aufgeschnittenen Transformator und Erläuterungen zu einer riesigen Produktionsmaschine zur Herstellung von Isoliermaterial verdeutlichten die Bandbreite der technologischen Anwendungen. Abgerundet wurden die Präsentationen mit einer Vorstellung innovativer Lösungen im Beauty-Bereich, bei denen Weidmann Fiber Technology das Potenzial von natürlicher, organischer Cellulose auslotet.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nach dem Rundgang klang der Anlass bei einem feinen Apéro Riche aus, der reichlich Gelegenheit zum Austausch und Networking bot. Der Anlass ermöglichte Einblicke in die industrielle Welt der Weidmann Gruppe. Wir danken der Weidmann Gruppe herzlich für die Einladung und die Möglichkeit, einen Einblick in ihre Technologien und Prozesse zu erhalten.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung &quot;Steueranlass&quot;</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/134555</link>
<description><![CDATA[Am 22. Oktober 2025 wurden die CFOs Mitglieder mit zwei aufschlussreichen Präsentationen und einer animierten Diskussion in die Komplexitäten moderner Steuersysteme...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:30:22 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 22. Oktober 2025 wurden die CFOs Mitglieder mit zwei aufschlussreichen Präsentationen und einer animierten Diskussion in die Komplexitäten moderner Steuersysteme eingeführt. Die Veranstaltung gewährte praxisorientierte Einblicke aus der Sicht eines Beratungsunternehmens einerseits und aus der Sicht einer international tätigen Firma andererseits, die täglich mit komplexen steuerlichen Fragestellungen in unterschiedlichen Ländern konfrontiert ist.<br>&nbsp;<br>André Bieri (EY) vermittelte in seiner Präsentation „Nationale und internationale Steuerplanung im neuen Zeitalter“ einen fundierten Einblick in die Komplexität des Schweizer Steuersystems. Er fokussierte insbesondere auf die Swiss Tax Reform (STAF) und den OECD BEPS 2.0 Pillar Two, mit denen er in seiner täglichen Beratungspraxis regelmässig arbeitet. Seine praxisnahen Erfahrungen zeigten eindrücklich, wie Unternehmen in der Schweiz unter diesen Rahmenbedingungen agieren und welch engen Spielräume sie haben.<br>&nbsp;<br>Aus einer anderen Perspektive beleuchtete Dr. Martin Arzethauser, Leiter Konzernsteuern bei Kühne+Nagel, die Thematik anhand anschaulicher Beispiele aus dem steuerlichen Alltag eines global agierenden Unternehmens. Er betonte, dass sich die Steuerpolitik zunehmend zu einem zentralen Treiber neuer Formen der Tax Compliance entwickle und zeigte auf, wie Unternehmen darauf reagieren – unter anderem durch die Anwendung des Prinzips „integrieren – ausführen – abgleichen“. Sein Fazit: Da Unternehmen die externen Umstände nicht beeinflussen könnten, müssen sie wenigstens intern mit Unterstützung von (Steuer-)Technologie die Compliance lösbar machen mit dem Ziel, ungewollten finanziellen Schaden zulasten des Unternehmens soweit wie möglich abzuwenden.<br>&nbsp;<br>Im Anschluss an die beiden Vorträge entwickelte sich ein Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der internationalen Steuersysteme ergeben. Die vielseitigen Beiträge und Argumente beider Referenten verdeutlichten, wie komplex und vielschichtig die Praxis der Steuerberichterstattung in unterschiedlichen Unternehmenskontexten ist. Die steuerliche Grosswetterlage zeige ein deutlich aggressiveres internationales Steuerklima, mit einer Abkehr von der regelbasierten Beurteilung hin zur Erfüllung behördlicher Vorgaben und Leistungsziele, so dass die lokale Steuerpolitik das Leistungsversprechen gegenüber Kunden verteuere und die Gewinnspanne reduziere.<br>&nbsp;<br>Die Veranstaltung wurde mit einem Apéro abgerundet, bei dem in entspannter Atmosphäre weitere praktische Erfahrungen und Herausforderungen aus dem CFO-Alltag ausgetauscht wurden. Die lebhaften Unterhaltungen boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, die vorgestellten Inhalte zu diskutieren, praxisrelevante Schlüsse zu ziehen und neue Perspektiven zu gewinnen.<br>&nbsp;<br>Wir danken den Referenten herzlich für ihre spannenden fachlichen Beiträge sowie allen Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre aktive Mitwirkung an den Diskussionen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Sechstes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/133295</link>
<description><![CDATA[Am 19. September trafen sich CFOs Mitglieder in Meggen für einen ereignisreichen Tag mit sportlichen Aktivitäten und gemeinschaftlichen Erlebnissen.]]></description>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:52:56 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bereits zum sechsten Mal organisierte das CFO Forum das beliebte Schweizerische CFOs-Golfturnier, bei dem sich die Führungskräfte zu einem abwechslungsreichen Sporttag trafen. Am Vormittag startete das 18-Loch-Golfturnier, an dem 16 Golferinnen und Golfer mit viel Engagement um attraktive Preise spielten.</span></span><br><br><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Parallel dazu bot sich für Golf-Neulinge am Nachmittag, wie in den letzten Jahren, eine besondere Gelegenheit: In einem speziellen Einführungskurs lernten 11 Interessierte unter professioneller Betreuung die Grundlagen des Golfsports kennen und wagten ihre ersten Versuche auf dem Green.<br><br>​​​​​​​Optimale Wetterbedingungen mit klarem Himmel und milden Temperaturen sorgten für eine ausgezeichnete Atmosphäre. Diese perfekten Voraussetzungen trugen zur entspannten und fröhlichen Stimmung während des gesamten Events bei.<br>Neben der sportlichen Komponente stand besonders das Miteinander im Fokus. Der traditionelle "CFOs Apéro" und das gemeinsame Dinner boten den idealen Rahmen für persönliche Gespräche und Networking. In aufgeräumter, fröhlicher Atmosphäre wurden die Turniererfolge gewürdigt und die Siegerinnen und Sieger ausgezeichnet.<br><br>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für diesen gelungenen Tag, der von Begeisterung, fairem Wettkampf und Kameradschaft geprägt war. Die Planungen für die nächste Ausgabe laufen bereits, und wir freuen uns auf ein weiteres unvergessliches Event, das Sport und Gemeinschaftssinn erfolgreich verbindet.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Onlineevent: Notübernahme der Credit Suisse aus CFO Sicht</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/133297</link>
<description><![CDATA[Am 16. September 2025 (Abendtermin) und am 22. September 2025 (Mittagstermin) fanden zwei Online-Veranstaltungen des CFO Forums Schweiz statt, an denen insgesamt...]]></description>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:52:18 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 16. September 2025 (Abendtermin) und am 22. September 2025 (Mittagstermin) fanden zwei Online-Veranstaltungen des CFO Forums Schweiz statt, an denen insgesamt rund 60 CFOs teilnahmen.<br><br>Markus Gisler begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund der Veranstaltung und stellte die Referenten vor. Christian Bitterli und Michelle Koch (beide Hochschule Luzern, IFZ) präsentierten die Auswertungen einer vom CFO Forum Schweiz durchgeführten Studie zu den Auswirkungen der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS auf die Bankenbeziehungen von KMU in der Schweiz.<br><br>Die Veranstaltung begann mit der Beschreibung des Themas, wobei die Zielsetzung, das Design und die Methodik der durchgeführten Studie erläutert wurden. Der Hintergrund der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS und deren potenzielle Auswirkungen auf die Schweizer KMU-Landschaft wurden dargestellt. Anschliessend wurden aggregierte Daten zu den teilnehmenden Unternehmen sowie die Studienergebnisse präsentiert, die sich auf die Anzahl der Bankverbindungen, die Nutzung verschiedener Bankentypen und die Hausbankwahl konzentrierten. Im weiteren Verlauf wurden die konkreten Auswirkungen der Übernahme auf die Bankprodukte dargestellt und die Befürchtungen der KMU aufgegriffen, wobei untersucht wurde, welche sich bestätigten und welche sich nicht bewahrheiteten. Die Präsentation umfasste zudem eine Analyse der Massnahmen, die von den Unternehmen ergriffen wurden, sowie deren Erwartungen bzw. Wünsche bezüglich zukünftiger Entwicklungen. Abschliessend wurde ein zusammenfassendes Fazit präsentiert.</p><p><em>Hinweis: Die Präsentationsfolien stehen den Teilnehmenden der Online-Veranstaltung zur Verfügung. Die vollständige Studie wird den teilnehmenden Unternehmen zugänglich gemacht.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung &quot;Serious Games&quot;</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/128411</link>
<description><![CDATA[Am 2. April 2025 durften die Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Welt der Serious Games erleben. Das Interesse an diesem interaktiven Format war bemerkenswert...]]></description>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 09:17:30 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 2. April 2025 durften die Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Welt der Serious Games erleben. Das Interesse an diesem interaktiven Format war bemerkenswert - die Veranstaltung bot eine Mischung aus theoretischen Grundlagen, praktischer Anwendung und vielen spielerischen Elementen.</p><p><br>Der Abend begann mit einem inspirierenden Vortrag von Volker Dostmann, CFO der SFS Group, der unter dem Titel "CFO Experience" eindrucksvoll demonstrierte, wie er in seinem Unternehmen Finanzwissen spielerisch vermittelt. Besonders beeindruckend war sein Bericht über ein Brettspiel, welches internationale Manager eine Woche lang nutzen, um betriebswirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge besser zu verstehen. Seine praxisnahen Erfahrungen zeigten deutlich, wie moderne Unternehmen komplexe Finanzthemen auf zugängliche Weise vermitteln können.<br><br>Im Anschluss bot die "Hands-on Session" den Teilnehmenden die Möglichkeit, zwei verschiedene Serious Games selbst auszuprobieren. Unter der fachkundigen Anleitung der Experten von Gamesolution und Prof. Dr. Max Monauni von der Hochschule Luzern konnten die teilnehmenden Finanzchefinnen und Finanzchefs unterschiedliche spielerische Ansätze kennenlernen. Die mitgebrachten Laptops ermöglichten einen direkten Zugang zu den vorgestellten Tools und Methoden. Die Veranstaltung verdeutlichte überzeugend, wie Serious Games komplexe Themen verständlich machen können, wie spielerische Elemente Change-Prozesse unterstützen und welche neuen Wege es gibt, mit den Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz neue Kompetenzen und Innovation in den Unternehmensalltag zu integrieren.<br>​​​​​​​<br>Der Abend klang mit einem entspannten Apéro aus, der eine ideale Plattform für intensiven fachlichen Austausch und Networking bot. Die Kombination aus theoretischen Einblicken und praktischen Erfahrungen machte den Event zu einem wertvollen Erlebnis für alle Teilnehmenden, bei dem ausserordentlich viel gelacht wurde.<br><br>Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die spannenden Diskussionen sowie bei Gamesolution und der Hochschule Luzern für die fachkundige Begleitung durch die faszinierende Welt der Serious Games.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neumitgliederbegrüssung, 19. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Werner Wohlwend, CFO Zirkus Knie</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/127513</link>
<description><![CDATA[Im Vorfeld der 19. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz konnten am 05. März 2025 insgesamt 11 Neumitglieder begrüsst werden. Präsident Markus Gisler hiess...]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 07:21:17 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Im Vorfeld der 19. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz konnten am 05. März 2025 insgesamt 11 Neumitglieder begrüsst werden. Präsident Markus Gisler hiess die neuen CFOs willkommen. Bei einem geselligen Apéro ergab sich für die Neuankömmlinge die ideale Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.<br><br>Die anschliessende Vereinsversammlung verzeichnete eine beeindruckende Teilnehmerzahl von rund 70 Mitgliedern, was das anhaltende Interesse und die starke Verbundenheit mit dem Verein verdeutlicht. Einen besonderen Moment stellte die Ehrung von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern dar: Sowohl Präsident Markus Gisler als auch Vizepräsidentin Barbara Heller wurden für ihr 10-jähriges Engagement an der Spitze des Vereins mit viel Anerkennung und Dankbarkeit gefeiert.<br><br>Nach dem offiziellen Vereinsteil begeisterte Werner Wohlwend, CFO des Zirkus Knie, die Anwesenden mit seinem fesselnden Vortrag zum Thema "Agilität nicht nur in der Manege". Werner Wohlwend nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die über 100-jährige Geschichte des Traditionsunternehmens, das mittlerweile in der 7. Generation geführt wird. Besonders eindrücklich schilderte er die Herausforderungen der Jubiläumstour 2019 sowie die notwendigen Anpassungen während der Corona-Jahre 2020/2021. Der CFO des Zirkus Knie betonte die zentrale Bedeutung einer anpassungsfähigen Organisationsstruktur, um schnell und effektiv auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Detailliert ging er auf wesentliche Aspekte des Finanzmanagements ein: von Budget und Informationsbeschaffung über Cash Management bis hin zum Management Accounting. Besonders interessant waren seine Ausführungen zur Transformation von klassischen zu agilen Methoden. Als Fazit unterstrich Wohlwend, dass agile Ansätze nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im Tagesgeschäft erhebliche Vorteile bieten.<br><br>Den Abschluss des gelungenen Abends bildete ein reichhaltiger Apéro Riche, der weiteren Raum für intensive Gespräche, Networking und fachlichen Austausch bot. In dieser angenehmen Atmosphäre konnten bestehende Kontakte vertieft und neue Verbindungen geknüpft werden. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für diesen erfolgreichen Vereinsabend!​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2025</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/124265</link>
<description><![CDATA[Am 05. November 2024 trafen sich rund 80 Mitglieder des CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) zu ihrer traditionellen, gemeinsamen...]]></description>
<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 17:08:24 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 05. November 2024 trafen sich rund 80 Mitglieder des CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) zu ihrer traditionellen, gemeinsamen Abendveranstaltung bei Swiss Life Asset Managers in Zürich. Nach der Begrüssung durch Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz, hiess Dr. Stephan Thaler, Geschäftsführer/CEO der Anlagestiftung Swiss Life, die Gäste herzlich willkommen. In seinen einführenden Worten gab er interessante Einblicke in die Geschichte des historischen Gebäudes, in dem die Veranstaltung stattfand.</p><p>Marc Brütsch, Chefökonom von Swiss Life, eröffnete die Vortragsreihen mit einer präzisen Analyse der aktuellen Wirtschaftslage. Unter dem Titel "Die drei Pole der Konjunkturanalyse" beleuchtete er zunächst die Inflation und kam zum Schluss, dass die Zentralbanken ihre Mission weitgehend erfüllt haben. Besonders aufschlussreich waren seine Ausführungen zu den anhaltenden Herausforderungen in Europa, wo er zwei bis drei Hauptgründe für die verlängerte Konjunkturflaute identifizierte. Auch die politische Verunsicherung, die über die US-Wahlen hinausgeht, wurde analysiert.<br><br>Nach einer kurzen Pause folgte ein spannender Vortrag von Prof. Dr. Katja Rost, Soziologieprofessorin an der Universität Zürich, zum Thema "Umgang von Unternehmen mit Age Diversity". Sie ging der Frage nach, ob es sich dabei nur um eine neue Managementmode handelt oder ob tiefergreifende gesellschaftliche Veränderungen dahinterstehen. Ihre Analyse der verschiedenen Altersdiversitäts- und Generationenkonzepte bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der modernen Unternehmensführung. Besonders interessant waren ihre konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmen im Umgang mit verschiedenen Altersgruppen.<br><br>Daniel Wüest, Präsident der VSF, rundete den offiziellen Teil mit einem Schlusswort ab, bevor die Teilnehmenden beim anschliessenden Apéro riche die Gelegenheit zum intensiven Networking nutzten. Die angeregte Diskussion der Vortragsthemen zeigte, wie sehr beide Referate den Nerv der Zeit getroffen hatten.<br>Die Kombination aus makroökonomischer Analyse und gesellschaftlichen Entwicklungen machte den Abend zu einer wertvollen Veranstaltung für alle Teilnehmenden. Die Präsentationen stehen den eingeloggten Teilnehmenden im internen Bereich zur Verfügung.</p><p><br>Ein besonderer Dank gilt Swiss Life Asset Managers für die grosszügige Gastfreundschaft sowie den beiden Referierenden für ihre aufschlussreichen Vorträge.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs zu Besuch im Pop-up Museum von Breitling</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/124258</link>
<description><![CDATA[Am 30. Oktober 2024 durften die Mitglieder des CFO Forum Schweiz einen exklusiven Einblick in die Welt von Breitling im Herzen von Zürich erleben. Das Interesse...]]></description>
<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 17:08:17 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 30. Oktober 2024 durften die Mitglieder des CFO Forum Schweiz einen exklusiven Einblick in die Welt von Breitling im Herzen von Zürich erleben. Das Interesse an diesem Event war überwältigend - die verfügbaren Plätze waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht, und es entstand eine beachtliche Warteliste.</span></span></p><p><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Abend begann um 17:30 Uhr mit einem stilvollen Empfang im historischen Widder Hotel. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um ein optimales Erlebnis zu gewährleisten. Dr. Lars M. Kästle, CFO der Breitling Gruppe, bot in seinem fesselnden Vortrag tiefe Einblicke in die strategische und finanzielle Führung eines der renommiertesten Schweizer Uhrenunternehmen. Parallel dazu erhielt die andere Gruppe eine exklusive Führung durch das Pop-up Museum.</span></span><br><br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Abend klang mit einem flying Apéro riche im Museum aus, der eine perfekte Plattform für intensiven fachlichen Austausch und Networking bot. Die Kombination aus historischen Einblicken in die 140-jährige Unternehmensgeschichte und zukunftsweisenden Strategiediskussionen machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.</span></span><br><br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für alle, die mehr über die faszinierende Verbindung von Breitling zur Luft- und Wasserwelt erfahren möchten: Das Pop-up Museum ist öffentlich nach Anmeldung zugänglich. Weitere Informationen und Öffnungszeiten können <a data-cke-saved-href="https://breitling.com/at-de/140-years/pop-up-museum/?srsltid=AfmBOopK6-p3iPtWAedHXTiwB9dqiFDgpV9QPQqm-Cb4upKRTGkhcTHY" href="https://breitling.com/at-de/140-years/pop-up-museum/?srsltid=AfmBOopK6-p3iPtWAedHXTiwB9dqiFDgpV9QPQqm-Cb4upKRTGkhcTHY">hier</a> gefunden werden:  </span></span></p><p><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr reges Interesse und die spannenden Diskussionen sowie bei Breitling für diesen exklusiven Einblick in ihre Welt der Präzision und Innovation.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Fünftes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/122314</link>
<description><![CDATA[Diese Woche versammelten sich die Vereinsmitglieder in Meggen für einen Tag voller Emotionen, sportlicher Highlights und geselliger Momente.]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:15:15 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Auch in diesem Jahr trafen sich die CFOs, um beim fünften Schweizerischen CFOs-Golfturnier einen sportlichen Tag zu verbringen. Bereits am Vormittag starteten sie mit einem lockeren 9-Loch-Plauschturnier, bei dem der Spass im Vordergrund stand und der sportliche Ehrgeiz dennoch nicht zu kurz kam. Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag mit dem offiziellen Turnier weiter, bei dem rund 10 Teilnehmende um attraktive Preise spielten.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für alle, die bisher noch keine Berührungspunkte mit dem Golfsport hatten, gab es am Nachmittag die Gelegenheit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen. Unter der fachkundigen Anleitung von Golfprofis konnten etwa 11 Teilnehmende ihre ersten Schwünge ausprobieren und den Golfsport für sich entdecken.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das Wetter war ideal – strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten den gesamten Tag. Die Stimmung war entsprechend entspannt, und das Turnier sowie der Schnupperkurs fanden bei perfektem Golfwetter statt.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Tag stand jedoch nicht nur im Zeichen des Sports, sondern auch der Gemeinschaft. Beim anschliessenden "CFOs Apéro" und dem gemeinsamen Abendessen konnten sich die Teilnehmenden austauschen und den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Die Gewinner des Turniers wurden gebührend gefeiert und konnten ihre wohlverdienten Preise entgegennehmen.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz - CFOs möchte sich bei allen Teilnehmenden für einen grossartigen Tag voller Freude, sportlichem Einsatz und einem tollen Gemeinschaftsgefühl bedanken. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits gross, denn es verspricht erneut ein unvergesslicher Tag zu werden, an dem Sport und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «CKW»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/117583</link>
<description><![CDATA[Am 3. April 2024 hatten die Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei CKW in Rathausen in die Welt der Energieversorgung einzutauchen. Der Anlass startete...]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 13:10:04 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 3. April 2024 hatten die Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei CKW in Rathausen in die Welt der Energieversorgung einzutauchen. Der Anlass startete um 14.00 Uhr mit einer eindrücklichen Führung durch die Energiewelt der CKW. Die Teilnehmenden konnten ihren eigenen Energieverbrauch schätzen und berechnen, erhielten wertvolle Informationen über Energie und Ressourcen und sahen faszinierende Experimente. Die Führungen waren nicht nur informativ, sondern führten dank der Interaktivität auch zu vielen spannenden Diskussionen.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nach einer kurzen Pause begann um 15.45 Uhr die Vortragsreihe. Markus Gisler eröffnete den Anlass und übergab das Wort an Michael Sieber, CFO der CKW. In seinem Referat „Bewegte Zeiten - auch für den CFO“ ging er auf die aktuellen Herausforderungen in der Energiebranche und deren Auswirkungen auf die Finanzwelt ein, darunter Themen wie Risikomanagement, Auswirkungen auf Finanzkennzahlen und Stromtarife in der Grundversorgung.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Christof Lindemann, Vertreter der swenex - Swiss Energy Exchange Ltd, führte in das Thema „Strukturierte Strombeschaffung“ ein. Er stellte das Unternehmen swenex vor, erläuterte die Eckdaten und Dienstleistungsangebote des Unternehmens und diskutierte Ansätze zur strukturierten Strombeschaffung aus Sicht der CFOs. Er gab wertvolle Einblicke in die Methoden der Strombeschaffung, einschliesslich des Einsatzes von Limitensystemen und der planungsbasierten Beschaffung.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Stefan Gasser, Leiter Vertrieb der CKW, sprach über „Herausforderungen für CFOs im volatilen Energiemarkt“. Er gab Einblicke in die Besonderheiten des Strommarktes und illustrierte diese mit Praxisbeispielen zur Strombeschaffung unter Unsicherheit und Finanzierungsmodellen für Photovoltaikanlagen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Nachmittag klang mit einem Apéro aus, der eine gute Gelegenheit zum Austausch und Networking bot. Die Betriebsbesichtigung und die Vorträge boten eine hervorragende Plattform, um innovative Lösungen zu diskutieren und sich mit Experten und Gleichgesinnten zu vernetzen. Die Präsentationen stehen den eingeloggten Teilnehmern der Veranstaltung im internen Bereich zur Verfügung.&nbsp;</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neumitgliederbegrüssung, 18. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Dr. Carsten Stolz, CFO der Baloise Gruppe</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/116629</link>
<description><![CDATA[Am 14. März 2024 konnte Präsident Markus Gisler vorgängig an die Vereinsversammlung 15 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz an der Neumitgliederbegrüssung willkommen...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:12:10 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 14. März 2024 konnte Präsident Markus Gisler vorgängig an die Vereinsversammlung 15 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz an der Neumitgliederbegrüssung willkommen heissen. Die Begrüssung fand im Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz statt und bot die perfekte Gelegenheit, bei einem Apéro andere Neumitglieder kennen zu lernen und in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.&nbsp;</p><p>Anschliessend trafen sich rund 60 Mitglieder zur 18. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz - CFOs, ein Beweis für das grosse Engagement und die aktive Teilnahme unserer Mitglieder.&nbsp;Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Andreas Wolfisberg und Rolf Renz aus dem Vorstand, deren ausserordentliche und langjährige Verdienste mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern gewürdigt wurden. Anlässlich dieser Versammlung durften wir auch zwei neue Vorstandsmitglieder begrüssen: Eva Ammann und Markus Blanka-Graff. Ihre Wahl ist Ausdruck des Vertrauens unserer Mitglieder in ihre Fähigkeit, innovative Ideen einzubringen und den Verein weiter&nbsp;voranzutreiben.&nbsp;<br></p><p>Höhepunkt des Abends war der inspirierende Vortrag von Dr. Carsten Stolz, CFO der Baloise-Gruppe, zum Thema "Vom Brand in Glarus zu Frank Sinatra: Resilienz in der Versicherungs- und Finanzfunktion". Dr. Stolz fesselte das Publikum mit Einblicken in die herausfordernde und sich verändernde Landschaft der Versicherungs- und Finanzindustrie. Er beleuchtete, wie Versicherungsbilanzen die kollektive Risikoübernahme widerspiegeln und die einzigartige Rolle von Versicherungen als Stossdämpfer in den letzten 25 Jahren, die von Kapital- und Versicherungsereignissen wie Kapitalmarktkrisen, Naturkatastrophen und den jüngsten Zins- und Inflationsentwicklungen geprägt waren.</p><p>Besonders beeindruckend war Dr. Stolz' Diskussion der "Sieben Säulen der Resilienz", die einen vertieften Einblick in die Kernprinzipien gab, die die Resilienz in der Finanzfunktion stärken: Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Netzwerkorientierung, Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung. Diese Prinzipien verdeutlichen, wie die Finanzfunktion nicht nur Handlungsspielräume definiert, sondern auch Menschen definiert.</p><p>Den gelungenen Abschluss des Abends bildete ein köstlicher Apéro Riche, bei dem sich alle Anwesenden in unkomplizierter und angenehmer Atmosphäre nochmals intensiv austauschen konnten. Dieser gesellige Teil des Abends bot die perfekte Gelegenheit, die Gespräche des Abends weiterzuführen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Wir danken allen Mitgliedern für ihr Kommen!&nbsp;</p><p>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2024</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/113035</link>
<description><![CDATA[Der Economic Outlook in Zusammenarbeit vom CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) vom 9. November 2023 war ein voller Erfolg. Rund 60...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 10:17:25 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Economic Outlook in Zusammenarbeit vom CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) vom 9. November 2023 war ein voller Erfolg. Rund 60 Mitglieder trafen sich zu einem vertieften Wirtschaftsausblick. Das Programm begann pünktlich um 17.00 Uhr mit dem Eintreffen der Gäste. Daniel Schmucki, Präsident des VSF, begrüsste alle Anwesenden und leitete zum ersten Referat über.</p><p>Als erster Referent teilte Daniel Kalt von der UBS seine Expertise im Economic Outlook mit den Anwesenden. Nach einer kurzen Pause gab Stefani Rahmel von BearingPoint einen zukunftsorientierten Ausblick auf die Rolle des CFOs im Zeitalter der KI. Ihr Vortrag bot spannende Einblicke und regte zum Nachdenken an. Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz - CFOs, schloss die Veranstaltung mit einem Schlusswort, in dem er allen Teilnehmenden für ihr Kommen und ihre Beiträge herzlich dankte.</p><p>Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro Riche aus, bei dem die Inhalte der Referate intensiv diskutiert wurden.</p><p><br></p><p>Alle Mitglieder können die Slides im internen Bereich unter "Neueste Dokumente" einsehen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «Bad Ragaz»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/112362</link>
<description><![CDATA[Am 25. Oktober 2023 war das renommierte Grand Resort Bad Ragaz Treffpunkt für rund 25 Mitglieder des CFO Forum Schweiz - CFOs. Bei der Ankunft wurden die Gäste...]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 20:19:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 25. Oktober 2023 war das renommierte Grand Resort Bad Ragaz Treffpunkt für rund 25 Mitglieder des CFO Forum Schweiz - CFOs. Bei der Ankunft wurden die Gäste mit einem herzlichen Begrüssungskaffee empfangen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Gian Andrea Guidon nahm die Gäste mit auf eine spannende Tour hinter die Kulissen des Grand Resorts. So konnten die Teilnehmer unter anderem den beeindruckenden Weinkeller im Foyer bestaunen, in dem regionale Weine gelagert werden. Auch die King Suite, die mit einer beeindruckenden Grösse von bis zu 600 m² begeisterte, war ein Highlight der Führung. Der Spa-Bereich mit dem legendären Thermalwasser, dem 1870 erbauten Helena Bad, sowie der Fitness- und Massagebereich durften nicht fehlen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Anschliessend übernahm Lukas Kreienbühl, CFO des Grand Resorts, das Wort. In seiner Präsentation ging er auf die Geschäftsentwicklung 2022/23 ein. Ein zentrales Thema seiner Ausführungen war das diversifizierte Portfolio des Resorts, das von den Grand Hotels über die Tamina Therme und die Clinic Bad Ragaz bis hin zum Casino Bad Ragaz und den Golfplätzen reicht. Er unterstrich die Bedeutung einer hohen Eigenfinanzierung für zukunftsgerichtete Investitionen und betonte, wie wichtig es sei, die Atmosphäre im Hotel lebendig zu halten. Im Weiteren beleuchtete er die aktuellen Auszeichnungen, die Nachhaltigkeitsbestrebungen und präsentierte die neusten Finanzzahlen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Beim abschliessenden Apéro Riche, bei dem die Mitglieder die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und zu vernetzen, gab der Weinsommelier Daniel Kis faszinierende Einblicke in die Bündner Weine und präsentierte eine Auswahl passender Weine.</span></span>​​​​​​​<br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Besuch im Grand Resort Bad Ragaz war eine bereichernde Erfahrung. Bei einem entspannten Get-together konnten im Anschluss Gedanken, Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht werden.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Viertes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/111062</link>
<description><![CDATA[Diese Woche war Meggen Treffpunkt für die Vereinsmitglieder, die einen Tag voller Emotionen, Sport und Geselligkeit erlebten. ]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 08:29:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bereits um 11.00 Uhr trafen sich die CFOs, um im Rahmen eines Plauschturniers ihr Können in 9-Loch-Matches unter Beweis zu stellen. Doch das war erst der Anfang. Nach einer kurzen Verschnaufpause startete anfangs Nachmittag das vierte Schweizerische CFOs-Golfturnier, das neben dem sportlichen Wettkampf auch attraktive Preise für die Teilnehmenden bereithielt.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für diejenigen, die bisher noch keinen Kontakt mit dem Golfsport hatten, bot sich am Nachmittag eine besondere Gelegenheit. Bei einem Schnupperkurs konnten sie unter fachkundiger Anleitung von Golfprofis ihre ersten Schwünge versuchen und sich mit dem Sport vertraut machen.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Glücklicherweise blieb das Wetter trocken und gegen Abend klarte der Himmel auf und die Sonne zeigte sich, was die Atmosphäre noch angenehmer machte. </span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Aber nicht nur der Sport stand an diesem Tag im Vordergrund. Es war auch eine Gelegenheit für Gemeinschaft und Geselligkeit. Der Abend wurde mit dem "CFOs Apéro" eingeläutet, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Gewinner des Tages im Rampenlicht standen und ihre verdienten Preise entgegennehmen konnten.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz - CFOs möchte sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmenden herzlich bedanken. Dieser Tag war geprägt von Freude, sportlichem Ehrgeiz und Gemeinschaftsgefühl. Und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits gross. Es verspricht wieder ein Tag zu werden, der in Sachen Spass, Sport und Zusammenhalt in nichts nachsteht</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung zur Berufsbildstudie «CFO der Zukunft»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/108542</link>
<description><![CDATA[Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 11:20:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Swiss CFO Days initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) erstellt. Die Autoren Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Prof. Dr. Markus Gisler, Dr. Pascal Koradi und Moreno Frigg – alles aktive oder ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer des CFO Forums – untersuchten das heutige und das zukünftige Profil und Rollenverständnis von Finanzchefinnen und Finanzchefs. Die Studienautoren führten mehr als 20 Interviews mit CFOs und ihren verschiedenen Stakeholdern (CEO, Verwaltungsräte, Investoren, Finanzanalysten, Wirtschaftsprüfer). Aus den Erkenntnissen wurden Thesen abgeleitet, die in einer breiten Umfrage, an der über 125 CFOs teilnahmen, getestet wurden. Die wichtigsten Studienergebnisse wurden in der Abendveranstaltung aufgenommen und präsentiert. Die gesamte Studie wird im Mitgliederbereich so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" style="height:483px; width:644px"></p><p>Die Veranstaltung musste wegen den aktuellen Gegebenheiten online abgehalten werden. Erfreulicherweise durften wir aber trotzdem fünf Interviewpartner persönlich vor Ort begrüssen, selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Richtlinien, und im zweiten Teil des Events mit ihnen eine live Podiumsdiskussion gestalten. Markus Gisler startete die Abendveranstaltung mit den Beweggründen der Studie und einem grossen Dankeschön an die Interviewpartner, CFOs und Autoren der Studie. Danach präsentierte er die wichtigsten Ergebnisse der Studie und leitete daraus die zukünftigen Erwartungen an CFOs ab. Um diese Erwartungen zu erfüllen, formulierten die Autoren die folgenden Handlungsempfehlungen für Finanzchefinnen und Finanzchefs:</p><p><br></p><ul><li>Bleibe neugierig</li><li>Vernetze Dich</li><li>Bilde Dich weiter</li><li>Öffne Dich</li><li>Leite nötige Veränderungen ein</li><li>Nimm aktiv Einfluss auf die Strategie</li><li>Definiere Deine CFO Rolle eigenständig</li><li>Sei anpassungsfähig</li><li>Engagiere Dich in Krisensituationen</li><li>Übernehme Führungsverantwortung</li><li>Bleib auf dem Boden</li></ul><p><br></p><p>Nach diesen Ausführungen diskutierten Markus Gisler und Pascal Koradi die als Management Summary fungierende Stellenbeschreibung.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" style="height:477px; width:637px"></p><p>In der Stellenbeschreibung werden insbesondere Wissen über und Erfahrungen mit Strategien, Kompatibilität mit dem CEO, Unabhängigkeit, Zahlenaffinität, Weitsicht und eine starke Kommunikationsfähigkeit thematisiert. Diese Kompetenzen sind unabdingbar für das Profil des CFOs der Zukunft und machen sie oder ihn zu einem zentralen Mitglied der Geschäftsführung, bei der Erarbeitung von Strategien und Prozessen sowie als Kernperson für Finanzen.</p><p><br></p><p>Nach einer kurzen Kaffeepause startete der zweiten Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion mit Marco Emmanuello (CFO), Ueli Dietiker (Verwaltungsrat), Thomas Dittrich (CFO), Gabriela Nagel (Verwaltungsrätin) und Hansruedi Scherer (Verwaltungsrat/Investor). Die Personen wurden jeweils mit ihrem Interviewvideo, das für die Studie gedreht wurde und in der Studie integriert ist, vorgestellt. Nach einer Einstiegsfrage für jede Person startete die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Pascal Koradi.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" style="height:465px; width:620px"></p><p>Auf dem Podium wurden die wesentlichsten Ergebnisse sowie vor allem der Stellenbeschrieb erneut aufgegriffen. Diskutiert wurde unter anderem, inwiefern die zukünftigen Erwartungen bereits heute gelten, wie wichtig die Person CFO innerhalb des Unternehmens sei und inwieweit sich die Aufgabenbereiche in Zukunft verändern und anpassen würden. Unter Einbezug von erfreulich vielen online gestellten Fragen der CFOs Mitglieder wurden auch die Digitalisierung und neue strategische Arbeitsbereiche des CFO kritisch beleuchtet und besprochen. Die Genderfrage und Sprachenfähigkeiten polarisierten und führten zu regen Voten.</p><p>Nach diesem interessanten Wissensaustausch, der auch im Online-Format sehr interaktiv war, beendete Markus Gisler den Event mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion und Learnings für die CFOs der Zukunft.</p><p><br></p><p>----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Powerpoint-Präsentation</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zoom-Aufnahme (Start bei 53:56)</a></p><p>Die Studie wird so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt, Informationen folgen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «Flughafen Zürich»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/108173</link>
<description><![CDATA[Am 6. Juni 2023 war der Flughafen Zürich das Ziel einer besonderen Zusammenkunft. Lukas Brosi (CEO der Flughafen Zürich AG, vorher CFO des Flughafens Zürich und...]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:07:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 6. Juni 2023 war der Flughafen Zürich das Ziel einer besonderen Zusammenkunft. Lukas Brosi (CEO der Flughafen Zürich AG, vorher CFO des Flughafens Zürich und in dieser Funktion Referent am Swiss CFO Day 2021) hatte rund 50 Mitglieder zu einem Firmenbesuch eingeladen. Markus Gisler, Präsident des CFO Forums Schweiz – CFOs, eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Begrüssungsworten. Lukas Brosi nahm das Wort und entfaltete eine Fülle von Informationen über die Flughafen Zürich AG. Er führte uns durch die gegenwärtigen und zukünftigen Projekte und beleuchtete dabei Themen wie die Bewältigung und Erholung von der Corona-Krise sowie die Entwicklung der Passagiersegmente.</p><p>Er zeichnete ein detailliertes Bild der Flughafen Zürich AG. Hierbei wurden unter anderem die Finanzübersicht, das Geschäftsmodell und die internationalen Aktivitäten auf den aufstrebenden Märkten diskutiert. In der abschliessenden Phase des Vortrags konzentrierte sich Lukas Brosi auf die anstehenden Projekte. Er betonte die Qualität der Passagiere, die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit als die wichtigsten Faktoren. Beispiele für aktuelle Projekte sind der neue Dock A Tower, der den Fokus auf Nachhaltigkeit legt, sowie das Terminal Projekt, das den Fortschritt der Digitalisierung zeigt. Die Renovierung und Expansion der Gepäcksortieranlage war ebenfalls ein Highlight der Präsentation.</p><p>Als besonderes Erlebnis des Tages wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen aufgeteilt und erhielten eine zweistündige Tour durch den Flughafen Zürich. Diese Tour zeigte den Weg des Gepäcks von dem Ort, an dem die Passagiere ihr Gepäck aufgeben, bis zur Verladung. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Erfahrung, sowohl die bestehende Gepäcksortieranlage als auch die im Bau befindliche neue Anlage zu besichtigen.</p><p><br></p><p>Unser herzlichster Dank geht an Lukas Brosi und sein Team für diesen aufschlussreichen Besuch. Bei einem anschliessenden Apéro konnten die Mitglieder ihre Gedanken und Eindrücke über die Veranstaltung und andere relevante Themen austauschen.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung «Steuern»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107104</link>
<description><![CDATA[Am 13. April 2023 trafen sich rund 30 Mitglieder des CFO Forums Schweiz- CFOs in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema "Steuern". Die Veranstaltung wurde von...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:37 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 13. April 2023 trafen sich rund 30 Mitglieder des CFO Forums Schweiz- CFOs in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema "Steuern". Die Veranstaltung wurde von Markus Gisler (Präsidenten des CFO Forums), eröffnet, der alle Anwesenden sowie die beiden Referenten Urs Brügger (Tax and Lead Client Partner bei PWC Switzerland) und Simona Signer (Head of Group Taxes and Compliance bei Belimo Holding AG), begrüsste.</p><p><br></p><p> <img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/AA72F539-0290-4C6D-82C8-83AA1AEAA603.jpeg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/AA72F539-0290-4C6D-82C8-83AA1AEAA603.jpeg" style="height:875px; width:658px"></p><p>Abbildung 1: CFOs Präsident Markus Gisler begrüsst die anwesenden Mitglieder herzlich</p><p>Markus Schürch (Vorstandsmitglied des CFO Forums und CFO der Belimo Holding AG), begrüsste ebenfalls die Teilnehmenden und leitete dann den ersten Vortrag von Urs Brügger ein. In seinem Vortrag ging Urs Brügger auf die Dynamisierung im Steuerumfeld ein und erläuterte die Bedeutung multinationaler Konzerne für das Steuereinkommen der Staaten. Er thematisierte drei Schlüsselthemen: BEPS 1.0, BEPS 2.0 und Tax Transparency. Dabei gab er einen Überblick über die Steuersätze von 1981 bis 2022 in den USA und der OECD ohne USA. Er schilderte anschaulich die Wertebasis der regulatorischen Überlegungen, informierte über die Swiss Tax Reform betreffend der Kantone, wies auf mögliche Strategien im Umgang mit BEPS 1.0, BEPS 2.0 hin und erwähnte zudem die steuerlichen Veränderungen verursacht durch den European Green Deal. Darüber hinaus erläuterte er die veränderte Herangehensweise der Steuerbehörden und diverse wesentliche Trends.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E53C6188-4DB5-42AF-A0DB-5237188BCB5F.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E53C6188-4DB5-42AF-A0DB-5237188BCB5F.png" style="height:807px; width:657px"></p><p>Abbildung 2: Urs Brügger referiert über die Dynamisierung des Steuerumfeldes</p><p>Simona Signer stellte sich und Belimo Holding AG kurz vor, erläuterte etablierte Strukturen und die wesentlichen Berührungspunkte zu den regulatorischen Veränderungen im Steuerbereich. Sie stellt fest, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Beratung und Steueramt massgeblich verändert hat. Dies erläutert sie insbesondere am Beispiel der Patentbox. Zudem stellte sie eine Prognose aus dem Jahr 2019 vor. Sie ging auf die Steuerreform und AHV-Finanzierung sowie auf die OECD-Mindestbesteuerung ein. Insbesondere erläuterte sie, die Transitional Safe Harbors und deren Vorteile. Zuletzt stellte sie die Reform Public CBCR vor. Diese sei zumindest für Belimo Holding AG etwas weniger kritisch.</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/8C0BD400-85AB-4481-8313-8AF3CA30DA1C.jpeg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/8C0BD400-85AB-4481-8313-8AF3CA30DA1C.jpeg" style="height:500px; width:663px"></p><p>Abbildung 3: Simona Signer erläutert eine mögliche Umsetzungsstrategie am Beispiel der Belimo Holding AG</p><p>Im Anschluss daran leitete Herr Brügger zu einer gemeinsamen Diskussion über Best Practice-Ansätze und Auswirkungen auf die Unternehmen mit allen Teilnehmern über. Die Diskussion wurde besonders aktiv und lebhaft geführt, sowie beinhaltete Grundsatz-, Fach- und Detailfragen. Nach einer ca. 30-minütigen Diskussionsrunde bedankte sich Markus Gisler bei allen Teilnehmenden und Referierenden für die spannenden und informativen Beiträge. Bei einem leckeren Apero Riche wurden die Diskussionen weiter vertieft und wertvolle Kontakte gepflegt.</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BF8E61E5-A9D7-4699-871C-70E10721CE24.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BF8E61E5-A9D7-4699-871C-70E10721CE24.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 4: Apéro </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Onlineevent «Audit Cost Survey»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107105</link>
<description><![CDATA[Am 04.04.2023 fand eine Onlineveranstaltung statt, bei der etwa 40 Teilnehmende des CFO Forums Schweiz – CFOs anwesend waren. Sarah Hellemann (Geschäftsführerin...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:11 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 04.04.2023 fand eine Onlineveranstaltung statt, bei der etwa 40 Teilnehmende des CFO Forums Schweiz – CFOs anwesend waren. <strong>Sarah Hellemann (Geschäftsführerin CFOs)</strong> begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund und stellte den Referenten vor. <strong>Christian Bitterli (Hochschule Luzern)</strong> gab einen Überblick über die Auswertungen einer vom CFO Forum Schweiz – CFOs durchgeführten Studie, bei der die Revisionshonorare von 120 ausgesuchten Unternehmen systematisch erhoben worden sind.</p><p>Er begann die Veranstaltung mit einer ausführlichen Erklärung des Themas und vertiefte dabei insbesondere die Zielsetzung, das Design und die Methodik der durchgeführten Studie. In den vergangenen Jahren wurde bereits eine umfassende Erhebung der Auditkosten von Schweizer Unternehmen durchgeführt. Aufgrund der Tatsache, dass eine vergleichbare Stichprobengrösse vorliegt, ergibt sich eine gute Grundlage für jahresübergreifende Vergleiche. Christian Bitterli zeigte den Trend der Auditkosten im Verhältnis zum Umsatz im Vergleich aller Unternehmen für verschiedene Unternehmensgrössenklassen auf. Mit Hilfe eines linearen Regressionsmodells konnte aufgezeigt werden, welche fünf Faktoren einen signifikanten Einfluss auf die Audit-Kosten haben. Weiter wurden kostensteigernde und -senkende Faktoren, Prüferwechsel sowie der Nachhaltigkeitsbericht vertieft thematisiert. Nachdem die Teilnehmenden noch offene Fragen geklärt hatten, bedankte sich <strong>Monika Vasconcelles (Vorstand CFOs)</strong> bei Christian Bitterli, den Mitwirkenden der Studie und den Teilnehmenden herzlich und verabschiedete die Mitglieder.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neumitgliederbegrüssung, 17. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung «Agile Finance»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107106</link>
<description><![CDATA[Am 9. März 2023 trafen sich über 30 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz zur erstmals durchgeführten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:15:26 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 9. März 2023 trafen sich über 30 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz zur erstmals durchgeführten Neumitgliederbegrüssung. Bei einem Aperitif lernten sich die neuen Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre gegenseitig kennen, knüpften neue Kontakte und lauschten gespannt der Kurzvorstellung des Vereins durch Markus Gisler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Anlasses schätzten sehr, auf diese Art in den Verein aufgenommen zu werden. Eine Neumitgliederbegrüssung soll daher auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt werden.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D15CF6-FABB-4FC2-8616-A4B475959898.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D15CF6-FABB-4FC2-8616-A4B475959898.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 1: Neumitgliederbegrüssung</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/62B1792B-D13E-4204-BC01-914D37F52242.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/62B1792B-D13E-4204-BC01-914D37F52242.jpg" style="height:500px; width:668px"></p><p>Abbildung 2: Neumitgliederbegrüssung</p><p>Direkt im Anschluss an die Begrüssung wurde die 17. CFOs Vereinsversammlung abgehalten. Das Protokoll der Versammlung wurde am 17.03.2023 den Mitgliedern zugestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/DC327318-4342-4170-8BDF-4844A3EC1B2C.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/DC327318-4342-4170-8BDF-4844A3EC1B2C.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 3: Gruppenfoto der Vereinsversammlung</p><p>Nach einer kurzen Pause startete die Abendveranstaltung «Agile Finance». Präsident Markus Gisler erläuterte einleitend den rund 60 Teilnehmenden den vom CFO Forum Schweiz – CFOs vergebenen Auftrag einer Studie zur Agilität im Finanzbereich. Der Auftrag wurde durch Prof. Dr. Ulrich Egle und Prof. Dr. Imke Keimer vom IFZ der Hochschule Luzern ausgeführt. Sie trugen die verschiedenen Facetten von Agile Finance in Form von schriftlichen Beiträgen und Interviews mit Finanzchefinnen und Finanzchefs in einem Sammelband zusammen.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/695B4A1B-07EB-4585-9347-4E5958BDB30A.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/695B4A1B-07EB-4585-9347-4E5958BDB30A.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 4: Markus Gisler begrüsst die Teilnehmenden zur CFOs Abendveranstaltung "Agile Finance"</p><p>Ulrich Egle begrüsste die Teilnehmenden, darunter viele Autorinnen und Autoren der Beiträge, erläuterte das Programm und stellte Prof. Keimer vor. Sie führte aus, wofür Agile Finance benötigt wird und warum traditionelle Ansätze in der VUCA-Welt nicht mehr funktionieren. </p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/70A857D6-31E1-4DEF-9D58-184C50C3A421.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/70A857D6-31E1-4DEF-9D58-184C50C3A421.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 5: Ulrich Egle referiert zu "Agile Finance"</p><p>Frau Keimer zeigte Agile Finance als Konzept auf. Sie beschrieb die Werte, Prinzipien, Methoden, Tools und Praktiken, sowie den Bezug zur Finanzfunktion. Insbesondere das «Agile Mindset» sei wichtig. </p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5023029E-274E-440D-A2F2-643FB46AE007.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5023029E-274E-440D-A2F2-643FB46AE007.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 6: Imke Keimer referiert zu "Agile Finance"</p><p>Herr Egle dankte Frau Keimer für den anschaulichen Vortrag und leitete zur Podiumsdiskussion über.Herr Egle dankte Frau Keimer für den anschaulichen Vortrag und leitete zur Podiumsdiskussion über. Hier erörterte er mit den zwei Autorinnen Anette Weber (CFO Bucherer Gruppe) und Maria Kirsche-Richter (CFO und Managing Director AT & CH Siemens Industry Software GmbH) und dem Autor Daniel J. Müller (CFO Spital Wetzikon) diverse Umsetzungsaspekte und die Bedeutung von Agile Finance. Die Referierenden teilten praktische Hinweise zur Etablierung des agilen Mindsets mit den Zuhörerinnen und Zuhörern. Auch den Umgang und die Motivation der Mitarbeitenden führten die Referierenden anhand ihrer persönlichen Erfahrung aus. Dabei sei Agile Finance keine Generationenfrage. Der Sinn des Handelns käme vor den Strukturen.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0EB820B1-5D6E-47E2-AABC-1295F477D091.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0EB820B1-5D6E-47E2-AABC-1295F477D091.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 7: Podiumsdiskussion </p><p>Die Diskussion wurde anschliessend für die Teilnehmenden geöffnet. In einer Kurzumfrage sammelte Herr Egle Stichworte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu «Agile Finance». Die Freude am Arbeiten mit Agile Finance wurde erläutert, Erfahrungen ausgetauscht, Mut und Risiken abgewogen. Die Wichtigkeit des Vertrauens in der Zusammenarbeit und die Dauer solcher Transformationsprozesse wurden aufgezeigt. «Agilität» müsse im Unternehmenskontext gedacht werden. Eine Publikumsfrage zu Beyond Budgeting als Methode wurde wohlwollend aufgenommen und diskutiert. Die Frage, ob Agile Finance Unternehmen krisensicherer mache, wurde ebenfalls aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Key Take-aways des Sammelbands aus Sicht von A. Weber, M. Kirsche-Richter und D.J. Müller wurden vorgestellt. Ulrich Egle verabschiedete die Podiumsteilnehmenden und Markus Gisler dankte allen Autorinnen und Autoren für ihre geschätzten Beiträge für den Sammelband. Das Publikationsdatum sowie weitere Informationen zum Sammelband werden sobald sie vorliegen bekanntgegeben.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/035993AA-D202-446F-ACDD-27723F8D3936.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/035993AA-D202-446F-ACDD-27723F8D3936.jpg" style="height:500px; width:669px"></p><p>Abbildung 8: Gruppenfoto der anwesenden Autoren</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Onlineevent «Aktienrechtsreform 2023»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107107</link>
<description><![CDATA[Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung. Markus Schürch (Vorstand CFOs/CFO Belimo) begrüsste...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:05 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung. <strong>Markus Schürch (Vorstand CFOs/CFO Belimo)</strong> begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund und stellte die Referenten sowie das Programm vor. <strong>Prof. Dr. Marco Passardi (Hochschule Luzern)</strong> gab einen Überblick über die wichtigsten buchhalterischen Aspekte der Aktienreform. Er ging hierbei insbesondere auf den Zwischenabschluss, Zwischendividenden, Gewinnverwendungen und die Währung des Aktienkapitals ein. Der Referent erläuterte diverse bekannte Grundlagen und deren Änderungen, hinterfragte diverse potenziell schwierig umsetzbare Vorgaben und zeigte, wie diese exemplarisch gelöst werden könnten. Zudem zeigte Prof. Dr. Passardi diverse rechtlich abgesicherte Umsetzungsmöglichkeiten in praktischen Beispielen auf. Zum Schluss erteilte er den Teilnehmenden eine kleine «Hausaufgabe». In einer längeren Q&A Session hatten die Mitglieder die Möglichkeit, konzeptionelle und umsetzungsnahe Fragen zu der Thematik zu stellen. Nach einer kurzen Pause stellten <strong>Dr. Luca Jagmetti (Partner der Bär & Karrer AG)</strong>, <strong>Dr. Christoph Neeracher (Partner der Bär & Karrer AG)</strong>, sowie <strong>Elisabeth Rinderknecht (Senior Associate der Bär & Karrer AG)</strong> ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften vor. Die Referenten erläuterten detailliert die Änderungen zu Generalversammlung, Verwaltungsrat, Dividenden und den Financial Distress Case. In der Q&A-Session wurden Formfragen geklärt und der Anpassungsfortschritt erläutert. Markus Schürch und Markus Gisler dankten den Referenten und Teilnehmenden herzlich und verabschiedeten die Mitglieder. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107108</link>
<description><![CDATA[Am 06.12.2022 trafen sich ca. 30 Mitglieder online zum CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle und Unterstützung von Deloitte. Moderiert durch&nbsp;Prof. Dr. Markus...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:17 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 06.12.2022 trafen sich ca. 30 Mitglieder online zum CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle und Unterstützung von Deloitte. Moderiert durch&nbsp;<strong>Prof. Dr. Markus Gisler (Präsident, CFO Forum Schweiz - CFOs)</strong>, diskutierten&nbsp;<strong>Rémy Bos (Global Sustainability Director, Oracle)</strong>,&nbsp;<strong>Oliver Schlemper (Vice President of Finance, Oracle)</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dr. Marcus Pack (Leiter Digital Performance Management, Deloitte)</strong>&nbsp;angeregt über die Frage: «Gehören ESG-Themen in Ihrem Unternehmen bereits zur Tagesordnung?». Auch Informationen zu den Fragen: «Welche Rolle spielt dabei die Finanzabteilung?» und «Wie kann Financial Planning &amp; Analytics (FP&amp;A) den Prozess erfolgreich unterstützen?» wurden hierbei ausgetauscht. Für die zugeschalteten Finanzverantwortliche sehr anschaulich war der Use Case eines Kreuzfahrtunternehmens, wo die ESG-Steuerungs- und Reporting Thematik bis auf die Ebene der einzelnen KPIs dargestellt wurde.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2023</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107109</link>
<description><![CDATA[Am 23. November trafen sich mehr als 60 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:39 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 23. November trafen sich mehr als 60 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung und Ankündigung durch&nbsp;<strong>Prof. Dr.</strong>&nbsp;<strong>Markus Gisler</strong>,&nbsp;<strong>Präsident des CFOs</strong>, startete&nbsp;<strong>Marc Brütsch, Chief Economist der Swiss Life Asset Managers</strong>, mit seinem Referat «Bedeuten Pandemie und Ukrainekrieg das Ende der Tiefzinsperiode? Szenarien zu Konjunktur und Zinsen für 2023». Nach einer kurzen Frage-Antwort-Sequenz schilderte&nbsp;<strong>Matthias Aellig, Group CFO der Swiss Life Gruppe</strong>&nbsp;seine Einschätzung dazu, «Wie Swiss Life eine Dekade Tiefzins meisterte» und beantwortete anschliessend einige Fragen des Publikums. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete&nbsp;<strong>Daniel Schmucki (Präsident VSF)</strong>&nbsp;zum Apéro Riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/2C059682-9FA6-41ED-9805-BE07C64E971B.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/2C059682-9FA6-41ED-9805-BE07C64E971B.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 1: Präsidenten, Referenten und Dr. Stephan Thaler (CEO Anlagestiftung Swiss Life)</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/66A88A5D-D58D-4535-A3FB-537341FE1FED.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/66A88A5D-D58D-4535-A3FB-537341FE1FED.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 2: Teilnehmer Economic Outlook</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B35EF216-D04F-4DAC-8C24-3BF338F912E2.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B35EF216-D04F-4DAC-8C24-3BF338F912E2.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 3: Apéro</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A700A4F6-5AB2-4F48-A345-C9B92D531336.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A700A4F6-5AB2-4F48-A345-C9B92D531336.jpg" style="height:500px; width:375px"></p><p>Abbildung 4: Apéro</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Drittes CFOs Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107110</link>
<description><![CDATA[Am 30.09.2022 trafen sich ca. 20 Teilnehmer in Meggen zum traditionellen Golfturnier. Am Vormittag starteten zwei Flights in das Plauschturnier und spielten sich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:38 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 30.09.2022 trafen sich ca. 20 Teilnehmer in Meggen zum traditionellen Golfturnier. Am Vormittag starteten zwei Flights in das Plauschturnier und spielten sich fleissig durch eine 9-Löcher-Runde nach Scramble-Regeln. Nach einer leckeren Zwischenverpflegung wurde am Nachmittag pünktlich zu 13:50 Uhr das «Dritte Schweizerische CFOs Golfturnier» mit drei Flights eingeleitet. Um 14:30 Uhr trafen sich weniger golferfahrene Mitglieder zum Schnupperkurs. Hier wurde unter fachkundiger Anleitung zunächst das Abschlagen und Putten geübt. Nachfolgend durfte eine kleine Schnupper-Scramble-Runde von unseren hochmotivierten Neugolfern bestritten werden. Zum Apéro trafen sich gegen 16:00 Uhr alle Teilnehmer auf der Terrasse. Bei Getränken und Snacks hielt Rolf Renz eine kurze Ansprache, um das Abendprogramm offiziell einzuläuten. Die Mitglieder hatten zudem die Gelegenheit, sich bei dem verbliebenen Tageslicht in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. Gegen 18:00 Uhr bildete ein 3-Gänge-Menü zum Nachtessen mit Preisverleihung den krönenden Abschluss. Das CFO Forum Schweiz – CFOs gratuliert allen Gewinnern herzlich.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «MANOR»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107111</link>
<description><![CDATA[Thomas Stöcklin (Vorstandsmitglied CFOs und CFO der Manor AG) lud zum 21. September 2022 26 Teilnehmer zum Firmenbesuch der Manor AG in Basel ein. Am Hauptsitz...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:00 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Thomas Stöcklin (Vorstandsmitglied CFOs und CFO der Manor AG)</strong> lud zum 21. September 2022 26 Teilnehmer zum Firmenbesuch der Manor AG in Basel ein. Am Hauptsitz der Manor AG eröffneten <strong>Markus Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz – CFOs)</strong> und <strong>Jérôme Gilg (CEO Manor AG)</strong> die Veranstaltung durch eine kurze Begrüssung der Teilnehmer. In einem ersten Vortrag stellte Thomas Stöcklin die Manor AG vor. Er verkündete, dass die Manor AG in diesem Oktober ihren 120-jährigen Geburtstag feiern wird. Zudem erläuterte er die Firmengeschichte, erklärte die Manor-Vision und Omnichannel-Strategie. Thomas Stöcklin erklärte den konzeptionellen Zusammenhang der Manor-Warenhäuser mit dem E-Commerce-Geschäft und zeigte einen kurzen Film, um die Strategie zu verdeutlichen. Mit diversen Kennzahlen und einer geographischen Einordnung der Standorte erklärte er die aktuelle Situation der Manor AG und das enge Distributionsnetz. Zudem erklärte Thomas Stöcklin, warum die Manor AG nicht in jedem Warenhaus ein Food-Angebot macht. Er ging auf das digitale Wachstum, die Retourenquote und die Vorteile von Kundenkarten ein. Zudem wurden die Angebotsstrategie, Partnerschaftssituation, die Situation im Kerngeschäft sowie den Transformationsfeldern und die Ziele für 2022 anschaulich dargestellt.</p><p>Im Anschluss an den Vortrag wechselten die Teilnehmer in das Manor Warenhaus Basel. <strong>Dieter Heizmann (Stellvertretender Direktor Warenhaus Basel der Manor AG)</strong> und <strong>Daniele Arconzo (Regionaler Supportmanager der Manor AG)</strong> stellten in einer kurzen Präsentation das Warenhaus in Basel im Laufe der Zeit vor. Auch hier wird in diesem Jahr gefeiert, und zwar das 90-jährige Bestehen des Warenhauses. <strong>Barbara Fasano (Product Manager Label Lokal)</strong> präsentierte das Konzept Manor «lokal». Das Konzept des nachhaltigen und lokalen Einkaufs wurde insbesondere durch die Anwesenheit und kurze Vorstellung dreier Zulieferer verdeutlicht. So konnten die Teilnehmer auch gleich einige der aussergewöhnlichen Kreationen von Gin, über Wein bis zu verschiedenen Eissorten ausprobieren. Beim anschliessenden Apéro hatten die Mitglieder die Gelegenheit, sich über das erlebte, sowie gerade relevante Themen auszutauschen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung Wandel im «Working Capital Management»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107113</link>
<description><![CDATA[21 Teilnehmer nahmen am 08. Juni 2022 in Zürich am Anlass «Wandel im Working Capital Management» teil. Prof. Dr. Erik Hofmann, Direktor Institut für Supply...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:44 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>21 Teilnehmer nahmen am 08. Juni 2022 in Zürich am Anlass «Wandel im Working Capital Management» teil. <strong>Prof. Dr. Erik Hofmann</strong>, <strong>Direktor Institut für Supply Chain Management, Universität St. Gallen</strong> referierte über die Working Capital Management Studie 2021, veröffentlicht durch die Universität St. Gallen. Er erklärte unter anderem, wie eine verspätete Zahlung zwei Wirkungswellen auslöst: «flussaufwärts» und «flussabwärts» bei Lieferanten und Kunden. Als Haupterkenntnis der Studie besteht das Neue Normal des Working Capital Managements gemäss E. Hofmann aus den drei Säulen Effizienz, Nachhaltigkeit und Resilienz.</p><p>Danach sprach <strong>Frau Cornelia Fuchs, Head of Financial Services der Bühler AG</strong> zur ganzheitlichen Umsetzung des Working Capital Managements in ihrem Unternehmen. Sie führte anschaulich aus, dass besonders der Einbezug aller Unternehmenseinheiten und Abteilungen mit eigenen Verantwortlichen für ihre Bereiche wichtig seien, um die Kennzahl effektiv und nachhaltig zu senken.</p><p>In einem dritten Referat von <strong>Herr Alexei Zabudkin</strong>, <strong>CFO & Head of Capital Markets der CRX Markets AG</strong>, wurden die Vorteile und technischen Möglichkeiten der von seinem Unternehmen angebotenen Plattform zur Working Capital-Zwischenfinanzierung erläutert. In der Q&A Session folgten grundsätzliche Fragen, sowie Fragen zur Umsetzung und zu Auswirkungen auf das Bestandsmanagement. Beim gemeinsamen Apéro Riche hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit sich über die vorgestellten Themen auszutauschen und gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Abendveranstaltung: «Finanz- und Budgetplanung: Braucht es Neues? Gibt es Neues?»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107114</link>
<description><![CDATA[Fast 40 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs trafen sich kürzlich in Zürich zu diesem Anlass.  Die Veranstaltung startete damit, dass Raymund Scheffrahn...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Fast 40 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs trafen sich kürzlich in Zürich zu diesem Anlass.  Die Veranstaltung startete damit, dass <strong>Raymund Scheffrahn (Vorstand CFOs, Group CFO Variosystems)</strong> die Teilnehmer begrüsste und mittels einer Kurzumfrage eruierte, dass viele Teilnehmer sich Gedanken über eine Umgestaltung ihres Budgetierungs- und Finanzplanungsprozesses machen.</p><p><strong>Prof.</strong> <strong>Dr. Stefan Behringer (Leiter Competence Center Controlling, IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug)</strong> gab einen Überblick über gängige, sowie neue Methoden der Budgetierung. Ausgehend von der Feststellung, dass ein starrer, am Kalenderjahr orientierter Planungsablauf in einer sich schnell entwickelnden Welt nicht mehr adäquat und zu schnell veraltet ist, stellten sowohl <strong>Walter Scherz, CFO von Dätwyler</strong>, als auch <strong>Markus Blanka-Graff, CFO von Kühne + Nagel</strong>, ihre rollierende, quartalsweise Planung vor, welche die traditionelle Budgetierung abgelöst hat. Bei beiden Unternehmen wurde die Vergütung vom Budget abgekoppelt, was der Planung mehr Realitätsnähe und weniger Belastung durch Verhandlungen brachte. Walter Scherz betonte, dass um die erreichte Verschlankung der Planung auch im quartalsweisen rollierenden System fortwährend „gekämpft“ werden müsse. Markus Blanka-Graff illustrierte anschaulich, wie wichtig die Top-Down Vorgaben und die Ambition in der Diskussion mit den Leitern der Geschäftseinheiten seien. Die regelmässigen Updates zur Planerreichung fokussieren denn auch auf den Stand der Geschäftsentwicklung hinsichtlich Märkte und Kunden. Nach den drei Impulsreferaten nahmen zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit war, in einer ausgiebigen Podiumsdiskussion verschiedene Aspekte zu vertiefen. Dieser Austausch wurde dann bei einem Apéro fortgeführt.   </p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Economic Outlook 2022</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107115</link>
<description><![CDATA[Am 18.11.2021 fand der Economic Outlook 2022 im UBS Konferenzgebäude Grünenhof in Zürich statt.Daniel Schmucki (Präsident VSF) begrüsste alle Teilnehmer herzlich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:33 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 18.11.2021 fand der Economic Outlook 2022 im UBS Konferenzgebäude Grünenhof in Zürich statt.</p><p>Daniel Schmucki (Präsident VSF) begrüsste alle Teilnehmer herzlich und freute sich über das zahlreiche Erscheinen.</p><p>Einleitend wies er darauf hin, dass es sich um einen historischen Tag handelte. Lange wurde die neue digitale Plattform vom Finanzdienstleister SIX entwickelt und schliesslich auch durch die FINMA abgenommen. Am 18.11.2021 war es der SIX nun geglückt, mit Unterstützung der FINMA, SNB, UBS, Credit Suisse und Zürcher Kantonalbank einen neuen Bond als erste Transaktion im Krypto-Anlageuniversum aufzulegen.</p><p>Dann blickte Daniel Schmucki kurz auf 2021 zurück: Das Jahr habe mit einem «Blindflug» für die meisten CFOs begonnen, danach habe man sich auf die veränderte Lage im ökonomischen Umfeld «einkalibriert». Eine präzise Prognose der Erträge sei nach Q1 möglich gewesen, die Margensicherheit rund um die Supply Chain sei jedoch eine Herausforderung geblieben. Die kontinuierlichen Verbesserungen des Finanzmanagements im vergangenen Jahrzehnt hätten sich gerade in der Krise bewährt, doch auch der Fachkräftemangel, nicht nur nach jungen, ambitionierten Kräften, sondern auch nach erfahrenen älteren Mitarbeitenden sei eine zentrale Herausforderung gewesen.</p><p><br></p><p>Das erste Referat wurde durch Daniel Kalt (Chefökonom &amp; Regional Chief Investment Officer UBS Schweiz) mit viel Passion vorgetragen. Er gab einen überaus interessanten Finanz- und Wirtschaftsausblick in die nahe Zukunft mit den folgenden Unterthemen:</p><p><br></p><ul><li>Messung der Lockdownmassnahmen in verschiedenen Ländern vs. Einkaufsmanager-Indizes</li><li>BIP-Entwicklungsvergleich nach Ländern</li><li>Regimewechsel in China</li><li>Stimuli während COVID in verschiedenen Ländern</li><li>Auftragslagen, Lieferzeiten und Nachfrage während COVID</li><li>Live-Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihrer Zuversicht in puncto Lieferkettenerholung</li><li>Inflation und Inflationserwartung in verschiedenen Ländern</li><li>Zinsentwicklung in verschiedenen Ländern</li><li>Wechselkursprognose USD/CHF</li><li>Wechselkursprognose EUR/CHF</li><li>Entwicklungen im Immobilienmarkt &amp; Zinssensitivität in der Schweiz</li><li>Generelle Prognose der Entwicklung an den Aktienmärkte</li></ul><p>Das zweite Referat wurde durch Barbara Josef (Co-Gründerin 5–9 AG) mit ebenso viel Herzblut vorgetragen. Sie gab einen überaus interessanten Einblick in ihre «Gedanken zur neuen, neuen Arbeitswelt».</p><p>So sei der Begriff der «neuen Arbeitswelt» gar nicht so neu, sondern wurde bereits in den 1980ern geprägt. Im Fokus einer wirklich neuen Arbeitswelt, in der ein grosser Teil der Arbeit automatisiert oder in andere Länder ausgelagert sei, müsse der Augenmerk auf der humanistischen Frage liegen. Sie unterstrich dies mit dem Zitat: «Wir erleben aktuell die wohl fundamentalste Veränderung der Arbeitswelt in unserer gesamten Berufslaufbahn». Das Chancenfenster, nun entsprechende Weichen zu stellen, sei nach COVID besonders gross. Dabei sei eine hybride Zukunft der Arbeit keine gute Idee, da Themen häufig das Zusammenarbeiten erforderten und dies durch eine individuelle Wahl der Präsenz gefährdet werden könnte. Auch könnten verpflichtende zwei Präsenztage demotivierend wirken. Die neue Normalität müsse in verschiedenen Ebenen gedacht werden: Der persönliche Arbeitsstil, die Zusammenarbeit im Team, die interdisziplinäre und intradisziplinäre Zusammenarbeit und der Dialog sowie die Zusammenarbeit mit externen Anspruchsgruppen. Zudem stellte die Rednerin einige Thesen zur Zukunft auf:</p><p><br></p><ul><li>Einfache Aufgaben gehen an Maschinen; Menschen übernehmen Komplexes, Unregelmässiges und Soziales.</li><li>Neue Deals statt flexible Arbeitsformen</li><li>Fähigkeit mit Unsicherheit &amp; Unvorhersehbarkeit umzugehen ist elementar</li></ul><p><br></p><p>Dies habe den Zweck, den Menschen eine Bühne und den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten.</p><p>Das Schlusswort übernahm Markus Gisler. Er sähe Unsicherheit als zentrale Herausforderung mit vielen Aspekten. Pläne veränderten sich nicht nur im Inhalt sondern auch in ihrer Form. Dabei müsse man auch den Worst-Case gedanklich zulassen. Auch müsste mehr Agilität im Denken gewagt werden. Offenheit müsste mit raschem Ausprobieren neuer Ideen geübt werden. Zuletzt bedankte er sich herzlich bei dem Organisationsteam und den Referenten. Danach liess man den Abend zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von der VSF bei einem Apéro riche ausklingen.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Economic Outlook 2021</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/108474</link>
<description><![CDATA[Am 18. November fand der alljährliche Economic Outlook statt. Aus bekannten Gründen wählten sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 11:27:49 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 18. November fand der alljährliche Economic Outlook statt. Aus bekannten Gründen wählten sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) online zum Anlass ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch Markus Gisler begann Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life) mit seinem Referat zum Wirtschaftsausblick 2021 unter dem Titel «Willkommen in der 95 % Wirtschaft». Anschliessend an eine Frage-Antwort-Sequenz sprach Burkhard Varnholt (CIO Credit Suisse Schweiz) über globale Wirtschafts- und Finanzmarktperspektiven und beantwortete an ihn gerichtete Fragen aus dem Online-Publikum. Nach den zwei spannenden Referaten gab es eine von Markus Gisler moderierte Q&amp;A-Session, in der die Aussagen der beiden Experten gegenübergestellt wurden. Zum Abschluss der Veranstaltung fasste Daniel Schmucki (Präsident VSF) die besprochenen Punkte der Referenten nochmals zusammen, wünschte allen Teilnehmenden gute Gesundheit und schloss den Anlass.</p><p><br></p><p><strong>Referat Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life)</strong></p><p>Die Google Mobilitätsindikatoren, die Fallzahlen von Gesundheitsämtern, internationale Flugbewegungen sowie Frachtvolumen und Debitkartenumsätze zeigten den Einfluss von Corona im Frühjahr 2020 sehr rasch. Der wirtschaftliche Schaden war erheblich und kein Ende in Sicht. Die durch Corona ausgelöste Rezession hatte alle Länder stark getroffen. Anders als die meisten Länder kam die Schweiz früher aus dem Lockdown heraus, weshalb sich die Wirtschaft besser erholen konnte als bei anderen europäischen Ländern.</p><p>Das wahre wirtschaftliche Ausmass der COVID-19 Pandemie wurde in der Schweiz spät erkannt. Die Eindämmung durch gezielte, lokale und zeitlich begrenzte Lockdowns mithilfe des Contact-Tracings hat sich nicht durchgesetzt. Die vielen Kurzarbeitsanträge aus der Baubranche trugen dazu bei, dass die Konsequenzen auf den Arbeitsmarkt überschätzt wurden. Im Frühjahr rechnete man mit einer Arbeitslosenquote von 4%, bisher ist die Quote nur auf 3.3% gestiegen.</p><p>Die Swiss Life sah sechs Punkte als zentral, die im Q4 sowie in Zukunft zu einer Erholung des Markts und vielleicht sogar zu Optimismus führen können:</p><ul><li>Verbesserte Transparenz und Kommunikation</li><li>Weniger stark eingeschränkte individuelle Mobilität</li><li>Intakte und nicht mehr unterbrochene internationale Lieferketten</li><li>Keine international synchronen Rezessionen</li><li>Bannung der Angst vor einer Finanzkrise</li><li>Verfügbarkeit eines Impfstoffs ist absehbar (12-24 Monate)</li></ul><p>Diese Punkte könnten die Wirtschaft positiv stimmen und daraus können folgende Schlüsse für die Zukunft und fürs 2021 gezogen werden:</p><ul><li>Ein allfälliger Einbruch der Wirtschaft wird weniger stark ausfallen als im Frühling befürchtet</li><li>Von einer zweiten Welle wären wiederum dieselben Sektoren betroffen, deshalb können gezielte Vorbereitungen getroffen werden</li><li>Der Durchhaltewille ist stärker</li></ul><p>Zusammenfassend wird das BIP im Jahr 2021 einen Rückgang von etwa 0.5% verzeichnen, was im Vergleich zu anderen Ländern geringer ist. Die Rückkehr zur Normalität wird im 2022 erwartet.</p><p><br></p><p><strong>Referat Burkhard Varnholt (CIO Credit Suisse Schweiz)</strong></p><p>«Prepare, don't predict» oder frei übersetzt «Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste». Prognosen sind gut und wichtig, jedoch ist die Frage der Vorbereitung viel essenzieller. Der Blick fürs Ganze ist wichtig. 2020 zeigte, dass es manchmal riskanter für den Vermögenserhalt war, nicht investiert zu sein, als diversifiziert Anlagen zu halten. Die Börsen waren trotz steigender Infektionsraten robust, was verdeutlichte, dass sich die Börsen nur sekundär für Pandemien interessierten. Viel wichtiger waren Gewinne und Entwicklungen von Unternehmen.</p><p>In den letzten zwei Quartalen hatten sich die Unternehmen weltweit gut (mit-)entwickelt und das führte zu einer schnellen Erholung der Aktienmärkte. Im Vergleich zu vergangenen Nach-Rezessions-Quartalen hatten sich die Unternehmen sogar überdurchschnittlich schnell wieder erholt, die COVID-19 Rezession war damit auch die kürzeste der Geschichte.</p><p>Die Schweiz mit ihrem permanent überbewerteten Schweizer Franken sowie ihrer günstigen Branchenkonstellation ist weiterhin die erfolgreichste Börse in Europa. Das hatte sich auch im Frühjahr gezeigt, als sich der Schweizer Markt schneller als alle anderen erholte. Generell war die Erholung, auch global gesehen, so schnell wie noch nie: 15% in nur zwei Wochen. Das zeigt wiederum, dass singuläre Risiken, welche diversifizierbar sind, dazu beitragen, dass das Timing einer Investition nicht wichtig ist. Es ist der Zeithorizont einer Anlage, welcher von grosser Bedeutung ist.</p><p>Es wird wieder Krisen geben, die gehören zum Leben. Das Reagieren und die dazugehörende Vorbereitung sind ausschlaggebend, vor allem in der Geld- und Fiskalpolitik.</p><p>Die Leitzinsen und Kapitalmarktrenditen werden auch in Zukunft tief bleiben. Das führt dazu, dass sich nicht nur Aktien, sondern auch Liebhaberobjekte und Immobilien positiv im Wert entwickeln werden. Sogenannte Bullenmärkte (positiver Trend) sind Marathonläufer, keine Sprinter und haben drei Todesursachen:</p><ul><li>Rezession<br>Unwahrscheinlich, aufeinanderfolgende Rezessionen gab es noch nie, die nächste wird in fünf bis sieben Jahren erwartet.</li><li>Inflation<br>Unwahrscheinlich, der momentane Preisdruck macht Märkte eher deflationär.</li><li>Euphorie<br>Gegenwärtig die wahrscheinlichste Variante, könnte durch Umstrukturierungen oder Umschichtungen von institutionellen Anlegern ausgelöst werden.</li></ul><p>Das Herdenverhalten der Anleger könnte sich zu einem möglichen Auslöser einer Euphorie entwickeln. Es sind verrückte Zeiten und in Zukunft wird es tatsächlich besser sein, diversifiziert angelegt zu haben, anstatt nicht investiert zu sein.</p><p><br></p><p><strong>---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</strong></p><p>Die Aufnahme des Economic Outlook 2021 finden Sie hier:</p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/-pbvAf4ldSc" href="https://youtu.be/-pbvAf4ldSc" target="_blank">https://youtu.be/-pbvAf4ldSc</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «Komax»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107116</link>
<description><![CDATA[Am 29. September 2021 trafen sich knapp 40 CFOs Mitglieder bei Komax in Dierikon LU. Dank des internen Schutzkonzepts und der Zertifikatskontrolle am Eingang konnte...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:20 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 29. September 2021 trafen sich knapp 40 CFOs Mitglieder bei Komax in Dierikon LU. Dank des internen Schutzkonzepts und der Zertifikatskontrolle am Eingang konnte der Anlass ohne Maskenpflicht durchgeführt werden, was von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen wurde. Zu Beginn begrüsste Markus Gisler die Anwesenden und übergab das Wort an Andreas Wolfisberg (CFO der Komax und Vorstandsmitglied/Finanzchef des CFO Forums).<br></p><p>Andreas Wolfisberg stellte den Teilnehmenden die Komax Gruppe vor und gab interessante Einblicke in das Tätigkeitsfeld der Kabelverarbeitung.<br></p><hr><p><strong>Komax</strong></p><p>Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als Markt- und Technologieführer hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Um weiterhin innovativ zu bleiben und hohe Qualität anbieten zu können, begann Komax 2017 ein neues Produktions- und Entwicklungsgebäude zu bauen. Das 2020 fertiggestellte und bezogene Gebäude verfügt über eine Gesamtfläche von über 20’000 m², die sich auf Unter- und Erdgeschoss sowie fünf Etagen verteilt. Aussergewöhnlich ist die platzsparende, vertikal ausgelegte Produktion, die über Lifte verbunden ist.</p><hr><p><br></p><p>Nach der kurzen Einführung von Andreas Wolfisberg wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt und die Führung durch das neue Produktions- und Entwicklungsgebäude begann. Während den rund 90 Minuten konnte der Showroom, die Produktion und das Lager besichtigt sowie die brennendsten Fragen gestellt werden. Während der Führung wurden immer wieder Abläufe und Details zur Produktion auf bereitgestellten Bildschirmen visualisiert und ausführlicher erklärt. Dies veranschaulichte die Komplexität in der Kabelverarbeitung und zeigte den Teilnehmenden Performance-Kennzahlen auf, wie beispielsweise die Produktionskapazität und –auslastung.<br></p><p>Neben dem Besichtigen der Produktionsstätte und des Lagers konnte auch der Showroom betrachtet werden. Dort wurden Produktionsschritte erklärt und Kabelbäume präsentiert.<br></p><p>Nach der Führung zeigte Roger Müller (Investor Relations / Corporate Communications) die verschiedenen Anwendungsbeispiele der Produkte von Komax auf und fasste den Firmenbesuch mit einem Ausblick zusammen, in dem er betonte, dass in Zukunft durch die steigende Vernetzung das Verbauen von Kabelbäumen immer mehr Stellenwert erhalten wird.</p><p>Zum Schluss des Firmenbesuchs lud Komax die Teilnehmenden auf ein Apéro riche ein, bei dem sich über den spannenden Einblick ausgetauscht wurde. Das CFO Forum dankt Komax für den interessanten Einblick und das anschliessende Apéro riche.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Zweites CFO Forum Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107117</link>
<description><![CDATA[Am 20. August 2021 fand bei schönem Wetter mit angenehmen Temperaturen das zweite CFO Forum Golfturnier statt. 26 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um entweder...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 20. August 2021 fand bei schönem Wetter mit angenehmen Temperaturen das zweite CFO Forum Golfturnier statt. 26 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um entweder am Plauschturnier (Vormittag) und zweiten Golfturnier (Nachmittag) oder im Schnupperkurs mitzuspielen. Der Golfplatz Meggen bietet ein 9-Loch-Kurs mit umwerfender Aussicht auf das Luzerner Seebecken, den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge.<br></p><p><strong>Plauschturnier</strong></p><p>Um 11:00 Uhr morgens begann der Golfevent mit dem Plauschturnier, welches als Scramble über 9-Löcher ausgetragen wurde. Beim Scramble spielen jeweils zwei Personen miteinander, wobei immer der bessere Ball gezählt wird. Hier wurde das Brutto- und Nettoergebnis gezählt, während beim anschliessenden Turnier noch «Nearest-to-the-Pin» auf Platz 8 und «Longest Drive» bei Loch 4 gemessen wurden.<br></p><p>Nach dem anstrengenden 9-Loch-Kurs stand für die Golfenden ein Verpflegungsstand bereit, bei welchem die Teilnehmenden für das bevorstehende Golfturnier Kräfte sammeln konnten. Bei Ice-Tee und Sandwiches konnten sich die Plauschturnier-Spieler und -Spielerinnen über ihre Performance austauschen und sich für das Turnier gegenseitig anstacheln.</p><p><strong>Golfturnier</strong></p><p>Nach der Verpflegung begann das heiss erwartete zweite Golfturnier. Um 13:40 Uhr startete der erste Flight und die Vorfreude war gross, wie auf den Bildern zu sehen ist.<br></p><p><strong>Schnupperkurs</strong></p><p>Währenddessen trafen sich die Golf-Interessierten zum Schnupperkurs. Die elf Teilnehmenden wurden zuerst von den Pro’s instruiert, wie die Körperhaltung und der Schwung aussehen muss, bevor der Golfschläger geschwungen wurde. Beim Abschlag an der Driving Range wurde schnell klar, dass Golf schwieriger und auch anstrengender ist, als es aussieht. Denn nur beim Schwimmen braucht der Mensch noch mehr Muskeln. Nach 30 Minuten, in denen intensiv die richtige Haltung und Schwungausführung geübt wurde, konnten die Schnuppernden ihr Glück auf der Trainingsanlage versuchen.</p><p><strong>Abendprogramm</strong></p><p>Nach dem schweisstreibenden Golfspiel trafen sich alle ab 16:00 Uhr zum gemeinsamen Apéro. Bei kühlen Getränken und Gersauer Käsekuchen unterhielten sich die Teilnehmenden über das eigene und gemeinsame Spiel. Beim Abendessen wurde immer noch euphorisch über den Tag diskutiert, aber auch viel Fachliches wurde im lockeren Rahmen ausgetauscht. Zwischen Hauptgang und Dessert verkündete Markus Gisler die Gewinner des Turniers und vergab die Preise. Diese wurden verdankenswerterweise wiederum von OC Oerlikon und vom letztjährigen Sieger Beat Dolder gesponsert. Herzlichen Dank! Besonders freuen durften sich Edwin Wild und Daniel Holzmann als Brutto- bzw. Nettogewinner des Plauschturniers, während Beat Dolder erneut beim Golfturnier am besten abschnitt. Ulrich von Bassewitz gelang der genaueste Schlag («Nearest-to-the-Pin) und August Söderlund schlug am weitesten ab («Longest Drive). Nach der Preisverleihung liess man den Abend bei Kaffee und Kuchen ausklingen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107118</link>
<description><![CDATA[Am 16. März 2021 begrüsste Markus Gisler eine grosse Anzahl von CFOs Mitgliedern zu einer Online-Abendveranstaltung zum Thema «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:58 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 16. März 2021 begrüsste Markus Gisler eine grosse Anzahl von CFOs Mitgliedern zu einer Online-Abendveranstaltung zum Thema «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen». Nach einer kurzen Einführung übernahm Raymund Scheffrahn (Vorstandsmitglied und CFO agta record AG) die Moderation der Veranstaltung und präsentierte den ersten Referenten.</p><p><strong>Referat Thomas Nabholz</strong>&nbsp;(Steuerexperte Meyerlustenberger Lachenal)</p><p>Das geplante OECD-Framework wird zumindest vorerst nur Unternehmen mit einem Umsatz ab 750mio EUR betreffen. In Zukunft werden jedoch wahrscheinlich auch die kleineren Unternehmen tangiert werden, denn die traditionellen Anknüpfungspunkte für eine Steuerpflicht im Ausland gelten für alle Unternehmen. Die bisherigen Anknüpfungspunkte sind Vertreter, Grundeigentum oder feste Geschäftseinrichtungen im Ausland. Diese Anknüpfungspunkte werden mit dem «dealing at arm's length»-Grundsatz umgesetzt. Wegen den sogenannten FAANG Unternehmen (Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google) soll die Steuergrundlage überarbeitet werden, da sie die Wertgenerierung und damit die Steuerbasis beim digitalen Geschäftsmodell solcher Unternehmen aus Sicht der Steuerbehörden vieler Länder bisher nur unbefriedigend erfasst.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CCBEE8BC-B724-40CC-B012-E7E8EA5FF6DE.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CCBEE8BC-B724-40CC-B012-E7E8EA5FF6DE.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 1:&nbsp;Säule 1 im Überblick (Unterstrichene Werte sind noch nicht fix)</em></p><p><br></p><p>2013 startete das BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) Projekt, das fundamentale Änderungen des internationalen Steuersystems anstösst. Im Fokus stehen explizit die Steuer-Substanz, Kohärenz und Transparenz. 2015 wurde dieser Grundsatz von der G20 verabschiedet. Das «Inclusive Framework» umfasste anfänglich 82 Staaten und ist zwischenzeitlich auf 135 Staaten angewachsen. Wegen den schleppenden Fortschritten gab es aber vermehrt Alleingänge. Beispielsweise wollte die EU mit der «Digital Service Tax» eine Grundlage starten, bei der vor allem Vermittlungsdienstleistungen besteuert werden sollen. Diese unkoordinierten Alleingänge sind schädlich für die globale Wirtschaft. Die geplante Konsenslösung BEPS 2.0 versucht nun eine internationale Harmonisierung zu erreichen, um Steuersystem-Lücken zu verhindern. BEPS 2.0 besteht aus zwei Säulen. Während Säule 1 die digitale Wirtschaft (Anknüpfung Steuerpflicht und Gewinnzuteilung) betrifft, tritt Säule 2 branchenübergreifend in Kraft (Ziel einer Mindestbesteuerung).</p><p>Wie Bild 2 zeigt, unterscheidet Säule 1 zwei unterschiedliche Tätigkeitsfelder. «Automated Digital Service Provider (ADS)» und «Consumer-Facing Business (CFB)». Die erste Kategorie betrifft Unternehmen, die meist keine physischen Betriebsstätten führen (beispielsweise Social Media, Suchmaschinen, Online Gaming, Cloud Computing, usw.). CFB beinhaltet Unternehmen, welche traditionell sind, aber digitale Absatzkanäle benutzen. Bei beiden Kategorien soll der Übergewinn nicht wie im traditionellen System mit dem «dealing at arm's length»-Prinzip aufgeteilt werden, sondern formelmässig, wie Bild 2 verdeutlicht.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/94B6E7ED-D8EA-444C-B1D7-DBA894404A9C.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/94B6E7ED-D8EA-444C-B1D7-DBA894404A9C.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 2:&nbsp;Gewinnaufteilung nach Säule 1</em></p><p><br></p><p><br></p><p>Die Säule 2 regelt die globale Mindestbesteuerung. Thomas Nabholz machte dazu ein Beispiel mit einem deutschen Konzern mit Schweizer Tochter und Betriebsstätte. Im Anschauungsbeispiel ging er von einem weltweiten Mindeststeuersatz von 12.5% und einem Steuersatz der Schweizer Tochter von 12% aus. Somit würden die Einkünfte der Tochter in der Schweiz mit einem Satz versteuert, der unter dem internationalen Satz läge. Dies ergäbe als Ausgleich eine Steuerbelastung von 0.5% in Deutschland (Income Inclusion). Die Schweizer Betriebsstätte auf der anderen Seite könnte die sogenannte «Switch Over» Regel anwenden. Bei dieser würden die Gewinne in der Schweiz mit dem deutschen Steuersatz besteuert. Die Mutter könnte jedoch in Deutschland einen Abzug geltend machen, wobei entweder die «Undertaxed Payment Rule» oder «Subject to Tax Rule» greifen würde. Dieses Beispiel veranschaulicht, dass das geplante Regelwerk des Inclusive Framework sehr komplex ist und somit die Auswirkungen noch schwer abschätzbar sind.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/37016747-9C61-4C69-9B08-F96F7D4E1D25.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/37016747-9C61-4C69-9B08-F96F7D4E1D25.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 3:&nbsp;Säule 2 im Überblick (Unterstrichene Werte sind noch nicht fix)</em></p><p><br></p><p>Allgemein wird erwartet, dass Schwellen- und Entwicklungsländer Schwierigkeiten haben werden, diese internationalen Grundsätze umzusetzen, während kleine aber umsatzstarke Länder (Schweiz, Irland, Singapur, etc.) tendenziell zu den Verlierern gehören werden.</p><p>Thomas Nabholz sprach zum Schluss seiner Präsentation folgende Empfehlungen aus:</p><ul><li>Entwicklungen verfolgen</li><li>Geschäftsbereiche bzw. Zahlungsströme beurteilen</li><li>ERP Systeme up-to-date halten, um den kommenden technischen Anforderungen zu entsprechen</li></ul><p><br></p><p><br></p><p><strong>Referat Guido Jud&nbsp;</strong>(Leiter Steuerverwaltung Kanton Zug)</p><p>Guido Jud gliederte seinen Vortrag in vier Themenbereiche:&nbsp;</p><ul><li>Vorbereitung der Steuerverwaltungen</li><li>Einschätzung BEPS 2.0</li><li>Herausforderungen und Lösungsansätze für die Umsetzung ins Schweizer Steuerrecht</li><li>Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Ausblick</li></ul><p>Guide Jud ist Mitglied einer gemischten Arbeitsgruppe, bestehend aus ESTV, Sekretariat für Finanzen und sechs Kantonen, die seit Frühling 2020 das OECD Projekt begleitet. Der föderale Aufbau der Schweiz mit den drei Steuerebenen (Gemeinde, Kanton und Bund) stellt eine Herausforderung für dieses internationale Projekt dar. Die Arbeitsgruppe tagt monatlich mit dem Ziel, Empfehlungen auszusprechen und Bericht an das Eidgenössische Finanzdepartement zu erstatten als Ausgangspunkt für ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/06F31339-9259-40C8-A3DF-C8E77552D45F.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/06F31339-9259-40C8-A3DF-C8E77552D45F.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 4:&nbsp;Einschätzung zur Säule 1</em></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1DC57DAA-1F67-4E13-BEC9-D4A255A22F5C.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1DC57DAA-1F67-4E13-BEC9-D4A255A22F5C.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 5:&nbsp;Einschätzung zur Säule 2</em></p><p><br></p><p>Wie in Bild 4 und 5 ersichtlich, gibt es noch viele Ungewissheiten und Ungeklärtes hinsichtlich der beiden Säulen. Das zeigt sich auch in Bild 6 bei den Abgrenzungskriterien der Schwellenwerte.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/85EF9780-DE75-48FF-92A0-BCF5464C2A2B.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/85EF9780-DE75-48FF-92A0-BCF5464C2A2B.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 6:&nbsp;Kriterien zur Kategorisierung</em></p><p><br></p><p>Im Fokus der Steuerverwaltungen liegen drei Ziele:&nbsp;</p><ul><li>Standortattraktivität</li><li>Internationale Akzeptanz</li><li>Finanzielle Ergiebigkeit</li></ul><p>Die finanzielle Ergiebigkeit zielt darauf ab, dass der Steuererhebungsaufwand der zusätzlichen Steuern nicht grösser sein soll als die Einnahmen aus diesen Steuern.</p><p>Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Schweiz eine «Income Inclusion Rule (IIR)» oder eine «Undertaxed Payments Rule (UTPR)» einführen soll. Diese Entscheidung würde sich auf das Steuersubstrat auswirken und zu zusätzlichen Erhebungsaufwänden führen, welche wiederum durch die Steuereinnahmen finanziert werden sollten. Neben dieser Entscheidung gibt es noch diverse andere offene bzw. unklare Punkte, wie beispielsweise die Erhebung, Steuerart und Verteilung der Erträge auf die drei Steuerebenen. Um Antworten auf die obigen Fragen zu finden, tagt die gemischte Arbeitsgruppe zudem mit Wirtschaftsvertretern, um weiterhin einen möglichst attraktiven Wirtschafts- und Steuerstandort zu gewährleisten und um einen möglichst einfachen und effizienten Vollzug für die Unternehmen und die Behörden sicherzustellen.</p><p>Guido Jud schloss seine Ausführungen mit einem kurzen Fazit und Ausblick:&nbsp;</p><ul><li>nach wie vor grosse Unsicherheiten, sowohl bei Säule 1 wie auch Säule 2</li><li>bis etwa Mitte 2021 «High Level Agreement» angekündigt, Ausarbeitung von Details dann 2022</li><li>aus Sicht der Unternehmen sind konkrete Vorbereitungen/ Massnahmen heute noch kaum möglich</li><li>es kann dann aber überraschend schnell gehen, wobei die Schweiz dafür nicht ideal aufgestellt ist -&gt; eher langwieriger Gesetzgebungsprozess, föderaler Aufbau, etc.</li></ul><p><br></p><p><br></p><p><strong>Referat Christoph Huber&nbsp;</strong>(Head of Group Treasury OC Oerlikon)</p><p>Christoph Huber knüpfte an seinen 2013 vor dem CFO Forum Schweiz gehaltenen Vortrag an. Viele seiner damals geäusserten Erwartungen sind zwischenzeitlich eingetroffen. Er sieht vier Megatrends als Treiber der Reform:&nbsp;</p><ul><li>Steuertransparenz</li><li>Globale Steuerpolitik</li><li>Digitalisierung</li><li>Steuermoral</li></ul><p>Zur Steuertransparenz thematisierte er das FATCA-Abkommen, den Common Reporting Standard (CRS) und den Austausch von Steuerdaten und -vereinbarungen (Exchange of Tax Rulings) als bereits bestehende automatisierte Austauschregulatorien.</p><p>&nbsp;<em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/290A6235-1B9C-4031-A4C5-6CB7FD614C63.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/290A6235-1B9C-4031-A4C5-6CB7FD614C63.JPG" style="width:700px"></em></p><p><em>Bild 7:&nbsp;Details zu MDR</em></p><p><br></p><p>Das «Mandatory Disclosure Regime (MDR)» behandelte er als Thema des ersten Megatrends (siehe Bild 7). Die völlige Transparenz für die Steuerbehörden ist eines der Ziele des Inclusive Frameworks. Beim zweiten Megatrend sprach Christoph Huber vor allem über die Wichtigkeit der Körperschaftssteuer und über die «Digital Sales Tax».</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FD41C44C-38B5-44F6-9D38-13E3A9CB2119.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FD41C44C-38B5-44F6-9D38-13E3A9CB2119.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 8:&nbsp;Entwicklung der Körperschaftssteuer 1/2</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F1D48B0F-9AF6-4DC5-AE69-5EC7324E2DB9.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F1D48B0F-9AF6-4DC5-AE69-5EC7324E2DB9.JPG" style="width:700px"></em></p><p><em>Bild 9:&nbsp;Entwicklung der Körperschaftssteuer 2/2</em></p><p><br></p><p>Bild 8 und 9 zeigen, dass, obwohl die Körperschaftssteuer stark reduziert wurde, ihr Anteil am gesamten Steueraufkommen in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies ist für das Projekt von Bedeutung, da in einer Erhebung der OECD errechnet wurde, dass den Steuerbehörden ca. 240 Milliarden USD jährlich verloren gehen wegen Körperschaftssteuervermeidung. Zudem erläuterte Christoph Huber die Wichtigkeit der bereits erwähnten «Digital Sales Tax» am Beispiel von Frankreich und deren Streitigkeiten mit den USA.</p><p>Zur Digitalisierung beschrieb er wiederum zwei Praxisbeispiele, das «E-Invoicing» in Indien und das «Golden Tax System» in China. Beide Beispiele endeten mit einer pointierten Metapher zum „gläsernen Steuerzahler“.</p><p>Als letzten Megatrend behandelte er die Steuermoral. Mit der «Global Reporting Initiative (GRI)» und des «Public Country-by-Country Reporting (CbCR)» wird der Kreis geschlossen. Diese beiden Massnahmen sollen helfen, die Steuer-Compliance der Unternehmen zu erhöhen und ein einheitliches Reporting zu garantieren, ganz im Sinne der internationalen Standardisierung des BEPS 2.0 Projekts. Christoph Huber schloss sein Referat mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Auswirkungen der Megatrends (siehe Bild 10) und einem Fazit.<br></p><p>Wie auch seine beiden Vorredner sieht er den BEPS 2.0 Prozess als langwierig und diskussionsintensiv. Die vielen unterschiedlichen Digitalsteuern in den einzelnen Ländern verlangsamen den Prozess innerhalb der Säule 1, während bereits viele der Instrumente in Säule 2 heute eingesetzt werden und etabliert sind. Sobald ein globaler Kompromiss geschlossen werden kann und die Besteuerung digitaler Leistungserbringung vollumfänglich geregelt sind, ist der Weg für BEPS 2.0 geebnet.</p><p><strong>Q&amp;A</strong></p><p>Nach diesen spannenden Referaten leitete Raymund Scheffrahn direkt über in den Q&amp;A Teil, wo diverse Aspekte der Referate von den Teilnehmenden aufgenommen und von den Referenten vertieft wurden.</p><p><br></p><p>--------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/082C1348-52FE-40A8-B694-5EF531BBA599.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/082C1348-52FE-40A8-B694-5EF531BBA599.pdf" target="_blank">Präsentation Thomas Nabholz</a></p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5A8A643C-71BD-40A9-8338-4C7C8BEB00FD.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5A8A643C-71BD-40A9-8338-4C7C8BEB00FD.pdf" target="_blank">Präsentation Guido Jud</a></p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3BFEF327-2507-40B6-9CA6-37C951C2FD50.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3BFEF327-2507-40B6-9CA6-37C951C2FD50.pdf" target="_blank">Präsentation Christoph Huber</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Digital Roundtable «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast Close»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/108480</link>
<description><![CDATA[Am 25. Februar fand der Digital Roundtable zum Thema «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast close» statt. Das Thema stiess auf sehr grosses Interesse...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 12:04:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 25. Februar fand der Digital Roundtable zum Thema «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast close» statt. Das Thema stiess auf sehr grosses Interesse bei den CFOs Mitgliedern. Die deutlich überzeichnete Veranstaltung wurde bewusst in kleinem Rahmen geführt, so dass intensiv über Herausforderungen und Trends in der Jahresendverarbeitung diskutiert werden konnte.</p><p>Als Einstieg besprachen Markus Gisler und Ralf Herrmann (Finance Regional Director bei Oracle) darüber, was COVID-19 für Veränderungen mit sich brachte und inwiefern der Jahresabschlussprozess bestmöglichst vorbereitet werden kann. Ralf Herrmann berichtete dabei aus Sicht von Oracle, die ihren revidierten Jahresabschluss bereits zehn Tage nach Jahreswechsel zu den Akten legen können.</p><p><strong>COVID-19</strong></p><p>Die COVID-19 Pandemie brachte neue Herausforderungen. Nicht nur finanzieller, sondern auch administrativer und organisatorischer Natur. So wurden beispielsweise viele Mitarbeitende ins Home-Office geschickt und der Remote-Zugriff sowie Videokommunikationsplattformen waren (und sind) so gefragt wie noch nie. Ralf Herrmann betonte, dass Disziplin und Konzentration der Mitarbeitenden der Schlüssel zum Erfolg sind, nicht nur, aber vor allem im Home-Office-Kontext.</p><p><strong>Steigerung der Effizienz</strong></p><p>Des Weiteren bringt eine Analyse der Prozesse Einsicht, welche Systeme zwingend notwendig und welche nur «nice to have» sind. Mithilfe dieser Analyse können bestenfalls Abläufe verbessert oder gar gestrichen bzw. ummodelliert werden. Vor allem wiederkehrende und repetitive Aufgaben bieten am meisten Potenzial. Dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Einerseits ist die Anfälligkeit von Flüchtigkeitsfehlern hoch und die Mitarbeitenden sind meist auch nicht gross motiviert, diese Aufgaben zu erledigen.</p><p><strong>Automatisierung und «Artificial Intelligence (AI)»</strong></p><p>Solche mühseligen Arbeiten könnten mit Hilfe von intelligenten Systemen effizient und schnell abgewickelt werden. Durch diese Automation, die mit vordefinierten Regeln funktioniert, können Unstimmigkeiten abgefangen und manuell bearbeitet werden, um Redundanzen zu vermindern. Dies geht aber Hand in Hand mit klar definierten Regeln und Prozesse für die Mitarbeitenden, die konsequent eingehalten werden müssen.</p><p><strong>Unternehmensweite Einheitlichkeit</strong></p><p>Weiteres Verbesserungspotenzial für eine schnelle Abwicklung des Jahresabschlusses liegt in der Vereinheitlichung. Beispielsweise ein einheitlicher Kontenrahmen oder eine Harmonisierung von «Open Purchase Orders Accruals» (Rückstellungen für erbrachte aber nicht erstellte Leistungen) oder zweifelhaften Forderungen. Die unternehmensweite Einheitlichkeit kann zudem mit Cloudlösungen unterstützt und sogar erweitert werden. Ralf Hermann sprach dabei explizit von «Remote Access», «Unified Data Model», «Narrative Reporting» und «Machine Learning». All diese Beispiele können gemäss seinen Ausführungen sehr gut in einer Cloud abgebildet werden und bieten ausserdem wiederum Möglichkeiten einer Effizienzsteigerung und Automatisierung.</p><p><strong>Offene Diskussion</strong></p><p>Nach diesen Einblicken von Ralf Hermann wurde die Diskussion eröffnet. Aus Gründen der Anonymität wird die Diskussion nicht näher beschrieben.</p><p><strong>Zwei Tipps für einen «Fast Close»</strong></p><p>Zum Schluss des Roundtables fragte Markus Gisler Ralf Hermann nach zwei Tipps für einen effizienten Jahresabschluss. Ralf Hermann sieht das Team als grössten Schatz. Man sollte zuhören, was die Mitarbeitenden sagen: Was nervt? Was bringt nichts? Was machen sie gerne? Wo möchten sie unterstützt werden? Der rege Austausch als erster Schritt zum Erfolg.</p><p>Der zweite Tipp ist die Umsetzung dieses Austauschs. People- bzw. Change-Management als Schlüssel zum Erfolg eines nachhaltigen und effizienten Jahresabschlussprozesses. Jedoch ist eine Balance zwischen etablierten Systemen und Neuanschaffungen wichtig und somit die wahre Herausforderung im Kontext des «Fast Close».</p><p data-v-76cf0147=""><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Abendveranstaltung zur Berufsbildstudie «CFO der Zukunft»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/108541</link>
<description><![CDATA[Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 10:07:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Swiss CFO Days initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) erstellt. Die Autoren Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Prof. Dr. Markus Gisler, Dr. Pascal Koradi und Moreno Frigg – alles aktive oder ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer des CFO Forums – untersuchten das heutige und das zukünftige Profil und Rollenverständnis von Finanzchefinnen und Finanzchefs. Die Studienautoren führten mehr als 20 Interviews mit CFOs und ihren verschiedenen Stakeholdern (CEO, Verwaltungsräte, Investoren, Finanzanalysten, Wirtschaftsprüfer). Aus den Erkenntnissen wurden Thesen abgeleitet, die in einer breiten Umfrage, an der über 125 CFOs teilnahmen, getestet wurden. Die wichtigsten Studienergebnisse wurden in der Abendveranstaltung aufgenommen und präsentiert. Die gesamte Studie wird im Mitgliederbereich so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" style="height:483px; width:644px"></p><p>Die Veranstaltung musste wegen den aktuellen Gegebenheiten online abgehalten werden. Erfreulicherweise durften wir aber trotzdem fünf Interviewpartner persönlich vor Ort begrüssen, selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Richtlinien, und im zweiten Teil des Events mit ihnen eine live Podiumsdiskussion gestalten. Markus Gisler startete die Abendveranstaltung mit den Beweggründen der Studie und einem grossen Dankeschön an die Interviewpartner, CFOs und Autoren der Studie. Danach präsentierte er die wichtigsten Ergebnisse der Studie und leitete daraus die zukünftigen Erwartungen an CFOs ab. Um diese Erwartungen zu erfüllen, formulierten die Autoren die folgenden Handlungsempfehlungen für Finanzchefinnen und Finanzchefs:</p><p><br></p><ul><li>Bleibe neugierig</li><li>Vernetze Dich</li><li>Bilde Dich weiter</li><li>Öffne Dich</li><li>Leite nötige Veränderungen ein</li><li>Nimm aktiv Einfluss auf die Strategie</li><li>Definiere Deine CFO Rolle eigenständig</li><li>Sei anpassungsfähig</li><li>Engagiere Dich in Krisensituationen</li><li>Übernehme Führungsverantwortung</li><li>Bleib auf dem Boden</li></ul><p><br></p><p>Nach diesen Ausführungen diskutierten Markus Gisler und Pascal Koradi die als Management Summary fungierende Stellenbeschreibung.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" style="height:477px; width:637px"></p><p>In der Stellenbeschreibung werden insbesondere Wissen über und Erfahrungen mit Strategien, Kompatibilität mit dem CEO, Unabhängigkeit, Zahlenaffinität, Weitsicht und eine starke Kommunikationsfähigkeit thematisiert. Diese Kompetenzen sind unabdingbar für das Profil des CFOs der Zukunft und machen sie oder ihn zu einem zentralen Mitglied der Geschäftsführung, bei der Erarbeitung von Strategien und Prozessen sowie als Kernperson für Finanzen.</p><p><br></p><p>Nach einer kurzen Kaffeepause startete der zweiten Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion mit Marco Emmanuello (CFO), Ueli Dietiker (Verwaltungsrat), Thomas Dittrich (CFO), Gabriela Nagel (Verwaltungsrätin) und Hansruedi Scherer (Verwaltungsrat/Investor). Die Personen wurden jeweils mit ihrem Interviewvideo, das für die Studie gedreht wurde und in der Studie integriert ist, vorgestellt. Nach einer Einstiegsfrage für jede Person startete die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Pascal Koradi.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" style="height:465px; width:620px"></p><p>Auf dem Podium wurden die wesentlichsten Ergebnisse sowie vor allem der Stellenbeschrieb erneut aufgegriffen. Diskutiert wurde unter anderem, inwiefern die zukünftigen Erwartungen bereits heute gelten, wie wichtig die Person CFO innerhalb des Unternehmens sei und inwieweit sich die Aufgabenbereiche in Zukunft verändern und anpassen würden. Unter Einbezug von erfreulich vielen online gestellten Fragen der CFOs Mitglieder wurden auch die Digitalisierung und neue strategische Arbeitsbereiche des CFO kritisch beleuchtet und besprochen. Die Genderfrage und Sprachenfähigkeiten polarisierten und führten zu regen Voten.</p><p>Nach diesem interessanten Wissensaustausch, der auch im Online-Format sehr interaktiv war, beendete Markus Gisler den Event mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion und Learnings für die CFOs der Zukunft.</p><p><br></p><p>----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Powerpoint-Präsentation</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zoom-Aufnahme (Start bei 53:56)</a></p><p>Die Studie wird so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt, Informationen folgen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Erstes CFO Forum Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107119</link>
<description><![CDATA[Am 31. Juli 2020 fand bei herrlichem Wetter das erste CFO Forum Golfturnier statt. 24 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um beim Golfturnier oder im Schnupperkurs...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 31. Juli 2020 fand bei herrlichem Wetter das erste CFO Forum Golfturnier statt. 24 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um beim Golfturnier oder im Schnupperkurs mitzuspielen. Golf Meggen bietet einen 9-Loch-Kurs und umwerfende Aussicht auf das Luzerner Seebecken, den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge.<br></p><p>Um 11:00 Uhr morgens, bei strahlendem Sonnenschein, begann das freiwillige Training zur Vorbereitung des Turniers. Alex und Jamie, zwei sehr erfahrene Golf-Professionals, leiteten das Training mit viel Herzblut und gewissen Seitenhieben gegen die CFOs, um sie so anzuspornen. Sie teilten die CFOs in zwei Gruppen auf, um möglichst vielen persönliche Hilfestellungen leisten zu können. Das Training startete mit kurzen Dehnübungen, um den Körper aufzuwärmen. Dann wurde in den zwei Gruppen jeweils der Abschlag auf der Driving Range und das Kurzspiel (Putting) auf dem Green trainiert.<br></p><p>Nach der anstrengenden Vorbereitung war es endlich so weit. Das erste CFO Forum Golfturnier konnte beginnen. Die Teilnehmenden fanden sich zu den geplanten Startzeiten ein und waren motiviert und voller Vorfreude, wie die Teambilder zeigen. Die erste Gruppe (Flight 1) startete um 13:00 Uhr, die vierte und letzte Gruppe 30 Minuten später.<br></p><p>Das Turnier wurde auf allen neun Löchern ausgespielt. Bei Loch 4 und 8 wurden zusätzlich noch Messungen für die Preisverleihung vorgenommen. Beim vierten Loch wurde der längste Abschlag (Longest Drive) honoriert, während beim achten Parcours die Treffsicherheit (Nearest To The Pin) belohnt wurde.</p><p>Parallel zum Turnier trafen sich die Golf-Amateure zum Schnupperkurs, welcher von Martin, Kaspar und Markus geleitet wurde. Die elf Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um das Coaching optimal gestalten zu können. Nach kurzer Einführung, wie beispielsweise richtige Haltung, Stand und Schwungausführung, wurde der Abschlag auf der Driving Range und das Putting auf dem Green geübt. Danach konnten die Schnuppernden bereits auf die Trainingsanlage, um das Gelernte anzuwenden. Es konnten sechs Löcher bespielt werden, wobei ein anfängertauglicher Spielmodus (Texas Scramble) gewählt wurde.<br></p><p>Nach dem schweisstreibenden Golfspiel trafen sich die Teilnehmenden um 16:00 Uhr für ein gemeinsames Apéro, bei welchem ausführlich über das eigene und gemeinsame Spiel gefachsimpelt wurde. Um 16:45 Uhr startete der offizielle Teil mit Gersauer Käsekuchen und einer kurzen Ansprache von Rolf Renz. Er sprach über das Golfen, das gemeinsame Zusammensein und die gemeinsame Vorfreude über das Nachtessen, bevor er Josef Schuler vorstellte, den Investor der Golfanlage von Meggen. Josef Schuler gab den Anwesenden interessante Einblicke in das «Golf Meggen» Investitionsprojekt. Er referierte über den Gesamtprozess, die Schwierigkeiten, die zu überwinden waren und betonte vor allem die Langfristigkeit eines solchen Projekts.<br></p><p>Nach diesen interessanten Eindrücken wurde das Abendessen serviert. Bei einem sehr guten 3-Gang-Menü, begleitet von exzellenten Weinen, tauschten sich die CFOs Mitglieder je länger je euphorischer über das Turnier oder den Schnupperkurs aus und genossen die letzten Sonnenstrahlen dieses aussergewöhnlich warmen Tages. Vor dem Dessert verkündete Jürg Fedier die Gewinner des Turniers und vergab die Preise. Neben den bereits erwähnten Auszeichnungen (Longest Drive und Nearest To The Pin) wurde auch der Brutto- und Netto-Sieger honoriert. In jeder Kategorie wurden jeweils die besten drei Spieler mit Preisen belohnt.<br></p><p>Besonders freuen durften sich Beat Dolder und Ralf Staub (jeweils erste Plätze). Nach einer feinen Zuger Kirschtorte und einem Kaffee endete der erste CFO Forum Golfanlass. Ein grosses Kompliment geht an dieser Stelle an die Vorstandsmitglieder Rolf Renz und Jürg Fedier, die diesen Anlass von der Idee bis zur Realisierung mit viel Herzblut aus der Taufe gehoben haben. Wir freuen uns auf schon jetzt auf das zweite CFO Forum Golfturnier!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Economic Outlook 2020</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107120</link>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, 13. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der UBS...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:25 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Mittwoch, 13. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der UBS in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung durch Daniel Schmucki (Präsident VSF) startete Paul Donovan (Chefökonom Global Wealth Management UBS) mit seinem Referat zum Wirtschaftsausblick 2020. Nach einer kurzen Frage-Antwort-Sequenz referierte Isabelle Amschwand (CEO ASTIA) zu der Zukunft des Schweizer Vorsorgesystems, insbesondere zur beruflichen Vorsorge (2. Säule), und beantwortete anschliessend einige Fragen des Publikums. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete Markus Gisler (Präsident CFOs) zum Apéro riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referat Paul Donovan (Chefökonom Global Wealth Management UBS)</strong></p><p>Paul Donovan führte mit britischem Humor durch sein Referat, welches von den aktuell wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen handelte. Donovan erläuterte zu Beginn, dass für eine Prognose für das nächste Jahr die Ereignisse des Jahres 2019 zuerst nachvollzogen werden müssen. Dabei waren seiner Meinung nach vor allem der «Trade-War» zwischen den USA und China von Wichtigkeit, jedoch dürften der anstehende Brexit sowie die anhaltenden Tiefzinsen der Nationalbanken nicht aussen vor gelassen werden.</p><p>Bezüglich des Handelskriegs erklärte Donovan, dass die erhobenen Zölle der USA deren Wirtschaft erheblichen Schaden zugefügt haben. Dies jedoch vor allem in den ersten sechs Monaten nach Erlass. Für die Wirtschaft erfreulich jedoch sei, dass die US-Unternehmen sich der Situation relativ schnell angepasst haben. So hätten die meisten Unternehmen, welche im Import- oder Exportbereich tätig sind, die Supply Chain stark umgestellt. Konkret haben gemäss Donovan auf der einen Seite die amerikanischen Unternehmen neue Tochtergesellschaften in Kanada oder Mexiko gegründet. Auf der anderen Seite seien die chinesischen Unternehmen bestrebt gewesen, Tochtergesellschaften in Taiwan oder Korea aufzubauen. Damit die Importzölle der USA umgangen werden konnten, haben die chinesischen Unternehmen die Güter zuerst an ihre Tochtergesellschaften nach Taiwan oder Korea versendet. Danach wurden die Güter weiter nach Kanada oder Mexiko verschifft und von dort schliesslich in die USA importiert.</p><p>Damit seien zwar Zusatzkosten entstanden, doch diese seien im Verhältnis zu den Importzöllen verschwindend klein. Donovan erwähnte, dass durch diese Umstellung heute ungefähr 50 % der Zölle (gemessen am Wert) umgangen werden. Einerseits habe dies positive Effekte auf die globale Wirtschaft. Sofern weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen, könne der Schaden der Zölle (aus Wohlfahrtssicht) zunehmend verkleinert werden. Andererseits sei dies aber keine langfristige Lösung. Dies führe dazu, dass die US-Unternehmen weiterhin unter Unsicherheit leiden. Dies hat gemäss Donovan vor allem Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen. Diese unterlassen aktuell grössere Investitionen. Aufgrund der mangelnden Investitionen seitens US-Unternehmen leide allerdings auch die Eurozone, da diese bekannt dafür ist, einen Grossteil der Investitionsgüter in die USA zu exportieren. Für das Jahr 2020 glaubt Donovan, dass die USA und China einem gemeinsamen Deal zustimmen werden. Klappe dies, würden keine weiteren Zölle eingeführt und gewisse Zölle unter Umständen wieder abgebaut werden. Dies könne helfen, das Vertrauen zu stärken und somit auch das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.</p><p>Jedoch gehe die Unsicherheit in der Weltwirtschaft auch von anderen Ereignissen aus. Donovan erwähnt hier den Brexit. Eine Einschätzung seinerseits sei schwierig, da sich die getroffenen Annahmen von Tag zu Tag ändern können. Müsse jedoch eine Aussage getätigt werden, glaubt Donovan an einen Deal zwischen Grossbritannien und der EU. Bis der Deal jedoch unterzeichnet sei, stellen Unternehmen in Grossbritannien die Investitionen zurück. Dies werde das Wirtschaftswachstum weiterhin bremsen. Sobald es jedoch eine definitive Entscheidung bezüglich dieses Themas gäbe, wird gemäss Donovan das Investitionsvolumen wieder massiv steigen. Dies unabhängig davon, ob es einen «hard» oder ۘ«soft» Brexit geben wird.</p><p>Mit dem Blick auf die Zentralbanken gerichtet, führt Donovan aus, dass es heutzutage schwierig sei, Prognosen aufzustellen. Dies hänge vor allem mit der Tatsache zusammen, dass die Präsidenten der wichtigsten Zentralbanken (FED &amp; EZB) neu von Juristen geleitet werden, und nicht wie bis anhin von Ökonomen. Die Juristen geben seiner Meinung nach keine vertieften Einblicke mehr in die Policy der Zentralbanken. Somit werde es immer schwieriger, Auswirkungen auf die Finanzmärkte zu erfassen. Während früher die Aussagen von Ökonomen verlässlich waren und man diese deuten konnte, seien die Aussagen von Juristen komplizierter und Ableitungen davon immer schwieriger. Bezüglich den Negativzinsen führt Donovan aus, dass diese in der kurzen Frist wirken können, in der langen Frist jedoch nicht als Stimulus zu funktionieren scheinen. Als Fazit nennt Donovan, dass seiner Meinung nach die Märkte auch im Jahr 2020 sehr volatil bleiben werden.</p><p><br></p><p><strong>Referat Isabelle Amschwand (CEO ASTIA)</strong></p><p>Im zweiten Referat des Abends beleuchtete Isabelle Amschwand die Zukunft des Schweizer Vorsorgesystems kritisch. Zu Beginn zeigte sie anhand einer Grafik auf, inwiefern sich der AHV-Jahreslohn auf die Aufteilung der Anteile des Vorsorgesystems auswirkt. Während bei kleineren Einkommen fast gar keine Mittel für die Selbstvorsorge (Überobligatorium 2. Säule und Säule 3a) zur Verfügung stehen, mache es ab einem Einkommen von ungefähr CHF 85’320.- durchaus Sinn, über Einzahlungen in die «eigene» Vorsorge nachzudenken.</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png" sizes="(max-width: 841px) 100vw, 841px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png 841w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1-300x208.png 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1-768x533.png 768w" alt=""><figcaption>Illustration der prozentualen Ersatzquote verschiedener AHV-Jahreslöhne</figcaption></figure><p><br></p><p>Nach der Frage der Aufteilung widmete sich Amschwand einem aktuell wichtigen Thema: den schwankenden Renditen auf AHV- und BVG-Vorsorgeleistungen. Anhand einer Illustration erklärte sie, wie durchwachsen die Renditen in den Jahren 1965 bis 2015 waren. Vor allem die Dotcom-Krise in den 2000er Jahren, die Weltwirtschaftskrise (2007-2008) sowie die Krise der Eurozone (2011) schmälerten die Renditen. Obwohl sich die Börse heute wieder erholt hat, bleiben gemäss Amschwand die grossen Renditen bei AHV- und BVG-Guthaben aus. Zum Grossteil sei dies den regulatorischen Vorgaben geschuldet, welche vorgeben, dass die Ausgleichskassen sowie die Pensionskassen nur zu relativ kleinen Anteilen in renditeträchtige Marktinstrumente, wie beispielsweise Aktien, investieren dürfen. Weiter haben die aktuell tiefen Zinsen grosse Auswirkungen auf die Renditen der Obligationen. Verstärkt werden diese einschneidenden Probleme gemäss Amschwand auch noch durch die demografische Entwicklung, welche immer mehr Rentner im Verhältnis zu Erwerbstätigen mit sich bringt.</p><p>Wegen diesen sich negativ auswirkenden Entwicklungen sprach sich Amschwand dafür aus, den Umwandlungssatz auf dem BVG-Guthaben von 6.8 % auf 6 % zu senken Ausserdem warf sie Ideen in den Raum, wie beispielsweise Steuerbegünstigungen für die 2. Säule oder den beitragspflichten Lohn in der AHV nicht zu beschränken, damit die entstandenen Lücken in Zukunft geschlossen werden können.</p><p>Nach diesen Erläuterungen über die aktuelle Situation des Vorsorgesystems ging Amschwand auf die Trends und Entwicklungen im Vorsorgesystem ein. Dieses sei auch heute noch zu träge und unflexibel. Manchmal sei sogar von einem Alles-oder-nichts-Prinzip zu hören. Es scheine ein beinahe unüberwindbares politisches Hindernis zu sein, das System anzupassen. Amschwand erwähnt hier die Metapher vom Mount Everest. Technisch sei dieser eigentlich nicht anspruchsvoll, die Höhe jedoch mache das Besteigen praktisch unmöglich. Doch wie der höchste Berg der Welt erklommen werden kann, müsse auch das Vorsorgesystem angepasst werden, Schritt für Schritt. Allerdings müsse dringend etwas unternommen werden. Dies könne beispielsweise durch individuelle Anlagestrategien in 1e-Plänen (möglich ab einem Einkommen von CHF 130’000.-) erfolgen.</p><p>Nach diesen eher technischen und von Zahlen geprägten Ausführungen sprach Amschwand zum Schluss ihrer Präsentation noch über mögliche generelle Entwicklungen, die das Vorsorgesystem betreffen (könnten). Zum einen erwähnte sie den sozialen Wandel der Bevölkerung in Form von Teilzeitbeschäftigungen, Konsumgewohnheiten, Generationenwechsel und zum anderen die technischen sowie vor allem medizinischen Fortschritte. Allerdings sei es schwer abschätzbar wie, wann und ob diese Entwicklungen einen Einfluss auf das Vorsorgesystem haben werden. Sie schloss ihr Referat mit dem Fazit, dass uns die langen Gesetzrevisionsprozesse zwingen, zu Gunsten der jüngeren Generationen an die Zukunft zu denken.</p><p><br></p><p><strong>Apéro riche</strong></p><p>Nach diesen höchstspannenden Referaten wurde das Apéro riche genutzt, um über die gewonnenen Eindrücke zu diskutieren und um zu networken.</p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich bei allen Teilnehmenden und insbesondere bei der Vereinigung Schweizer Finanzchefs VSF für die hervorragende Organisation und für den interessanten Austausch.</p><p><br></p><p>Falls Sie an den Präsentationen der Referenten interessiert sind, finden Sie diese&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/mitgliederbereich/dateipool/dateipool-veranstaltungen/" href="https://cfos.ch/mitgliederbereich/dateipool/dateipool-veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung «eSports»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107121</link>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, 16. Oktober 2019 nahmen über 30 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «eSports» teil. Der Anlass fand im Au Premier...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:50 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Mittwoch, 16. Oktober 2019 nahmen über 30 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «eSports» teil. Der Anlass fand im Au Premier im Bahnhof Zürich statt. Nach einer kurzen Begrüssung durch Prof. Dr. Markus Gisler startete Hakan Pazarcikli (Head of Events | Mitglied der Geschäftsleitung) mit seinem Referat und gab dabei Einblicke in das Thema eSports sowie in die Tätigkeitsbereiche einer eSports Agentur. Danach folgte das Referat von Oliver Lutz (Project owner eSports.ch), welcher insbesondere auf das Potential für Unternehmen im Bereich eSports einging. Das letzte Referat des Abends hielt Tom Zimmermann (Leiter Brand Experience Postfinance). Dabei wurde den Teilnehmenden das Experiment der Postfinance mit dem professionellen eSports Team «Helix» vorgestellt. Abschliessend gab es ein Q&amp;A mit allen Referenten sowie ein schmackhaftes Apéro riche.</p><p>Hakan Pazarcikli begann sein Referat mit einem kurzen Überblick zum Thema eSports in der Schweiz. Es zeigte sich, dass immerhin rund 30 % der Schweizer genau wissen, was unter dem Begriff eSports gemeint ist. Die Zielgruppe dieser Branche sei gemäss Pazarcikli zwischen 16 und 35 Jahre alt und umfasse 120’000 aktive Gamer in der Schweiz. Die Agentur eStudios sei dabei in den Bereichen Planung von Events, Consulting, Content Creation, Promotion und Vermittlung von wichtigen Persönlichkeiten tätig. Nach dieser Einführung in die stark wachsende Branche knüpfte Oliver Lutz an diesen Erkenntnissen an und vertiefte diese. So zeigte sich, dass die Gaming Industrie in den letzten 10 Jahren stark gewachsen ist. Belief sich der Umsatz im Jahr 2008 noch auf USD 55 Milliarden, waren es im Jahr 2018 bereits USD 135 Milliarden. Weiter erläuterte Lutz, dass die Streaming-Plattform «Twitch», auf welcher man Gamer bei ihrer Tätigkeit zuschauen kann, bei den jungen Personen (15 bis 24 Jahre) sich erhöhter Beliebtheit erfreut. Immerhin 19 % gaben an, dass sie diese Plattform gelegentlich nutzen. Unternehmen können dabei vor allem profitieren, in dem sie Partnerschaften mit den «Streamern» eingehen, und diese das Produkt der Unternehmen bewerben. Wie eine Unternehmung bei der jungen Zielgruppe auf sich aufmerksam machen kann, zeigte Tom Zimmermann in seinem Referat auf. Er illustrierte, wie sich die Postfinance mit dem professionellen eSports Team «Helix» in dieser Branche positionierte und dadurch erhöhte Aufmerksamkeit generieren konnte. Als grösstes positives Fazit nennt Zimmermann denn auch die erhöhte mediale Aufmerksamkeit. Persönlich freute ihn auch, dass gewisse Spieler des Teams gegen Ende des Jahres Profiniveau erreichten und Angebote von bekannteren Teams erhielten. Nach den sehr informativen Präsentationen gab es noch ein rund 20-minütiges Q&amp;A, bei welchem die Referenten Fragen aus dem Publikum beantworteten. Weitere spannende Fragen konnten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche mit den Referenten direkt ansprechen.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Herbstanlass – Firmenbesuch «OC Oerlikon»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107122</link>
<description><![CDATA[Der diesjährige Herbstanlass führte uns nach Balzers (LIE). 27 Mitglieder des CFO Forums nutzten die einmalige Chance, einen Teil der OC Oerlikon Gruppe in Augenschein...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der diesjährige Herbstanlass führte uns nach Balzers (LIE). 27 Mitglieder des CFO Forums nutzten die einmalige Chance, einen Teil der OC Oerlikon Gruppe in Augenschein zu nehmen und konkrete Anwendungen der Industrie 4.0 kennenzulernen. Die Teilnehmenden trafen sich am 11. September beim Carparkplatz Zürich, um die Reise gemeinsam in einem reservierten Car zu unternehmen. Dies ermöglichte gleich ein erstes Kennenlernen oder Wiedersehen untereinander. In Balzers bei OC Oerlikon angekommen, begrüsste uns Jürg Fedier (Group CFO) persönlich und führte mit seinem Referat durch die Geschichte und Struktur der Unternehmung. Nach dem Referat folgten Sicherheitsinstruktionen durch Marc Desrayaud (Head Business Unit, Oerlikon Industrial Solutions AG) für die spätere Besichtigung. Anschliessend stellte M. Desrayaud Oerlikon Balzers vor, eine Tochterfirma der OC Oerlikon Gruppe, die auf Oberflächenbeschichtungen spezialisiert ist. Das letzte Referat hielt Mikkel Pedersen (Senior Engineer) zum Thema «Additive Manufacturing» bei OC Oerlikon. Nach den spannenden Ausführungen folgte die Besichtigung des Werks in Balzers inklusive einem Q&amp;A mit allen Referenten. Abschliessend durften die Mitglieder und die Referenten ein vorzügliches Abendessen im Zunfthaus zum Löwen in Sargans geniessen, bevor gemeinsam die Heimreise angetreten wurde.</p><p><br></p><p><strong>Referate Jürg Fedier, Marc Desrayaud &amp; Mikkel Pedersen</strong></p><p>Jürg Fedier trat im Jahr 2009 bei OC Oerlikon die Stelle als Finanzchef an. Zu dieser Zeit hatte die Unternehmung aufgrund der Wirtschaftskrise und Finanzierungsschwierigkeiten Probleme, genügend liquide Mittel aufzutreiben, um ihren Verbindlichkeiten nachzukommen. Aufgrund dessen war die Restrukturierung und Rekapitalisierung des Konzerns eines der ersten Grossprojekte von Fedier. Im Zuge der Restrukturierung wurden Tochtergesellschaften veräussert, welche nach der Neuausrichtung nicht mehr in das Portfolio des Konzerns passten. Gleichzeitig wurden neue Unternehmen akquiriert, welche als ideale Ergänzung betrachtet wurden. Durch die Rekapitalisierung konnte rund CHF 1 Mia. neues Kapital beschafft werden. Die getroffenen Massnahmen fruchteten bald. Heute steht die OC Oerlikon Gruppe auf gesunden finanziellen Beinen und ist Marktleader in den Bereichen «Surface Solutions» und «Manmade Fibers». Im Jahr 2018 erzielte OC Oerlikon in diesen beiden Segmenten einen Umsatz von kumuliert CHF 2.6 Milliarden. Dass Oerlikon zurück auf den Pfad des Erfolges gefunden hat, zeigt sich auch am Aktienkurs, welcher sich seit 2010 praktisch verdoppelt hat.</p><p>Nach dem Einstiegsreferat von Fedier übernahm Marc Desrayaud und stellte die Tochterunternehmung Oerlikon Balzers vor. Gemäss Desrayaud ist das Business Modell von Oerlikon Balzers zweigeteilt. Zum einen bieten sie In-House Beschichtungen mit einem spezifischen Kundenfokus an, zum anderen verkauft die Unternehmung Maschinen, welche die gewünschten Beschichtungen selbständig vornehmen. Zusätzlich bietet Oerlikon Balzers auch den «After-sales-service» dieser Maschinen an. Aktuell beschäftigt Oerlikon Balzers über 5’500 Mitarbeitende in 112 Beschichtungszentren in Amerika (25), Europa (50) und Asien (35). Die 112 Zentren verteilen sich über insgesamt 36 Länder. Desrayaud erklärte, dass die Anzahl der Beschichtungszentren so hoch ist, weil es in diesem Markt unabdingbar sei, sehr nahe beim Kunden zu sein. Dies, da sich der Kunde in der Regel eine Lieferung der beschichteten Teile innerhalb von 2 bis 5 Tagen wünsche. Zu den Kunden gehören gemäss Desrauyaud namhafte Unternehmen wie Audi, Volkswagen, Braun oder Bosch. Nach diesem Überblick wurde den Teilnehmenden erklärt, weshalb Oberflächenbeschichtungen benötigt werden und welche Vorteile mit der Beschichtung erzielt werden können. Obwohl die Beschichtung nur ein paar tausendstel Millimeter dick ist, sind die Vorteile dieser Beschichtung eindrücklich. Die Lebensdauer der Produkte wird signifikant verlängert und die Produktivität steigt merklich an. Durch diese beiden Aspekte können tiefere Stückkosten für das beschichtete Teil erzielt werden. Bei Komponenten hilft die Beschichtung beispielsweise, Energiekosten zu reduzieren und es können günstigere oder leichtere Materialien für das Endprodukt verwendet werden, bei gleichbleibender Qualität. Die Branchen, in welchen die Oberflächenbeschichtungen von Oerlikon genutzt werden, sind vielfältig. Dazu gehören die Luftfahrtindustrie, die Medizin, High-End Dekorationsprodukte, der Motorsport oder die Öl- und Gasindustrie.</p><p>Das letzte Referat des Nachmittags hielt Mikkel Pedersen. Es handelte von Additive Manufacturing, umgangssprachlich auch 3D-Drucken genannt. Zu Beginn gab Pedersen einen Überblick zur Technologie und erläuterte, wie Additive Manufacturing im eigentlichen Sinne funktioniert. Dabei erklärte er auch, dass in der Praxis verschiedene Technologien zum Einsatz kommen. Pedersen erwähnte, dass für erfolgreiches Additive Manufacturing neben den verarbeitenden Maschinen auch einige weitere wichtige Bausteine benötigt werden. Dazu gehören unter anderem CAD-Systeme, in welchen das Modell gezeichnet wird. Weiter seien auch Qualitätskontrollen und das zu verarbeitende Material wichtige Elemente, um hervorragende Endprodukte produzieren zu können. Doch warum wird der Einsatz dieser Technologie überhaupt nachgefragt? Gemäss Pedersen hängt dies damit zusammen, dass durch Additive Manufacturing sehr komplexe geometrische Strukturen produziert und dabei das Gewicht, das Design und die Anzahl der Komponenten optimiert werden können. Weiter ermögliche die Technologie, das benötigte Inputmaterial für das Endprodukt stark zu reduzieren, da der Einsatz von Additive Manufacturing zu erheblich geringeren Abfällen führe. Dies wiederum reduziere die Kosten für das Endprodukt stark. Oerlikon, welche diese zukunftsträchtige Technologie frühzeitig erkannte, hat über die letzten Jahre über CHF 100 Mio. investiert, damit das Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette in diesem Bereich abdecken kann. Aufgrund der Investitionen ist Oerlikon in diesem schnell wachsenden Markt heute in einer starken Position. Der nächste Schritt wird gemäss Pedersen darin bestehen, von Einzelanfertigungen auf Serienproduktionen umstellen zu können. Oerlikon spezialisiert sich hierbei primär auf die Automobilbranche, die Medizinbranche und die Luftfahrtindustrie</p><p><br></p><p><strong>Besichtigung &amp; Abendessen</strong></p><p>Nach den Präsentationen konnten die Teilnehmenden die Fabrik in Balzers besichtigen und sich dabei vertieftes Wissen zum Thema der Oberflächenbeschichtung aneignen. Hervorgehoben wurde während des Rundgangs, dass die Planungssicherheit in diesem Geschäftsbereich eher gering sei. Dies, da der Kunde kleinere Aufträge nicht im Vorhinein anmelden müsse. Um die Auslastung der Betriebe dennoch planen zu können, helfen wiederkehrende Aufträge. Insbesondere die Erfahrung sei essentiell in diesem Geschäft, dadurch könne ungefähr abgeschätzt werden, wie sich die Auftragslage gestalte. Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass es praktisch keine Grenzen bei der Art und der Grösse der Teile/Komponenten gibt, welche beschichtet werden sollen. Für praktisch alle Probleme könne Oerlikon eine Lösung anbieten. Dies sei wichtig, da die Kundenwünsche sehr heterogen sein können. Nach der Führung hatten die Mitglieder des CFO Forums die Chance, den Referenten in einem kurzen Q&amp;A Fragen zu stellen.</p><p>Bevor die Teilnehmenden die Heimreise antraten, gab es ein köstliches Abendessen im Zunfthaus zum Löwen in Sargans, offeriert von OC Oerlikon. Die lebhaften Gespräche während des Essens drehten sich hauptsächlich um die gesammelten Eindrücke des Besuchs.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich speziell bei der OC Oerlikon sowie bei allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.​​​​​​​<figure></figure></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Firmenbesuch Artemis Holding AG / Franke Management AG</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107123</link>
<description><![CDATA[Am 5. Juni fand der erste Firmenbesuch des Vereinsjahres mit insgesamt&nbsp;36 Mitgliedern bei der Artemis Group / Franke Group in Aarburg statt. Zu Beginn erhielten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:15 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 5. Juni fand der erste Firmenbesuch des Vereinsjahres mit insgesamt&nbsp;36 Mitgliedern bei der Artemis Group / Franke Group in Aarburg statt. Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden in zwei interessanten Referaten von Michael Pieper (CEO/Präsident und Inhaber Artemis Group) und Christian Mäder (CFO und Mitglied der Konzernleitung Artemis Group &amp; Verwaltungsratspräsident Franke Holding AG) einen Überblick zur Struktur und der Geschichte der Unternehmen. Danach konnten wir in drei Gruppen verschiedene Produktionen auf dem Platz Aarburg der Franke Gruppe besichtigen. Zum Schluss gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem die Teilnehmenden über die gewonnenen Eindrücke diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referate von Michael Pieper &amp; Christian Referat Mäder</strong></p><p>Die Veranstaltung wurde von Michael Pieper und Christian Mäder mit Referaten eröffnet. Die Referenten gaben den Mitgliedern des CFO Forums zu Beginn einen Überblick zur Struktur der Artemis Group. Der Konzern verwaltet insgesamt die vier folgenden Gruppen: die Franke Gruppe, die Artemis Real Estate Gruppe, die Feintool Gruppe und die Artemis Asset Management Gruppe. Die jeweiligen Gruppen haben weitere Tochtergesellschaften. Nach diesem Einstieg gab Michael Pieper ein Einblick in die über 100-jährige Geschichte des Unternehmens, wobei er hier primär auf die Franke Gruppe einging. Einer der Eckpunkte der Geschichte war dabei, dass die Franke Gruppe im Jahr 1975 durch Willi Pieper (Vater von Michael Pieper) übernommen wurde. Bemerkenswert hierbei war die Tatsache, dass gemäss Pieper für die Übernahme keine Bewertung der Unternehmung vorgenommen wurde und auch keine Juristen an dieser Übernahme mitgearbeitet haben. Gemäss Michael Pieper war es ein einfaches Telefonat zwischen Walter Franke und Willi Pieper, in welchem der Besitzwechsel festgelegt wurde. Michael Pieper übernahm im Jahr 1989 die Leitung der Gruppe, welche damit den erst vierten Eigentümer in der mittlerweile 108-jährigen Geschichte des Unternehmens bekam. Bis heute waren auch erst 6 CEO’s an der Spitze der Franke Group. Mit Michael Pieper als CEO konnte danach eine grosse Konsistenz sichergestellt werden und dadurch auch schnell wachsen. Bald wurden weitere Tochtergesellschaften gegründet. Im Jahr 2013 zog sich Pieper aus dem operativen Geschäft bei Franke zurück. Heute beschäftigt die Franke Gruppe 9’200 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Nettoumsatz von CHF 2.1 Milliarden.&nbsp;</p><p><br></p><p><strong>Besichtigung &amp; Apéro</strong></p><p>Nach spannenden Referaten wurden die anwesenden Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt, um die Produktionen der Divisionen Franke Coffee Systems, Franke Kitchen Systems und der Franke Industries zu besichtigen.&nbsp;</p><p><br>Später durften die Teilnehmenden einen Blick in die Produktion der Küchentechnik werfen. Hier wurde insbesondere aufgezeigt, wie Stahlabdeckungen sowie die dazugehörigen Spülbecken entstehen. Für die Kunden besteht dabei grosser Spielraum bei ihrer Wahl, welche Abdeckungen und Spülbecken sie wünschen. Unter anderem können die Kunden zwischen zwei verschiedenen Dicken von Edelstahl wählen und zusätzlich den Look der Abdeckung bestimmen. Insgesamt stehen hier sechs verschiedene Polituren zur Auswahl. Ist die Bestellung erfolgt, wird die Abdeckung durch Roboter zugeschnitten und das Becken separat gepresst. Schlussendlich schweisst wiederum ein Roboter die beiden Teilprodukte zusammen. Dabei wird eine spezielle Technik verwendet, damit keine Schweissnaht sichtbar wird. Die Lieferung an den Kunden erfolgt in der Regel innerhalb von 7 Arbeitstagen. Muss es schnell gehen, können Kunden per Express Lane eine Bestellung aufgeben, welche nach 48 Stunden beim Besteller eintrifft. Zu Beginn der Besichtigung bei der Division Coffee Systems wurde erklärt, dass die gesamte Produktion in Aarburg (Vollautomaten und Halbautomaten) nach einem Linienprinzip aufgebaut ist. Jeder Mitarbeitende erhält zu Beginn einen Bestellschein, auf welchem aufgelistet ist, welche Kaffeemaschine mit welchen Spezifikationen der Kunde wünscht. Danach wird die Maschine von A bis Z von diesem Mitarbeitenden zusammengebaut und am Schluss ausführlich getestet. Sofern die Maschine die Schlussprüfung bestanden hat, wird diese in einen Karton gepackt und zur Auslieferung bereitgestellt. Damit die Produktion optimiert werden kann, wird in verschiedenen Schichten gearbeitet. Auch werden wichtige KPIs wie die Durchlaufzeit je Maschine gemessen und den Mitarbeitenden anhand von grafischen Illustrationen aufgezeigt.</p><p>Im letzten Teil der Besichtigung wurde die Franke Industries vorgestellt. Dieser Teil der Gruppe ist spezialisiert auf die Zulieferung verschiedener Produkte für Gasturbinen sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Abnehmer davon sind unter anderem Rolls-Royce und Pilatus Aircraft. Bei der Besichtigung wurde darauf hingewiesen, dass die Franke Industries die höchst mögliche Zertifizierung besitzt, welche für Zulieferer der beiden erwähnten Industrien möglich ist. Theoretisch könnte das Unternehmen somit auch die NASA mit Produkten beliefern. Zum Schluss konnten die Mitglieder des CFO Forums Gasturbinen in Augenschein nehmen, welche Temperaturen von bis zu 1’200 Grad Celsius standhalten müssen.</p><p>Nach der Besichtigung bei strahlendem Sonnenschein kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines hochwertigen Apéros und konnten sich bei einem kühlen Bier oder einem Glas Wein untereinander austauschen.&nbsp;</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei der Artemis Group / Franke Group sowie bei allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or buy?»</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107124</link>
<description><![CDATA[Am Dienstag, 14. Mai nahmen 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:08 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Dienstag, 14. Mai nahmen 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or buy?» teil. Der Anlass fand im Au Premier im Bahnhof Zürich statt. Zum Start erhielten die Teilnehmenden von Prof. Dr. Karsten Döhnert interessante Informationen zu den Entwicklungen der Pensionskassen in den letzten Jahren sowie den Herausforderungen der Zukunft. Danach gab es eine praxisbezogene Präsentation von Andreas Bühlmann zum Fall Valora, welche sich die Frage „make or buy“ erst kürzlich gestellt hat. In einem dritten Referat von Constance Reschke wurden die verschiedenen Arten der Sammelstiftungen erläutert. Abschliessend gab es ein Q&amp;A mit allen Referenten sowie ein schmackhaftes Apéro riche.</p><p>Prof. Dr. Karsten Döhnert (Dozent Hochschule Luzern) eröffnete die Veranstaltung mit seinem Referat „Herausforderungen firmeneigener Vorsorgeeinrichtungen – Ergebnisse einer Umfrage“. Döhnert zeigte dabei auf, wie sich die Pensionskassenlandschaft in den letzten 15 Jahren veränderte, welches die grössten Herausforderungen sind und welche Punkte für und gegen die Selbstständigkeit von Pensionskassen sprechen. Nach diesen theoretischen Grundlagen zeigte Andreas Bühlmann (Geschäftsführer Valora Pensionskasse) in seinem Referat mit dem Titel „Der Case Valora“ auf, welche Überlegungen innerhalb der firmeneigenen Pensionskasse angestellt wurden, um eine Entscheidungsgrundlage für die Beantwortung der Frage „make or buy“ zu erhalten. Schlussendlich entschied sich die Valora, die firmeneigene Pensionskasse zu erhalten, allerdings wurden verschiedene Massnahmen definiert, um der Pensionskasse eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Im letzten Referat „Optionen bei einem Anschluss an eine Sammelstiftung“ präsentierte Constance Reschke (Leiterin Sammelstiftungsgeschäft AXA), welche Lösungen der Markt bietet, sofern entschieden wird, sich einer Sammelstiftung anzuschliessen. Auch verglich die Referentin verschiedene Sammelstiftungen anhand verschiedener Kennzahlen. Nach den sehr informativen Präsentationen gab es noch ein rund 20-minütiges Q&amp;A, bei welchem die Referenten Fragen aus dem Publikum beantworteten. Weitere spannende Fragen konnten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche mit den Referenten direkt besprechen.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abendveranstaltung Working Capital Management (WCM) 2019</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107125</link>
<description><![CDATA[An der ersten Abendveranstaltung im neuen Jahr zum Thema Working Capital Management (WCM) trafen sich 33 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs in der Brasserie...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:11 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An der ersten Abendveranstaltung im neuen Jahr zum Thema Working Capital Management (WCM) trafen sich 33 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs in der Brasserie Lipp in Zürich. Der Anlass wurde wiederum in Kooperation mit der Universität St. Gallen (HSG) und der PostFinance organisiert. Die Teilnehmenden erhielten an der Veranstaltung einen Einblick, wie&nbsp;<strong>Bruno Edelmann (CFO Tornos SA)</strong>&nbsp;durch konsequentes WCM den Turnaround der Unternehmung erfolgreich gestalten konnte. Zusätzlich gab es zwei Breakout-Sessions, bei welchen&nbsp;<strong>Erik Herlyn (Working Capital Management Postfinance) &amp; Roger Sutter (Group Treasurer Kühne + Nagel)</strong>&nbsp;referierten. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke.</p><p><br></p><p><strong>Referat Bruno Edelmann, CFO Tornos SA</strong></p><p>Zu Beginn seines Referats stellte Bruno Edelmann die Unternehmung Tornos vor. Die Schweizer Unternehmung ist seit 125 Jahren in Moutier beheimatet und betreibt zusätzlich Produktionswerke in China und Taiwan. In diesen werden hochwertige Drehmaschinen mit Hilfe der CNC-Technik hergestellt. Im Jahr 2018 erzielte Tornos einen Umsatz von CHF 218 Mio. und beschäftigte rund 730 Mitarbeitende. Der Umsatz stammte zu 80 % aus dem Verkauf von Maschinen und zu 20 % aus Ertrag von Servicearbeiten. Hauptabnehmer der Maschinen ist die Automobilindustrie (45 % des Umsatzes).</p><p>Nach der Vorstellung der Unternehmung erklärte Edelmann, wie konsequentes WCM Tornos im Jahr 2017 beim Turnaround unterstützt hat. Seit 2014 war dabei das Net Working Capital (NWC) stets gewachsen, bis es Ende 2016 auf 50 % der Net Sales angestiegen war. Anfangs 2017 definierte Edelmann Massnahmen, um das NWC drastisch reduzieren zu können. Besonderes Augenmerk galten dabei den typischen Positionen Debitoren, Kreditoren, Inventarbewirtschaftung sowie Vorauszahlungen. Gemäss Edelmann war das Ziel, das NWC unter 35 % der Net Sales zu bringen. Um dies realisieren zu können, sei es essentiell, die Prozesse der Unternehmung bestens zu kennen und zudem eine gewisse Durchsetzungskraft als CFO zu haben, da man im ständigen Machtkampf zu anderen Teilen der Unternehmung stehe.</p><p>Bei den definierten Massnahmen verfolgte Edelmann unterschiedliche Ansätze: Um die Debitoren besser zu bewirtschaften, wurden monatliche Sitzungen mit den Tochtergesellschaften einberufen. In den Sitzungen wurden offene Posten von Kunden, welche die Zahlungskonditionen nicht eingehalten haben, besprochen. Von den Besprechungen wurden ausführliche Protokolle erstellt und danach stetig auf die Einhaltung der besprochenen Punkte überprüft. Weiter wurde in den Sitzungen beschlossen, gewissen Kunden den Einkauf zu verbieten. Dies natürlich nur, wenn sie die Ausstände nicht umgehend beglichen. In schwierigen Fällen musste Edelmann die Kunden sogar direkt anrufen und zur Zahlung auffordern. Eine weitere Verbesserung, welche Edelmann umgesetzt hat, ist die elektronische Erfassung der ausgeführten Servicearbeiten. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die Rechnungen so schnell wie möglich dem Kunden zugestellt werden konnten. Bei den Kreditoren versuchte Edelmann, eine Zahlungsfrist von 60 Tagen mit den Lieferanten auszuhandeln. Dies war jedoch nicht bei allen Lieferanten möglich. Ein weiterer Ansatzpunkt zur Verbesserung des WCMs betraf die Lagerbewirtschaftung. Hierbei wurde in der Schweiz ab 2017 in der Schweiz auf Bestellung und nicht mehr auf Lager produziert. Für die Produktionsstätten in Asien war dies jedoch nicht möglich, da diese Maschinen in der Regel nach Europa und Amerika exportiert werden. Allerdings konnte hier eine Reduktion der Lieferzeit (von 8 auf 4 Wochen) durch den Transport mit der Bahn (statt per Schiff) erreicht werden. Dadurch konnte das gebundene Vermögen im Lager stabil gehalten werden, obwohl der Umsatz von 2016 auf 2017 stark angestiegen ist. Die letzte getroffene Massnahme betraf die Anzahlungen der Kunden. Dabei wurde rigoros darauf geachtet, dass bei der Bestellung mindestens 10 % angezahlt werden muss. Zusätzlich musste vor der Auslieferung der Maschine mindestens 70 % des Rechnungsbetrags bei Tornos eingegangen sein. War dies nicht der Fall, wurde die Maschine nicht ausgeliefert.</p><p>Insgesamt konnte Tornos durch die Optimierung des NWC sämtliche Schulden zurückzahlen und schaffte den Turnaround. Auch stieg der Aktienkurs von CHF 3.- (2017) auf CHF 15.- im Mai 2018.</p><p><br></p><p><strong>Breakout-Sessions mit Erik Herlyn (Working Capital Management Postfinance) &amp; Roger Sutter (Group Treasurer Kühne+Nagel)</strong></p><p>Nach dem interessanten Referat von Bruno Edelmann folgten zwei nicht minder spannende Breakout-Sessions, welche von Erik Herlyn und Roger Sutter geleitet wurden.</p><p>Unter dem Begriff «WCM-Analysen» präsentierte Herlyn aktuelle Ergebnisse einer Auswertung von Schweizer Unternehmen. Dabei zeigt sich, dass Schweizer Unternehmen trotz der Negativzinsen die höchsten Liquiditätskennzahlen in Europa aufweisen. Auch der C2C-Cycle ist im europäischen Vergleich extrem hoch. Während beispielsweise Italien einen C2C-Cycle von 52 Tagen und Spanien von 43 Tagen aufweisen, hinkt die Schweiz mit 79 Tagen stark hinterher. Doch wie ist diese hohe Umschlagsdauer zu erklären? Herlyn erläuterte, dass dies vor allem auf den tiefen Lagerumschlag sowie auf die zu schnell bezahlten Kreditoren zurückzuführen sei. Die Auswertung zeige weiter, dass in der Schweiz einerseits die Grossunternehmen bei der Optimierung des WCMs stark sind, andererseits fast 50 % der KMUs diese Thematik nicht beachten. Doch was können KMUs machen, um das WCM zu optimieren? Herlyn beantwortete diese Frage mit dem Stichwort «Digitalisierung». Mittlerweile gebe es viele gute Lösungen, welche für die Optimierung im Bereich der Debitoren und Kreditoren eingesetzt werden könne. Unter anderem sei Factoring heutzutage so einfach wie noch nie. Auch deswegen sei es erstaunlich, dass in der Schweiz nur 1 % des Volumens des BIPs so abgewickelt wird. In anderen europäischen Ländern bewegt sich diese Zahl zwischen 5-10%. Die tiefe Quote hängt gemäss Herlyn jedoch auch damit zusammen, dass die Liquiditätssituation der Unternehmen in der Schweiz relativ gut ist.&nbsp;</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg 1024w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-300x225.jpeg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-768x576.jpeg 768w" alt=""><figcaption>Roger Sutter stellt die innovative Lösung von Kühne + Nagel vor<br><br></figcaption></figure><p>Bei der Breakout-Session «WCM-Trends» präsentierte Roger Sutter ein Tool, welches Kühne + Nagel gemeinsam mit dem Start-up Tradeshift entwickelt hat. Später kam als Partner die Citibank dazu. Ausgangslage der Entwicklung war der Druck der Kunden, ein Zahlungsziel von 120 bis 150 Tagen mit Kühne + Nagel zu vereinbaren. Da die meisten Konkurrenten von Kühne + Nagel diese Zahlungskonditionen gewähren, war das Unternehmen gezwungen, mitzuziehen. Dies hatte jedoch zur Folge, dass das Unternehmen auf der Lieferantenseite eine ähnliche Zahlungsfrist vereinbaren musste. Gemäss Sutter war es jedoch schwierig, die Lieferanten dafür zu begeistern. Somit musste eine Lösung gefunden werden, welche für alle ideale Voraussetzungen bot. Schlussendlich war die springende Idee eine Finanzierungslösung (Invoicing Platform) für Lieferanten. Die Idee der Lösung war die folgende: Die Lieferanten können sich der Plattform, welche von Tradeshift betrieben wird, anschliessen. Sobald dies geschehen ist, können sie die Rechnungen an Kühne + Nagel elektronisch auf der Plattform bereitstellen. Diese werden dann direkt zu Kühne + Nagel weitergeleitet, welche deren Richtigkeit bescheinigt. Sobald dies passiert ist, teilt Tradeshift der Citibank mit, dass die Rechnung beglichen werden kann. Da der ganze Prozess automatisiert ist, kann die Rechnung im besten Fall innert 3 Tagen beglichen werden, durchschnittlich dauert es rund 10 Tage. Um nun den DPO von Kühne + Nagel zu erhöhen, erfolgt die Belastung auf dem Konto von Kühne + Nagel jedoch erst, wenn die Rechnung fällig ist. Diese Lösung kommt somit einer Art von Debitorenverkauf nahe, bei welchem das Risiko vom Lieferanten zur Citibank transferiert wird. Da jedoch die Finanzlage bei Kühne + Nagel gut ist, ist der Verkauf der Forderungen an die Citibank mit wenig Risiko für die Bank verbunden und somit sehr günstig. Der Lieferant erhält 99.7 % der Forderung gutgeschrieben. Die restlichen 0.3 % erhält die Citibank für die Übernahme der Risiken. Der Plattformbetreiber «Tradeshift» erhält keine Beteiligung der Forderung, sondern wird direkt von Kühne + Nagel mit einer Umsatzbeteiligung entschädigt. Diese innovative Lösung von Kühne + Nagel ermöglicht somit, die Diskrepanz zwischen dem Zahlungsziel der Kunden und Lieferanten zu verkleinern. Zudem erleichtert es die Verhandlungen mit den Lieferanten seitens Kühne + Nagel. Sollte der Lieferant mit den gewünschten Zahlungskonditionen von Kühne + Nagel nicht einverstanden sein, kann die Plattform als Lösung benutzt werden. Ein weiterer Vorteil der Plattform ist, dass diese global genutzt werden kann und auch andere Banken als die Citi Finanzierungen bereitstellen können.</p><p><br></p><p><strong>Q&amp;A mit allen Referenten und Apéro riche</strong></p><p>Nach den interessanten Referaten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen und dabei einen vertieften Einblick in die Thematik zu gewinnen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem sich die Teilnehmenden in angeregten Diskussionen austauschten.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten und allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses. Auch gebührt der Dank der HSG und der Postfinance für die gemeinsame Organisation des erfolgreichen Anlasses.&nbsp;</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg 1024w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-300x225.jpeg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-768x576.jpeg 768w" alt=""><figcaption>Die Teilnehmenden diskutieren beim Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke</figcaption></figure>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Economic Outlook 2019</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107126</link>
<description><![CDATA[Am 15. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:18 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 15. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung durch Markus Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz) startete Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life) mit einem spannenden Referat zum Wirtschaftsausblick 2019. Nach einer kurzen Frage-Antwort Sequenz referierte Dr. Jan Atteslander (Leiter Aussenwirtschaft Economiesuisse) zu aktuellen aussenwirtschaftlichen Unsicherheiten, danach gab es noch ein Q&amp;A mit beiden Referenten. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete Daniel Schmucki (Präsident VSF) zum Apéro riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referat Marc Brütsch (Swiss Life)</strong></p><p align="justify">Vor vier Jahren referierte Marc Brütsch das erste Mal am Economic Outlook des CFO Forums und des VSFs. Aufgrund dessen startete Marc Brütsch sein diesjähriges Referat mit einem kurzen Rückblick auf seine damaligen Aussagen. Dabei erläuterte Brütsch, dass damals wie heute ein Tiefzinsumfeld geherrscht habe, respektive immer noch herrsche und die von der SNB bereitgestellte Liquidität nicht in der Realwirtschaft angekommen ist. Dies sei jedoch nicht nur der Nationalbank geschuldet, sondern auch der zunehmenden Regulierung. Zusätzlich seien damals Themen wie der Rückgang der Inflation sowie die Kapitalflucht in sichere Häfen aktuell gewesen. Auch seien bereits erste Anzeichen einer finanziellen Repression ersichtlich gewesen. Gemäss Brütsch hat dieses Thema heute weiter an Bedeutung gewonnen. Er erwähnte dabei, dass Österreich laut Sebastian Kurz (Bundeskanzler von Österreich) der EU das erste Mal seit Jahren wieder ein ausgeglichenes Budget melden kann. Brütsch unterstrich dabei, dass die Aussage von Kurz zwar stimme, aber das ausgeglichene Budget nicht ihm zu verdanken sei, sondern vielmehr den Massnahmen der EZB und ihrer Geldpolitik. Durch diese Massnahmen konnte Österreich die Zinsausgaben in den letzten Jahren stark verringern.<br></p><p align="justify">Nach dieser Einleitung zeigte Brütsch den Anwesenden auf, welche Auswirkungen die Finanzkrise 2008 auf die USA, die EU und die Schweiz hatte. Während das BIP der USA und der Schweiz heute fast 20&nbsp;% über dem BIP von 2008 liegt, ist das BIP der EU in dieser Zeit nur um knapp 5&nbsp;% gewachsen. Obwohl die Werte der USA und der Schweiz gemäss Brütsch überzeugten, müsse erwähnt werden, dass aufgrund der Finanzkrise starke Wachstumslücken entstanden seien. Den Wachstumsverlust beziffert Brütsch dabei auf 16 % für die USA, 9&nbsp;% für die Schweiz und 18&nbsp;% für die EU. Dies habe zur Folge, dass dem Staat Steuereinnahmen fehlen und die Lohnentwicklungen noch heute hinterherhinken. Innerhalb der EU leide dabei insbesondere Italien unter dem fehlenden Wachstum. Hätte es die Finanzkrise nicht gegeben, wäre Italien heute weit über dem BIP-Niveau von 2008. Die Realität sieht jedoch anders aus. Italien liegt 10 Jahre nach der Finanzkrise immer noch rund 5&nbsp;% unter dem BIP von 2008. Viele Staaten, insbesondere jedoch Italien, haben der Finanzkrise mit hohen Staatsausgaben entgegengewirkt. Gemäss Brütsch müssen diese Schulden nun wieder abgebaut werden. Dafür gebe es für Italien fünf mögliche Szenarien: «aus Schulden wachsen», «Austerität», «ein Inflationsschub», « ein Schuldenschnitt» und «finanzielle Repression». Brütsch erklärte, dass von den fünf Möglichkeiten die ersten drei nicht in Betracht gezogen werden können. Dies begründete er wie folgt: Um aus Schulden zu wachsen, benötigt es Wachstumspotenzial, welches momentan nicht vorhanden und der zyklische Höhepunkt zudem überschritten sei. Gegen die Austerität spreche, dass die politische Bereitschaft erschöpft sei, was sich an den Wahlresultaten in Italien zeige. Auch ein Inflationsschub sei unwahrscheinlich, da die Entwicklung der Globalisierung sowie der Demografie klar dagegen sprechen. Schlussendlich bleiben gemäss Brütsch der Schuldenschnitt oder die finanzielle Repression als letzte Mittel übrig. Ein Schuldenschnitt sei für Italien eine mögliche Lösung, jedoch sei die finanzielle Repression attraktiver. In Vergangenheit habe Italien bereits versucht, die Staatsschulden zu reduzieren. Aber weder Steuererhöhungen (unter Berlusconi) noch Austerität (unter Renzi) hätten das gewünschte Ergebnis gebracht. Auch deshalb sei es in Italien zu einem Machtwechsel gekommen. Dass die finanzielle Repression funktionieren kann, zeigte Brütsch anhand der USA. Zwischen 1945 und 1980 seien die öffentlichen Schulden teilweise mit privatem Geld finanziert worden, unter anderem durch Zinsobergrenzen oder dem Verbot, Gold zu halten. Brütsch erklärte, dass nun Italien scheinbar auch diesen Weg eingeschlagen habe. Dabei illustrierte er, dass Italien im Jahr 2012 4.3 % Zins auf laufende Staatsanleihen bezahlt hat, heute jedoch nur noch 2.9 %. Dies sei nur aufgrund der Zinspolitik der EZB möglich (was den Sparer schädigt). Allerdings könne sich dies gemäss Brütsch in naher Zukunft ändern, da sich der Markt immer stärker gegen diese tiefen Renditen wehre.</p><p align="justify">Zum Abschluss seines Referats machte Brütsch noch einen Ausblick zum BIP-Wachstum der EU sowie der Zinsentwicklung. Die Swiss Life erwartet aktuell ein BIP-Wachstum von 1.5 bis 1.6% für das Jahr 2019. Zusätzlich gehen sie davon aus, dass die EZB langsam aber sicher ihre Bilanz verkleinern wird. Allerdings erwartet die Swiss Life, dass die Zinswende im Euroraum erst im Jahr 2020 kommt.</p><p align="justify">Zum Abschluss des Referats beantwortete Marc Brütsch Fragen aus dem Publikum zur Relevanz der Privatverschuldung, dem Wahrheitsgehalt der offiziellen Zahlen Chinas und zur Entwicklung des Erdölmarktes.<br></p><p><strong>Referat Dr. Jan Atteslander (Economiesuisse)</strong></p><p align="justify">Nach den Ausführungen von Marc Brütsch referierte Jan Atteslander zu Unsicherheiten im Bereich der Aussenwirtschaft. Atteslander präsentierte dabei drei Unsicherheiten, welche aktuell für die Schweiz zentral sind und noch sein werden.</p><p align="justify">Zu Beginn präsentierte er als Unsicherheit Nr. 1 den eskalierenden Handelsstreit, welcher primär von Donald Trump ausgehe. Dabei erklärte Atteslander, dass Trump gewisse Wahlversprechen eingehalten habe, diese jedoch eher schädlich für die Schweiz und den Rest der Welt seien. Unter anderem ging es in diesen Wahlversprechen um Protektionismus. Gemäss Atteslander habe Trump Strafzölle im Umfang von USD 260 Mia. erlassen. Allerdings müsse erwähnt werden, dass nicht nur die USA Protektionismus betreibe, sondern auch andere Länder. Pro Woche gäbe es so ungefähr eine bis zwei protektionistische Massnahmen, welche die Firmen im Exportgeschäft schädigten. Diese einzelnen Massnahmen seien unter Umständen nicht schlimm, allerdings die Anhäufung dieser. Zusätzlich drücke dies die Stimmung der Unternehmer stark. Doch inwieweit betreffen diese Massnahmen die Schweiz? Atteslander erwähnte, dass einzelne Branchen wie die Stahl- und Aluminiumproduktion dadurch stark geschädigt würden. Zudem sei es für Schweizer Unternehmen mit Tochtergesellschaften in China extrem schwierig geworden, Produkte in die USA zu liefern.</p><p>Nach dem Handelskonflikt machte Atteslander auf die Unsicherheit Nr. 2 aufmerksam: Italien. Italien sei für die EU praktisch too big to fail. Sollte Italien von der EU gerettet werden, müsse diese gemäss Atteslander den 6-fachen Betrag im Vergleich zur Rettung Griechenlands zur Verfügung stellen. Zudem bestehe bei einer Rettung Italiens das Risiko eines Moral Hazards. Sollte Italien jedoch nicht gerettet werden, stelle sich die Frage, ob der Euro als Währung überleben könne. Und sofern sich die EU in diesen beiden Fragen nicht schnell entscheide, würden die Finanzmärkte die Entscheidung abnehmen, so Atteslander. Dies hätte zum Effekt, dass die Spreads stark anstiegen und Europa unter Umständen wieder in eine Krise rutsche.</p><p align="justify">Die letzte Unsicherheit, welche Atteslander erwähnte, war der anstehende Brexit. Hier ging Atteslander vor allem darauf ein, dass Grossbritannien diverse schlechte Entscheidungen in Bezug auf die Verhandlungen mit der EU getroffen habe. Die Briten haben Theresa May als Verhandlungsführerin nach Brüssel geschickt. Dies sei nicht ideal gewesen, da Mays Stärken nicht unbedingt in der Aussenwirtschaft lägen. Gemäss Atteslander haben die Briten zudem unterschätzt, wie schnell die EU Entscheide getroffen habe, ohne dabei die Briten zu konsultieren. Auch habe die EU den Zukunftsplan (EU ohne Grossbritannien) schneller erarbeitet als die Briten. Atteslander betonte auch, dass Grossbritannien im März von der EU theoretisch als Drittstaat behandelt werden müsse. Dabei gäbe es noch viele ungeklärte Fragen zum Brexit. Allerdings benötigten Unternehmen schon heute Gewissheit, wie es weitergehen und wie der endgültige Deal aussehen werde. Deshalb müsse so schnell wie möglich geregelt werden, wie die Güterströme zwischen der EU und Grossbritannien behandelt werden (Zölle, Grenzen etc.). Zudem gäbe es Fragen bezüglich der Abkommen in den Bereichen Forschung und Luftraum. Dies betreffe jedoch nicht nur die EU, sondern auch die Schweiz. Die Schweiz müsse dabei darauf achten, dass sie gewisse Abkommen bilateral mit den Briten erarbeiten, in gewissen Bereichen jedoch mit der EU und Grossbritannien zusammen verhandeln muss.</p><p align="justify">Als Fazit schloss Atteslander, dass die Chance betreffend Deal/No-Deal (Brexit) weiterhin bei 50 % – 50 % bestehe. Zudem gäbe es noch viele Hürden, bis der Brexit Tatsache sei. Allerdings seien zumindest für die Schweiz die bilateralen Gespräche zwischen der Schweiz und Grossbritannien auf der Zielgeraden.<br></p><p align="justify"><br></p><p><strong>Gemeinsames Q&amp;A</strong></p><p align="justify">Beim gemeinsamen Q&amp;A von Marc Brütsch und Jan Atteslander wurde zu den Themen Rettung von Italien, der Ansteckungsgefahr dieser Nation auf Frankreich, Ungarn oder Portugal und zur Refinanzierung Italiens diskutiert.<br></p><p align="justify"><br></p><p><strong>Apéro riche</strong></p><p align="justify">Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein schmackhafter Apéro riche, bei welchem sich die Teilnehmenden über die aufschlussreichen Ausführungen der Referate austauschen konnten.</p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz bedankt sich bei allen Teilnehmenden und bei der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF für den interessanten Austausch und insbesondere bei der Swiss Life und Dr. Stephan Thaler für die hervorragende Organisation.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch BMC</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107128</link>
<description><![CDATA[Der dritte Firmenbesuch in diesem Jahr fand mit 18 Mitgliedern bei BMC in Grenchen statt. Die Unternehmung BMC ist weltweit für hochwertige Mountainbikes, Rennräder...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:07 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Der dritte Firmenbesuch in diesem Jahr fand mit 18 Mitgliedern bei BMC in Grenchen statt. Die Unternehmung BMC ist weltweit für hochwertige Mountainbikes, Rennräder und Citybikes bekannt. Das Programm des Firmenbesuchs gestaltete sich sehr abwechslungsreich: Zuerst präsentierte Erwin Steinmann (Verwaltungsratspräsident von BMC) die Unternehmung und erläuterte gewisse Besonderheiten des KMUs. Später referierte Thomas Sommer (CFO BMC) über den Finanzbereich und die Supply Chain bei BMC sowie in der gesamten Radsportbranche. Zum Abschluss der Präsentationen wurden die neusten Produkte von BMC fachmännisch vorgestellt. Die Räder (bei BMC spricht man nicht von Velos) konnten dann gleich von den Teilnehmenden im Showroom bestaunt werden. Im zweiten Teil des Firmenbesuchs durften die Mitglieder des CFO Forums die im Jahr 2013 neugebaute Rennbahn in Grenchen besuchen und sich mit einem Apéro verköstigen.</p><p><br></p><p><strong>Ein KMU mit weltweiter Bekanntheit</strong></p><p align="justify">Erwin Steinmann startete sein Referat mit dem Geburtsjahr der Marke BMC im Jahr 1994. Als Firmenstandort wurde Grenchen auserkoren. Dahinter steckten strategische Überlegungen: Rund um Grenchen gab es zu dieser Zeit zahlreiche Uhrenproduzenten, welche Mitarbeitende mit feinmechanischen Fähigkeiten beschäftigten. Da diese Fähigkeiten auch in der Produktion von Fahrrädern benötigt werden, konnte BMC davon profitieren. Im Jahr 1998 beteiligte sich mit Andy Rihs erstmals ein Schweizer an der Unternehmung. Rihs übernahm später (2000) die Firma komplett. Da Rihs – ein begeisterter Radfahrer – zu dieser Zeit auch Eigentümer der Phonak Gruppe war und diese ein professionelles Radsportteam betrieb, wurde BMC somit auch gleich Fahrradsponsor des Teams Phonak. Durch dieses Sponsoring gelang es BMC, auch ausserhalb der Schweiz schnell Bekanntheit zu erlangen. Nach der Auflösung des Teams Phonak im Jahr 2006 betrieb BMC ein eigenes Team. Dieses wird allerdings zum Ende dieses Jahres von einem anderen Team übernommen und von der Radsportbühne abtreten.</p><p align="justify">Steinmann führte weiter aus, dass heute aufgrund der Bekanntheit der Marke viele denken, BMC sei ein Milliardenunternehmen. Allerdings treffe dies ganz und gar nicht zu. Es sei ein klassisches Schweizer KMU mit ungefähr 120 Mitarbeitenden. Dabei betreiben sie aktuell 3 Standorte. Nebst Grenchen sind dies San Diego (USA) und Taipeh (Taiwan). Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der relativ kleinen Anzahl an Mitarbeitenden ist es dem Unternehmen möglich, innerhalb von zwei Wochen einen neuen Prototypen zu entwickeln, was in der Radsportbranche ungewöhnlich schnell sei. Dies sei unter anderem einer der Schlüsselfaktoren des Unternehmens. Um Innovationen zusätzlich zu fördern, arbeite BMC auch mit anderen innovativen Unternehmen zusammen, wie zum Beispiel Redbull Advanced Technologies.</p><p align="justify">Nach den Ausführungen von Erwin Steinmann übernahm Thomas Sommer (CFO) das Wort und ging dabei auf die Eigenheiten der Branche ein. Insbesondere in der Supply Chain verfolgen BMC und andere Hersteller die Strategie des Outsourcings. Die Rahmenproduktion erfolgt komplett in Taiwan. Auch die Komponenten werden grösstenteils in Asien produziert. Die Fahrräder werden von Asien nach Frankreich in ein Zollfreilager gebracht und von dort direkt den Händlern geliefert. Aufgrund dieser Struktur in der Supply Chain könne es dabei zu langen Liefer- und Beschaffungszeiten kommen. Dabei sei gemäss Sommer zu beachten, dass die wichtigsten Märkte für BMC die USA, die Schweiz und der Euroraum seien. Da ein grosser Teil des Umsatzes somit ausserhalb der Schweiz erwirtschaftet werde, seien Währungsschwankungen eine grosse Herausforderung für die Unternehmung.<br></p><p align="justify"><br></p><p align="justify">Nach den Präsentationen wurden den Mitgliedern die neusten Modelle von BMC vorgestellt und ausführlich erläutert. Direkt anschliessend daran konnten die Teilnehmenden einen Grossteil der neuen Produkte gleich im Showroom inspizieren. Insgesamt waren über 50 Fahrräder ausgestellt.<br></p><p><strong>Besichtigung Velodrome und Apéro</strong></p><p align="justify">Nach dem hochinteressanten ersten Teil erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch das Velodrome in Grenchen, welches im Jahr 2013 eröffnet wurde. Die Führung war dabei einerseits fachlich sehr informativ, andererseits auch angereichert mit spassigen Anekdoten zum Bau des Velodroms, der Geschichte von BMC und Andy Rihs. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Teilnehmenden ein Apéro offeriert, bei welchem sich die Teilnehmenden austauschen konnten. Da zu dieser Zeit ein Bahnfahrer sein Training absolvierte, bot sich gleich die Gelegenheit, diesen zu beobachten und dabei Wissenswertes zum Bahnfahren aufzuschnappen.</p><p><br></p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei BMC sowie allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Herbstanlass – Firmenbesuch KUHN S.A.</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107129</link>
<description><![CDATA[Der zweitägige Herbstanlass führte 10 Mitglieder des CFO Forums nach Frankreich, genauer gesagt ins Elsass. Nach der Ankunft in Marlenheim (Fr) gab es eine kurze...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der zweitägige Herbstanlass führte 10 Mitglieder des CFO Forums nach Frankreich, genauer gesagt ins Elsass. Nach der Ankunft in Marlenheim (Fr) gab es eine kurze Führung und eine ausführlichere Degustation bei einem lokalen Weinproduzenten (Vins Mosbach). Zum Abschluss des ersten Tages wurden die Mitglieder mit einem exquisiten Abendessen im Restaurant Le Cerf (1 Michelin-Stern) verwöhnt. Nach der Übernachtung (ebenfalls im Hotel Le Cerf) besuchten wir die Firma KUHN S.A., weltweit bekannt als Produzent grosser Landmaschinen. Zuerst hörten wir je ein Referat von Dominique Schneider (CFO KUHN Gruppe) und Manuela Suter (CFO Bucher Industries). Nach diesem Einstieg wurden im Verlauf des Tages zwei Produktionswerke besichtigt. Am späteren Nachmittag traten die Teilnehmenden die Heimreise an.</p><p><br></p><p><strong>Montag, 27. August</strong></p><p align="justify">Die Teilnehmenden des Herbstanlasses trafen sich anfangs Nachmittag am Carparkplatz in Zürich, um gemeinsam Richtung Elsass zu reisen. Während der vierstündigen Fahrt nach Marlenheim bot sich den CFOs Mitgliedern ausgiebig die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. In Marlenheim angekommen, wurden wir durch die Teilhaberin des lokalen Weinproduzenten Vins Mosbach höchstpersönlich durch den Betrieb geführt. Sylvia erläuterte, dass Vins Mosbach einer der grössten Produzenten in näherer Umgebung sei und praktisch alle Familienmitglieder im Betrieb arbeiteten. Nur in der Erntezeit werde aufgrund von Kapazitätsmangel auf Temporärmitarbeitende zurückgegriffen. Beeindruckend war insbesondere, dass auf kleinstem Raum (siehe Fotostrecke) grosse Mengen an Wein mit hoher Qualität produziert werden. Nach der interessanten Führung durch das verwinkelte Gebäude konnten die Mitglieder diverse Weine von Mosbach verköstigen und einige von uns ergriffen die Chance, den persönlichen Weinvorrat mit Elsässer-Wein anzureichern.</p><p align="justify">Nach der Führung und Degustation spazierten wir zum Hotel Le Cerf, bezogen die Zimmer und nahmen im hoteleigenen Restaurant Platz, um ein vorzügliches 3-Gang Menü zu geniessen. Die aufgetischten Elsässer Spezialitäten wurden perfekt durch Wein aus der Region ergänzt.</p><p align="justify"><br></p><p><strong>Dienstag, 28. August</strong></p><p align="justify">Der nächste Morgen startete mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, anschliessend transferierten wir von Marlenheim nach Monswiller (Produktionsstandort KUHN S. A.). Dort angekommen gab es je eine Präsentation von Dominique Schneider (CFO KUHN Gruppe) und Manuela Suter (CFO Bucher Industries; Muttergesellschaft).</p><p align="justify">Dominique Schneider stellte zuerst die KUHN Gruppe und deren Produktpalette vor, um anschliessend auf finanzspezifische Aspekte der Unternehmung einzugehen. Er erwähnte insbesondere die starken Abhängigkeiten der Unternehmung von verschiedenen exogenen Faktoren. So haben zum Beispiel klimatische, respektive wetterbedingte Faktoren einen grossen Einfluss auf das Verkaufsvolumen der KUHN Gruppe. Dies, weil je nach Vorjahresernte der Bauern (welche stark vom Wetter abhängen), das Bestellvolumen stark variieren kann. Ein grosses Thema bei der KUHN Gruppe ist gemäss Schneider aktuell auch die Digitalisierung. Er betonte, dass im Bereich der Landwirtschaft immer mehr auf Digitalisierung gesetzt werde. Insbesondere gebe es Chancen bei der Erhebung und Auswertung von Daten im Bereich der Bodenökologie (Nährstoffgehalt, Düngergehalt etc.). Auch sei es möglich, dass in Zukunft autonome Drohnen die Bewässerung oder Düngung des Bodens übernehmen würden.</p><p align="justify">Nach diesem Einblick startete Manuela Suter ihr Referat mit der Übersicht über die Struktur der Muttergesellschaft Bucher Industries. Der Bucher Konzern umfasst die fünf Divisionen KUHN Gruppe, Bucher Municipal, Bucher Hydraulics, Bucher Emhart Glass &amp; Bucher Specials. Der grösste Umsatztreiber ist die KUHN Gruppe, welche rund 40 % vom Umsatz der Bucher Industries generiert. Später gab Suter weitere vertiefte Einblicke in Finanzthemen sowie in die strategische Ausrichtung des Konzerns.</p><p align="justify">Nach den Referaten standen die Werksbesichtigungen an, welche von einem in Landwirtschaftsaspekten und in der Produktionstechnik äusserst kompetenten Sales-Manager geleitet wurden. Bei der Besichtigung ergaben sich viele interessante Einblicke, nicht zuletzt aufgrund des hohen Eigenfertigungsanteils der KUHN Gruppe. Dieser Anteil variiert von Maschine zu Maschine sehr stark. Dabei haben kleine Maschinen einen höheren Eigenfertigungsanteil als Grosse. Unter Umständen kann KUHN sogar die Endlackierung der Landmaschinen selber übernehmen. In der unten aufgeführten Fotostrecke sind die Eindrücke des Firmenbesuchs festgehalten.</p><p align="justify"><br></p><p align="justify">Insgesamt waren die beiden Tage im Elsass sehr spannend und abwechslungsreich, was die folgenden Aussagen von zwei Teilnehmenden bestätigen:</p><p><strong>Franz Heppler (Heppler Consulting)</strong>: Der Firmenbesuch war hochinteressant; die KUHN Gruppe bietet die Möglichkeit, einen vollstufigen Betrieb bis zur Endmontage zu besichtigen. Dies stellt heutzutage eine Seltenheit dar. Zusätzlich war die Betreuung von KUHN sehr gut und aufgrund der kleinen Teilnehmergruppe konnte jeder seine Fragen einbringen. Auch war das Rahmenprogramm rund um den Firmenbesuch äusserst attraktiv.<strong></strong><br></p><p><strong>Eva Ammann (CFO STC Switzerland Travel Centre AG)</strong>: Obwohl der Zeitaufwand für die Veranstaltung gross war, hat sich die Teilnahme sicherlich gelohnt. Der Firmenbesuch war sehr spannend und die Organisation war tadellos.<br></p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei der KUHN Gruppe und Bucher Industries für den interessanten Einblick in die Geschäftstätigkeit der Unternehmung sowie allen Teilnehmenden für die zwei erlebnisreichen Tage.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abendveranstaltung Working Capital Management (WCM)</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107130</link>
<description><![CDATA[Am 19. April trafen sich 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs im Zunfthaus zur Saffran in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema Working Capital Management....]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:08:48 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 19. April trafen sich 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs im Zunfthaus zur Saffran in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema Working Capital Management. Dieser Anlass wurde in Kooperation mit der Universität St. Gallen (HSG) und der PostFinance organisiert. Dabei erhielten die Teilnehmenden durch Prof. Dr. Stölzle einen Einblick in die WCM-Studie 2017 von der HSG. Zusätzlich stellten Stefan Eggli (SBB) sowie Jochen Christoph (Hemro Group) eigene Praxisbeispiele vor, um das Working Capital Management (WCM) zu verbessern. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke.</p><p><br></p><p><strong>Prof. Dr. Wolfgang Stölzle (HSG) – Swiss WCM-Studie 2017</strong></p><p>Prof. Dr. Wolfgang Stölzle begann sein Referat damit, dass er heute weder Theorie noch Modelle vorstelle, wie dies normalerweise bei Professoren der Fall sei. Vielmehr gehe es in seiner Präsentation darum, aufzuzeigen, wie die Praxis und die Wissenschaft im Bereich des WCM sinnvoll zusammenarbeiten können. Stölzle legte dar, warum die Supply Chain und das WCM einen starken Bezug zueinander haben. Dies tat er mittels Bezugspunkten. Er erklärte, dass Abnehmer einen Einfluss (Bezug) auf das Debitorenmanagement, Lieferanten auf das Kreditorenmanagement, die Lagerverwaltung auf das Bestandesmanagement und die Kombination von allen Faktoren einen Bezug zum Liquiditätsmanagement haben. Aufgrund dieser starken Zusammenhänge sei es notwendig, das Supply Chain Management wo möglich mit dem Finance-Bereich zu verknüpfen. Einige der denkbaren Anwendungen erläuterte Stölzle anhand eines Beispiels des bekannten Flugzeugbau- und Rüstungskonzerns SAAB.</p><p>Nach dieser Einleitung ging Stölzle auf die expliziten Inhalte der Studie ein. Insgesamt nahmen 96 Unternehmen an der Umfrage teil, wovon 71 % KMUs und 29 % Grossunternehmen waren. Danach zeigte Stölzle die Resultate der Auswertungen auf. Die Studie kam zum Schluss, dass Schweizer Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen Europas einen überdurchschnittlich langen Cash-to-Cash Cylcle (CCC) haben. Dies ist auf die hohen DIO-Werte (Lagerbestände) und die tiefen DPO-Werte (Kreditoren) zurückzuführen. Bezüglich den Digitalisierungsmassnahmen im Bereich WCM sieht es gemäss der Studie so aus, als würden rund 80 % der befragten Unternehmen eher abwarten mit Investitionen. Betreffend der Verantwortung von Digitalisierungsprojekten im WCM verfolgen die Unternehmen einen Top-Down-Ansatz, die Implementierung erfolge jedoch Bottom-Up. Allerdings fehlen aktuell gemäss Prof. Dr. Stölzle cross-funktionale Ansätze. Weiter konnte in der Studie aufgezeigt werden, dass die Digitalisierung im WCM diverse Hebelwirkungen auf den Unternehmenserfolg haben kann. Auch werden in der Studie unterschiedliche digitale Tools (für die Bereiche Debitoren, Kreditoren und Bestände) in verschiedene Phasen eines Lebenszyklus eingeteilt.<br></p><p><br></p><p>Als Fazit strich Stölzle raus, dass digitalisierte WCM-Prozesse die Basis für ein ganzheitliches und unternehmensübergreifends Working Capital Management darstellen und neuartige Supply-Chain-Lösungen die Perspektive des WCM auf die gesamte Supply Chain erweitern.</p><p><br></p><p><strong>Stefan Eggli (Corporate Treasury SBB) – Warum WCM für die SBB im Fokus steht</strong></p><p>Das zweite Referat des Abends hielt Stefan Eggli von den SBB. Dabei stellte er zuerst das Unternehmen vor und präsentierte einige eindrückliche Zahlen. So bewegt die SBB pro Tag 1.25 Mio. Reisende, hat ein 3’230 km langes Infrastrukturnetz und besitzt 3’500 Immobilien. Auch ist das App der SBB das am häufigsten heruntergeladene App in der Schweiz.</p><p>Nach diesen interessanten Fakten ging Eggli auf die Thematik des WCM ein. Zuerst beschrieb er, warum bei der SBB WCM in den letzten Jahren an Wichtigkeit gewonnen hat. In der Vergangenheit fehlte eine NWC-Governance, gleichzeitig hatte der Bundesrat in den finanziellen Zielen 2020 festgelegt, dass die verzinsliche Nettoverschuldung begrenzt und der Free Cash Flow gesteigert werden soll. Um diese Ziele zu erreichen, hat die SBB bei der WCM-Excellence-Initiative mitgemacht und konnte dadurch die WCM-Strategie, die WCM-Verankerung sowie die WCM-Verbesserungen definieren. Zu der WCM-Strategie gehört dabei insbesondere das eigens entwickelte Modell (WCM-Treiberbaum) für die Steuerung des NWC. Dieses besteht neben den drei üblichen Clustern (Debitoren, Kreditoren &amp; Lagerbestände) zusätzlich aus 3 weiteren Clustern (Bargeldbewirtschaftung Bahnhof, Zahlungsströme betreffend öffentlicher Hand und Vorauszahlungen). Zwecks Strategieverankerung führte die SBB unter anderem Workshops zur internen Steigerung der WCM-Kompetenz durch und band aktiv Stakeholder ein. Durch diese und weitere Massnahmen konnte die SBB das NWC in den letzten Jahren verbessern. Weiter erklärte Eggli anhand des Beispiels Swisspass, wie gewisse Business Treiber das NWC beeinflussen können. Unter anderem werden durch die Anpassungen im Swisspass (nur noch Jahresabonnement statt 2- und 3-Jahresabonnement) die Vorauszahlungen reduziert. Zum Schluss des Referats hielt Eggli fest, dass dank der Aufteilung in sechs Cluster eine starke Transparenz hergestellt werden konnte. So kann die die SBB je Cluster eruieren, wie sich das Nettoumlaufvermögen verändert und welche Einflüsse die einzelnen Cluster dabei haben.<br></p><p><br></p><p><strong>Jochen Christoph (CFO Hemro Group) – Working Capital Management aus Sicht eines KMUs</strong></p><p>Im letzten Referat des Abends erklärte Jochen Christoph, welche Faktoren betreffend WCM aus Sicht eines KMUs wichtig sind. Die Kernkompetenz der Hemro Group besteht in der Produktion von Mahlscheiben für Kaffeemaschinen, welche weltweit eingesetzt werden. Die Mahlscheiben werden unter anderem von Grosskunden wie Starbucks oder McCafé eingesetzt.</p><p>Nach der Vorstellung des Unternehmens illustrierte Christoph, warum die Hemro Group als KMU das WCM mit besonderem Fokus betreibt. Das «warum» geht zurück auf das Jahr 2012, in welchem die Hemro Group kurz vor dem finanziellen Kollaps stand. Um die Existenz zu sichern und eine gewisse Stabilität zu ermöglichen, legte Jochen Christoph grossen Wert auf das WCM. Dies mit offensichtlichem Erfolg, da die Unternehmung gerettet werden konnte und zum Erfolg zurückfand. Christoph erläuterte allerdings, dass die Einführung von Working Capital Management im Jahr 2012 auf starke Gegenwehr bei den Mitarbeitenden traf. Diese mussten zuerst aufgeklärt werden, welche Veränderungen sich in ihrem Bereich ergeben und warum es wichtig sei, diese Massnahmen umzusetzen. Um das Überleben der Unternehmung sichern zu können, wurden diverse Sofortmassnahmen wie der Verkauf von Gesellschaften, die Reaktivierung des Mahnwesens sowie Lösungen für Zwischenfinanzierungen definiert und umgesetzt. Nach der Umsetzung dieser Sofortmassnahmen und der damit einhergehenden Stabilisierung widmete sich Christoph den Performance-Feldern Liquidität, Bestände, Debitoren &amp; Kreditoren und führte dort Verbesserungen ein. Durch diese Massnahmen konnte die Hemro Group diverse Lektionen lernen. Unter anderem müssen heute alle Führungskräfte Cash-Flows verantworten. Auch sei Christoph klar geworden, dass WCM starke Aspekte von Change Management beinhaltet und die Umsetzung von Massnahmen beharrlich verfolgt werden müsse.</p><p>Heute indes sei es gemäss Christoph kein Müssen, sondern eher ein Wollen, das WCM stets im Auge zu behalten. Dies helfe, Wachstum zu ermöglichen und somit auch die Finanzziele und die strategischen Ziele für 2020 zu erreichen. Ein letzter interessanter Punkt des Referats von Christoph war, dass die Hemro Group als KMU unter anderem im Bereich der Kreditoren und Debitoren auf FinTech-Lösungen in Zusammenarbeit mit der HSG setzt.<br></p><p><br></p><p><strong>Q &amp; A mit allen Referenten &amp; Apéro riche</strong></p><p>Nach den interessanten Referaten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen und dabei einen vertieften Einblick in die Thematik zu gewinnen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem sich die Teilnehmenden in angeregten Diskussionen austauschten.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Firmenbesuch SRF</title>
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<description><![CDATA[Der Firmenbesuch beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) fand am 26. Februar mit rund 50 Vereinsmitgliedern des CFO Forums in Zürich Leutschenbach statt. Die Teilnehmenden...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:14 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Der Firmenbesuch beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) fand am 26. Februar mit rund 50 Vereinsmitgliedern des CFO Forums in Zürich Leutschenbach statt. Die Teilnehmenden kamen dabei in den Genuss eines sehr interessanten Nachmittages. Zuerst gab es einen Austausch mit den Moderatoren Jonas Projer (Arena) und Reto Lipp (ECO). Nach diesen Gesprächen konnten die Mitglieder des CFO Forums einen Blick hinter die Kulissen der SRF-Studios werfen. Anschliessend gab es wiederum einen Austausch mit Arthur Honegger (10vor10) und Referate von Rudolf Matter (Direktor SRF), Guy Luginbühl (CFO SRF) und Beat Grossenbacher (CFO SRG). Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gemachten Erfahrungen beim SRF austauschen.</p><p><br></p><p><strong>Austausch mit Jonas Projer &amp; Reto Lipp</strong></p><p>Jonas Projer von der Sendung «Arena» erklärte gleich zu Beginn, dass er kein Monolog halten wird, und gab den Teilnehmenden somit die Gelegenheit, eine halbe Stunde Fragen zu stellen. Diese Chance liessen sich die Teilnehmenden nicht entgehen. Die erste Frage betraf die Messung der Zuschauerzahlen und wie diese zustande kommen. Projer erklärte, dass die Zuschauerzahlen anhand eines Panels bei ungefähr 1’800 Haushalten gemessen werden. Dabei könne sich jeder Haushalt freiwillig melden und somit bei der Erhebung teilnehmen. Um die effektive Anzahl Zuschauer auszurechnen, erfolge eine Hochrechnung. Weiter wurde gefragt, weshalb es die Sendung Arena schafft, konstant gute Quoten für das SRF zu erzielen. Projer führte dazu aus, dass es als Moderator sein persönliches Ziel sei, die Gespräche abwechslungsreich zu halten und zudem einen gewissen Unterhaltungswert zu liefern. Wichtig sei es, mindestens sechs «Lacher» während einer Sendung zu produzieren, sonst sei er persönlich gescheitert. Auch seien die Quoten abhängig von anderen Sendungen, welche zur gleichen Zeit auf anderen Sendern ausgestrahlt werden. Unter anderem konnte das SRF feststellen, dass die Arena rund 5-6 % der Quotenanteile verliert, sobald «Dschungelcamp» auf RTL läuft. Weiter beantwortete Projer die Frage, wie die Vorbereitung für eine Sendung ablaufe. Insgesamt seien fünf Personen für die Produktion verantwortlich. Dabei setzen sich die involvierten Mitarbeiter am Samstag mit dem Thema der folgenden Sendung auseinander. Die Themenfestlegung sei meistens an die Aktualitäten gebunden. Einzig bei Volksabstimmungen sei im Voraus klar, an welchem Datum diese Sendungen im TV ausgestrahlt werden. Danach werde ein Drehbuch von ca. 10 bis 15 Seiten erstellt. Im Drehbuch wird beschrieben, wie die Sendung genau ablaufen wird. Dieses Drehbuch werde danach von allen Beteiligten intensiv studiert. Während der Sendung hat Projer einen «Knopf» im Ohr, über welchen er von der Produktion Stichworte erhält oder korrigiert wird, wenn er etwas Falsches sagt. Ein zentraler Punkt sei zudem, dass die eingeladenen Gäste nicht wissen, welche Fragen in der Sendung gestellt werden. Dies sei nötig, damit die Sendung nicht eintönig wirkt.<br></p><p><br></p><p>Nach dem Austausch mit Jonas Projer konnten die Teilnehmenden Reto Lipp von der Sendung «ECO» mit Fragen löchern. Lipp erklärte, dass das SRF seit 10 Jahren den Wirtschaftsbereich stark ausbaue und mittlerweile 15 Personen beschäftige. Eine der Schwierigkeiten für die Sendung «ECO» sei es, CEOs von Unternehmen vor die Kamera zu bringen. Gemäss Lipp rührt dies daher, dass während einer Sendung die Worte weise gewählt werden müssen und man die Antworten nicht manipulieren kann. Die Zuschauer der Sendung würden sofort bemerken, wenn eine interviewte Person nicht authentisch sei. Weiter erklärte Lipp, dass die Sendung «ECO» unter anderem von Wirtschaftskrisen profitiere. Dies sei so, weil sich die Schweizer Bevölkerung zu Krisenzeiten vermehrt für Wirtschaftsthemen interessiere. Bei der Festlegung der Themenauswahl gäbe es gemäss Lipp drei Möglichkeiten. Zum einen sei es wichtig, innovative Themen zu behandeln, welche in der Wirtschaft erst in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Zum anderen gibt es Aktualitäten, welche in der Sendung angesprochen werden. Die letzte Möglichkeit biete sich durch die Interaktion mit den Zuschauern. Dies helfe, interessante Themen für die Sendung zu finden. Eine weitere Frage betraf die grössten Pleiten, Pech und Pannen von Herrn Lipp in seiner Zeit beim SRF. Er führte aus, dass es bei der Sendung «ECO» gottseidank noch nie grosse Pannen gegeben habe. Allerdings gab es bei der Sendung «SRF-Börse» schon die eine oder andere Panne. Unter anderem wurde diese einmal ohne Ton ausgestrahlt. Ein anderes Mal lief die gleiche Sendung während zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstagen. Zum Schluss gab Lipp noch bekannt, dass «ECO» pro Ausstrahlung von rund 150’000 bis 200’000 Personen gesehen wird. Allerdings gäbe es eine Tendenz, dass auch diese Sendung vermehrt zeitversetzt geschaut werde.</p><p><br></p><p><strong>Führung durch die SRF Studios</strong></p><p>Nach den sehr spannenden Gesprächen mit Jonas Projer und Reto Lipp gab es eine Kurzführung durch die Fernsehstudios im Leutschenbach. Dabei konnten die Mitglieder des CFOs verschiedene Einblicke gewinnen. Unter anderem überraschte es viele, dass diverse Studios im Fernsehen jeweils sehr gross erscheinen, in Wirklichkeit jedoch eher klein sind, da häufig mit optischen Täuschungen gearbeitet wird. Ein weiterer spannender Aspekt der Studios ist die zunehmende Automatisierung. Wo früher zur Qualitätssicherung noch ein ganzes Filmteam im Studio anwesend war, werden heute Kameras, welche auf Schienen installiert sind und durch ein Kommandozentrum gesteuert werden können, eingesetzt. Die Teilnehmenden konnten sogar in einem kleinen Studio verschiedene Funktionen ausprobieren.&nbsp; Zum einen wurde demonstriert, wie die Technik des «Greenscreens» funktioniert und was man dabei allesbeachten muss. Zum anderen konnte der Teleprompter getestet werden. Jedoch erwähnten die Mitarbeitenden des SRF, dass dieser nicht immer genutzt werden könne. Insbesondere bei Interviews oder Sendungen wie «Arena» müsse man auf dieses Gerät verzichten, da der Ablauf immer unterschiedlich sei und die gestellten Fragen zum Teil spontan erfolgen.</p><p><br></p><p><strong>Austausch mit Arthur Honegger &amp; Referate von Rudolf Matter, Guy Luginbühl und Beat Grossenbacher</strong></p><p>Nachdem sich die Teilnehmer bei der Führung durch die SRF-Studios die Beine vertreten konnten, gab es einen weiteren Austausch mit Arthur Honegger von der Sendung «10vor10» und danach Referate von Rudolf Matter (Direktor SRF) sowie von Guy Luginbühl (CFO SRF). Der Austausch mit Arthur Honegger zeigte weitere interessante Aspekte der Arbeit hinter der Kamera auf. Ursprünglich war Honegger als Auslandkorrespondent in den USA für das SRF tätig. In dieser Zeit gab es immer wieder Live-Schaltungen. Ein grosser Teil der Arbeit in den USA sei jedoch auch von Recherche geprägt gewesen. Dies erfordere, mit Menschen aus allen Regionen der Staaten zu reden. Dadurch war Honegger insgesamt in 47 Bundesstaaten. Da der Job als Auslandkorrespondenten jedoch auf vier bis sechs Jahre begrenzt ist, kam Honegger nach dieser Zeit zurück in die Schweiz und konnte bei der Sendung «10vor10» mitwirken. Honegger betonte, dass es für sein Job essenziell sei, sich mit dem Team der «Tagesschau» täglich abzustimmen, damit sich die Themen nicht wiederholen. Die Themenschwerpunkte gestalten sich denn auch abwechslungsreich. Wichtig sei gemäss Honegger die Aktualität sowie eine Diskussion mit einer eingeladenen Person. Allerdings biete sich auch die Möglichkeit, Themen aufzugreifen, welche sonst in keiner anderen Sendung vom SRF erörtert werden. Zum Schluss wurde Honegger noch gefragt, wo er die Sendung «10vor10» in zehn Jahren sehe. Darauf antwortete er, dass er sich sicher sei, dass die Sendung noch existieren wird, allerdings wird die Sendung vermutlich weniger auf dem Fernsehen sondern vermehrt auf dem Smartphone konsumiert werden. Auch werden sicher Anpassungen des Sendeformats vorgenommen. Unter anderem könnten diverse Themen auf dem Smartphone abonniert werden und diese in Kurzbeiträgen als Vodcast auf einem App konsumiert werden. Die zentrale Funktion der Sendung, die Überlieferung der Informationen, werde jedoch sicherlich erhalten bleiben.</p><p><br></p><p>Anschliessend an den Austausch mit Arthur Honegger hielt Rudolf Matter (Direktor SRF) ein Referat. Sein Hauptanliegen war dabei, den Teilnehmenden zu erklären, was das SRF alles unternimmt, um den gesetzlichen Auftrag durchzuführen. Zu Beginn des Referates ging er jedoch auf die allgemeine Medienlandschaft in der Schweiz ein. Als Hauptkonkurrenten nimmt das SRF dabei die Firmen Amazon, Google, Facebook, Netflix sowie Apple wahr. Diese dringen immer stärker in den Hauptmarkt des SRF ein. Eine weitere Gefahr für das SRF ist der sich abzeichnende Strukturwandel. Dabei müsse gemäss Matter versucht werden, auch das junge Publikum für Beiträge des TV-Senders zu gewinnen. Dies versuche man unter anderem durch Kurzbeiträge in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Matter betonte, es sei zwar wichtig, hochwertige Programme für alle Altersgruppen anzubieten, allerdings müsse man auch stets die Kosten im Auge behalten. Dies sei der Grund für die fortschreitende Automatisierung beim SRF. Matter erwähnte, dass früher für eine Sendung 5 bis 7 Personen in der Regie tätig waren, heute seien es nur noch 2 Personen. Wichtig sei, dass man das Geld nicht für Technik ausgebe, sondern für den Inhalt.</p><p><br></p><p>Das nächste Referat hielt Guy Luginbühl (CFO SRF). Nachdem viele Themen bereits vorher angesprochen wurden, ging es in diesem Referat um die finanzielle Führung des SRF. Gemäss Luginbühl besteht die grösste Herausforderung darin, am Ende der Rechnungsperiode eine schwarze Null ausweisen zu können. Insbesondere in Zukunft werde diese Herausforderung noch grösser, da die Beiträge an das SRF neu ab 01.01.2019 auf 1.2 Mrd. CHF plafoniert werden. Das SRF versuche jedoch, möglichst viel aus diesen Mitteln herauszuholen. Als Beispiel nannte er die kürzlich ausgestrahlte Eigenproduktion «Der Bestatter». Ziel sei es, eine hohe Produktionsqualität mit dem eingeschränkten Budget zu erreichen. Dies wird benötigt, um zum Beispiel Serien auf Netflix konkurrieren zu können. Aufgrund dieses Qualitätsanspruches fliessen rund 50 % des Betriebsbudgets in die Produktion. Ziel dieser Investitionen seien klar eine Qualitätsführerschaft in der Schweiz. Allerdings wird auch in die Infrastruktur des Areals investiert. Im Jahr 2019 soll ein neues News- und Technikcenter im Leutschenbach in Betrieb genommen werden. Dadurch erhofft sich das SRF eine höhere räumliche Nutzungsflexibilität. Somit wird es in Zukunft möglich, das TV-, Online-, News- und Sportgeschäft unter einem Dach zu produzieren. Zum Schluss gab es noch eine Frage zu einem möglichen Peer-Group Vergleich. Luginbühl erwähnte, dass das SRF versuche, die Vollkosten pro Sendeminute mit anderen Sendern zu vergleichen. Allerdings gestalte sich dieser Vergleich schwierig, da nicht bei allen öffentlich rechtlichen Sendern in Europa diese Zahlen ausgewiesen werden und die Schweiz die Eigenheit hat, dass das SRF in vier Sprachen Inhalte ausstrahle.<br></p><p><br></p><p>Das letzte Referat hielt Beat Grossenbacher (CFO SRG). Grossenbacher hielt sich nach all den Informationen, welche die Mitglieder an diesem Nachmittag erhalten habe, relativ kurz. Er zeigte auf, dass die SRG aktuell Einnahmen von rund 1.5 Mrd. CHF erzielt. Davon entfallen 1’218 Mrd. CHF auf Gebühren und 283 Mio. CHF auf Werbung und Sponsoring. Diese 1.5 Mrd. CHF werden danach auf die vier Sprachregionen verteilt. Der grösste Teil erhält die Deutschschweiz, danach folgt die Westschweiz, das Tessin sowie die romanisch sprechende Schweiz. Der grösste Teil der Einnahmen der SRG fliesst in die Eigenproduktion für das Fernsehen. Durch diese Finanzierung sei es denn auch möglich, einen sehr hohen Standard zu erreichen. Zum Schluss ergänzt Grossenbacher, dass die Einnahmen durch Werbung und Sponsoring in diesem Masse nur möglich seien durch die erhaltenen 1.2 Mrd. CHF Gebühren. Durch diese könne sichergestellt werden, dass ein hoher Produktionsstandard erreicht wird und man genug Reichweite erziele. Gäbe es die Gebühren in diesem Ausmasse nicht, wären auch die Einnahmen durch Werbung erheblich kleiner.</p><p><br></p><p>Nach diesem sehr informativen Tag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich bei einem ausgiebigen Apéro riche über die gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen.<br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich für den sehr interessanten Tag bei dem SRF.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Herbstanlass CFO Forum Schweiz – Firmenbesuch bei der EMS-Chemie</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107133</link>
<description><![CDATA[Für den Herbstanlass reiste das CFO Forum Schweiz am 5. September 2017 in die Bündner Herrschaft. In Domat/Ems stellte&nbsp;Frau Martullo, CEO und Delegierte des...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:23 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Für den Herbstanlass reiste das CFO Forum Schweiz am 5. September 2017 in die Bündner Herrschaft. In Domat/Ems stellte&nbsp;<strong>Frau Martullo, CEO und Delegierte des Verwaltungsrates</strong>, den rund 50 Vereinsmitgliedern die Unternehmung EMS-CHEMIE näher vor. Danach folgte eine aufschlussreiche Führung durch die vielbesuchte EMS-Ausstellung über die bewegte Firmengeschichte. Nach dem Besuch bei der EMS-Chemie degustierten die Teilnehmer in Malans mit den Herren Donatsch deren preisgekrönte Weine. Anschliessend wurde ein exquisites Abendessen serviert, bei welchem sich die Teilnehmer angeregt unterhalten haben.</p><p><br></p><p><strong>EMS-CHEMIE – ein Hoch auf den Kunststoff</strong></p><p>Gleich zu Beginn des Referates erklärte Magdalena Martullo, dass Domat/Ems aufgrund der Distanz zu den internationalen Verkehrswegen heute nicht mehr als Hauptstandort für EMS gewählt werden würde. Bei der Gründung vor über 80 Jahren, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, war der Standort aber aufgrund der Nähe zu den Bündner Wäldern und zum Rhein, welche mit Holzabfällen und Wasser den Rohstoff für die damalige Holzverzuckerungs AG (HOVAG) lieferten, ideal. Damals wurde als Hauptprodukt Aethylalkohol als Treibstoffersatz produziert. Heute ist die EMS-Gruppe weltweit führender Hersteller von Hochleistungspolymeren.</p><p>Nach dem geschichtlichen Rückblick präsentierte Frau Martullo eindrückliche aktuelle Zahlen. Der Umsatz der EMS-Gruppe betrug im ersten Halbjahr 2017 CHF 1’066 Mio. Die EBIT-Marge liegt mit 26.3 % für ein Chemieunternehmen sehr hoch. Die Unternehmung beschäftigt weltweit rund 3’000 Mitarbeitende, ist der grösste Arbeitgeber im Kanton Graubünden und auch der grösste Steuerzahler. Die Arbeitnehmer bleiben dem Unternehmen sehr lange treu. Jeder vierte Mitarbeiter ist bereits über 20 Jahre im Betrieb. Weltweit betreibt EMS 26 Produktionsstandorte in 16 Ländern. In der Schweiz werden die Produkte für rund 50% des Umsatzes produziert, aber nur 3 % des Umsatzes erzielt.</p><p>Nach dem Zahlenteil ging Frau Martullo auf die Hauptvorteile von Kunststoff gegenüber Metall ein. Durch die Verwendung von EMS-Hochleistungskunststoffen statt Metall zur Herstellung von Bauteilen (sog. „Metallersatz“) können die EMS-Kunden über 50% der Herstellkosten und über 50% des Gewichts einsparen. Aufgrund dieser Vorteile sind die Materialien für viele Anwendungsindustrien wertvoll, insbesondere für die Autoindustrie (Stichwort Leichtbau). Laut Frau Martullo gibt es kaum Autohersteller, die nicht auf EMS als Zulieferer vertrauen. Diese starke Verbundenheit zeigt sich zum Beispiel auch durch die renommierte Auszeichnung „GM-Lieferant des Jahres“, welche General Motors EMS im März 2017 zum siebten Mal in Folge verlieh.</p><p>Am Schluss des Referates beantwortete Frau Martullo Fragen des Publikums. Sie hob hervor, dass sie die Unternehmung bereits drei Jahre vor dem Abgang ihres Vaters Dr. Christoph Blocher operativ leitete. Die komplette Übernahme erfolgte nach der Wahl ihres Vaters in den Bundesrat. Eine weitere spannende Erkenntnis für viele zeigte sich in der strategischen Führung von EMS-CHEMIE. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens habe sie nach der Übernahme einen 10-Jahresplan eingeführt, um die Kontinuität sicherstellen zu können.<br></p><p><br></p><p><strong>Erstaunliche Wandlung einer Unternehmung</strong></p><p>Nach dem interessanten Einblick von Frau Martullo haben die Teilnehmer in zwei Gruppen die EMS-Ausstellung besichtigt, welche die spannende Geschichte von EMS aufzeigt. Zwei ehemalige Kader-Mitarbeiter führten durch die Ausstellung und erzählten die eine oder andere Anekdote (siehe weiter unten). Zum Abschluss der Führung wurden wir mit einem Apéro bewirtet, bevor es mit dem Car nach Malans ging.<br></p><p><br></p><p><strong>Weindegustation und Abendessen – ein Gaumenschmaus</strong></p><p>Für die Weindegustation und das Abendessen fuhren die Teilnehmer des Anlasses in das Restaurant Weiss Kreuz nach Malans. Die Terrasse des Restaurants war an diesem sonnigen Spätsommernachmittag ein würdiger Ort für die Degustation der ausgezeichneten Weine von Martin Donatsch, zweifachem Pinot-Noir-Weltmeister, und Vater Thomas Donatsch, welcher das Weingut vor der Übernahme seines Sohnes geführt hatte. Neben der Erläuterung der Feinheiten der Weine durch Martin Donatsch erzählte Thomas Donatsch die Geschichte der Familie Donatsch, und wie sie zu Beginn ihrer Experimente mit neuen Trauben und Fässern massive bürokratische Hürden und Widerstände überwinden mussten. Die Weindegustation wurde von hervorragenden Apérohäppchen begleitet, die das Weiss Kreuz zubereitet hatte.</p><p>Nach der Weindegustation konnten die Teilnehmer ein delikates 4 Gang Menü geniessen. Martin und Thomas Donatsch liessen es sich nicht nehmen, vor jedem Gang kurz den passend zum Essen servierten Wein zu beschreiben. Vor dem Dessert verabschiedete der Präsident des CFO Forums Schweiz, Markus Gisler, den ehemaligen Geschäftsführer Thomas Birrer und überreichte ihm als Dank für seine grosse Arbeit eine Flasche Wein aus dem Hause Donatsch. Nach dem gelungenen Tag wurden die Teilnehmer sicher und bequem mit dem Car zurück nach Zürich und Zug gebracht.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei der EMS-Chemie und Frau Martullo für den spannenden Firmenbesuch, bei den Herren Donatsch für Ihre interessanten Ausführungen und die Weindegustation sowie dem Restaurant Weiss Kreuz, für das köstliche Abendessen!</p><p></p><hr><p><strong>Erstaunliche Wandlung einer Unternehmung</strong></p><p>Im Jahr 1936 wurde die Unternehmung HOVAG gegründet. Die Konzession zur Herstellung von Industrie-Sprit wurde mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der resultierenden Treibstoffknappheit rasch erteilt. Mit Aufnahme der Produktion im Jahre 1942 war EMS auf einen Schlag grösster Arbeitgeber im Kanton und deckte knapp ein Drittel des Schweizer Treibstoffbedarfs ab. Nach der Kriegszeit sank die Nachfrage nach „EMSER Wasser“ schlagartig und so musste die Unternehmung neue Ertragsquellen erschliessen. Mit der Produktion von damals aufstrebenden Polyamid-Fasern („Grilon-Fasern“; Nylon) gelang der Schritt in eine neue Ära. Als Nebenprodukt der Faserherstellung fiel ein Düngemittel an. In den 50er Jahren wurden dann die Grilon-Fasern zum Verkaufsschlager des Unternehmens und die HOVAG in die EMSER Werke AG umbenannt. Im Jahre 1969 trat Christoph Blocher als Werksstudent in die Rechtsabteilung der EMSER Werke ein und wurde bereits 3 Jahre später Direktionsvorsitzender und Delegierter des Verwaltungsrates. Nach dem Tod des Firmengründers Oswald waren die Erben wegen der sehr schlechten Geschäftslage aufgrund der Öl- und Textilkrise in den 70er-Jahren gezwungen, einen Käufer für EMS zu finden. Nur Christoph Blocher war bereit, die Arbeitsplätze am Standort Domat/Ems zu behalten und übernahm im Jahr 1983 die Aktien der EMS-CHEMIE HOLDING AG – der nicht vermögende Bauernsohn musste sich dafür aber hoch verschulden. Dank der von Christoph Blocher eingeleiteten Neuorientierung auf Polymere Werkstoffe, Feinchemikalien und Engineering gelang ihm der Turnaround. Frau Martullo trat im Jahr 2001 in den Betrieb ihres Vaters ein und übernahm nach der Wahl von Christoph Blocher in den Bundesrat per 1. Januar 2004 als Vizepräsidentin und Delegierte des Verwaltungsrates die Gruppenleitung und gemeinsam mit ihren Geschwistern die Aktienmehrheit von EMS. Dabei mussten sie von ihrem Vater zwei Drittel der Aktien abkaufen und sich somit – wie damals ihr Vater – hoch verschulden. Christoph Blocher wollte damit seine Kinder zu unternehmerischem Denken und Handeln anhalten – was ihm offensichtlich gelang.</p><hr><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Wie die Post die Digitalisierung nutzen will</title>
<link>https://cfos.ch/veranstaltungsblog/detailview/page/107134</link>
<description><![CDATA[Am 6. Juni hatten die Mitglieder des CFO Forums Schweiz die Möglichkeit, das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz zu besichtigen. 22 CFOs Mitglieder folgten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:56 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 6. Juni hatten die Mitglieder des CFO Forums Schweiz die Möglichkeit, das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz zu besichtigen. 22 CFOs Mitglieder folgten gespannt dem Referat von&nbsp;<strong>Alex Glanzmann, CFO der Schweizerischen Post</strong>. Nach einer Stärkung und ersten Gesprächen untereinander begaben sich die Mitglieder auf eine sehr interessante Führung durch das Briefzentrum.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die innovative Schweizerische Post</strong></p><p>Zu Beginn seines Referates machte Alex Glanzmann klar, dass die Schweizerische Post keinen Steuerfranken von Schweizer Bürgern erhält. Ganz im Gegenteil: der Bund erhält jedes Jahr Dividenden im Umfang von rund CHF 200 Millionen. Nach diesem Statement ging Alex Glanzmann auf die Finanzzahlen ein. Dabei zeigte er, dass im ersten Quartal 2017 4% weniger Briefpost verschickt wurde. Die Briefpost ist der zweit wichtigste EBIT-Treiber. Der starke Rückgang der Briefpost schmälert den EBIT der Post um CHF 40 Millionen. Da die Anzahl der verschickten Briefe in der Schweiz schon seit längerem abnimmt, versucht die Schweizerische Post, diesen Rückgang im Paketmarkt und mit weiteren Massnahmen zu kompensieren. Die Post hat auch mit abnehmenden Einzahlungen bei Postfilialen zu kämpfen. Der Rückgang im ersten Quartal 2017 betrug hier gar 5%.</p><p>Da beide oben erwähnten Themen mit der Digitalisierung einhergehen, ging Alex Glanzmann nach den Finanzahlen auf die Möglichkeiten und Chancen der Schweizerischen Post im Bereich der Digitalisierung ein. Dabei erwähnte er, dass die Post bei ihrer Digitalisierungsstrategie sieben Handlungsfelder definiert habe, unterteilt in marktbezogene Angebote und interne Kompetenzen. Herr Glanzmann lieferte denn auch gleich zwei Beispiele für marktbezogene Angebote: Drohnen, welche Pakete liefern können und selbstfahrende Postautos, welche momentan getestet werden. Bei den internen Kompetenzen hat die Schweizerische Post Chancen der Digitalisierung im Bereich des Reportings wahrgenommen. Neu können Kennzahlen nicht nur auf dem Papier oder dem Computer eingesehen werden, sondern auch auf dem iPad. Von dieser Annehmlichkeit profitieren im Moment der Verwaltungsrat und die Konzernleitung.</p><p>Zum Schluss des Referates ging Alex Glanzmann noch kurz auf die Konkurrenz ein. Dabei erstaunte es, dass nicht DHL, UPS oder sonstige internationale Paket-Lieferanten als zukünftig stärkste Konkurrenten wahrgenommen werden. Die Schweizerische Post sieht die grösste Konkurrenz in Amazon und weiteren Grossunternehmen, welche grosse Mengen an Paketen versenden und künftig auch die Logistik bis hin zur Auslieferung beim Kunden übernehmen können.<strong>&nbsp;</strong>Für die Post ist denn auch wichtig, dass man mit dem Kunden gemeinsam Lösungen entwickelt und sie damit längerfristig an sich binden kann.</p><p>Nach dem Referat konnten sich die Teilnehmer bei einem Apéro riche stärken, unterhalten und die iPad-Lösung für Kennzahlen von Herrn Glanzmann näher erläutern lassen.</p><p><br></p><p><strong>Eine Führung durch das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz</strong></p><p>Zu Beginn der Führung gaben die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter, die für die Führung verantwortlich waren, eine Übersicht über die Zahlen der Briefpost, welche in Zürich-Mülligen bearbeitet wird. Insgesamt werden in Zürich-Mülligen 7 Millionen Briefe pro Tag verteilt. Davon sind 600’000 internationale Briefsendungen. Die Fläche der Sortierstelle entspricht dabei 11 Fussballfeldern.</p><p id="caption-attachment-10402"><br></p><p>Nach dieser Einleitung wurden die Mitglieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Gleich zu Beginn wurde klargestellt, warum die Briefpost immer in einem der drei Verteilzentren landet. Wenn ein Brief in Davos aufgegeben wird und auch in Davos zugestellt werden muss, benötigt die Post für die manuelle Sortierung vor Ort 15 Minuten. In Zürich-Mülligen dauert der automatisierte Prozess rund eine Minute. Wenn nun innerhalb von Davos 500 Briefe versendet werden, ist es effizienter, diese Briefe in dem Verteilzentrum zu sortieren. Der Transport spielt dabei keine Rolle, da die restlichen in Davos aufgegebenen Briefe, welche nicht innerhalb von Davos versendet werden, sowieso nach Zürich-Mülligen transportiert werden.</p><p id="caption-attachment-10404"><br></p><p>Nach diesem Beispiel folgten weitere beeindruckende Zahlen: Jeden Abend werden ungefähr 60 Güterwaggons mit Briefpost ein- und ausgeladen. Weiter wurde der automatische Prozess der Sortierung erwähnt: Ein Behälter mit Briefen wird im Verteilzentrum nur zwei Mal in die Hand genommen. Das erste Mal, wenn er ankommt, und das zweite Mal, wenn er Zürich-Mülligen verlässt. Der Sortierprozess dazwischen verläuft vollautomatisch.</p><p>Zum Schluss der Führung wurde noch der Nachhaltigkeitsaspekt der Schweizerischen Post erwähnt. Pro Brief, welcher versendet wird, spendet die Schweizerische Post einen Klimarappen.</p><p id="caption-attachment-10349"><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich für den sehr spannenden Firmenbesuch bei der Schweizerischen Post!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung – Herausforderung PK</title>
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<description><![CDATA[Am 15. Mai fand die Abendveranstaltung „Herausforderung PK“ statt. Im Anschluss an zwei äusserst spannende Referate fand eine Podiumsdiskussion statt. Der Anlass...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:26 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 15. Mai fand die Abendveranstaltung „Herausforderung PK“ statt. Im Anschluss an zwei äusserst spannende Referate fand eine Podiumsdiskussion statt. Der Anlass wurde mit einem Apéro riche abgeschlossen.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Referat von Thomas R. Schönbächler</strong></p><p>Thomas R. Schönbächler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der BVK, hielt das erste Referat mit dem Titel «Realität erkannt – BVK setzt Reform um. Notwendige Massnahmen zum Erhalt der beruflichen Vorsorge». Thomas R. Schönbächler wies zuerst auf die Anfänge der zweiten Säule hin, als die Mindestverzinsung noch deutlich unter den damaligen Marktzinssätzen lag. Seither hat sich das Umfeld stark verändert und die Pensionskassen bewegen sich bereits seit Längerem im Spannungsfeld zwischen Ertragsschwäche, Tiefzinsumfeld und demografischer Alterung. Pensionskassen müssen zurzeit rund 4,8% Rendite erwirtschaften, um die Finanzierung des BVG-Umwandlungssatzes sicherzustellen. Da sich das momentane Marktumfeld als schwierig erweist und die erwirtschafteten Renditen teilweise wesentlich tiefer liegen, verbleiben zwei wenig populäre Möglichkeiten, um die langfristige Stabilität der zweiten Säule zu wahren. Einerseits kann der Umwandlungssatz gesenkt, andererseits das Rentenalter erhöht werden. Würde beispielsweise das Rentenalter heute auf gut 67 und bis 2045 sukzessive auf 72 Jahre erhöht, so wäre die Finanzierung der ersten und zweiten Säule – unter gleich bleibenden Bedingungen – wieder gewährleistet. Damit die BVK eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen kann, hat sie zwei Massnahmen beschlossen und umgesetzt. Neu werden Generationentafeln angewendet, welche die steigende Lebenserwartung automatisch berücksichtigen. Zudem wurde der technische Zinssatz wurde von 3.25% auf 2% gesenkt. In der Folge reduzierte sich der Umwandlungssatz von 6.2% auf 4.87%. Diese einmalige Reduktion des Umwandlungssatzes wird teilweise mit Aufwertungsgutschriften abgefedert. Insgesamt 17 Jahrgänge erhalten eine solche Gutschrift. Zum Schluss seines Referates stellte Thomas R. Schönbächler einen Vergleich verschiedener Pensionskassen an. Damit mit gleichen Ellen gemessen wird, soll jeweils der ökonomische Deckungsgrad als Vergleichsmassstab angewendet werden. Zudem ist es wichtig, die sämtliche Pensionskassen ihre Kosten transparent ausweisen.</p><p><br></p><p><strong>Referat von&nbsp;</strong><strong>Peter Burkhalter</strong></p><p>Anschliessend präsentierte Peter Burkhalter, Head Group Accounting der Swisscom, wie Personalverpflichtungen unter IFRS zu erfassen sind und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. In der Schweiz haben viele Unternehmen ein Beitragsprimat. Dieses muss allerdings nach IFRS als leistungsorientierter Plan abgebildet werden. Die Bewertungsunterschiede zwischen FER und IFRS sind auf eine unterschiedliche Methode und auf unterschiedliche Annahmen zurückzuführen. Mit der nach IFRS vorgeschriebenen Methode wird eine Linearisierung der auf die Arbeitgeber entfallenden Vorsorgekosten über die gesamte Dienstzeit angestrebt. Währenddessen nach Swiss GAAP FER die Kosten bei einer altersabhängigen Staffelung der Beitragssätze erst zu einem späteren Zeitpunkt erfasst werden. In Bezug auf die Annahmen zeigt sich der Unterschied zwischen FER und IFRS vor allem bei der Bestimmung des Diskontierungssatzes. Während bei FER dieser vom Stiftungsrat vorgegeben wird und mehrere Jahre unverändert bleibt, wird bei IFRS die Marktrendite erstrangiger Unternehmensanleihen mit einem AA-Rating am jeweiligen Abschlussstichtag verwendet. Dadurch ergibt sich eine hohe Volatilität der bilanzierten Verpflichtungen. Beim aktuellen Tiefzinsumfeld ist der Diskontierungssatz nach IFRS deutlich tiefer als nach FER, was zu massiv höheren Bewertungen des Vorsorgekapitals führt. In der Schweizer Rechnungslegungspraxis wird die sich aus der Anwendung unterschiedlicher Diskontierungszinssätze ergebenden Bewertungsunterschiede vollumfänglich dem Arbeitgeber zugerechnet. Gemäss den rechtlichen Bestimmungen werden die zukünftigen Zinsrisiken indessen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt (Risk-Sharing). Nach IFRS ist eine Berücksichtigung von Risk-Sharing-Eigenschaften in den Annahmen zulässig.</p><p>Swisscom wendet ab dem Geschäftsjahr 2016 eine Methode mit Berücksichtigung von Risk-Sharing an. Es ist nicht zu erwarten, dass die Swisscom als Arbeitgeberin in einem Sanierungsfall für die gesamte nach IFRS berechnete Vorsorgeverpflichtung aufkommen müsste. Bei unverändertem Zinsniveau müsste der Stiftungsrat beitrags- und leistungsseitige Massnahmen zur nachhaltigen Sicherstellung des finanziellen Gleichgewichts beschliessen. Mit dieser Argumentation konnte die Swisscom gemäss dem Prinzip des Risk-Sharing im Rechnungsjahr 2016 die Nettoverpflichtung aus Personalvorsorge um CHF 0.9 Milliarden reduzieren. Swisscom ist der Ansicht, dass die Bilanzierung ein realistischeres Bild der Kosten und finanziellen Risiken widergibt und dadurch die Relevanz und Glaubwürdigkeit der Finanzberichterstattung für Investoren erhöht. Die Methode hat unter den Experten kontroverse Diskussionen ausgelöst.</p><p><br></p><p><strong>Podiumsdiskussion</strong></p><p>Nach den aufschlussreichen Referaten gab es eine Podiumsdiskussion, welche von CFOs-Präsident Dr. Markus Gisler geleitet wurde. An der Diskussion beteiligten sich neben den beiden Hauptreferenten auch Marco Emmanuello, CFO der Hächler Gruppe, und Dr. Pascal Koradi, CFOs Vorstandsmitglied. Die Podiumsteilnehmer diskutierten unter anderem, wie stark BVG-Fragen auf der Stufe Geschäftsleitung thematisiert werden. Pascal Koradi erwähnte, dass vor allem bei M&amp;A Transaktionen die Personalvorsorgesituation genau angesehen werde. Weiter wurde über den Anschluss an Sammelstiftungen diskutiert. Marco Emmanuello erachtet diese Möglichkeit als sehr wertvoll, weil es sich besonders für KMU aufgrund der Komplexität des Themas nicht lohne, eine eigene Pensionskasse zu betreiben. Peter Burkhalter betonte jedoch, dass Konkurrenz wichtig sei und deshalb die Pensionskassenvielfalt in der Schweiz auch weiterhin gegeben sein müsse. Weiter wurde die Frage behandelt, inwiefern der Deckungsgrad der Pensionskassen von Belang ist. Die Podiumsteilnehmer argumentierten, dass dies in der Schweiz vor allem aufgrund psychologischer Aspekte wichtig sei und PKs einen Deckungsgrad von 100% anstrebten. Thomas R. Schönbächler betonte, dass insbesondere der ökonomische Deckungsgrad für einen Vergleich relevant sei, da dieser die Verpflichtungen mit einem risikoarmen Zinssatz berechne. Diese finanzökonomische Bewertung ermögliche eine einheitliche Beurteilung der Pensionskassen.</p><p>Zum Schluss der rege genutzten Podiumsdiskussion wurde die Frage gestellt, ob die Entscheidung des Schweizer Parlamentes zur Rentenreform AV 2020 richtig war. Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass eine Reform notwendig, in der vorliegenden Form aber nicht ideal ausgestaltet sei.</p><p>Nach der Podiumsdiskussion wurde beim Apéro riche noch weiter über die spannende Thematik diskutiert.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei den Referenten, den Teilnehmern der Podiumsdiskussion und bei allen Vereinsmitgliedern für diesen interessanten Abend.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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