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<title>Home</title>
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<description><![CDATA[Home|CFO Forum Schweiz - CFOs]]></description>
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<image><title>Home</title>
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<title>Vorstellung neues Vorstandsmitglied Jörn Harde</title>
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<description><![CDATA[Die Vereinsversammlung vom 11. März 2026 hat Jörn Harde einstimmig neu in den Vorstand gewählt.Seine Motivation spricht für sich: Er möchte das Netzwerk stärken,...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 14:13:37 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Vereinsversammlung vom 11. März 2026 hat Jörn Harde einstimmig neu in den Vorstand gewählt.</p><p>Seine Motivation spricht für sich: Er möchte das Netzwerk stärken, den gegenseitigen Wissensaustausch fördern und damit einen messbaren Mehrwert für die Schweizer Wirtschaft schaffen.</p><p>Nach seinem Einstieg bei Siemens AG in Deutschland im Jahr 1997 hat Jörn in über zwei Jahrzehnten vielfältige Führungspositionen im Finanzbereich durchlaufen. Er war unter anderem als Finance Director und Head of Controlling für globale Turnaround- und Wachstumsprogramme der Communications Group verantwortlich. Anschliessend wechselte er zu Nokia Siemens Networks, wo er als Director Finance &amp; Control die globale Integration und Produktivität leitete. Bei Siemens Ltd in Grossbritannien verantwortete er als CFO ein Offshore-Windenergieprojekt und leitete zudem ein europaweites Carve-out-Programm sowie die IT und Shared Services für Nordwesteuropa. Nach einem Zwischenstopp als Head of CEO Office and Projects bei der Siemens AG in Deutschland ist Jörn seit 2018 als Lead Country CFO Switzerland bei der Siemens Switzerland AG tätig und kennt damit die Schweizer Unternehmenslandschaft aus erster Hand.<br><br>Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Vorstand mit Jörn um einen ausgewiesenen CFO mit breiter internationaler Erfahrung und einem klaren Blick für die Bedürfnisse unserer Mitglieder ergänzen können.</p><p><br>Herzlich willkommen, Jörn!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Verabschiedung Raymund</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/138470</link>
<description><![CDATA[An der Vereinsversammlung 2026 haben wir uns von einem langjährigen Kollegen im Vorstand verabschiedet. Raymund Scheffrahn ist nach 10 Jahren Vorstandstätigkeit...]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 12:23:55 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An der Vereinsversammlung 2026 haben wir uns von einem langjährigen Kollegen im Vorstand verabschiedet. Raymund Scheffrahn ist nach 10 Jahren Vorstandstätigkeit von seinem Amt zurückgetreten.</p><p>Raymund hat in seiner Zeit als Vorstandsmitglied den Verein auf vielfältige Weise bereichert und geprägt. Von Raymund bleiben, ohne dass die Liste vollständig ist, in Erinnerung:</p><ul><li>wie er CFO-Themen aus der Perspektive eines börsenkotierten Unternehmens in den Vorstand eingebracht und vertreten hat</li><li>wie er ebenso die spezifischen Fragestellungen eines Unternehmens in Private-Equity-Besitz einzubringen wusste und so die Vielfalt der CFO-Perspektiven im Verein stärkte</li><li>wie ihm die vom CFO Forum initiierten Studien als promoviertem Ökonomen eine echte Herzensangelegenheit waren und wie er mit eigenen Beiträgen massgeblich zu deren Gelingen beigetragen hat</li><li>wie er mit seinem Geleitwort einem unserer Projekte eine starke Stimme aus der Praxis verliehen hat</li><li>wie Raymund sein Wissen stets grosszügig weitergegeben hat – im Sinne der engen Verzahnung von Theorie und Praxis, die unser Verein verkörpert.</li></ul><p>Wir möchten Raymund im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins ein herzliches Dankeschön aussprechen. Für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und für sein grosses Engagement, welches er während 10 Jahren für unseren Verein geleistet hat, sind wir ihm sehr dankbar. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Neumitgliederbegrüssung, 20. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Prof. Dr. Wolfgang Jenewein</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/138465</link>
<description><![CDATA[Die 20. Vereinsversammlung des CFO Forum Schweiz vom 11. März 2026 im Glockenhof in Zürich war ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Bereits...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:16:01 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die 20. Vereinsversammlung des CFO Forum Schweiz vom 11. März 2026 im Glockenhof in Zürich war ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Bereits vor der eigentlichen Veranstaltung begrüsste Präsident Markus Gisler 13 Neumitglieder im kleinen Rahmen herzlich im Verein. Markus Gisler informierte kurz über die Geschichte des Forums, über den Zweck des Vereins, über kommende Veranstaltungen des Jubiläumsjahres und über den vertrauens- und respektvollen Umgang der Mitglieder an den Anlässen. Die Begrüssung bot den neuen Vereinsmitgliedern eine ideale Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre erste Kontakte zu knüpfen und andere neue Mitglieder kennenzulernen – ein gelungener Auftakt zum Abend.<br><br>Pünktlich um 17:30 Uhr startete die <strong>20. Vereinsversammlung</strong>, an der insgesamt 66 Mitglieder teilnahmen. Die statutarischen Geschäfte wurden zügig und konstruktiv abgehandelt. Ein emotionaler Moment war die Verabschiedung von Raymund Scheffrahn, der dem Vorstand des CFO Forum Schweiz über viele Jahre hinweg mit grossem Engagement und Herzblut gedient hat. Präsident Markus Gisler würdigte seine Verdienste in herzlichen Worten und dankte ihm im Namen des gesamten Vereins für seine langjährigen und wertvollen Beiträge. Gleichzeitig durfte der Verein Jörn Harde als neues Vorstandsmitglied willkommen heissen, der frischen Wind in die Vereinsarbeit bringen wird. Jörn Harde wandte sich kurz an die Anwesenden, dass er sich sehr auf die Mitarbeit im Vorstand freue.<br><br>Um 18:45 Uhr betrat <strong>Prof. Dr. Wolfgang Jenewein</strong> das Podium und hielt ein inspirierendes Referat unter dem Titel «Was grossartige CFOs anders machen». Jenewein, bekannt für seine pointierten Thesen zur Führungskultur, führte das Publikum auf eine Reise durch die psychologischen und organisationalen Grundlagen exzellenter Führung. Im Zentrum seines Vortrags stand ein überraschender Gedanke: Verletzlichkeit als Fundament von Hochleistung. Anstatt Stärke durch Unnahbarkeit zu demonstrieren, so Jenewein, zeichnen sich die besten Führungspersönlichkeiten gerade durch die Bereitschaft aus, sich zu öffnen – von Klischees und Fakten über Meinungen und Emotionen bis hin zur echten Selbstoffenbarung. Diese Entwicklungsstufen beschrieb er als Pfad, den aussergewöhnliche CFOs aktiv und bewusst gehen. Besonders eindrücklich war auch sein Vergleich zweier grundlegend verschiedener Ansätze im Change Management: dem klassischen Modell Analyse → Plan → Change stellte er das wirkungsvollere Modell See → Feel → Change gegenüber – ein Paradigmenwechsel, der im Saal spürbar für Denkanstösse sorgte. Darüber hinaus beleuchtete Jenewein, wie sich unterschiedliche Persönlichkeitstypen innerhalb einer Organisation auf den Achsen Performance und Energie verorten lassen und welch entscheidenden Einfluss diese Dynamiken auf die gesamte Organisationskultur haben. Der Vortrag kam bei den Mitgliedern ausgezeichnet an und löste lebhafte Diskussionen aus.</p><p>Markus Gisler dankte Prof. Dr. Jenewein herzlich für seine wertvollen Ausführungen und allen Teilnehmenden für ihr Kommen. Der Abend klang ab 19:45 Uhr bei einem Apéro Riche aus, bei dem die Themen des Referats und aktuelle CFO-Fragen in angeregter Runde weiterbesprochen wurden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFO Awards weltweit: Ein Vergleich </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/137164</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz verleiht seit dem Jahr 2010 jährlich im Rahmen des Swiss CFO Days die CFO of the Year Awards. Im Jahr 2025 stellte das CFO Forum fest, dass...]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 08:35:41 +0100</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz verleiht seit dem Jahr 2010 jährlich im Rahmen des Swiss CFO Days die CFO of the Year Awards. Im Jahr 2025 stellte das CFO Forum fest, dass es bislang weder eine sorgfältig recherchierte Publikation noch ein strukturierter Überblick zu CFO Awards existieren. Dies veranlasste das CFO Forum Schweiz, mit Unterstützung des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern, eine gezielte Recherche zu lancieren. Der Fokus dieser Untersuchung lag auf einem Vergleich mit dem Award des CFO Forums. Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie sind in diesem Beitrag kurz zusammengefasst.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">&nbsp;</span></span></p><p><strong><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ergebnisse der Studie&nbsp;</span></span></strong><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">In Europa werden CFO Awards von rund 15 unterschiedlichen Veranstaltern vergeben. Viele dieser Auszeichnungen haben sich über Jahre etabliert und blicken heute auf eine Geschichte von 10 bis 20 Jahren zurück. Der CFO Award Schweiz bewegt sich dabei im oberen Mittelfeld und kann mit stolzen 17 Jahren Bestehen auf eine langjährige Tradition verweisen.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Weltweit betrachtet ist die Landschaft noch vielfältiger: Über 50 verschiedene internationale CFO Awards sind für die Studie ausgewertet worden. In einigen Ländern werden gleich mehrere Auszeichnungen vergeben, während sie in anderen komplett fehlen. In den meisten Fällen gilt jedoch das Prinzip „ein Award pro Land“ – ein Modell, dem auch der CFO Award Schweiz entspricht.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/fd4f83fab9d4aff3248092674d625ec1" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/fd4f83fab9d4aff3248092674d625ec1" style="height:328px; width:700px"></span></span></p><p><strong><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Veranstalter&nbsp;</span></span></strong><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der CFO Award Schweiz wird von einem nicht gewinnorientierten Verein organisiert. Das ist jedoch keineswegs die Regel: In vielen anderen Ländern stehen gewinnorientierte Unternehmen hinter solchen Auszeichnungen. Insgesamt zeigt sich ein gemischtes Bild: Rund die Hälfte aller CFO Awards wird von gewinnorientierten Veranstaltern vergeben, etwa ein Viertel von klar nicht gewinnorientierten Organisationen. Bei rund 23 Prozent handelt es sich um Kooperationen, in denen beide Organisationsformen zusammenarbeiten.&nbsp;</span></span></p><p><strong><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Kategorien&nbsp;</span></span></strong><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der CFO Award des CFO Forum Schweiz vergibt jedes Jahr drei Auszeichnungen in drei unterschiedlichen Kategorien. Dieses Modell ist jedoch nicht der häufigste Fall. In der Mehrzahl der Länder beschränkt sich ein CFO Award auf eine einzige Kategorie mit einem Gewinner pro Jahr.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Formate mit zwei bis sechs Kategorien sind zwar ebenfalls verbreitet, bleiben aber die Ausnahme. Auszeichnungen mit mehr als zehn Kategorien kommen nur selten vor.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Kategorieneinteilung variiert je nach Veranstalter teilweise erheblich. Viele CFO Awards richten eigene Kategorien für Nachwuchskräfte ein, die häufig unter der Bezeichnung „Young CFO“ vergeben werden. Ergänzend dazu existieren Auszeichnungen für besonders erfahrene CFOs, etwa in Form eines „Lifelong Achievement Award“.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Darüber hinaus werden in einigen Formaten auch Mitarbeitende im Finanzbereich ausgezeichnet, die in der Regel direkt an den CFO berichten. Solche Kategorien werden oft als „Next CFO Mitarbeiter Award“ geführt. Zusätzlich finden sich spezielle Auszeichnungen für weibliche CFOs sowie für besonders anerkannte oder beliebte CFOs, die meist durch die Mitglieder eines Netzwerks oder Clubs gewählt werden.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Team-Auszeichnungen sind ebenfalls verbreitet. In einzelnen Fällen werden Awards zudem in Form von Ranglisten vergeben, die von einer Top-3-Platzierung bis hin zu Rankings mit 100 Positionen reichen.&nbsp;</span></span></p><p><strong><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Finanzierung&nbsp;</span></span></strong><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Viele CFO Awards werden von gewinnorientierten Unternehmen oder in Kooperation mit solchen Organisationen getragen, sodass die Kosten meist vom Veranstalter übernommen werden. Bei nicht gewinnorientierten Veranstaltern wie dem CFO Forum Schweiz übernehmen die Sponsoren die Finanzierung. Dabei wird genau darauf geachtet, welche Partner ausgewählt werden.</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren. Manche Veranstalter verkaufen Tickets für ihre Veranstaltungen, andere bieten Mitgliedschaften im CFO-Netzwerk an. Auch Marketing spielt eine wichtige Rolle, zum Beispiel durch spezielle Werbeprodukte oder durch Stände und Präsentationen während der Events.&nbsp;</span></span></p><p><strong><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Transparenz&nbsp;</span></span></strong><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz legt grossen Wert auf Transparenz: Ablauf, Jury und Bewertungskriterien des Awards werden offen kommuniziert. Das ist allerdings eher die Ausnahme.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">In rund drei Viertel der Fälle geben die Webseiten der Veranstalter keine Informationen zur Jury preis, und bei der Hälfte der Awards sind die Bewertungskriterien nicht öffentlich zugänglich.&nbsp;</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Auch die Frage, ob ausländische CFOs nominiert werden können, bleibt bei den meisten Veranstaltern offen. Nur selten wird dies ausdrücklich geregelt. Besonders internationale Beratungsunternehmen organisieren ihre Awards oft unstrukturiert und in unterschiedlichen Ländern, was die Vergleichbarkeit zusätzlich erschwert.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">​​​​​​​</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">F</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">ür weitere Auskünfte über die Studie wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Markus Gisler: <a data-cke-saved-href="mailto:markus.gisler@hslu.ch" href="mailto:markus.gisler@hslu.ch">markus.gisler@hslu.ch</a>.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><a data-cke-saved-href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/downloads/" href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/downloads/">Hier</a> ist die komplette Studie auf dem IFZ-Blog zum Herunterladen bereit:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/downloads/" href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/downloads/">https://hub.hslu.ch/financialmanagement/downloads/&nbsp;</a></span></span>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Veranstaltungstipp: Executive Breakfast Fireside with Luca Maestri</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/138115</link>
<description><![CDATA[Gerne machen wir auf eine Veranstaltung der Swiss-American Chamber of Commerce aufmerksam:Executive Breakfast Fireside mit Luca Maestri, ehemaliger CFO von Apple...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 11:42:05 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Veranstaltungstipps</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Gerne machen wir auf eine Veranstaltung der Swiss-American Chamber of Commerce aufmerksam:</p><p>Executive Breakfast Fireside mit Luca Maestri, ehemaliger CFO von Apple und Verwaltungsratsmitglied von Nestlé.</p><p>📅 Freitag, 17. April 2026, 07:30–10:00 Uhr<br>📍 Zunfthaus zur Waag, Zürich</p><p>Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur <a data-cke-saved-href="https://erp.amcham.ch/event/fireside-chat-with-luca-maestri-vice-president-corporate-services-apple-6/register" href="https://erp.amcham.ch/event/fireside-chat-with-luca-maestri-vice-president-corporate-services-apple-6/register">Anmeldung</a> können dem Anhang entnommen werden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Economic Outlook 2026</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/135471</link>
<description><![CDATA[Der Economic Outlook 2026 vom 20. November 2025, organisiert von der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) in Zusammenarbeit mit dem CFO Forum Schweiz, war erneut...]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 17:34:11 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Economic Outlook 2026 vom 20. November 2025, organisiert von der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) in Zusammenarbeit mit dem CFO Forum Schweiz, war erneut ein voller Erfolg. Rund 70 Mitglieder der beiden Vereine kamen zusammen, um einen vertieften Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu erhalten. Pünktlich um 17.00 Uhr begrüsste Daniel Wüest, Präsident des VSF, die Anwesenden und leitete zum ersten Referat über.</p><p>Moderiert von Ueli Schieferli (UBS) beantwortete Martin Hirzel, Präsident von Swissmem, Fragen des Moderators und aus dem Publikum. Dabei beleuchtete er unter anderem die erwarteten Auswirkungen des aktuellen Zoll-Deals mit den USA auf die Schweizer Maschinenindustrie, die Rolle der Schweiz im Bereich Nachhaltigkeit sowie die Wahrnehmung und Stimmung gegenüber der Schweiz im Ausland. Nach einer kurzen Pause gewährte Burkard Varnholt, CIO UBS Switzerland AG, einen Einblick in seine Sicht auf die globalen Märkte, und zwar aus der Perspektive eines Anlegers. Er sprach über die Kraft der besseren Idee, das Leben im grossen Bullenmarkt und vermittelte seine zentrale Botschaft: Stay invested at all times.</p><p>Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz – CFOs, rundete die Veranstaltung mit einem kurzen Schlusswort ab. Er dankte allen Teilnehmenden herzlich für ihr Kommen und ihre wertvollen Beiträge, dem VSF für die Organisation des tollen Anlasses und der UBS für die Gastfreundschaft. Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro Riche in der Bottega di Mario aus, bei dem die Inhalte der Referate und weitere CFOs Themen intensiv diskutiert wurden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Firmenbesuch Weidmann Gruppe</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/135254</link>
<description><![CDATA[Am Dienstag, 11. November 2025 hatten rund 50 Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei der Weidmann Gruppe in der schönen Stadt Rapperswil einen exklusiven...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:35:39 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am Dienstag, 11. November 2025 hatten rund 50 Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei der Weidmann Gruppe in der schönen Stadt Rapperswil einen exklusiven Einblick in die Welt innovativer industrieller Technologien zu erhalten.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Kurz nach 16:00 Uhr begrüsste Präsident Markus Gisler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CFO Forums und bedankte sich bei der Weidmann Gruppe für die Gastfreundschaft und Offenheit, das CFO Forum zu empfangen. Alexander Boeni, CFO der Weidmann Gruppe, begrüsste seinerseits die Gäste und stellte die drei zentralen Geschäftsbereiche der Weidmann Gruppe gleich selber vor: Weidmann Electrical Technology, Weidmann Medical Technology und Weidmann Fiber Technology. Die Teilnehmenden erhielten vom CFO aufschlussreiche Informationen zur Unternehmensgeschichte, zu den strategischen Schwerpunkten sowie über die vielfältigen Anwendungen der Weidmann-Technologien.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Anschliessend leitete Alexander Boeni über zu einem für CFOs interessanten Data-Mining-Projekt von Weidmann und EY. Vertreter von EY zeigten, wie datengetriebene Methoden Transparenz in Geschäftsprozesse bringen und deren Optimierung unterstützen. Am Beispiel des Verkaufsprozesses bei Weidmann Electrical Technology wurde praxisnah und sehr anschaulich erläutert, wie Process Mining im Unternehmen eingesetzt wird. Eine Live-Demo sowie ein Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten rundeten das Referat ab und boten reichlich Anlass für angeregte Diskussionen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein besonderes Highlight bildete der von sehr motivierten und engagierten Mitarbeitenden aller Hierarchiestufen geführte Rundgang durch den Demoraum und die Produktionsanlagen. In drei Kleingruppen erhielten die Mitglieder exklusive Einblicke in die branchenführende Isoliertechnologie für Hochspannungstransformatoren sowie in modernste Fertigungsprozesse, darunter die vollautomatisierte Spritzgussverarbeitung für Anwendungen in Pharma, Diagnostik und Medical Devices. Stationen wie der Blick auf einen aufgeschnittenen Transformator und Erläuterungen zu einer riesigen Produktionsmaschine zur Herstellung von Isoliermaterial verdeutlichten die Bandbreite der technologischen Anwendungen. Abgerundet wurden die Präsentationen mit einer Vorstellung innovativer Lösungen im Beauty-Bereich, bei denen Weidmann Fiber Technology das Potenzial von natürlicher, organischer Cellulose auslotet.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nach dem Rundgang klang der Anlass bei einem feinen Apéro Riche aus, der reichlich Gelegenheit zum Austausch und Networking bot. Der Anlass ermöglichte Einblicke in die industrielle Welt der Weidmann Gruppe. Wir danken der Weidmann Gruppe herzlich für die Einladung und die Möglichkeit, einen Einblick in ihre Technologien und Prozesse zu erhalten.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung &quot;Steueranlass&quot;</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/134555</link>
<description><![CDATA[Am 22. Oktober 2025 wurden die CFOs Mitglieder mit zwei aufschlussreichen Präsentationen und einer animierten Diskussion in die Komplexitäten moderner Steuersysteme...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:30:22 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 22. Oktober 2025 wurden die CFOs Mitglieder mit zwei aufschlussreichen Präsentationen und einer animierten Diskussion in die Komplexitäten moderner Steuersysteme eingeführt. Die Veranstaltung gewährte praxisorientierte Einblicke aus der Sicht eines Beratungsunternehmens einerseits und aus der Sicht einer international tätigen Firma andererseits, die täglich mit komplexen steuerlichen Fragestellungen in unterschiedlichen Ländern konfrontiert ist.<br>&nbsp;<br>André Bieri (EY) vermittelte in seiner Präsentation „Nationale und internationale Steuerplanung im neuen Zeitalter“ einen fundierten Einblick in die Komplexität des Schweizer Steuersystems. Er fokussierte insbesondere auf die Swiss Tax Reform (STAF) und den OECD BEPS 2.0 Pillar Two, mit denen er in seiner täglichen Beratungspraxis regelmässig arbeitet. Seine praxisnahen Erfahrungen zeigten eindrücklich, wie Unternehmen in der Schweiz unter diesen Rahmenbedingungen agieren und welch engen Spielräume sie haben.<br>&nbsp;<br>Aus einer anderen Perspektive beleuchtete Dr. Martin Arzethauser, Leiter Konzernsteuern bei Kühne+Nagel, die Thematik anhand anschaulicher Beispiele aus dem steuerlichen Alltag eines global agierenden Unternehmens. Er betonte, dass sich die Steuerpolitik zunehmend zu einem zentralen Treiber neuer Formen der Tax Compliance entwickle und zeigte auf, wie Unternehmen darauf reagieren – unter anderem durch die Anwendung des Prinzips „integrieren – ausführen – abgleichen“. Sein Fazit: Da Unternehmen die externen Umstände nicht beeinflussen könnten, müssen sie wenigstens intern mit Unterstützung von (Steuer-)Technologie die Compliance lösbar machen mit dem Ziel, ungewollten finanziellen Schaden zulasten des Unternehmens soweit wie möglich abzuwenden.<br>&nbsp;<br>Im Anschluss an die beiden Vorträge entwickelte sich ein Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der internationalen Steuersysteme ergeben. Die vielseitigen Beiträge und Argumente beider Referenten verdeutlichten, wie komplex und vielschichtig die Praxis der Steuerberichterstattung in unterschiedlichen Unternehmenskontexten ist. Die steuerliche Grosswetterlage zeige ein deutlich aggressiveres internationales Steuerklima, mit einer Abkehr von der regelbasierten Beurteilung hin zur Erfüllung behördlicher Vorgaben und Leistungsziele, so dass die lokale Steuerpolitik das Leistungsversprechen gegenüber Kunden verteuere und die Gewinnspanne reduziere.<br>&nbsp;<br>Die Veranstaltung wurde mit einem Apéro abgerundet, bei dem in entspannter Atmosphäre weitere praktische Erfahrungen und Herausforderungen aus dem CFO-Alltag ausgetauscht wurden. Die lebhaften Unterhaltungen boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, die vorgestellten Inhalte zu diskutieren, praxisrelevante Schlüsse zu ziehen und neue Perspektiven zu gewinnen.<br>&nbsp;<br>Wir danken den Referenten herzlich für ihre spannenden fachlichen Beiträge sowie allen Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre aktive Mitwirkung an den Diskussionen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>50. Deloitte CFO-Umfrage Herbst 2025: Zuversicht trotz globaler Unsicherheiten</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/134741</link>
<description><![CDATA[Die 50. Ausgabe der Deloitte Swiss CFO Survey zeigt, dass Schweizer Unternehmen weiterhin mit den Auswirkungen internationaler Zölle und Handelsbarrieren zu kämpfen...]]></description>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:32:05 +0100</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<div data-v-33fed33a=""><br></div><p>Die 50. Ausgabe der Deloitte Swiss CFO Survey zeigt, dass Schweizer Unternehmen weiterhin mit den Auswirkungen internationaler Zölle und Handelsbarrieren zu kämpfen haben, dabei aber Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit zeigen. Der tiefe Zollschock ist überwunden, die Unsicherheit bleibt, die Konjunkturerwartungen fallen entsprechend schwach aus: leicht negativ für die Schweiz, tief negativ für die USA. Die Erwartungen für Deutschland und vor allem für China hellen sich auf.</p><p>Fast die Hälfte (47%) der CFOs berichtet, dass Zölle eine belastende Grösse sind, die ihre Gewinnmargen beeinträchtigen, und rangiert damit als drittgrösster negativer Einfluss nach Wechselkursen und Verkaufspreisen.&nbsp;</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f467298c8f68b208bee37d5bc9033de0" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f467298c8f68b208bee37d5bc9033de0" style="height: 482px; width: 600px;"></p><p>Als Reaktion darauf haben viele Unternehmen die Verkaufspreise angepasst, um wettbewerbsfähig zu bleiben, und gleichzeitig Kosten- sowie Personalmassnahmen umgesetzt. Einige erwägen eine Verlagerung der Produktion ins Ausland, was jedoch weniger verbreitet ist. Viele Firmen nutzen die aktuellen Handelsherausforderungen als Chance, in Technologie zu investieren und neue Geschäftsfelder zu entwickeln, was auf einen strategischen Umgang mit der Disruption hinweist.</p><p>Trotz Gegenwind bleiben Schweizer CFOs vorsichtig optimistisch für die Aussichten ihrer eigenen Unternehmen. Über die Hälfte (52%) erwartet in den nächsten 12 Monaten eine positive finanzielle Entwicklung, wobei Umsatz- und Margenerwartungen trotz zollbedingter Belastungen mehrheitlich &nbsp;im positiven Bereich bleiben. Die Beschäftigungstrends zeigen jedoch eine Zweiteilung: Die Mehrheit rechnet mit Personalabbau in der Schweiz, erwartet aber Wachstum im Ausland, was die internationale Ausrichtung vieler Schweizer Unternehmen widerspiegelt.</p><p>Der gesamtwirtschaftliche Ausblick bleibt gedämpft. Die Erwartungen der CFOs für die Schweizer Wirtschaft sind leicht negativ, während jene für die USA tief pessimistisch sind. Im Gegensatz dazu haben sich die Aussichten für Deutschland und China verbessert, wobei die wirtschaftlichen Erwartungen für China erstmals seit 2023 überwiegend positiv sind.</p><p>Schweizer CFOs betonen zudem die Notwendigkeit entschlossener Massnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Zu ihren wichtigsten Anliegen zählen die Senkung der US-Zölle auf Schweizer Exporte sowie der Ausbau von Freihandelsabkommen mit neuen Partnern wie Indien und den Mercosur-Staaten. Die Diversifizierung der Exportmärkte ist entscheidend, um die Abhängigkeit von einzelnen Partnern zu verringern und Risiken aus geopolitischen Spannungen zu mindern.</p><p>Erkenntnisse aus den CFO Interviews</p><p>Zur Feier dieser 50. Ausgabe führte Deloitte vertiefende Interviews mit mehreren CFOs aus verschiedenen Branchen, darunter Pharma, Technologie, Industrie und Versicherungen und einschliesslich aller drei Preisträger des diesjährigen <a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/gewinner_cfo_award" href="https://cfos.ch/gewinner_cfo_award">CFO Awards</a>. Diese Gespräche geben Einblick in die Entwicklung der Finanzfunktion in den letzten zehn Jahren – von einer traditionellen, rückblickenden Berichtsfunktion hin zu einem proaktiven, strategischen Partner, der den Geschäftswert vorantreibt.</p><p>Die CFOs erläutern, wie technologische Fortschritte, insbesondere in den Bereichen Automatisierung, Datenanalyse und generative KI, die Finanzabläufe verändern und schnellere, genauere Entscheidungsfindungen ermöglichen. Zudem reflektieren sie die Herausforderungen im Umgang mit geopolitischen Risiken, Zöllen und Währungsvolatilität und betonen die Bedeutung von Agilität, Szenarioplanung und Risikomanagement.</p><p>Die Interviews heben auch die wachsende Rolle der CFOs als Vernetzer zwischen Funktionen und Märkten hervor, die finanzielle Disziplin mit Führungskompetenz und kulturellem Wandel verbinden. Mehrere CFOs teilen ihre Ansichten zur Nullzinsumgebung in der Schweiz, zur sich wandelnden Rolle des US-Dollars und zur strategischen Bedeutung der Diversifizierung von Lieferketten und Märkten.</p><p><br>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage</p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat.</p><p>Die 50. Swiss CFO Survey wurde online zwischen dem 8. und 29. September 2025 durchgeführt. Insgesamt nahmen 119 CFOs teil, die börsennotierte sowie privat geführte Unternehmen aus allen wichtigen Sektoren der Schweizer Wirtschaft vertreten.&nbsp;</p><p>Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. <a data-cke-saved-href="https://www.deloitte.com/ch/de/services/executives-and-board-programme/cfo-programme/cfo-survey.html" href="https://www.deloitte.com/ch/de/services/executives-and-board-programme/cfo-programme/cfo-survey.html">Die Schweizer CFO-Umfrage von Deloitte – 2. Halbjahr 2025 | Deloitte Schweiz</a></p><p>Die europäische CFO-Umfrage wird in mehreren Ländern, darunter auch der Schweiz, durchgeführt. Die vollständigen aggregierten Ergebnisse werden im November veröffentlicht.</p><p>Bei Fragen, Feedback oder Interesse an der Umfrage bzw. einem Interview teilzunehmen freuen wir uns auf Ihre Nachricht an: mgrampp@deloitte.ch&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sechstes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/133295</link>
<description><![CDATA[Am 19. September trafen sich CFOs Mitglieder in Meggen für einen ereignisreichen Tag mit sportlichen Aktivitäten und gemeinschaftlichen Erlebnissen.]]></description>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:52:56 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bereits zum sechsten Mal organisierte das CFO Forum das beliebte Schweizerische CFOs-Golfturnier, bei dem sich die Führungskräfte zu einem abwechslungsreichen Sporttag trafen. Am Vormittag startete das 18-Loch-Golfturnier, an dem 16 Golferinnen und Golfer mit viel Engagement um attraktive Preise spielten.</span></span><br><br><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Parallel dazu bot sich für Golf-Neulinge am Nachmittag, wie in den letzten Jahren, eine besondere Gelegenheit: In einem speziellen Einführungskurs lernten 11 Interessierte unter professioneller Betreuung die Grundlagen des Golfsports kennen und wagten ihre ersten Versuche auf dem Green.<br><br>​​​​​​​Optimale Wetterbedingungen mit klarem Himmel und milden Temperaturen sorgten für eine ausgezeichnete Atmosphäre. Diese perfekten Voraussetzungen trugen zur entspannten und fröhlichen Stimmung während des gesamten Events bei.<br>Neben der sportlichen Komponente stand besonders das Miteinander im Fokus. Der traditionelle "CFOs Apéro" und das gemeinsame Dinner boten den idealen Rahmen für persönliche Gespräche und Networking. In aufgeräumter, fröhlicher Atmosphäre wurden die Turniererfolge gewürdigt und die Siegerinnen und Sieger ausgezeichnet.<br><br>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für diesen gelungenen Tag, der von Begeisterung, fairem Wettkampf und Kameradschaft geprägt war. Die Planungen für die nächste Ausgabe laufen bereits, und wir freuen uns auf ein weiteres unvergessliches Event, das Sport und Gemeinschaftssinn erfolgreich verbindet.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Onlineevent: Notübernahme der Credit Suisse aus CFO Sicht</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/133297</link>
<description><![CDATA[Am 16. September 2025 (Abendtermin) und am 22. September 2025 (Mittagstermin) fanden zwei Online-Veranstaltungen des CFO Forums Schweiz statt, an denen insgesamt...]]></description>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:52:18 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 16. September 2025 (Abendtermin) und am 22. September 2025 (Mittagstermin) fanden zwei Online-Veranstaltungen des CFO Forums Schweiz statt, an denen insgesamt rund 60 CFOs teilnahmen.<br><br>Markus Gisler begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund der Veranstaltung und stellte die Referenten vor. Christian Bitterli und Michelle Koch (beide Hochschule Luzern, IFZ) präsentierten die Auswertungen einer vom CFO Forum Schweiz durchgeführten Studie zu den Auswirkungen der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS auf die Bankenbeziehungen von KMU in der Schweiz.<br><br>Die Veranstaltung begann mit der Beschreibung des Themas, wobei die Zielsetzung, das Design und die Methodik der durchgeführten Studie erläutert wurden. Der Hintergrund der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS und deren potenzielle Auswirkungen auf die Schweizer KMU-Landschaft wurden dargestellt. Anschliessend wurden aggregierte Daten zu den teilnehmenden Unternehmen sowie die Studienergebnisse präsentiert, die sich auf die Anzahl der Bankverbindungen, die Nutzung verschiedener Bankentypen und die Hausbankwahl konzentrierten. Im weiteren Verlauf wurden die konkreten Auswirkungen der Übernahme auf die Bankprodukte dargestellt und die Befürchtungen der KMU aufgegriffen, wobei untersucht wurde, welche sich bestätigten und welche sich nicht bewahrheiteten. Die Präsentation umfasste zudem eine Analyse der Massnahmen, die von den Unternehmen ergriffen wurden, sowie deren Erwartungen bzw. Wünsche bezüglich zukünftiger Entwicklungen. Abschliessend wurde ein zusammenfassendes Fazit präsentiert.</p><p><em>Hinweis: Die Präsentationsfolien stehen den Teilnehmenden der Online-Veranstaltung zur Verfügung. Die vollständige Studie wird den teilnehmenden Unternehmen zugänglich gemacht.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Heinz Frei: Wachsen an Herausforderungen - Die Legende des Rollstuhlsports</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/132280</link>
<description><![CDATA[Heinz Frei, die Legende des Schweizer Rollstuhlsports, sprach beim Swiss CFO Day 2025 über Resilienz und die Kraft, an Herausforderungen zu wachsen. Mit 20 Jahren...]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:25:00 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Heinz Frei, die Legende des Schweizer Rollstuhlsports, sprach beim Swiss CFO Day 2025 über Resilienz und die Kraft, an Herausforderungen zu wachsen. Mit 20 Jahren veränderte ein Unfall sein Leben grundlegend, doch wie er betonte: </span></span>«<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Zwischen den Ohren bin ich nicht von der Lähmung betroffen</span></span>»<span style="font-family:Calibri,sans-serif; font-size:12pt">. Frei erläuterte, wie entscheidend es sei, Lösungen zu finden, um mit schwierigen Situationen umzugehen, Ängste in den Hintergrund zu rücken und mit Respekt den Fokus zu setzen. Die wichtigste Aufgabe sei es gewesen, das Leben wieder in die eigenen Hände zu legen. Bereits acht Monate nach dem Unfall kehrte er in die Berufswelt zurück. Ein wichtiger Schritt der Reintegration, unterstützt durch seinen damaligen Chef u.a. mit dem Umbau seines Arbeitsplatzes im ehemaligen Lehrbetrieb.<br><br>Sein Weg war geprägt von bedeutsamen Momenten und neuen Perspektiven: der erste Veloausflug vom Paraplegikerzentrum Basel zum Flughafen nach dem Unfall, das Erlebnis, wieder selbst Auto zu fahren und die Herausforderungen des alltäglichen Lebens im Haushalt ohne Unterstützung zu meistern. Besonders prägend war jedoch der Lernprozess, Hilfe anzunehmen, vermeintliche Schwächen nicht zu verstecken, sondern sie als wertvolle Chancen für persönliches Wachstum zu begreifen.</span><br><br><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Sport wurde zu seinem Lebenselixier. Von den Weltmeisterschaften nahe London bis zu den olympischen Spielen – immer mit dem Credo: </span></span>«<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Rekorde sind da, um gebrochen zu werden</span></span>»<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">. Während Corona legte er 22'000 Kilometer mit dem Handbike zurück. 15 Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen und im Jahr 2021, im Alter von 63 Jahren, in Tokyo die Silbermedaille. Im Januar 2025 erhielt er den Ehrenpreis der «Sports Awards». Frei reflektierte über seine emotionalsten Augenblicke: die Siegerehrung in Tokio, die Verleihung der Ehrenbürgerurkunde von Oita (Japan), die zwei Goldmedaillen in Peking und den diesjährigen Sportlerpreis. Was ihn bewegt seien Dankbarkeit und Demut für das, was ihm das Leben trotz Rollstuhl wieder schenken konnte.<br><br>Sein Rezept für Erfolg: </span></span>«<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am Morgen mit Fokus starten, dann kommt am Abend bessere Arbeit heraus. Man muss agieren, nicht nur reagieren</span></span>»<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">. Resilienz sei etwas, das er gezwungenermassen aufbauen musste, doch etwas davon war schon von früh an da. Sein Fazit: Herausforderungen sind nicht das Ende, sondern der Beginn einer neuen Reise. Es kommt darauf an, was der Kopf mit einem macht, und wie man lernt, daraus Stärke zu schöpfen.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Philippe Deecke: Der Schweizer Finanzplatz aus Sicht eines Wachstumsunternehmens</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/132279</link>
<description><![CDATA[Philippe Deecke, Group CFO der Lonza AG, beleuchtete beim Swiss CFO Day 2025 den Schweizer Finanzplatz und Wirtschaftssandort aus der Perspektive eines international...]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:22:35 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:9pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Philippe Deecke, Group CFO der Lonza AG, beleuchtete beim Swiss CFO Day 2025 den Schweizer Finanzplatz und Wirtschaftssandort aus der Perspektive eines international wachsenden Industrieunternehmens. Seine Botschaft war klar: Erfolgreiche Unternehmen und ein starker Wirtschaftsstandort sind untrennbar miteinander verbunden, doch beide stehen vor wachsenden Herausforderungen. Deecke betonte zunächst die Bedeutung systemischer Risiken, derer sich Schweizer Unternehmen bewusst sein müssten. Umso wichtiger sei es, Sorge zu den Bankpartnerschaften zu tragen. Für Lonza identifizierte er fünf zentrale Erfolgssäulen, um die das Unternehmen täglich kämpfen müsse: hochqualifizierte Arbeitskräfte, langfristige Investitionen in Hightech-Produktionsanlagen, verlässlicher Zugang zu langfristigem Kapital, starke Kundenbeziehungen und die Position als technologischer Vorreiter.</span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:9pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Die Stärken des Schweizer Finanzplatzes sieht Deecke in der guten Finanzierungslandschaft, der Nähe zu Investoren, der stabilen Währung, dem attraktiven Steuerumfeld und dem verlässlichen politischen Rahmen. Der Schweizer Finanzplatz und die Schweizer Börse blieben pragmatisch und trieben Innovationen voran. Philippe Deecke sprach aber auch deutlich kritische Punkte an, die bei den anwesenden CFOs zustimmendes Kopfnicken auslösten. Er verwies darauf, dass die Attraktivität des Finanzplatzes weltweit nur auf Rang 17 und in Europa nur auf Rang 4 liege, dass wir dem Finanzplatz Schweiz mehr Sorge tragen müssten, dass diverse politische Rahmenbedingungen verbessert und das Prinzip Eigenverantwortung verstärkt werden sollten. Der starke Schweizer Franken zwinge zu ständigen Effizienzverbesserungen und Innovationen um trotz währungsbedingter Margendruck weiterhin kompetitiv bleiben zu können. Der Grössennachteil des heimischen Finanzplatzes führe Lonza zunehmend zum Eurobond-Markt für die Fremdfinanzierung. Als Fallstudie präsentierte Deecke Lonzas Finanzierungsstrategie mit ihrem Fokus auf CHF und Eurobonds, ergänzt durch ein Hedging-Programm zusätzlich zum starken Natural Hedge.&nbsp;</span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:9pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Sein Fazit: Alle Unternehmen müssen gemeinsam für den Wohlstand der Schweiz sorgen. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Politik, Industrie und Finanzwirtschaft, alle an einem Strang ziehend, kann die Schweiz ihre Position als attraktiver Standort für Industrieunternehmen behaupten und ausbauen.</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Adrian Grossenbacher: Vom Spin-Off zum eigenständigen Technologieführer</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/132278</link>
<description><![CDATA[Adrian Grossenbacher, CFO der Accelleron Switzerland Ltd, sprach beim Swiss CFO Day 2025 über die beeindruckende Transformation von Accelleron. Unter dem Motto...]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:21:59 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Adrian Grossenbacher, CFO der Accelleron Switzerland Ltd, sprach beim Swiss CFO Day 2025 über die beeindruckende Transformation von Accelleron. Unter dem Motto «Accelerating sustainability in marine and energy» berichtete er über den Weg von ABB Turbocharging zur eigenständigen Accelleron, einem unabhängigen, finanziell starken, globalen Technologieführer. Grossenbacher erläuterte, wie ein Jahrhundert Geschichte auf die Zukunft trifft. Der Spin-Off von ABB erfolgte in Rekordzeit: 2022 geboren, tätigte Accelleron bereits 2023 seine erste Akquisition. Er betonte die Bedeutung des Wettbewerbs und die Herausforderung, Menschen zu motivieren, wichtige Entscheidungen zu treffen.</span></span></p><p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Einen besonderen Fokus legte er auf drei zentrale Stakeholder-Gruppen: Banken, SIX Swiss Exchange und Investoren. Über die Schweizer Banken sprach er als vertrauensvolle Partner während des Spin-Offs. Gemeinsame Werte wie Präzision, Zuverlässigkeit und Diskretion sowie lokale und globale Expertise hätten die reibungslose Umsetzung ermöglicht. In volatilen Märkten hätten die Banking-Partner mit ruhiger Professionalität unterstützt, ein Zeugnis Schweizer Exzellenz. Grossenbacher strukturierte die Transformation als eine kontinuierliche Reise durch vier entscheidende Phasen: Conceptualization, Implementation, Stabilization. Nun befinde sich das Unternehmen in der Phase der Optimization and Growth: Eine Reise, die kontinuierlich weitergeht und in der Accelleron seine Marktführerschaft ausbaut und neue Wachstumschancen erschliesst.<br><br>Sein Fazit: Accelleron zeige, dass industrielle Tradition und Finanzkompetenz Hand in Hand gehen.&nbsp;</span></span>​​​​​​​<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Schweiz bildet das finanzielle Rückgrat für unsere Vision. Accelleron wiederum stärkt den Finanzplatz Schweiz als Vorzeigebeispiel für eine erfolgreiche industrielle Ausgliederung.</span></span></p><p><br></p><p><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2025</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/132276</link>
<description><![CDATA[Swiss CFO Day 2025&nbsp;Am 25. August 2025, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der 16. Swiss CFO Day des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten.NachmittagsprogrammModeratorin...]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:20:45 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h1 style="margin-left:24px"><span style="font-size:36px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Swiss CFO Day 2025&nbsp;</strong></span></span></h1><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 25. August 2025, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der 16. Swiss CFO Day des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten.</span></span></h5><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong>Nachmittagsprogramm</strong></span></h5><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/997420eea2a3d416c8506ba9230d5614" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/997420eea2a3d416c8506ba9230d5614" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Moderatorin Kiki Maeder führte die Teilnehmenden mit einem Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage in die Veranstaltung ein. Das diesjährige Thema </span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Der Schweizer Finanzplatz als Standortfaktor für Schweizer Unternehmen</span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">»</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"> könnte angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen kaum relevanter sein. Die Schweiz bringe zweifellos bedeutende Stärken mit - Stabilität, Qualität und Vertrauen. Gleichzeitig werde jedoch spürbar, dass sich der internationale Wettbewerb verschärfe und sich die Rahmenbedingungen kontinuierlich wandeln. Ein Blick auf die aktuellen Schlagzeilen verdeutliche die Komplexität der Situation: Neue US-Strafzölle fordern besonders exportorientierte Schweizer Unternehmen heraus. In der veränderten Zinslandschaft müssen CFOs geschickt zwischen Finanzierungsspielraum und steigenden Kapitalkosten navigieren. Zudem bringen geopolitische Unsicherheiten selbst traditionell stabile Märkte ins Wanken.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/b052fa5bc2a05e48a478a444497742c3" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/b052fa5bc2a05e48a478a444497742c3" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></a></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz, übernahm anschliessend das Wort und erläuterte die Beweggründe für die Themenwahl. Die Fokussierung auf den Schweizer Finanzplatz ergebe sich aus aktuellen Entwicklungen, insbesondere der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS vor etwas mehr als zwei Jahren. Diese Transaktion habe anfänglich viele Emotionen ausgelöst, doch nun sei Zeit und Raum entstanden, um die Bedeutung des Finanzplatzes Schweiz für das Wohlbefinden der Unternehmen zu reflektieren. Mehrere Aspekte beschäftigen CFOs gegenwärtig besonders intensiv. Der medial stark diskutierte&nbsp;</span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Zollhammer der USA</span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">&nbsp;stellt für viele Schweizer Unternehmen eine unmittelbare, grosse Herausforderungen dar. Dies wirft fundamentale Fragen zu Geschäftsmodellen und strategischen Ausrichtungen auf. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zu einem zentralen Thema, wobei die strategische Richtung sowohl für Geschäfts- als auch für Finanzstrategie noch nicht eindeutig erkennbar ist. Als schleichendes, aber zunehmend kritisches Thema identifizierte Gisler den Arbeitskräftemangel. </span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="color:#e74c3c"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/8704ce40ec3c47a92180d43f900f7473" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/8704ce40ec3c47a92180d43f900f7473" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Auch Stadtpräsident André Wicki hiess die Teilnehmenden herzlich in Zug willkommen. Auf die Frage von Kiki Maeder, welches Projekt er ohne Budgetdiskussionen und politische Hürden sofort realisieren würde, leuchteten seine Augen auf. Er erzählte von seiner Vision der </span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Zug Classics</span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">»</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"> - einem kulturellen Highlight mit einer majestätischen Seebühne, auf der musizierende Künstler auftreten könnten. Diese kulturelle Initiative würde nicht nur das Stadtbild bereichern, sondern auch wesentlich zur Attraktivität Zugs als lebendigen Wirtschafts- und Kulturstandort beitragen.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px">​​​​​​​</p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Der Nachmittag war gefüllt mit spannenden Vorträgen, darunter der von <strong>Dr. Sabine Keller-Busse</strong>, President UBS Switzerland, die über die Rolle der UBS im Corporate Banking &amp; Kapitalmarkt für Schweizer Unternehmen sprach. <strong>Adrian Grossenbacher</strong>, CFO von Accelleron Switzerland Ltd, beleuchtete die Frage, ob der Schweizer Finanzplatz und Accelleron ein perfektes Match darstellen, während <strong>Philippe Deecke</strong>, Group CFO der Lonza AG, den Schweizer Finanzplatz aus der Perspektive eines Wachstumsunternehmens darstellte. Ein besonderes Highlight war der Vortrag von <strong>Heinz Fre</strong>i, der Legende des Rollstuhlsports, der über das Wachsen an Herausforderungen sprach und dabei wichtige Parallelen zwischen Spitzensport und Unternehmensführung aufzeigte.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="color:#e74c3c"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/8d45e50459953418d551f3f6e8528281" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/8d45e50459953418d551f3f6e8528281" title="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" id="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" style="height: 167px; width: 250px;"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/239998ab655e4c297eacbe5c6a8001fc" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/239998ab655e4c297eacbe5c6a8001fc" style="height: 167px; width: 250px;"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f736630139b420c4ffff3438183750ba" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f736630139b420c4ffff3438183750ba" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/672274101be66bbcc281b50ccd355657" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/672274101be66bbcc281b50ccd355657" style="height:167px; width:250px"></span></span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Weitere interessante Einblicke zu den Vorträgen werden in separaten Blogbeiträgen zu lesen sein.</span></span></p><hr><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong style="font-size:18px">Abendprogramm</strong></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz präsentierte auch in diesem Jahr wieder den </span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><strong>CFO of the Year Award</strong></span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">»</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">&nbsp;in verschiedenen Kategorien. Mit dem Award werden Finanzchefs von Schweizer Unternehmen in drei verschiedenen Kategorien gewürdigt. In diesem Jahr handelt es sich um nacholgende CFOs, die durch ihren Beitrag für ihr Unternehmeen, ihre Persönlichkeit und Leistungen besonders verdient gemacht haben:</span></span></p><ul><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px">CFO of the Year</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px"> in der Kategorie SMI Expanded</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px">: Thomas Dittrich von der&nbsp;Galderma Group AG</span></span></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px">CFO of the Year</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px"> in der Kategorie SPI</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px"> ohne SMI Expanded</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px">: Dr. Reto Suter von der Siegfried Holding AG</span></span></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px">CFO of the Year</span></span><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-size:16px"> in der Kategorie CFO Forum Schweiz - CFOs: Martin Meyer von der AMAG Group AG</span></span></li></ul><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%" class="cke_show_border"><tbody><tr><td><span style="color:#e74c3c"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/80c5dc3d2a4f448614a09402cc6752b5" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/80c5dc3d2a4f448614a09402cc6752b5" title="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" id="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" style="height:200px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/87b04ca54f844d6085db0e5ab3051523" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/87b04ca54f844d6085db0e5ab3051523" style="height:200px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/abc3a62263609972dc36efaa6ffd2854" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/abc3a62263609972dc36efaa6ffd2854" style="height:200px; width:300px"></span></span></span></td></tr></tbody></table><p><br></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Thomas Dittrich, Galderma Group AG </span></span></strong>&nbsp;<span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Market Index Expanded® (SMI Expanded®)</span></span></span><br><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Thomas Dittrich ist seit Oktober 2019 Chief Financial Officer der Galderma Group AG mit Sitz in Zug, dem weltweit führenden reinen Dermatologie-Unternehmen. Thomas Dittrich ist verantwortlich für die globalen Finanzen, die strategische Beschaffung, IT, Investor Relations, die Entwicklung der Unternehmensstrategie und das unternehmensweite Transformationsprogramm. Zuvor war er u.a. Chief Financial Officer und geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats von Shire plc. Thomas Dittrich hat einen Master of Science in Maschinenbau und Robotik von der TU München und einen Master in Finanzen, Controlling und Rechnungswesen von der Universität St. Gallen.</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Dr. Reto Suter, Siegfried Holding AG</span></span></strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">&nbsp;«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Performance Index® (SPI®) ohne SMI Expanded®</span></span></span><br><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Reto Suter trat am 1. Mai 2017 als Chief Financial Officer in die Siegfried Gruppe ein. Vor seinem Eintritt bei Siegfried hatte er verschiedene verantwortungsvolle Positionen in der Industrie sowie im komplexen Anlagegeschäft inne, in London und der Schweiz. Er ist ausserdem Mitglied des Verwaltungsrats der Inficon Holding AG. Reto Suter studierte Finanzwissenschaften an der Universität Zürich und schloss sein Studium mit der Promotion ab.</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Martin Meyer, AMAG Group AG&nbsp;</span></span></strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz – CFOs</span></span></span><br><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Martin Meyer kam 2015 zur AMAG als CFO der AMAG Leasing AG. 2020 wurde er zum Managing Director ernannt und 2021 wurde er CFO der AMAG Group AG. Vor seinem Eintritt bei der AMAG war er mehrere Jahre bei cashgate&nbsp;AG (Start Up der Kantonalbanken) sowie für die DZ PRIVATBANK in der Schweiz und Luxemburg tätig.</span></span></span></p><p><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/0fb8bcf8772b552ca7199fff8b245ddb" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/0fb8bcf8772b552ca7199fff8b245ddb" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Wie im Vorjahr fand auch eine Tombolaziehung statt, bei der ein glücklicher Gewinner einen Wochenendausflug in das Grand Resort Bad Ragaz gewann.</span></span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><hr><p style="margin-left:24px"><span style="color:#000000"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Der Swiss CFO Day 2025 war ein Tag voller Erkenntnisse, Netzwerken und Anerkennung der herausragenden Arbeit von CFOs in der Schweizer Wirtschaft. Bereits jetzt freuen wir uns auf den Swiss CFO Day 2026.</span></span></span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="color:#000000"><strong><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Save the Date: Swiss CFO Day 2026 - Montag, 24. August 2026</span></span></strong></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif"><span style="color:#000000">Weitere Impressionen des Swiss CFO Days 2025 können <a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/impressionen#8188_23974" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_23974">hier</a>&nbsp;gefunden werden.</span><span style="color:#e74c3c">&nbsp;</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>49. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2025  - Turbulente Zeiten</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/129166</link>
<description><![CDATA[Wie wirkt sich der globale Handelskonflikt auf Schweizer Unternehmen aus? In einem Wort: Negativ. Die Stimmung der CFOs verschlechtert sich im Vergleich zur Herbstumfrage...]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 10:19:37 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<div data-v-33fed33a=""><br></div><p>Wie wirkt sich der globale Handelskonflikt auf Schweizer Unternehmen aus? In einem Wort: Negativ. Die Stimmung der CFOs verschlechtert sich im Vergleich zur Herbstumfrage bei praktisch allen abgefragten Indikatoren. Angesichts der Turbulenzen in der internationalen Handelspolitik haben wir die Frühlingsumfrage in zwei Etappen durchgeführt, im März und Anfang April. Während die Ergebnisse der Märzumfrage etwas schwächer als im Herbst ausfielen, aber insgesamt noch optimistisch waren, hat sich die Stimmung der CFOs in der Aprilumfrage (7.-14. April) stark ins Negative gewendet. Die Ergebnisse können als Szenarien betrachtet werden: Die Märzergebnisse sind das optimistische Szenario, die Aprilergebnisse das pessimistische. Im optimistischen Szenario, wenn die Turbulenzen im globalen Handelssystem beruhigt werden können, würde die Lage für die Schweizer Wirtschaft weiterhin relativ gut aussehen. Im pessimistischen Szenario, wenn innerhalb der 90-tägigen Aussetzungsfrist für reziproke Zölle keine Einigung mit den USA erzielt wird, würde eine Rezession drohen.</p><p><strong></strong><strong><br>Konjunkturaussichten: Neue Unsicherheit</strong><br>Vor der Ankündigung (und dann temporären Aussetzung) der neuen US-Zölle zeichnete sich ein Wechsel der Hoffnungsträger ab, die USA wurden negativer gesehen, China (und sehr leicht Deutschland) positiver. Die Handelsverwerfungen führen zu durchgehend steigenden Konjunktursorgen, auch für die Schweiz. (Abb. 1).<br><br></p><p>Abbildung 1: <strong>Konjunkturerwartungen Schweiz und für die wichtigsten Schweizer Handelspartner in der Aprilumfrage tief negativ</strong><br>Nettosaldo der CFOs, welche die Konjunkturaussichten für die Schweiz und ihre wichtigsten Handelspartner in den nächsten 12 Monaten positiv/negativ beurteilen. H1 2025 aufgeteilt in vor/nach Zollankündigung&nbsp;</p><p><img 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style="height:374px; width:600px"></p><p><strong>Unternehmensaussichten: Verwerfungen erhöhen Kostendruck</strong><br>Die Unternehmensaussichten schwanken zwischen den März und Aprilumfragen stark. Die Umsatzerwartungen halten sich in beiden Monaten vergleichsweise gut. Steigender Kostendruck zeigt sich in beiden Umfrageperioden. Unternehmen sind insgesamt so zurückhaltend bei Investitionen, diskretionären Ausgaben und Einstellungen wie seit dem Pandemiejahr 2020 nicht mehr.</p><p><strong>Internationales Umfeld: Stresstest</strong><br>Das internationale Umfeld zeigt sich im Moment als grosse Herausforderung. Nur für Indien wird in beiden Umfrageperioden eine Verbesserung der Geschäftsbedingungen in den nächsten drei Jahren erwartet. Für Deutschland und die USA wird in beiden Perioden mehrheitlich eine Verschlechterung erwartet. Die Schweizer Entwicklung hängt von der weiteren Zollpolitik ab. &nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Lieferketten: Auf alles vorbereiten</strong><br>Die Turbulenzen im globalen Handelssystem setzen die Lieferketten der Unternehmen unter Druck. Diese sind der neuen Situation jedoch nicht hilflos ausgeliefert und setzen eine Reihe von Gegenmassnahmen um. Führend sind Investitionen in Technologie und Kostensenkungen in anderen Bereichen.</p><p>Abbildung 2: <strong>Wie gehen Unternehmen mit dem globalen Handelskonflikt um?&nbsp;</strong><br>Angabe von bis zu drei Massnahmen, die Unternehmen in Betracht ziehen oder bereits umgesetzt haben, um auf mögliche zusätzliche Handelsbeschränkungen, zusätzliche Zollabgaben oder Lieferkettenbeeinträchtigungen zu reagieren. Ergebnisse aus der Märzumfrage</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/27ef2ce6773f1048c4462b80f836bf17" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/27ef2ce6773f1048c4462b80f836bf17" style="height:398px; width:600px"></p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch)" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch)">mgrampp@deloitte.ch)</a>.</p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:<br></u>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 49. Schweizer Umfrage wurde online erstmalig in zwei Wellen durchgeführt. Die erste Befragung wurde zwischen 27. Februar bis zum 21. März 2025 durchgeführt, 120 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Aufgrund der Entwicklungen in der US-Handelspolitik wurde vom 7. bis 14. April eine Kurzumfrage zu den möglichen Auswirkungen der Zölle auf die Schweizer Wirtschaft durchgeführt. 65 CFOs nahmen an dieser teil. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung &quot;Serious Games&quot;</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/128411</link>
<description><![CDATA[Am 2. April 2025 durften die Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Welt der Serious Games erleben. Das Interesse an diesem interaktiven Format war bemerkenswert...]]></description>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 09:17:30 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 2. April 2025 durften die Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Welt der Serious Games erleben. Das Interesse an diesem interaktiven Format war bemerkenswert - die Veranstaltung bot eine Mischung aus theoretischen Grundlagen, praktischer Anwendung und vielen spielerischen Elementen.</p><p><br>Der Abend begann mit einem inspirierenden Vortrag von Volker Dostmann, CFO der SFS Group, der unter dem Titel "CFO Experience" eindrucksvoll demonstrierte, wie er in seinem Unternehmen Finanzwissen spielerisch vermittelt. Besonders beeindruckend war sein Bericht über ein Brettspiel, welches internationale Manager eine Woche lang nutzen, um betriebswirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge besser zu verstehen. Seine praxisnahen Erfahrungen zeigten deutlich, wie moderne Unternehmen komplexe Finanzthemen auf zugängliche Weise vermitteln können.<br><br>Im Anschluss bot die "Hands-on Session" den Teilnehmenden die Möglichkeit, zwei verschiedene Serious Games selbst auszuprobieren. Unter der fachkundigen Anleitung der Experten von Gamesolution und Prof. Dr. Max Monauni von der Hochschule Luzern konnten die teilnehmenden Finanzchefinnen und Finanzchefs unterschiedliche spielerische Ansätze kennenlernen. Die mitgebrachten Laptops ermöglichten einen direkten Zugang zu den vorgestellten Tools und Methoden. Die Veranstaltung verdeutlichte überzeugend, wie Serious Games komplexe Themen verständlich machen können, wie spielerische Elemente Change-Prozesse unterstützen und welche neuen Wege es gibt, mit den Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz neue Kompetenzen und Innovation in den Unternehmensalltag zu integrieren.<br>​​​​​​​<br>Der Abend klang mit einem entspannten Apéro aus, der eine ideale Plattform für intensiven fachlichen Austausch und Networking bot. Die Kombination aus theoretischen Einblicken und praktischen Erfahrungen machte den Event zu einem wertvollen Erlebnis für alle Teilnehmenden, bei dem ausserordentlich viel gelacht wurde.<br><br>Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die spannenden Diskussionen sowie bei Gamesolution und der Hochschule Luzern für die fachkundige Begleitung durch die faszinierende Welt der Serious Games.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neumitgliederbegrüssung, 19. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Werner Wohlwend, CFO Zirkus Knie</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/127513</link>
<description><![CDATA[Im Vorfeld der 19. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz konnten am 05. März 2025 insgesamt 11 Neumitglieder begrüsst werden. Präsident Markus Gisler hiess...]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 07:21:17 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Im Vorfeld der 19. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz konnten am 05. März 2025 insgesamt 11 Neumitglieder begrüsst werden. Präsident Markus Gisler hiess die neuen CFOs willkommen. Bei einem geselligen Apéro ergab sich für die Neuankömmlinge die ideale Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.<br><br>Die anschliessende Vereinsversammlung verzeichnete eine beeindruckende Teilnehmerzahl von rund 70 Mitgliedern, was das anhaltende Interesse und die starke Verbundenheit mit dem Verein verdeutlicht. Einen besonderen Moment stellte die Ehrung von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern dar: Sowohl Präsident Markus Gisler als auch Vizepräsidentin Barbara Heller wurden für ihr 10-jähriges Engagement an der Spitze des Vereins mit viel Anerkennung und Dankbarkeit gefeiert.<br><br>Nach dem offiziellen Vereinsteil begeisterte Werner Wohlwend, CFO des Zirkus Knie, die Anwesenden mit seinem fesselnden Vortrag zum Thema "Agilität nicht nur in der Manege". Werner Wohlwend nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die über 100-jährige Geschichte des Traditionsunternehmens, das mittlerweile in der 7. Generation geführt wird. Besonders eindrücklich schilderte er die Herausforderungen der Jubiläumstour 2019 sowie die notwendigen Anpassungen während der Corona-Jahre 2020/2021. Der CFO des Zirkus Knie betonte die zentrale Bedeutung einer anpassungsfähigen Organisationsstruktur, um schnell und effektiv auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Detailliert ging er auf wesentliche Aspekte des Finanzmanagements ein: von Budget und Informationsbeschaffung über Cash Management bis hin zum Management Accounting. Besonders interessant waren seine Ausführungen zur Transformation von klassischen zu agilen Methoden. Als Fazit unterstrich Wohlwend, dass agile Ansätze nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im Tagesgeschäft erhebliche Vorteile bieten.<br><br>Den Abschluss des gelungenen Abends bildete ein reichhaltiger Apéro Riche, der weiteren Raum für intensive Gespräche, Networking und fachlichen Austausch bot. In dieser angenehmen Atmosphäre konnten bestehende Kontakte vertieft und neue Verbindungen geknüpft werden. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für diesen erfolgreichen Vereinsabend!​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Aktuelle Herausforderungen im Working Capital Management</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/125424</link>
<description><![CDATA[Prof. Markus Rupp und Christian Bitterli vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern - Wirtschaft gaben am 9. und 10. Dezember 2024 in...]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 10:12:44 +0100</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Prof. Markus Rupp und Christian Bitterli vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern - Wirtschaft gaben am 9. und 10. Dezember 2024 in einem Online-Anlass einen Überblick über die Ergebnisse der vereinsinternen Working Capital Management Studie.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das Working Capital Management spielt eine zentrale Rolle für die finanzielle Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Doch welche Herausforderungen dominieren in den verschiedenen Branchen? Die Mitglieder des CFO Forum Schweiz wurden eingeladen, bei der Online-Umfrage mitzumachen, wobei 84 Mitglieder die Umfrage beantwortet haben. Die Studie "Working Capital Management 2024", welche im Auftrag des CFO Forum Schweiz erstellt wurde, bietet wertvolle Erkenntnisse.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Branchenübergreifende Herausforderungen</strong><br>Eine der grössten aktuellen Herausforderungen im Working Capital Management ist die Optimierung der Lagerbestände. Unternehmen sehen sich häufig mit überhöhten Lagerbeständen konfrontiert, was zu unnötig gebundenem Kapital führt. Diese Problematik tritt insbesondere in der Industrie- und Produktionsbranche auf. Eine weitere zentrale Herausforderung stellt das Forderungsmanagement dar. Verspätete Zahlungen von Kunden können zu Liquiditätsengpässen führen, die das operative Geschäft belasten können. Dies betrifft vor allem die Branchen Bau/Immobilien und Handel.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Branchenspezifische Unterschiede</strong><br>Die Herausforderungen im Working Capital Management sind je nach Branche unterschiedlich ausgeprägt. Während im Handel eine schnelle Debitorenlaufzeit wichtig ist, legen Unternehmen der Industrie- und Produktionsbranche Wert auf eine Reduktion der Lagerdauer. Die Unternehmen in der Energie- und Verkehrsbranche haben hingegen verstärkt mit verzögerten Kundenzahlungen zu kämpfen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen</strong><br>Zur Überwindung dieser Herausforderungen setzen Unternehmen auf verschiedene Massnahmen. Dazu gehören die Bonitätsprüfung der Kunden, die Verschärfung des Mahnwesens sowie die Verbesserung der Lagerprognose durch entsprechende Softwarelösungen.&nbsp;<br>In der folgenden Abbildung sind die aktuellen Herausforderungen im Working Capital Management zusammengefasst. Der Wertebereich reicht von 0 (geringste Herausforderung) und 9 (grösste Herausforderung).&nbsp;</span></span></p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/2fefea4c8bbdc8022ff52afae1f69e73" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/2fefea4c8bbdc8022ff52afae1f69e73" style="height:372px; width:700px"></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Fazit</strong><br>Die Herausforderungen im Working Capital Management sind vielseitig und selbstredend oft branchenabhängig. Dies wurde auch in den Q&amp;A Diskussionen unter den teilnehmenden CFOs des Online-Anlasses deutlich. Um diese zu bewältigen, müssen Unternehmen gezielte Massnahmen in den Bereichen Forderungs-, Verbindlichkeiten- und Vorratsmanagement ergreifen. Die Einführung moderner Technologien zur Lagerprognose sowie eine klare Fokussierung auf Effizienzsteigerung im Mahnwesen und der Bonitätsprüfung sind dabei entscheidende Hebel für den Erfolg. Die vorliegende Studie gibt Unternehmen dabei wertvolle Anregungen und Benchmarks, um das eigene Working Capital Management zukunftsorientiert auszurichten.&nbsp;</span></span><br><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Interview mit Mark Macus - CFO Bühler Gruppe</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/125245</link>
<description><![CDATA[«CFO of the Year», category CFO Forum Schweiz
Mark Macus - CFO Bühler Gruppe]]></description>
<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 06:45:23 +0100</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Dr. Mark Macus ist seit 2019 CFO der Bühler Gruppe. Davor war er Group CFO bei Vitra und hatte Managementpositionen bei Bühler, Holcim und KPMG inne. Nach seiner Promotion in Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen (HSG) qualifizierte er sich auch als diplomierter Wirtschaftsprüfer. Mark Macus ist zudem Mitglied des Verwaltungsrats und Vorsitzender des Prüfungsausschusses von Reichle &amp; De-Massari und Stiftungsrat der Board Foundation. </p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: Was möchten Sie als CFO in den nächsten 12 Monaten besonders vorantreiben?</p><p><strong>Mark Macus:</strong> <br>Wir werden weiterhin intensiv am Thema Nachhaltigkeit arbeiten, einem Thema, das für uns von zentraler strategischer Bedeutung ist. Dabei wird ein starker Fokus auf der Definition und Finanzierung unserer Pläne zur Reduktion von Emissionen liegen, aber auch auf der Nachhaltigkeits-Berichterstattung. Ebenfalls werden wir unsere Roadmap zur Digitalisierung und Automatisierung unserer Finanzprozesse weiter umsetzen, was die Effizienz unserer Finanzfunktion weiter verbessern wird. Des Weiteren werden wir ein besonderes Augenmerk auf unsere strategische und operative Positionierung legen, um den globalen Entwicklungen auf geopolitischer und finanzieller Ebene Rechnung zu tragen.<br></p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: Wie schätzen Sie das Potenzial von generativer künstlicher Intelligenz für die Finanzfunktion ein, nicht zuletzt auch angesichts des Arbeitskräftemangels?</p><p><strong>Mark Macus:<br></strong>Ich schätze das Potenzial von KI als hoch ein, insbesondere wenn Mensch und KI Hand in Hand arbeiten. Diese Technologie kann uns wesentliche Effizienzsteigerungen ermöglichen, indem wir repetitive oder vorhersagbare Aufgaben der Maschine überlassen und unsere Teams auf komplexere Aufgaben fokussieren, die nur Menschen meistern können. Durch die Zusammenarbeit mit KI-Technologie können wir auch komplexe Analysen und Vorhersagen in Echtzeit durchführen und Risiken besser bewerten. Langfristig dürfte generative KI zu einem unverzichtbaren Werkzeug werden, das uns als CFOs in unserer Rolle als strategischer Partner stärkt. Dafür jedoch müssen wir unsere Teams dazu befähigen, KI-Instrumente aktiv zu nutzen und weiterzugestalten.<br></p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle der CFOs in den nächsten Jahren verändern?</p><p><strong>Mark Macus:&nbsp;</strong>Die Rolle der CFOs wird auch in den nächsten Jahren von zentraler Bedeutung für die Unternehmensführung sein und komplexer werden. Neben den traditionellen Aufgaben der Finanzsteuerung und -planung werden CFOs weiter als strategische Partner im Unternehmen agieren. Digitalisierung und Datenanalyse werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Effizienzsteigerungen zu erzielen. Zudem werden wir CFOs eine grössere Verantwortung in den Bereichen Nachhaltigkeit und ESG übernehmen, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Schliesslich wird im gegenwärtigen geopolitischen Umfeld unsere Fähigkeit, Risiken zu antizipieren und innovative Finanzstrategien zu entwickeln, entscheidend sein.</p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: Wie bewerten Sie die Zinsentwicklung in der Schweiz und damit die Finanzierungsbedingungen für Ihr Unternehmen?</p><p><strong>Mark Macus:</strong><br>Wir erwarten ein allgemein stabiles Zinsniveau, wobei wir aktuell noch etwas Raum für kleinere Zinssenkungen in für uns wichtigen globalen Märkten sehen. Dank der soliden Finanzlage und der guten Bewertung der Bühler Gruppe erwarten wir keine erschwerten Finanzierungsbedingungen für uns. Wir sind im Bereich der Investitionsgüter tätig, was bedeutet, dass die Investitionsentscheidungen unserer globalen Kunden auch von der Zinsentwicklung beeinflusst sein werden.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Economic Outlook 2025</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/124265</link>
<description><![CDATA[Am 05. November 2024 trafen sich rund 80 Mitglieder des CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) zu ihrer traditionellen, gemeinsamen...]]></description>
<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 17:08:24 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 05. November 2024 trafen sich rund 80 Mitglieder des CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) zu ihrer traditionellen, gemeinsamen Abendveranstaltung bei Swiss Life Asset Managers in Zürich. Nach der Begrüssung durch Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz, hiess Dr. Stephan Thaler, Geschäftsführer/CEO der Anlagestiftung Swiss Life, die Gäste herzlich willkommen. In seinen einführenden Worten gab er interessante Einblicke in die Geschichte des historischen Gebäudes, in dem die Veranstaltung stattfand.</p><p>Marc Brütsch, Chefökonom von Swiss Life, eröffnete die Vortragsreihen mit einer präzisen Analyse der aktuellen Wirtschaftslage. Unter dem Titel "Die drei Pole der Konjunkturanalyse" beleuchtete er zunächst die Inflation und kam zum Schluss, dass die Zentralbanken ihre Mission weitgehend erfüllt haben. Besonders aufschlussreich waren seine Ausführungen zu den anhaltenden Herausforderungen in Europa, wo er zwei bis drei Hauptgründe für die verlängerte Konjunkturflaute identifizierte. Auch die politische Verunsicherung, die über die US-Wahlen hinausgeht, wurde analysiert.<br><br>Nach einer kurzen Pause folgte ein spannender Vortrag von Prof. Dr. Katja Rost, Soziologieprofessorin an der Universität Zürich, zum Thema "Umgang von Unternehmen mit Age Diversity". Sie ging der Frage nach, ob es sich dabei nur um eine neue Managementmode handelt oder ob tiefergreifende gesellschaftliche Veränderungen dahinterstehen. Ihre Analyse der verschiedenen Altersdiversitäts- und Generationenkonzepte bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der modernen Unternehmensführung. Besonders interessant waren ihre konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmen im Umgang mit verschiedenen Altersgruppen.<br><br>Daniel Wüest, Präsident der VSF, rundete den offiziellen Teil mit einem Schlusswort ab, bevor die Teilnehmenden beim anschliessenden Apéro riche die Gelegenheit zum intensiven Networking nutzten. Die angeregte Diskussion der Vortragsthemen zeigte, wie sehr beide Referate den Nerv der Zeit getroffen hatten.<br>Die Kombination aus makroökonomischer Analyse und gesellschaftlichen Entwicklungen machte den Abend zu einer wertvollen Veranstaltung für alle Teilnehmenden. Die Präsentationen stehen den eingeloggten Teilnehmenden im internen Bereich zur Verfügung.</p><p><br>Ein besonderer Dank gilt Swiss Life Asset Managers für die grosszügige Gastfreundschaft sowie den beiden Referierenden für ihre aufschlussreichen Vorträge.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs zu Besuch im Pop-up Museum von Breitling</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/124258</link>
<description><![CDATA[Am 30. Oktober 2024 durften die Mitglieder des CFO Forum Schweiz einen exklusiven Einblick in die Welt von Breitling im Herzen von Zürich erleben. Das Interesse...]]></description>
<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 17:08:17 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 30. Oktober 2024 durften die Mitglieder des CFO Forum Schweiz einen exklusiven Einblick in die Welt von Breitling im Herzen von Zürich erleben. Das Interesse an diesem Event war überwältigend - die verfügbaren Plätze waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht, und es entstand eine beachtliche Warteliste.</span></span></p><p><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Abend begann um 17:30 Uhr mit einem stilvollen Empfang im historischen Widder Hotel. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um ein optimales Erlebnis zu gewährleisten. Dr. Lars M. Kästle, CFO der Breitling Gruppe, bot in seinem fesselnden Vortrag tiefe Einblicke in die strategische und finanzielle Führung eines der renommiertesten Schweizer Uhrenunternehmen. Parallel dazu erhielt die andere Gruppe eine exklusive Führung durch das Pop-up Museum.</span></span><br><br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Abend klang mit einem flying Apéro riche im Museum aus, der eine perfekte Plattform für intensiven fachlichen Austausch und Networking bot. Die Kombination aus historischen Einblicken in die 140-jährige Unternehmensgeschichte und zukunftsweisenden Strategiediskussionen machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.</span></span><br><br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für alle, die mehr über die faszinierende Verbindung von Breitling zur Luft- und Wasserwelt erfahren möchten: Das Pop-up Museum ist öffentlich nach Anmeldung zugänglich. Weitere Informationen und Öffnungszeiten können <a data-cke-saved-href="https://breitling.com/at-de/140-years/pop-up-museum/?srsltid=AfmBOopK6-p3iPtWAedHXTiwB9dqiFDgpV9QPQqm-Cb4upKRTGkhcTHY" href="https://breitling.com/at-de/140-years/pop-up-museum/?srsltid=AfmBOopK6-p3iPtWAedHXTiwB9dqiFDgpV9QPQqm-Cb4upKRTGkhcTHY">hier</a> gefunden werden:  </span></span></p><p><br><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr reges Interesse und die spannenden Diskussionen sowie bei Breitling für diesen exklusiven Einblick in ihre Welt der Präzision und Innovation.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>48. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2024 – Wachstumshoffnungen intakt, Vorsicht steigt</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/124163</link>
<description><![CDATA[48. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2024 - Wachstumshoffnungen intakt, Vorsicht steigtDie Wirtschaftsaussichten bleiben uneinheitlich: Während die CFOs für die...]]></description>
<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 08:05:48 +0100</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">48. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2024 - Wachstumshoffnungen intakt, Vorsicht steigt</h3><p>Die Wirtschaftsaussichten bleiben uneinheitlich: Während die CFOs für die Schweiz und die USA optimistisch gestimmt sind, zeigen sie sich hinsichtlich Deutschland und China sehr pessimistisch. Für die USA trüben sich die Erwartungen ein wenig ein, bleiben aber immer noch mehrheitlich positiv. Die Präsidentschaftswahlen im November, wie die allgemeine politische Lage, werfen ihre Schatten voraus. In Bezug auf Deutschland und China bleiben die Erwartungen nicht nur mehrheitlich negativ, sondern verschlechtern sich zum Frühjahr. Beide haben zunehmend mit strukturellen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.&nbsp;</p><p>Die Unternehmensaussichten verbessern sich zum Frühjahr. Mit 58% sieht mehr als die Hälfte die Unternehmensentwicklung in den nächsten 12 Monaten optimistisch, 11% pessimistisch, der resultierende Nettosaldo von 47% steigt zum zweiten Mal in Folge. Obwohl gut, liegt dieser Wert immer noch deutlich unter den Erwartungen von 2016 bis 2019 und im Jahr 2021.</p><p>Die detaillierten Unternehmenskennzahlen zeigen sowohl einen anhaltenden Optimismus, vor allem für Umsätze und Margen, als auch eine steigende Vorsicht. Die erwarteten Mitarbeiterzahlen verbessern sich zum Frühjahr, eine erfreuliche Entwicklung, die aber verhalten ausfällt. Die erwarteten diskretionären Ausgaben (z.B. Reise- oder Marketingkosten) und Investitionen gehen dagegen deutlich zum Frühjahr zurück, der Nettosaldo fällt jeweils auf unter 0. Angesichts der Risiken und Unsicherheit stehen Unternehmen wieder vermehrt auf der Ausgabenbremse. Effizienzmassnahmen werden wichtiger (Abb. 1).<br><br></p><p>Abbildung 1: Geplante Effizienzmassnahmen<br>Angabe der bis zu fünf wichtigsten Massnahmen in den nächsten 2 Jahren</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/89b0812e47b3bd8560e3ac36318c31a9" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/89b0812e47b3bd8560e3ac36318c31a9" style="height:459px; width:600px"></p><p>Dabei wird eine Vielzahl von Massnahmen in Betracht gezogen. Etwas mehr als die Hälfte plant, in den nächsten zwei Jahren die Geschäftsstruktur zu optimieren und Technologie, ausser Künstliche Intelligenz, einzusetzen. Künstliche Intelligenz wird dagegen nur von 20% als Effizienzmassnahme angestrebt. Nach den sehr hohen und teilweise auch überzogenen Erwartungen in den letzten 12 bis 18 Monaten könnte nun die schrittweise Umsetzung beginnen. &nbsp;</p><p>Personalmassnahmen werden auch von eher wenigen in Betracht gezogen. Ein gutes Viertel fasst Personalreduktionen ins Auge, 13% wollen Einsparungen bei der Gehaltsstruktur erreichen. Gute Mitarbeiter sind wertvoll und werden weiterhin gesucht, Personalmangel weiter eines der am stärksten wahrgenommenen Unternehmensrisiken. Dies könnte ein Beweggrund sein, warum in einer insgesamt noch guten Geschäftslage Personalmassnahmen eine untergeordnete Rolle spielen.&nbsp;</p><p>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs<br><br></p><p><br></p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/651165faceee706c022d2fc78e11afbb" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/651165faceee706c022d2fc78e11afbb" style="height:372px; width:600px"></p><p><br></p><p><em>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel. Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</em></p><p>Insgesamt gibt es auf der Risikoliste wenig Änderungen zum Frühjahr. Geopolitische Risiken dominieren weiter. Die dahinterliegenden Nennungen sind breit gefächert und reichen von aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen und geopolitischen Rivalitäten über anstehende Wahlen, bis hin zu vereinzelten Nennungen des Verhältnisses der Schweiz zur EU.&nbsp;</p><p>Oft genannt werden Nachfrageschwäche und Regulierung. Der Arbeitskräftemangel hält sich in den Top-3, hinzu kommen neu vereinzelte Nennungen der Lohnkosten. Auch wenn es weiterhin schwierig scheint, die richtigen Leute innert nützlicher Frist zu finden, der Kostendruck nimmt zu.&nbsp;</p><p>Wie zwei weitere Fragen zu den wahrgenommenen politischen Risiken und den Geschäftsplanen in den wichtigsten Schweizer Handelspartnern zeigen, sind die USA mit den aktuellen Präsidentschaftswahlen trotz Risiken weiter für Schweizer Unternehmen interessant.&nbsp;</p><p>Die politische Unsicherheit wird in den USA am höchsten eingeschätzt, gleichzeitig wird die zweitgrösste Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten angestrebt. Die politische Stabilität kann zwar immer noch dämpfend auf die wirtschaftliche Aktivität wirken (vielleicht wären die Expansionspläne sonst noch grösser), aber die Anziehungskraft bleibt mindestens so gross, dass auch bei hoher Unsicherheit viele weiter expandieren wollen.&nbsp;</p><p><br>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u><br>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 48. Schweizer Umfrage wurde online 3. Bis zum 27. September durchgeführt.&nbsp;</p><p>112 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen&nbsp;Ergebnisse finden Sie auf: <a data-cke-saved-href="http://deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Interview mit Yvan Cardenas, CFO bei Swissquote Group Holding Ltd</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122933</link>
<description><![CDATA[«CFO of the Year», category Swiss Performance Index® (SPI®) without SMI Expanded® 
Yvan Cardenas, CFO Swissquote Group Holding Ltd]]></description>
<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 13:07:29 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Yvan Cardenas is the Chief Financial Officer (CFO) of Swissquote Group Holding Ltd and Swissquote Bank Ltd, a role he has held since 2019. He has a Bachelor’s and Master’s degree from the University of Lausanne. He began his career at PwC, where he spent seven years specialising in audit in the field of financial services.</p><p>In 2010 he joined Swissquote. Over the past 14 years, he has developed both professionally and personally within the Group. His strategic financial leadership has been instrumental in expanding Swissquote's investor community, increasing analyst coverage of the Swissquote stock, and driving significant growth in profits, the total number of clients, and client assets.</p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: What would you like to achieve as CFO during the coming 12 months?<br></p><p><strong>Yvan Cardenas:&nbsp;<br></strong>This is a good one…. In the next 12 months, I want to continue growing as a CFO and as an executive manager. My focus is on being a strong manager for my teams, supporting their development, and fostering collaboration across the entire organisation. I also want to maintain a holistic view of the business, balancing financial performance with key areas like ESG and growth initiatives, to drive our company’s success.<br></p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: How do you assess the potential of generative AI in the finance function, not least from the perspective of a shortage of labour?</p><p><strong>Yvan Cardenas:</strong><br>I would like to insist on one aspect: while it’s essential for a CFO to recognise the trend towards AI in finance, it’s equally important to maintain a realistic view of where we stand today. The possibilities are vast, but the journey to widespread adoption will take time. In my opinion, actual implementation everywhere is still limited.<br></p><p>As the technology evolves and more organisations begin to realise its potential, we can expect to see broader and more impactful applications in finance. First of all, CFOs should ensure that sufficient capital expenditure is allocated to building robust data management systems, cloud computing resources and secure platforms. This is what we have been doing at Swissquote in the past 12 to 24 months. It required my personal involvement to understand the cost structure of this new infrastructure and to make sure that the design of the organisation around it was appropriate.<br></p><p>Today as a CFO, I try to stay informed, focus on understanding AI’s potential, and identify pilot opportunities (such as fraud detection). In addition to developing our infrastructure, the finance function needed to evolve and incorporate new resources with different profiles (such as data analysts and automation officers). It took us a bit of time to recognise this, but these new roles are essential for driving initiatives and ensuring that the finance team can utilise the potential of technology effectively.</p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: How will the role of CFO change in the coming years?</p><p><strong>Yvan Cardenas:&nbsp;</strong>In my opinion, CFOs are likely to see their influence expand beyond traditional financial boundaries. Increasingly they will collaborate with other departments, such as IT, HR and marketing. This expanded role requires CFOs to have a broader understanding of the business and the ability to think holistically. I should also mention that ESG factors are becoming more important to many stakeholders. In the coming years, companies will no longer be assessed solely on their financial performance, but increasingly on their non-financial performance as well. This is why CFOs will play a crucial role.<br></p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: How do you think that interest rates will move in the coming 12 months, and impact financing conditions for your company?</p><p><strong>Yvan Cardenas:<br></strong>I expect interest rates to fall over the next 12 months. It will likely impact our company’s profitability, and it presents an exciting challenge for me as CFO. My focus will be on preparing the organisation to adapt effectively, optimising our financial strategies to navigate these changes and seize new opportunities.<br></p><br>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Fünftes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122314</link>
<description><![CDATA[Diese Woche versammelten sich die Vereinsmitglieder in Meggen für einen Tag voller Emotionen, sportlicher Highlights und geselliger Momente.]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:15:15 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Auch in diesem Jahr trafen sich die CFOs, um beim fünften Schweizerischen CFOs-Golfturnier einen sportlichen Tag zu verbringen. Bereits am Vormittag starteten sie mit einem lockeren 9-Loch-Plauschturnier, bei dem der Spass im Vordergrund stand und der sportliche Ehrgeiz dennoch nicht zu kurz kam. Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag mit dem offiziellen Turnier weiter, bei dem rund 10 Teilnehmende um attraktive Preise spielten.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für alle, die bisher noch keine Berührungspunkte mit dem Golfsport hatten, gab es am Nachmittag die Gelegenheit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen. Unter der fachkundigen Anleitung von Golfprofis konnten etwa 11 Teilnehmende ihre ersten Schwünge ausprobieren und den Golfsport für sich entdecken.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das Wetter war ideal – strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten den gesamten Tag. Die Stimmung war entsprechend entspannt, und das Turnier sowie der Schnupperkurs fanden bei perfektem Golfwetter statt.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Tag stand jedoch nicht nur im Zeichen des Sports, sondern auch der Gemeinschaft. Beim anschliessenden "CFOs Apéro" und dem gemeinsamen Abendessen konnten sich die Teilnehmenden austauschen und den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Die Gewinner des Turniers wurden gebührend gefeiert und konnten ihre wohlverdienten Preise entgegennehmen.</span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz - CFOs möchte sich bei allen Teilnehmenden für einen grossartigen Tag voller Freude, sportlichem Einsatz und einem tollen Gemeinschaftsgefühl bedanken. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits gross, denn es verspricht erneut ein unvergesslicher Tag zu werden, an dem Sport und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Swiss CFO Day 2024</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122304</link>
<description><![CDATA[Swiss CFO Day 2024&nbsp;Am 26. August 2024, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der 15. Swiss CFO Day des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten.NachmittagsprogrammModeratorin...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:18:56 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h1 style="margin-left:24px"><span style="font-size:36px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Swiss CFO Day 2024&nbsp;</strong></span></span></h1><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 26. August 2024, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der 15. Swiss CFO Day des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten.</span></span></h5><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong>Nachmittagsprogramm</strong></span></h5><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/0a048c82863b71d8f9a62cb928182f11" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/0a048c82863b71d8f9a62cb928182f11" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Moderatorin Kiki Maeder eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf den Sommer 2024 und die damit einhergehenden Turbulenzen an den Börsen. Sie betonte, dass Nachhaltigkeit längst kein blosses Schlagwort mehr sei, sondern eine unverzichtbare Notwendigkeit, die alle Branchen betrifft. Das regulatorische Umfeld im Bereich Nachhaltigkeit stelle Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen: Kaum sei eine neue Regelung umgesetzt, stehe bereits die nächste Massnahme vor der Tür.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f83e00b9d8354318007226cbebbdedae" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f83e00b9d8354318007226cbebbdedae" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></a></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Als Gastgeber des Abends betrat Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz, die Bühne. Er berichtete von seinem kürzlich abgeschlossenen Sabbatical, während dessen er CFO-Vereinigungen in der DACH-Region sowie international unter die Lupe nahm und zahlreiche Interviews mit CFOs führte. Mit diesen Erkenntnissen freue er sich, die eine oder andere Idee in den Vorstand des CFO Forum Schweiz einzubringen. Besonders erfreut zeigte er sich über die Feier des 15. Swiss CFO Day, bei dem er sowohl vertraute als auch neue Gesichter begrüssen durfte.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Kiki Maeder stellte die Frage, warum der Fokus des Events in diesem Jahr auf Nachhaltigkeit und Wertschöpfung liegt. Markus Gisler antwortete daraufhin: "Nachhaltigkeit ist mittlerweile in der Breite der Bevölkerung angekommen. Doch wenn die Börse schwächelt und die Wirtschaft nicht gut läuft, stellt sich die Frage: Was passiert, wenn die Wertschöpfung wegfällt?" Er fügte hinzu, dass es nicht nur darum gehe, nachhaltig zu handeln, sondern gleichzeitig auch Wertschöpfung zu generieren. Nachhaltigkeit allein reiche nicht aus; sie müsse stets im Einklang mit wirtschaftlicher Leistung stehen und daher wurde dies als Thema für den fünfzehnten Swiss CFO Day vom Vorstand ausgewählt.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/e64d0677780fbdd516cdec3cd42b85a3" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/e64d0677780fbdd516cdec3cd42b85a3" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Seit 14 Jahren findet der Swiss CFO Day nun bereits in Zug statt, erinnerte Kiki Maeder und begrüsste in diesem Zusammenhang den Stadtpräsidenten André Wicki. Wicki bedankte sich herzlich bei allen, die sich für den Standort Schweiz einsetzen. Seit einem Jahr ist er nun Stadtpräsident, und anstatt alles radikal zu verändern, hat er sich bewusst für Kontinuität entschieden. Auf die Frage von Kiki Maeder, was Zug als nachhaltigen Standort so attraktiv macht, erklärte er, dass die Wirtschaft in vielen Bereichen den Takt vorgebe. Man wisse, was Innovation bedeutet, und setze sich aktiv mit den neuesten Technologien auseinander. Zug biete nicht nur optimale Rahmenbedingungen, sondern unterstütze auch verschiedene Initiativen, wie etwa im Bereich Smart Grids und Dekarbonisierung, die sich wichtigen Zukunftsthemen widmen.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Der Nachmittag war gefüllt mit spannenden Vorträgen, darunter der von <strong>Magdalena Martullo-Blocher</strong>, die über die EMS-Chemie sprach und dabei den Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Erfolg legte. <strong>Alex Glanzmann</strong> beleuchtete die Nachhaltigkeitsstrategie der Schweizerischen Post als Selbstverständnis und Erfolgsfaktor, während <strong>Adrian Widmer</strong> die Chancen und Herausforderungen des Finanzmanagements im Kontext von Nachhaltigkeit darstellte. Ein besonderes Highlight war der Vortrag von <strong>Dr. med. Dieter Kiessling</strong>, Facharzt für Allgemeine und Arbeitsmedizin FMH sowie Leiter des ifa Baden. Er sprach über die Herausforderungen, denen sich Schweizer Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Wertschöpfung aus der Perspektive der Arbeitsmedizin stellen müssen.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/af5008a5fdcd0b450f1e94099ddbe70c" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/af5008a5fdcd0b450f1e94099ddbe70c" title="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" id="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/1d0a67734fe7a86d122a253480e31544" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/1d0a67734fe7a86d122a253480e31544" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/3330d37b75f01cbff856b7e2425d5a4b" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/3330d37b75f01cbff856b7e2425d5a4b" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/9129893bfb86dfe7e6f76d20bcb8cb5e" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/9129893bfb86dfe7e6f76d20bcb8cb5e" style="height:167px; width:250px"></span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Weitere interessante Einblicke zu den Vorträgen werden in separaten Blogbeiträgen zu lesen sein.</span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"></span></span><br></p><hr><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong style="font-size:18px"></strong></span><span style="font-size:18px"><strong style="font-size:18px">Abendprogramm</strong></span><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong style="font-size:18px"></strong></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz präsentierte auch in diesem Jahr wieder den "<strong>CFO of the Year Award</strong>" in verschiedenen Kategorien. Mit dem Award werden Finanzchefs von Schweizer Unternehmen in drei verscihedenen Kategorien gewürdigt. In diesem Jahr handelt es sich um nacholgende CFOs, die durch ihren Beitrag für ihr Unternehmeen, ihre Persönlichkeit und Leistungen besonders verdient gemacht haben:</span></span><br></p><ul><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;">CFO of the Year</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;"> in der Kategorie SMI Expanded</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;">: Tom Hallam von Givaudan</span></font></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;">CFO of the Year</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;"> in der Kategorie SPI</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;"> ohne SMI Expanded</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">®</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;">: Yvan Cardenas von Swissquote</span></font><br></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;">CFO of the Year</span></font><span style="font-size:18px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">»</span></span><font face="Aptos, sans-serif"><span style="font-size: 16px;"> in der Kategorie CFO Forum Schweiz - CFOs: Dr. Marku Macus von Bühler Group</span></font><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"></span></span></li></ul><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%" class="cke_show_border"><tbody><tr><td><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/73bc1a8c2054e3b90761af15eb1b4027" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/73bc1a8c2054e3b90761af15eb1b4027" title="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" id="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" style="height:200px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/7ba9a5efa7a435aa856ed82baa3b0b48" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/7ba9a5efa7a435aa856ed82baa3b0b48" style="height:200px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/35040361f19aa852d91de9a464e917e2" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/35040361f19aa852d91de9a464e917e2" style="height:200px; width:300px"></span></span></td></tr></tbody></table><p><br></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Tom Hallam, Givaudan </span></span></strong>&nbsp;<span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Market Index Expanded® (SMI Expanded®)<br>Tom Hallam begann seine Karriere in Grossbritannien, bevor er 1996 in die Schweiz zu Serono wechselte. Im Jahr 2008 kam er als Group Controller zu Givaudan und wurde im Januar 2017 zum Chief Financial Officer ernannt. Seit seinem Eintritt hat sich der Marktwert von Givaudan vervierfacht und seit seiner Zeit als CFO hat sich die Marktkapitalisierung verdoppelt. Tom Hallam schloss sein Studium an der University of Manchester, UK, mit einem BA (Hons) in Rechnungswesen und Finanzen ab und ist Mitglied des Chartered Institute of Management Accountants.</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Yvan Cardenas, Swissquote</span></span></strong></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">&nbsp;«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Performance Index® (SPI®) ohne SMI Expanded®<br>Yvan Cardenas ist CFO der Swissquote Group Holding Ltd und der Swissquote Bank Ltd, eine Funktion, die er seit 2019 ausübt. Er verfügt über einen Master-Abschluss der Universität Lausanne. Yvan Cardenas begann seine Karriere bei PwC, wo er sich sieben Jahre lang auf die Wirtschaftsprüfung im Bereich Finanzdienstleistungen spezialisierte. Im Jahr 2010 wechselte er zu Swissquote. In den letzten 14 Jahren hat er sich sowohl beruflich als auch persönlich innerhalb der Gruppe weiterentwickelt und verschiedene Führungspositionen bekleidet. Seine strategische Führungsrolle im Finanzbereich hat massgeblich dazu beigetragen, die Investorengemeinschaft von Swissquote zu erweitern, die Berichterstattung der Analysten über die Swissquote-Aktie zu erhöhen und ein deutliches Wachstum des Gewinns, der Gesamtzahl der Kunden und der Kundenvermögen zu erzielen.</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Dr. Mark Macus, Bühler Group&nbsp;</span></span></strong></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz – CFOs</span></span></span><br><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Dr. Mark Macus ist seit 2019 CFO der Bühler Group. Davor war er als Group CFO von Vitra tätig und hatte leitende Funktionen bei Bühler, Holcim und KPMG inne. Nach seinem Doktorat an der Universität St. Gallen (HSG) in Betriebswirtschaft absolvierte er zusätzlich die Ausbildung zum diplomierten Wirtschaftsprüfer. Zudem ist Mark Macus Mitglied des Verwaltungsrates und Vorsitzender des Audit Committees von Reichle &amp; De-Massari sowie Stiftungsrat der Board Foundation.</span></span></span></p><p><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/934ec9145b3130f7460dd1500e5e8641" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/934ec9145b3130f7460dd1500e5e8641" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Wie im Vorjahr fand auch eine Tombolaziehung statt, bei der ein glücklicher Gewinner einen Wochenendausflug in das Grand Resort Bad Ragaz gewann.</span></span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><hr><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Der Swiss CFO Day 2024 war ein Tag voller Erkenntnisse, Netzwerken und Anerkennung der herausragenden Arbeit von CFOs in der Schweizer Wirtschaft. Bereits jetzt freuen wir uns auf den Swiss CFO Day 2025.</span></span></span></p><p style="margin-left:24px"><strong><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Save the Date: Swiss CFO Day 2025 - Montag, 25. August 2025</span></span></strong></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Weitere Impressionen des Swiss CFO Days 2024 finden Sie <a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/impressionen#8188_21572" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_21572">hier</a>.</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Nachhaltigkeit und Wertschöpfung: Weckruf von Dr. med. Dieter Kissling am Swiss CFO Day 2024.</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122310</link>
<description><![CDATA[Dr. med. Dieter Kissling, Facharzt für Allgemein- und Arbeitsmedizin, sprach beim Swiss CFO Day 2024 über Nachhaltigkeit und Wertschöpfung aus arbeitsmedizinischer...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:20:26 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Dr. med. Dieter Kissling, Facharzt für Allgemein- und Arbeitsmedizin, sprach beim Swiss CFO Day 2024 über Nachhaltigkeit und Wertschöpfung aus arbeitsmedizinischer Sicht. Er hob die zunehmende Bedeutung der psychischen Gesundheit in der Schweiz hervor und zeigte alarmierende Statistiken, insbesondere bei jungen Frauen.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein Schwerpunkt war der Wandel der Arbeitswelt hin zu kognitiver Arbeit, bei der die mentale Gesundheit entscheidend ist. Kissling betonte die Belastungen durch psychosozialen Stress und zeigte Frühwarnsignale und Lösungsansätze auf, um Burnout zu vermeiden. Mithilfe von 24-Stunden-EKGs können heute Stresszustände erkannt und gezielt behandelt werden. Sein Fazit: Gesunde Mitarbeitende sind der Schlüssel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg.</span></span></p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Adrian Widmer: Finanzmanagement und Nachhaltigkeit – Chancen und Herausforderungen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122311</link>
<description><![CDATA[Adrian Widmer, CFO der Sika AG, präsentierte beim Swiss CFO Day 2024 einen Vortrag über die Rolle der Nachhaltigkeit im Finanzmanagement. Er betonte die Dringlichkeit,...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:18:37 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Adrian Widmer, CFO der Sika AG, präsentierte beim Swiss CFO Day 2024 einen Vortrag über die Rolle der Nachhaltigkeit im Finanzmanagement. Er betonte die Dringlichkeit, Nachhaltigkeit als Innovationstreiber zu nutzen, und zeigte den drastischen Anstieg der CO2-Emissionen von 1950 bis 2022 auf.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Im Fokus standen die Aktivitäten von Sika in der Bauindustrie, wo nachhaltige Lösungen, wie die Dekarbonisierung von Zement und Beton, zentrale Innovationsfelder darstellen. Widmer hob das Projekt "Quay Quarter Tower Sydney" als Beispiel für erfolgreiche Nachhaltigkeit hervor, bei dem Sika durch wegweisende Sanierungskonzepte einen bedeutenden Beitrag leistete.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Neben den Chancen wies Widmer auf regulatorische Herausforderungen und die wachsende Bedeutung von ESG-Ratings hin. Sika verfolgt eine ehrgeizige Wachstumsstrategie, in der Nachhaltigkeit fest verankert ist. Sein Fazit: Nachhaltigkeit muss integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern.</span></span></p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Magdalena Martullo-Blocher: Innovation und Nachhaltigkeit bei EMS-CHEMIE</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122312</link>
<description><![CDATA[Magdalena Martullo-Blocher, CEO der EMS-CHEMIE und Nationalrätin der SVP, sprach über die zentralen Werte ihres Unternehmens: Innovation und Nachhaltigkeit. Seit...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:18:27 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Magdalena Martullo-Blocher, CEO der EMS-CHEMIE und Nationalrätin der SVP, sprach über die zentralen Werte ihres Unternehmens: Innovation und Nachhaltigkeit. Seit ihrer Gründung ist die EMS-CHEMIE ein eigentümergeführtes Unternehmen, was für eine langfristige und nachhaltige Ausrichtung steht. Dieser Ansatz prägt nicht nur das Unternehmertum, sondern auch die langjährige Zusammenarbeit mit Kunden, die oft schon über Jahrzehnte andauert. Besonders in der globalen Automobilindustrie ist EMS ein verlässlicher Entwicklungspartner.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Martullo-Blocher betonte, dass Innovation für EMS die Einführung neuer, marktfähiger Lösungen bedeutet. Seit 2020 ist EMS in den eigenen Produktionsprozessen CO2-neutral und hat ambitionierte Ziele, den CO2-Fussabdruck bis 2030 deutlich zu reduzieren. Langfristig strebt EMS Netto-Null-Emissionen an.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein weiterer Schwerpunkt war die Bedeutung der langjährigen Mitarbeitenden: Jeder vierte Mitarbeiter ist bereits seit über 20 Jahren und jeder zehnte Mitarbeiter seit über 30 Jahren bei EMS-Chemie und fast jeder fünfte Mitarbeiter bleibt nach der Pensionierung im Unternehmen.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Zum Abschluss betonte Martullo-Blocher, dass die Schweiz trotz ihrer Stärken, wie dem guten Zugang zu Exportmärkten und attraktiven Steuern, vor Herausforderungen stehe. Besonders die hohe Abhängigkeit von Importen und die Kostenstruktur seien Risiken. EMS plädiert daher für eine wettbewerbsfähige Energieversorgung, weniger Bürokratie und den Ausbau von Handelsabkommen, insbesondere mit den USA, China und weiteren Wachstumsregionen. Ihr Fazit: Innovation und Nachhaltigkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren – sowohl für EMS als auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz.</span></span></p><p><br><br></p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Alex Glanzmann: Nachhaltigkeit als Selbstverständnis und Erfolgsfaktor</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/122313</link>
<description><![CDATA[Alex Glanzmann, CFO der Schweizerischen Post, sprach beim Swiss CFO Day 2024 über Nachhaltigkeit als entscheidenden Erfolgsfaktor. Seit 1849 bringt die Post die...]]></description>
<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:18:18 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Alex Glanzmann, CFO der Schweizerischen Post, sprach beim Swiss CFO Day 2024 über Nachhaltigkeit als entscheidenden Erfolgsfaktor. Seit 1849 bringt die Post die Schweiz zusammen und übernimmt Verantwortung für die Zukunft. Dabei verfolgt die Post fünf zentrale Nachhaltigkeitsfelder: Sie agiert als sozial verantwortliche Arbeitgeberin, schafft volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert, setzt auf verantwortungsvolle Beschaffung, bietet nachhaltige Kundenlösungen und achtet auf Umweltbelange. Diese Ansätze sind auf allen Ebenen des Unternehmens vollständig integriert.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf den ambitionierten Klimazielen der Post. Bis 2030 soll der Betrieb klimaneutral sein, und bis 2040 strebt das Unternehmen Netto-Null-Emissionen an. Die Strategie beruht auf der Vermeidung und Reduktion von CO2-Emissionen, der Nutzung erneuerbarer Energien sowie der langfristigen Speicherung von CO2. Ein konkretes Beispiel dafür ist der Bereich PostAuto, der bis 2028 über 870 E-Busse verfügen soll.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Glanzmann betonte, dass die finanzielle Steuerung der Nachhaltigkeitsziele eine besondere Herausforderung darstelle. Sie erfordere eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmensentwicklung, Finanzen und operativen Bereichen. Nachhaltigkeit sei nicht nur ein Ziel, sondern fest in der Unternehmensstrategie verankert.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Sein Fazit: Für die Schweizerische Post ist Nachhaltigkeit eine Grundvoraussetzung für langfristigen Erfolg. Eine glaubwürdige Umsetzung erfordert klare Messsysteme und die Unterstützung des Managements – und Zielkonflikte müssen offen thematisiert werden.</span></span></p><p><br><br></p><p><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Onlineevent «Einführung des neuen IFRS 18 Standards»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/120143</link>
<description><![CDATA[Florian Esterer (IASB Boardmitglied) und Juliane-Rebecca Upmeier (IASB Technical Staff) gaben am 3. Juni 2024 einen Überblick über die neuen Anforderungen des...]]></description>
<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 07:40:34 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Florian Esterer (IASB Boardmitglied) und Juliane-Rebecca Upmeier (IASB Technical Staff) gaben am 3. Juni 2024 einen Überblick über die neuen Anforderungen des IFRS 18 Presentation and Disclosure in Financial Statements. IFRS 18 wird IAS 1 Presentation of Financial Statements ersetzen und ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen.<br>Die Präsentation beschäftigte sich mit drei Themen: die neuen Regeln für die Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung, die neuen Offenlegungspflichten für sogenannte „Management-defined performance measures (MPMs)“ sowie die neuen Anforderungen für Unternehmen, welche in der Gewinn- und Verlustrechnung mindestens einen Posten nach dem Umsatzkostenverfahren ausweisen.<br>&nbsp;<br>In Bezug auf die Gewinn- und Verlustrechnung werden künftig Erträge und Aufwendungen in die Kategorien „operating“, „investing“, „financing“, „income taxes“ und „discontinued operations“ klassifiziert. Dadurch wird eine vergleichbarere Struktur zwischen Unternehmen erreicht. Auch werden mit „operating profit or loss“ und „profit or loss before financing and income taxes“ zwei neue verpflichtende Zwischensummen eingeführt, welche Unternehmen künftig in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen haben.&nbsp;</span></span><br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><br>&nbsp;<img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/5c1fe26e0972a9db63cb123a8cb57a0c" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/5c1fe26e0972a9db63cb123a8cb57a0c" style="height: 377px; width: 400px;"><br>Abbildung 1: Beispiel einer Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS 18<br>&nbsp;<br>Das IASB führt auch neue Offenlegungspflichten für MPMs ein. MPMs sind eine Teilmenge der sog. „Non-GAAP-Kennzahlen“, die Zwischensummen aus Erträgen und Aufwendungen darstellen, welche außerhalb des Konzernabschlusses öffentlich kommuniziert werden (also beispielsweise in einer Pressemitteilung oder im Lagebericht). Unternehmen müssen künftig u. a. eine Überleitungsrechnung zwischen einer MPM und der am direktesten vergleichbaren Summe oder Zwischensumme nach IFRS angeben — inklusive der steuerlichen und anteiligen Effekte für nicht beherrschende Anteile für jeden Überleitungsposten (reconciling item) in der Darstellung.&nbsp;<br>&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/9a03de5383c3feb4e1f62d902ed2352b" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/9a03de5383c3feb4e1f62d902ed2352b" style="height: 337px; width: 700px;">​​​​​​​<br>Abbildung 2: Beispiel einer MPM-Überleitungsrechnung<br>&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Unternehmen, die mindestens einen GuV-Posten nach dem Umsatzkostenverfahren ausweisen, haben zudem für jeden Posten in der „operating category“ der Gewinn- und Verlustrechnung den darin enthalten Abschreibungsaufwand auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, den darin enthaltenen Personalaufwand sowie den darin enthalten Wertminderungsaufwand nach IAS 36 Impairment of Assets und die darin enthaltenen Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen im Anhang anzugeben.</span></span><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>47. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2024 – Gute Unternehmensaussichten trotz steigender Risiken </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/118491</link>
<description><![CDATA[47. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2024 - Gute Unternehmensaussichten trotz steigender Risiken Mit dem Frühling kommt der Konjunkturoptimismus zurück, aber...]]></description>
<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 07:13:25 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">47. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2024 - Gute Unternehmensaussichten trotz steigender Risiken </h3><p>Mit dem Frühling kommt der Konjunkturoptimismus zurück, aber nicht für alle Länder. So sind die Schweizer CFOs deutlich optimistischer für die Schweizer und auch US-Konjunktur in den nächsten 12 Monaten als im Herbst. Anders sieht es für China und besonders für Deutschland aus. Die Erwartungen hellen sich für China im Vergleich zum letzten Halbjahr auf, eine Mehrheit bleibt aber pessimistisch. Deutschland wird dagegen fast gleich schlecht gesehen wie im Herbst, als die Erwartungen bereits grossmehrheitlich pessimistisch ausfielen. </p><p>Auch die Unternehmensaussichten halten sich im deutlich optimistischen Bereich. Die Hälfte sieht die Unternehmensentwicklung in den nächsten 12 Monaten optimistisch, 16% pessimistisch, der resultierende Nettosaldo von 34% liegt praktisch gleich wie im Herbst (35%). Von den abgefragten Kennzahlen weisen mit einer Ausnahme alle einen positiven Nettosaldo aus, der sich zum Herbst verbessert. Besonders optimistisch sind Unternehmen für Umsätze, aber auch die Margenerwartungen stabilisieren sich, ebenso die Investitionserwartungen. </p><p>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/c04c073cec93ef79082bb56eb7b5c8f4" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/c04c073cec93ef79082bb56eb7b5c8f4" style="width: 500px; height: 396px;">​​​​​​​<br>Die Verbesserung der durchschnittlichen Margenerwartungen kann dabei auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden. Unter anderem hat sich die Situation im Durchschnitt bei den Energie- / Rohstoffpreisen deutlich entspannt. Der Anteil, der hier eine Verbesserung sieht, hat sich fast verdreifacht (von 7% auf 18%), der Anteil, der eine Verschlechterung sieht, fast halbiert (von 45% auf 27%). Fast ebenso deutlich ist die Verbesserung bei den Finanzierungskosten. Hier macht sich die Zinswende bereits bemerkbar. Den grössten negativen Einfluss haben Personalkosten. Hier sehen 69% eine Verschlechterung im Vergleich zu vor 12 Monaten. </p><p>Die Verkaufspreise, und damit die Preisgestaltungsmacht, bleiben für viele Unternehmen wie bereits im Herbst weiterhin sehr wichtig. Doch immerhin 29% gaben hier einen positiveren Beitrag im Vergleich zu vor 12 Monaten an. Einige Unternehmen sind offensichtlich stärker als zuvor in der Lage gestiegene Kosten zu überwälzen oder im Zuge allgemeiner Preissteigerungen die eigene Marge auszudehnen. Der Anteil solcher Unternehmen hat jedoch seit Herbst abgenommen.</p><p>Die Ausnahme bei den Unternehmensaussichten ist der Indikator bezüglich der Mitarbeiterzahlen in einem Jahr. Hier zeigen sich Unternehmen deutlich zurückhaltender. Dies kann bis zu einem gewissen Grad auf Zweifel, die richtigen Personen innert nützlicher Frist finden zu können, zurückgehen. So hält sich der Arbeitskräftemangel weiterhin in den Top-3 der grössten Unternehmensrisiken.  </p><p>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/96b4eeeddf150e0166d29828f082ca9f" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/96b4eeeddf150e0166d29828f082ca9f" style="height:312px; width:500px">​​​​​​​</p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.<br>Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</p><p>An erster Stelle der Risikoliste liegen im Frühling jedoch die geopolitischen Risiken. Die dahinterliegenden Nennungen sind dabei so breit gefächert wie selten in der Umfrage und reichen von aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen und geopolitischen Rivalitäten über mögliche zukünftige Konfliktherde bis hin zu anstehenden Wahlen, z.B. in den USA. </p><p>Noch stärker steigen Regulierungsrisiken an. Erstmals werden in diesem Zusammenhang Regulierungsrisiken im ESG-Bereich mehrmals genannt. Aus der Rangliste gefallen sind dagegen Sorgen vor einer anhaltenden Inflation. Die Inflation hatte sich zu Jahresbeginn abgeschwächt, die Schweizerische Nationalbank die Leitzinsen gesenkt. Wie eine andere Frage zeigt, erwarten CFOs im Durchschnitt stabile Inflationsraten von 1.5% in 12 Monaten und 1.4% in 24 Monaten. </p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u><br>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 47. Schweizer Umfrage wurde online 5. März bis zum 5. April durchgeführt. </p><p>121 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «CKW»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/117583</link>
<description><![CDATA[Am 3. April 2024 hatten die Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei CKW in Rathausen in die Welt der Energieversorgung einzutauchen. Der Anlass startete...]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 13:10:04 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 3. April 2024 hatten die Mitglieder des CFO Forum Schweiz die Gelegenheit, bei CKW in Rathausen in die Welt der Energieversorgung einzutauchen. Der Anlass startete um 14.00 Uhr mit einer eindrücklichen Führung durch die Energiewelt der CKW. Die Teilnehmenden konnten ihren eigenen Energieverbrauch schätzen und berechnen, erhielten wertvolle Informationen über Energie und Ressourcen und sahen faszinierende Experimente. Die Führungen waren nicht nur informativ, sondern führten dank der Interaktivität auch zu vielen spannenden Diskussionen.&nbsp;</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nach einer kurzen Pause begann um 15.45 Uhr die Vortragsreihe. Markus Gisler eröffnete den Anlass und übergab das Wort an Michael Sieber, CFO der CKW. In seinem Referat „Bewegte Zeiten - auch für den CFO“ ging er auf die aktuellen Herausforderungen in der Energiebranche und deren Auswirkungen auf die Finanzwelt ein, darunter Themen wie Risikomanagement, Auswirkungen auf Finanzkennzahlen und Stromtarife in der Grundversorgung.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Christof Lindemann, Vertreter der swenex - Swiss Energy Exchange Ltd, führte in das Thema „Strukturierte Strombeschaffung“ ein. Er stellte das Unternehmen swenex vor, erläuterte die Eckdaten und Dienstleistungsangebote des Unternehmens und diskutierte Ansätze zur strukturierten Strombeschaffung aus Sicht der CFOs. Er gab wertvolle Einblicke in die Methoden der Strombeschaffung, einschliesslich des Einsatzes von Limitensystemen und der planungsbasierten Beschaffung.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Stefan Gasser, Leiter Vertrieb der CKW, sprach über „Herausforderungen für CFOs im volatilen Energiemarkt“. Er gab Einblicke in die Besonderheiten des Strommarktes und illustrierte diese mit Praxisbeispielen zur Strombeschaffung unter Unsicherheit und Finanzierungsmodellen für Photovoltaikanlagen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Nachmittag klang mit einem Apéro aus, der eine gute Gelegenheit zum Austausch und Networking bot. Die Betriebsbesichtigung und die Vorträge boten eine hervorragende Plattform, um innovative Lösungen zu diskutieren und sich mit Experten und Gleichgesinnten zu vernetzen. Die Präsentationen stehen den eingeloggten Teilnehmern der Veranstaltung im internen Bereich zur Verfügung.&nbsp;</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorstellung neue Vorstandsmitglieder Eva Ammann und Markus Blanka-Graff</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/117038</link>
<description><![CDATA[Die Vereinsversammlung vom 13. März 2024 hat Eva Ammann und Markus Blanka-Graff einstimmig neu in den Vorstand gewählt.&nbsp;Eva Ammann nimmt als aktives Vereinsmitglied...]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 08:12:33 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Vereinsversammlung vom 13. März 2024 hat Eva Ammann und Markus Blanka-Graff einstimmig neu in den Vorstand gewählt.<br>&nbsp;<br>Eva Ammann nimmt als aktives Vereinsmitglied regelmässig an CFOs Anlässen und den Swiss CFO Days teil. Eva kennt die Anliegen und Interessen von Finanzverantwortlichen von KMU. Nach einer Ausbildung als Touristikfachfrau und ein paar Jahre später als Betriebsökonomin HF hat sich Eva immer wieder weitergebildet und 2018 das Women Leaders Programme am INSEAD absolviert. Eva arbeitet seit 1988 im Bereich der finanziellen Führung und hat über die Jahre verschiedene Unternehmen und Branchen kennengelernt. Gestartet als Controllerin bei Philips Business Communication arbeitet Eva seit dem Jahr 2012 bei Switzerland Travel Center. Seit Juli 2023 ist sie CFO, Director Corporate Services und stv. Geschäftsführerin sowie Co-Leiterin der Standorte Zürich, London, Stuttgart und Hongkong von Switzerland Travel Center.<br>&nbsp;<br>Markus Blanka-Graff steht seit vielen Jahren im Kontakt mit dem CFO Forum und mit Vorstandsmitgliedern unseres Vereins. Der eine oder die andere erinnert sich sicher noch an Markus’ Referat am Swiss CFO Day 2019. Im Jahr 2021 wurde Markus als CFO of the Year in der Kategorie SMI Expanded ausgezeichnet. Er ist bestens mit den Herausforderungen und Interessen von CFOs von börsenkotierten Grosskonzernen vertraut und wird diese in den Vorstand einbringen. Nach seiner Ausbildung in Wien ist Markus 1996 bei Kuehne + Nagel im Finanzbereich eingestiegen. Er hat in seiner langen Karriere unterschiedliche Führungspositionen im Finanzbereich durchlaufen. Seit 2014 ist Markus Director of Finance/CFO und Mitglied der Geschäftsleitung von Kuehne + Nagel International AG.<br>&nbsp;<br>Ich freue mich sehr, dass wir unseren Vorstand mit Eva und Markus mit zwei ausgewiesenen CFOs ergänzen können, die unsere unterschiedlichen Mitgliederkreise sehr gut abbilden und ausgezeichnet zu uns in den Vorstand passen.<br>&nbsp;<br>Herzlich willkommen, Eva und Markus!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Verabschiedung Andy und Rolf</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/116880</link>
<description><![CDATA[An der Vereinsversammlung 2024 haben wir uns von zwei langjährigen Kollegen im Vorstand verabschiedet. Rolf Renz und Andy Wolfisberg sind nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit...]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 08:12:20 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An der Vereinsversammlung 2024 haben wir uns von zwei langjährigen Kollegen im Vorstand verabschiedet. Rolf Renz und Andy Wolfisberg sind nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit von ihrem Amt zurückgetreten.<br>&nbsp;<br>Rolf und Andy haben viele Parallelen und so passt es ins runde Bild, dass sich beide gleichzeitig aus dem CFOs Vorstand verabschieden. Unsere beiden Kollegen sind Gründungsmitglieder des Vereins. Sie haben schon im Vorfeld der Gründung auf Anfrage von Christoph Lengwiler und Ruedi Huber die Idee des CFO Forums entwickelt und 2006 zur Realisation gebracht. Aber nicht nur das, beide waren auch bei der Gründung des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ im Jahr 1997 an vorderster Front dabei. Beide haben sichergestellt, dass Hochschulausbildung nicht nur Theorie, sondern eng mit der Praxis verknüpft ist und von der Praxis lehrt. Dass die Geschäftsführung unseres Vereins in den Händen einer Studentin oder eines Studenten liegt, ist beispielhaft für die enge Verzahnung zwischen Praxis und Theorie.<br>&nbsp;<br>Von Andy Wolfisberg, der seit der Gründung unseres Vereins immer auch die Funktion des Finanzchefs innehatte, bleiben, ohne dass die Liste vollständig ist, in Erinnerung:</p><ul><li>kurze prägnante Voten im Vorstand, immer im Sinne: welchen Nutzen haben CFOs aus unseren Vereinsaktivitäten. Umsetzen statt Konzepte schreiben. «Liefere statt lafere».</li><li>die Firmenbesichtigung im neuen Betriebsgebäude von Komax während Corona-Einschränkungen, wo mit viel Kreativität sowohl die strikten Sicherheitsregeln eingehalten wie auch ein intensiver Austausch unter den Finanzchefinnen und Finanzchefs ermöglicht wurden</li><li>sein Referat am Swiss CFO Day 2020</li><li>wie Andy in den 18 Jahren als CFOs Finanzchef viele Generationen von Masterstudentinnen und -studenten unterstützt hat, die Vereinsbuchhaltung korrekt und erfolgreich zu führen.</li></ul><p>&nbsp;<br>Rolf leitete 1997 bei der Gründung des IFZ als CFO von Siemens Schweiz die Einquartierung in den Räumlichkeiten in der Grafenau in Zug in die Wege. Die Lokalität war von 2006 bis 2019 Sitz des CFO Forums Schweiz, bevor der Sitz nach Rotkreuz verlegt wurde. Von Rolf bleiben, auch wieder ohne Anspruch auf Vollständigkeit, folgende Erinnerungen:</p><ul><li>wie er sein weit gespanntes, beeindruckendes Netzwerk uneigennützig für unterschiedlichste Anlässe des CFOs zur Verfügung stellte</li><li>wie Rolf sich immer stark für die Förderung des Nachwuchses im Bereich der finanziellen Führung durch Aus- und Weiterbildung und unsere Vereinsaktivitäten einsetzte</li><li>wie er den Working Capital Anlass viele Jahre organisierte</li><li>wie er den CFOs Golfanlass initiierte, um auch der Geselligkeit unter den Vereinsmitgliedern Raum zu geben&nbsp;</li><li>und wie Rolf viele Jahre als Vizepräsident eine wichtige, immer erreichbare Ansprechperson für mich war, vor allem auch in schwierigen und heiklen Situationen.</li></ul><p>&nbsp;<br>Ich möchte im Namen des Vorstandes und auch im Namen des gesamten Vereins Rolf und Andy ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die sie für unseren Verein geleistet haben.<br>&nbsp;<br>Als Zeichen der Wertschätzung für ihre Arbeit hat die Vereinsversammlung 2024 Rolf Renz und Andy Wolfisberg einstimmig die Ehrenmitgliedschaft verliehen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Neumitgliederbegrüssung, 18. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung mit Dr. Carsten Stolz, CFO der Baloise Gruppe</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/116629</link>
<description><![CDATA[Am 14. März 2024 konnte Präsident Markus Gisler vorgängig an die Vereinsversammlung 15 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz an der Neumitgliederbegrüssung willkommen...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:12:10 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 14. März 2024 konnte Präsident Markus Gisler vorgängig an die Vereinsversammlung 15 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz an der Neumitgliederbegrüssung willkommen heissen. Die Begrüssung fand im Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz statt und bot die perfekte Gelegenheit, bei einem Apéro andere Neumitglieder kennen zu lernen und in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.&nbsp;</p><p>Anschliessend trafen sich rund 60 Mitglieder zur 18. Vereinsversammlung des CFO Forums Schweiz - CFOs, ein Beweis für das grosse Engagement und die aktive Teilnahme unserer Mitglieder.&nbsp;Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Andreas Wolfisberg und Rolf Renz aus dem Vorstand, deren ausserordentliche und langjährige Verdienste mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern gewürdigt wurden. Anlässlich dieser Versammlung durften wir auch zwei neue Vorstandsmitglieder begrüssen: Eva Ammann und Markus Blanka-Graff. Ihre Wahl ist Ausdruck des Vertrauens unserer Mitglieder in ihre Fähigkeit, innovative Ideen einzubringen und den Verein weiter&nbsp;voranzutreiben.&nbsp;<br></p><p>Höhepunkt des Abends war der inspirierende Vortrag von Dr. Carsten Stolz, CFO der Baloise-Gruppe, zum Thema "Vom Brand in Glarus zu Frank Sinatra: Resilienz in der Versicherungs- und Finanzfunktion". Dr. Stolz fesselte das Publikum mit Einblicken in die herausfordernde und sich verändernde Landschaft der Versicherungs- und Finanzindustrie. Er beleuchtete, wie Versicherungsbilanzen die kollektive Risikoübernahme widerspiegeln und die einzigartige Rolle von Versicherungen als Stossdämpfer in den letzten 25 Jahren, die von Kapital- und Versicherungsereignissen wie Kapitalmarktkrisen, Naturkatastrophen und den jüngsten Zins- und Inflationsentwicklungen geprägt waren.</p><p>Besonders beeindruckend war Dr. Stolz' Diskussion der "Sieben Säulen der Resilienz", die einen vertieften Einblick in die Kernprinzipien gab, die die Resilienz in der Finanzfunktion stärken: Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Netzwerkorientierung, Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung. Diese Prinzipien verdeutlichen, wie die Finanzfunktion nicht nur Handlungsspielräume definiert, sondern auch Menschen definiert.</p><p>Den gelungenen Abschluss des Abends bildete ein köstlicher Apéro Riche, bei dem sich alle Anwesenden in unkomplizierter und angenehmer Atmosphäre nochmals intensiv austauschen konnten. Dieser gesellige Teil des Abends bot die perfekte Gelegenheit, die Gespräche des Abends weiterzuführen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Wir danken allen Mitgliedern für ihr Kommen!&nbsp;</p><p>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss Treasury Summit 2024</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/116131</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz freut sich, den Swiss Treasury Summit 2024 als Netzwerkpartner zu unterstützen. Die Veranstaltung findet am 18. September 2024 am Institut...]]></description>
<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 08:05:46 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<header id="intro"><p><br>Das CFO Forum Schweiz freut sich, den Swiss Treasury Summit 2024 als Netzwerkpartner zu unterstützen. Die Veranstaltung findet am <strong>18. September 2024</strong> am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ statt und bietet Finanzfachleuten eine Plattform für Austausch und Networking. Am Anlass wird überdies die IFZ Finanzierungs- und Treasurystudie 2024 präsentiert.&nbsp;</p><p>Themen sind aktuelle Herausforderungen der finanziellen Führung von Unternehmen. Überdies berichten Treasury-Verantwortliche von weltweit führenden Unternehmen von den spannenden Aufgaben und Veränderungen in ihrem Unternehmen. Weitere Beispiele von Unternehmen wie Banken und Finanzdienstleistern sowie Fallstudien unterstreichen den starken Praxisbezug. Sie können aus acht spezifischen Workshops auswählen, die in zwei Blöcken angeboten werden. In sämtlichen Workshops engagieren sich ausgewiesene Praktikerinnen und Praktiker.&nbsp;</p><p><br><strong>Details zur Veranstaltung:</strong><br>Datum: 18. September 2024<br>Ort: Campus Zug-Rotkreuz<br>Kosten: CHF 480.- (50% Rabatt für aktive Treasurer und CFOs).<br>Eine ideale Gelegenheit zum Lernen und Netzwerken für alle, die im Finanzbereich tätig sind.</p><p><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2024/09/18/konferenz-swiss-treasury-summit/" href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2024/09/18/konferenz-swiss-treasury-summit/"><span style="color:#0000ee;">Mehr Information zum Swiss Treasury Summit 2024</span></a></p><p><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color:#0000ee;">Swiss Treasury Summit 202</span></a><a data-cke-saved-href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/ifz-finanzierungsstudie/?sourceurl=/ifz-finanzierungsstudie" href="https://hub.hslu.ch/financialmanagement/ifz-finanzierungsstudie/?sourceurl=/ifz-finanzierungsstudie"><span style="color:#0000ee;">3</span></a></p></header>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Interview mit Timo Ihamuotila - Group CFO ABB</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/114877</link>
<description><![CDATA[«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Market Index Expanded® (SMI Expanded®)
Timo Ihamuotila, ABB]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 15:21:29 +0100</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Timo Ihamuotila wurde im April 2017 zum Group Chief Financial Officer und Mitglied der Konzernleitung von ABB ernannt. Er war seit 2009 Group CFO der Nokia Corporation und zuvor unter anderem als Executive Head of Sales und Corporate Treasurer bei Nokia tätig. Timo Ihamuotila war zudem bei der Citibank Plc in London im Derivatehandel und bei der Kansallis Bank in Finnland im Asset and Liability Management tätig.</p><hr><p><strong>Deloitte: </strong>Was möchten Sie als CFO in den nächsten 12 Monaten besonders vorantreiben?</p><p><strong>Timo Ihamuotila:</strong> In erster Linie natürlich die Fortsetzung des guten Geschäftsgangs von ABB. Aber es gibt ein paar Punkte, auf die ich spezifisch eingehen möchte. Der erste Punkt betrifft unser Betriebsmodell „ABB Way“. Dieses definiert unsere Arbeitsweise mit unserer dezentralen Struktur und gemäss den Grundsätzen Verantwortlichkeit, Transparenz und Schnelligkeit. In diesem Jahr werden wir weiter an unserer „ABB-Way-Broschüre" arbeiten. Ziel ist es, ein klares und unterhaltsames Kommunikationsmittel zu schaffen, damit jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter versteht, WIE ABB arbeitet. Damit festigen wir unsere Kultur der hohen Leistung und Integrität für die Zukunft.</p><p>Das zweite wichtige Thema für mich in den nächsten 12 Monaten ist der Abschluss unseres „ABB Finance Transformation Program“. Mit diesem Programm harmonisieren wir alle gesetzlich vorgeschriebenen Finanzdaten und definieren sie wo nötig neu. Es handelt sich um ein 3-Jahres-Programm von der Definition bis zur vollständigen globalen Implementierung, die im zweiten Halbjahr 2024 abgeschlossen sein wird. Danach werden alle ABB-Finanzdaten in der Cloud verfügbar sein und wir können sie in allen Dimensionen durchleuchten, um unseren Geschäftsverlauf zu analysieren. Ausserdem werden wir in der Lage sein, unsere Abschlüsse nahezu in Echtzeit zu erstellen.</p><p>Darüber hinaus möchten wir auf dem Erfolg des ersten integrierten Geschäftsberichts von ABB aufbauen, den wir Anfang letzten Jahres veröffentlicht haben und in dem nicht nur unsere Finanz-, sondern auch unsere Nachhaltigkeitsleistung im Fokus stehen. Mit unserem Wertschöpfungsmodell im Zentrum wollen wir die Art und Weise, wie wir über die Fortschritte bei der Erreichung unserer Ambitionen berichten, kontinuierlich verbessern und aufzeigen, wie wir kurz-, mittel- und langfristig ganzheitlich Werte für unsere Stakeholder schaffen. Es liegen also in der Tat sehr spannende Zeiten vor uns!</p><hr><p><br><strong>Deloitte: </strong>Wie schätzen Sie das Potenzial von generativer künstlicher Intelligenz für die Finanzfunktion ein, nicht zuletzt auch im Hinblick des Arbeitskräftemangels?</p><p><strong>Timo Ihamuotila: </strong>Es gibt viele Werkzeuge, um die Effizienz und Effektivität der Finanzfunktion zu verbessern. Ich denke nicht, dass wir bei ABB Finance diesbezüglich in erster Linie auf generative KI setzen sollten. Wie oben erwähnt sind wir aktuell in einer Transformation des Finanzbereichs. Damit werden wir ein vollständig abgestimmtes, konsistentes Datenmodell als Grunlage für unsere Finanzanalyse und -planung haben. Das hat für uns derzeit oberste Priorität. Im Moment verhält es sich bei uns ein bisschen wie beim Hausbau, zuerst braucht man ein solides Fundament, bevor man sich schickem Interieur zuwenden kann. Mit der Transformation des Finanzwesens werden wir durch die Harmonisierung von Prozessen auch Effizienzgewinne erzielen und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken.</p><p>Für grosse Unternehmen wirft generative KI auch einige Fragen auf, wie z.B. in Bezug auf das geistige Eigentum. Diese Themen müssen vor einer Implementierung geklärt werden. Daher denke ich, dass der Einsatz generativer KI für uns bei ABB im Finanzbereich noch ein Stück entfernt ist. Auf der anderen Seite – und hier spreche ich nicht über unsere Finanfunktion – ist generative KI ein Thema, dass für die Arbeit mit unseren Kunden in den Bereichen Elektrifizierung und Automatisierung an Bedeutung gewinnt. KI ist ein fester Bestandteil unseres Geschäfts und im gesamten Konzern verfogen wir aktuell mehr als 100 Projekte in diesem Bereich.</p><hr><p><br><strong>Deloitte:</strong> Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle des CFOs in den nächsten Jahren verändern?</p><p><strong>Timo Ihamuotila:</strong> Meiner Erfahrung nach wird die Rolle des CFO immer vorausschauender und strategischer. Es ist sehr wichtig, dass CEO und CFO gut zusammenarbeiten und dass der CFO die richtigen Vergleichsgrössen für die Entscheidungsfindung liefern kann, z.B. für die Kapitalallokation und das Portfoliomanagement. Ich glaube auch, dass die Rolle des CFO verstärkt darin bestehen wird, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen systematisch arbeitet, um langfristigen Wert zu schaffen. Das bedeutet, dass er sich mehr auf einen agilen langfristigen Planungsprozess konzentriert und die Umsetzung der Unternehmensstrategie unterstützt. Natürlich werden auch die traditionellen Aufgaben wie ein präzises Reporting und die Sicherstellung der Finanzierung weiterhin wichtig bleiben.</p><p>CFOs müssen sich zudem mehr Gedanken darüber machen, welche Art von Kompetenzen in Zukunft benötigt werden. Mit einer breiten, automatisierten und jederzeit verfügbaren Datenbasis wird sich der Schwerpunkt von der Ist-Berichterstattung hin zur Analyse verlagern. Dies wird mehr Kompetenzen im Bereich Finanzplanung und -analyse und sogar Datenwissenschaftler im Finanzbereich erfordern. Lassen Sie mich einige Beispiele nennen: Ich denke, dass sich die Prognosegenauigkeit in Zukunft verbessern wird, wenn Prognosen auf der Grundlage von Datenmodellen und einigen Top-down-Anpassungen erstellt werden können, anstatt als Bottom-up-Prozess, an dem viele Mitarbeitende beteiligt sind. Dies wird sowohl die Effektivität als auch die Effizienz verbessern. Ein weiterer Bereich ist die interne Revision, die sich zunehmend von separaten Prüfungen hin zu einer kontinuierlichen Datenüberwachung und der Erkennung von Anomaien in den Daten entwickeln wird, was wiederum sowohl die Effektivität als auch die Effizienz verbessert.</p><hr><p><br><strong>​​​​​​​Deloitte:</strong> Wie schätzen Sie die Zinsentwicklung in den nächsten 12 Monaten und damit die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen ein?</p><p><strong>Timo Ihamuotila:</strong> Bei den Zinserhöhungen für den Euro und den Schweizer Franken gab es zuletzt ein Innehalten. Die Zinssätze sind wahrscheinlich nahe bei ihren Höchststanden und dürften von nun an allmählich zurückgehen. Und aus den USA konnten wir zuletzt auch eine andere Tonalität vernehmen, wenngleich wir abwarten müssen, wie sich die Lage entwickelt, da es sich um ein sehr dynamisches Wirtschaftsumfeld handelt. Aus der Distanz betrachtet waren Nullzinsen für immer kein vernünftiges Szenario, und ich glaube auch nicht, dass wir in absehbarer Zeit dorthin zurückkehren werden. Die Finanzierungsbedingungen für grosse Unternehmen sind insgesamt weiterhin gut, der Markt ist genug liquide und ich sehe keine Probleme bei der Verfügbarkeit von Finanzierungmitteln für Unternehmen mit guter Bonität. Die Preise von Vermögenswerten haben sich angesichts höherer Zinssätze ebenfalls etwas gemässigt, was Unternehmen mit soliden Bilanzen Möglichkeiten für eine bessere Risikorendite bieten könnte, wenn sie über anorganisches Wachstum nachdenken.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Die Zukunft der Finanzfunktion angesichts sich ändernder globaler Trends</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/114058</link>
<description><![CDATA[Von: Dr. A. Hippe (CFO/CIO Roche), L. Niculae (Chief of Staff to Group CFO/CIO Roche), Prof. Dr. M. Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz), M. Koch (Geschäftsführerin...]]></description>
<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 07:46:53 +0100</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Von: Dr. A. Hippe (CFO/CIO Roche), L. Niculae (Chief of Staff to Group CFO/CIO Roche), Prof. Dr. M. Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz), M. Koch (Geschäftsführerin CFO Forum Schweiz)<br></p><p>Am 28. August 2023 fand im Theater Casino Zug der 14. Swiss CFO Day statt, eine renommierte Veranstaltung des CFO Forum Schweiz - CFOs. Das zentrale Thema dieses Tages waren die neuen globalen Risikostrukturen und deren Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten der Schweizer Unternehmen. Dieser Aspekt, der im Zeitalter der Globalisierung, des technologischen Wandels und der geopolitischen Verschiebungen zunehmend an Relevanz gewinnt bildet den Ausgangspunkt für den vorliegenden Fachartikel.</p><p><br>Die Finanzfunktionen in Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, sich mit dem sich ständig verändernden Geschäftsumfeld weiterzuentwickeln und neue Trends proaktiv anzugehen. Obwohl dies eine kontinuierliche Entwicklung ist, müssen zukunftsorientierte Finanzinteressierte schon heute verstehen, wie eine wertschöpfende Finanzfunktion in zehn Jahren aussehen wird.</p><p><br>Basierend auf der Erfahrung und dem Austausch mit führenden CFOs haben Herr Hippe, Herr Roos und Frau Oberauer eine Vorstellung für die Zukunft der Finanzfunktion entwickelt und diese in fünf Thesen zusammengefasst. Sie soll als Denkanstoss für weiterführende Gespräche verstanden werden.</p><p><strong>Fünf Thesen zur Zukunft der Finanzfunktion</strong></p><ol><li><strong>Custodian of Performance: </strong>Die Finanzfunktion ist in der einzigartigen Position, eine übergreifende Unternehmenssicht zu erstellen und objektiv im besten Interesse des gesamten Unternehmens wertvolle Ressourcen zu verteilen.</li><li><strong>Hybride Finanzfunktion:</strong> Die Finanzfunktion wird eine schlanke, hybride Funktion sein - teils menschlich, teils digital - mit Mitarbeitenden, die sich auf Aktivitäten mit hohem Wertbeitrag fokussieren.</li><li><strong>Finanzfunktion als Netzwerk: </strong>Die Finanzfunktion wird sich zu einem flexiblen System wandeln, in dem durch systematischen Abbau von Silos und Reduzierung von Hierarchien auch über die Finanzfunktion hinaus dynamische Netzwerke entstehen.</li><li><strong>Verantwortlichkeiten über die Kernfinanzbereiche hinaus: </strong>Die Finanzfunktion wird ihren Zuständigkeitsbereich erweitern, sich aktiv mit Stakeholdergruppen auseinandersetzen, neue Geschäftsmodelle und die Technologieagenda vorantreiben sowie die Umsetzung von ESG-Strategien verantworten.</li><li><strong>Veränderung von Kompetenz und Arbeitsumfeld: </strong>Die Karrierewege in der Finanzfunktion werden vielfältiger, aber weniger vorbestimmt/vorhersehbar. Übertragbare Fähigkeiten und selbstgesteuerte Weiterbildung werden die wesentliche Grundlage für eine neue persönliche Entwicklung bilden.</li></ol><p>(Hippe, Roos, &amp; Oberauer, Die Zukunft der Finanzfunktion, 2021)</p><p><br><strong>Realitätsprüfung: Sind wir bereit für die Zukunft?</strong><br>Die fünf Thesen sollen als Denkanstoss dienen und weitere Diskussionen darüber anregen, wie sich die Finanzfunktion weiterentwickeln könnte. Um sie mit einem<br>breiteren Publikum aus Finanzfachleuten und Wissenschaftlern zu testen, wurde eine Online-Umfrage unter den Teilnehmenden des Swiss CFO Days 2023 durchgeführt. Die Umfrage zum Swiss CFO Day 2023 zeichnet ein Bild der Schweizer Finanzbranche. Die Teilnehmenden bestanden mehrheitlich aus Unternehmenspraktikerinnen und -praktikern (95%), wovon über 70% CFOs waren. Ein kleinerer Teil war akademisch geprägt, wobei 80% Lehrstuhlinhaberinnen und -inhaber oder Professorinnen und Professoren waren. Hinsichtlich der Branchen waren Industriegüter, Dienstleistungen und Technologie mit insgesamt 50% am stärksten vertreten. Hinsichtlich des Unternehmensumsatzes arbeiten 60% in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 1 Mrd. CHF. Bemerkenswert ist, dass fast ¾ der Teilnehmenden in Unternehmen tätig waren, die nicht börsennotiert sind.<br>Mit 102 (Rücklaufquote von über 50%) Rückmeldungen erhebt die Studie zwar keinen vollständigen Anspruch auf Repräsentativität. Sie liefert aber dennoch ein aussagekräftiges Stimmungsbild der an der Umfrage teilnehmenden Finanzspezialistinnen und Finanzspezialisten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden eine solide Basis für die nachfolgende Analyse in diesem Fachartikel.</p><p><br><strong>Ergebnisse der Umfrage</strong><br>Insbesondere bei der These "Custodian of Performance" zeigte sich eine beeindruckende Zustimmung (siehe Abb. 1). Die grosse Mehrheit (93%) der Befragten war überzeugt, während eine kleinere Gruppe (7%) sich indifferent zeigte. Bei der These zur "Hybriden Finanzfunktion" zeigte sich ein gemischtes Meinungsbild mit annähernd gleichen Zustimmungsraten von 50% und 41% für vollständige bzw. teilweise Zustimmung. Interessanterweise wurde die These «Finanzfunktion als Netzwerk» am kontroversesten angeschaut. Während 26% voll zustimmten, zeigten 47% nur bedingte Zustimmung. Ein signifikanter Teil der Befragten war indifferent (19%), und eine Minderheit zeigte klare Ablehnung. Die Thesen zu "Verantwortlichkeiten über die Kernfinanzbereiche hinaus" und "Veränderung von Kompetenz und Arbeitsumfeld" schienen einen gemeinsamen Nerv bei den Befragten zu treffen. Beide Thesen fanden bei über 80% der Befragten Anklang.</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/edc68bdb5f2b90c3867327035a018e65" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/edc68bdb5f2b90c3867327035a018e65" style="height:546px; width:968px"><br>Abbildung 1: Umfrageergebnisse zu den fünf Thesen zur Zukunft der Finanzfunktion</p><p><br>Der Themenbereich Künstliche Intelligenz (KI), bis vor rund einem Jahr vorwiegend im kleinen Kreis von Spezialistinnen und Spezialisten diskutiert, ist ein aktuelles Beispiel, wie rasch und umfassend neue technologische Entwicklungen Unternehmen und den Finanzbereich herausfordern können.<br>Aus Gesprächen mit CFOs wissen wir, dass Anwendungen Künstlicher Intelligenz in Finanzabteilungen von Schweizer Unternehmen getestet und zum Teil schon operativ eingesetzt werden. Noch kaum absehbar ist zurzeit, wie rasch, wo und in welchem Umfang KI im Bereich der finanziellen Führung zur Anwendung kommen wird. Jetzt, wo die Entwicklung langsam Fahrt aufnimmt, kommt daher den Aussagen direkt involvierter Finanzchefinnen und Finanzchefs, in welche Richtung es gehen könnte, besondere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund befasste sich der zweite Fragenblock mit dem Thema: Wie wird KI (Künstliche Intelligenz) die Finanzfunktion beeinflussen? (vgl. Abb. 2)</p><p><br>Die grösste Zustimmung, mit 76%, erhielt die These, dass Reporting- und Complianceaufgaben mittels Künstlicher Intelligenz effizienter, rascher und mit weniger Fehlern wahrgenommen werden können.<br>Die zweithöchste Zustimmung mit 67%, also schon mit einigem Abstand, gaben die Teilnehmenden einer qualitativen Verbesserung bei Planung und Prognosen. Wichtiger Aspekt ist hier, dass KI menschliche Schwächen wie z.B. systematische, unbewusste Verzerrungen oder blinde Flecken reduziert.<br>Allerdings sind sich viele Teilnehmende an der Umfrage auch bewusst, dass KI neue Herausforderungen mit sich bringt. Verständnis für KI-Lösungen und Interpretierbarkeit der Ergebnisse sind die beiden in der Frage konkret erwähnten Beispiele. Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht es bei den Mitarbeitenden neues Wissen und neue Kompetenzen. Diese Aussage wird von 57% der Teilnehmenden bejaht. Dieser relativ tiefe Wert erstaunt, da neue Technologien erfahrungsgemäss immer auch kritisch betrachtet werden und die notwendigen Kompetenzen noch nicht vorhanden sind.<br>Die geringste Zustimmung erhielt das Statement einer verbesserten Entscheidungsfindung durch nicht direkt offensichtliche Erkenntnisse. Eine knappe Mehrheit der Gruppe (53%) setzt auf diese Verbesserung. Unserer Meinung nach zeigt diese Einschätzung, dass die in anderen Bereichen bereits bewiesenen Möglichkeiten der verschiedenen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, noch nicht voll ins Bewusstsein von Finanzverantwortlichen getreten sind oder skeptisch betrachtet werden.</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/2c310188e3bcc1aa22edfb7f5c14b6bc" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/2c310188e3bcc1aa22edfb7f5c14b6bc" style="height:421px; width:947px"><br>Abbildung 2: Ergebnisse zur Frage wie die Künstliche Intelligenz die Finanzfunktion beeinflussen wird<br><br>In einer offenen Frage konnten die Teilnehmenden abschliessend weitere Themen beschreiben, von denen sie erwarten, dass sie die Zukunft der Finanzfunktion beeinflussen werden. Die elf Nennungen lassen sich grob in die folgenden Themenfelder gruppieren:</p><ul><li>Fachkräftemangel (Stichwort dazu: «war for talents»)</li><li>Technologische Veränderungen und Herausforderungen (Stichworte dazu: Data-Stewardship; Data Access Control; Cyber-Security; Künstliche Intelligenz; Szenariotechnik; alle technologischen Entwicklungen ausserhalb des Finanzbereichs, die Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten, Arbeitsprozesse verändern)</li><li>Die finanzielle Sicht um nicht-finanzielle Aspekte erweitern (Stichworte dazu: ganzheitliche Performance Sicht [ESG Themen, Sicherheit] wird an Bedeutung gewinnen; Nachhaltigkeit). Dieser Aspekt überschneidet sich mit der These «Verantwortlichkeiten über die Kernfinanzbereiche hinaus».</li><li>Geoökonomische Verschiebungen (Stichworte dazu: Etablierung stärkerer regionaler Netzwerke mit offenen überregionalen Verbindungen zum besseren Ausgleich globaler Ungleichgewichte von Wachstum, Inflation, Zinsdifferenzen, FX-Kurse; Effizienzsteigerungen mittels Shared Services)</li><li>Vermehrte Einbindung in den Strategieprozess (Stichworte dazu: durch vermehrte Automatisierung und Auslagerung kann sich der Finanzbereich stärker auf die Strategiefunktion fokussieren; CFOs werden CEOs auch künftig unterstützen z.B. bei der Erarbeitung von Zielerreichungsmassnahmen; die Coachingfunktion von CFOs für den Verwaltungsrat im Zusammenhang mit der Erarbeitung wichtiger Entscheidungsgrundlagen)</li></ul><p>Zusammenfassend können wir folgendes festhalten: Mit den sich ändernden globalen Trends verändern sich auch die Anforderungen an CFOs und ihre Finanzbereiche. Die Thesen und Antworten der Umfrage lassen erkennen, dass gewisse Trends, wie technologische Entwicklungen und zunehmende Aktivitäten der CFOs im Strategieprozess, eine Fortsetzung schon früher begonnener Entwicklungen sind. Andere Trends hingegen definieren für den Finanzbereich neue Aufgaben, wie zum Beispiel der Umgang mit dem Fachkräftemangel oder die Übernahme der Verantwortung für die nicht-finanzielle Berichterstattung. Diese neuen Trends stellen für CFOs besondere Herausforderungen. Auch Finanzchefinnen und Finanzchefs sind gefordert, sich neues Wissen und neue Kompetenzen anzueignen, um die neuen Aufgaben professionell wahrnehmen zu können.<br>Eine sechste, unausgesprochene These ist damit bereits beantwortet: die CFO Funktion hat eine Zukunft. Sie wird auch künftig als proaktive Gestalterin der Zukunft von Unternehmen eine zentrale Rolle spielen.</p><p>Hippe, A., Roos, A. &amp; Oberauer, A. (2023). The future of the finance function. BCG Global. https://www.bcg.com/publications/2021/the-future-of-finance-organizations&nbsp;<br>Key Words: CFO, Zukunft der Finanzfunktion, Hybride Finanzfunktion, Künstliche Intelligenz, Nicht-finanzielle Berichterstattung</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Interview mit Paula Indermühle, CFO bei Vitra</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/114072</link>
<description><![CDATA[«CFO of the Year» in der KategorieGewinnerin des CFO of the Year Award in der Kategorie CFO Forum Schweiz – CFOs
 Paula Indermühle, Vitra]]></description>
<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:32:19 +0100</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Paula Indermühle ist seit 2019 CFO und Mitglied der Geschäftsleitung von Vitra, einem schweizerischen Designmöbelhersteller in Familienbesitz. Zuvor arbeitete sie 12 Jahre in der Pharmadivision von Roche in verschiedenen Finanzpositionen im In- und Ausland. Paula hat an der Universität Bern (Master in Science) studiert und bei Ernst &amp; Young Schweiz als Auditorin ihre berufliche Karriere gestartet sowie die Ausbildung zur Wirtschaftsprüferin absolviert.</p><hr><p><strong><br>Deloitte</strong>: Was möchten Sie als CFO in den nächsten 12 Monaten besonders vorantreiben?</p><p></p><p><strong>Paula Indermühle:</strong> <br>Wir sehen bei Vitra unsere Verantwortung für die Umwelt ganzheitlich, weshalb sie auch Teil der Mission des Unternehmens ist. Für die kommenden Jahre haben wir drei Ziele definiert: Erstens wollen wir den ökologischen Fussabdruck verringern, zweitens wollen wir jedes Produkt über dessen gesamte Lebensdauer verfolgen, um einerseits eine möglichst lange Nutzung sicherzustellen und anderseits Recycling und Entsorgung zu erleichtern. Und drittens wollen wir sicherstellen, dass Kundinnen und Kunden ihre Kaufentscheidung basierend auf genauen Informationen treffen können, wo und wie ein Produkt von wem hergestellt worden ist. Die Verantwortung, diese Ziele zu erreichen, liegt bei allen Mitarbeitenden von Vitra – also auch bei mir: ich werde mich in den nächsten 12 Monaten weiter stark in unser nachhaltiges Denken und Engagement investieren.</p><hr><p><strong><br>Deloitte</strong>: Im Oktober waren ja Eidgenössische Wahlen. Wenn Sie einen Wunsch an das neu gewählte Parlament frei hätten, was würden Sie sich wünschen?</p><p><strong>Paula Indermühle:</strong> <br>Mein Wunsch wäre eine noch stärkere Förderung und Öffnung der Schweiz als Innovations- und Forschungsstandort – als Beitrag zu Fortschritt und Wachstum in der Schweiz und zu Lösungen von dringenden globalen Herausforderungen.</p><hr><p><strong><br>Deloitte</strong>: Wie schätzen Sie das Potenzial von generativer künstlicher Intelligenz für die Finanzfunktion ein, nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Arbeitskräftemangel?</p><p><strong>Paula Indermühle:<br></strong>Generative künstliche Intelligenz hat erhebliches Potenzial, die Finanzfunktion zu transformieren und effizienter sowie effektiver zu gestalten. Viele Prozessoptimierungspotentiale lassen sich bereits durch eine integrierte Systemunterstützung (z.B. über unser SAP-System) sowie durch Automatisierungswerkzeuge wie «Robotic Process Automation» heben. Die künstliche Intelligenz liefert darauf aufbauend weiteren Nutzen. Aktuell führen wir z.B. eine Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Lieferantenrechnungen ein. Dabei werden mittels KI-Funktionalitäten unstrukturierte Informationen aus den Rechnungsdokumenten ausgelesen, validiert und automatisch in unser SAP-System sowie in Freigabeworkflows übergeben. Grosses Potential für KI-Anwendungen sehen wir auch in den Bereichen Risk Management und Fraud Detection, wo grosse Mengen an Finanzdaten analysiert werden, um Trends und Risiken vorherzusagen und Abnormitäten zu identifizieren. Der Arbeitskräftemangel ist eine grosse Herausforderung für unsere Wirtschaft und wird Unternehmen weiter anspornen, das Potential von KI auszuloten, um Routineaufgaben zu automatisieren und damit abwechslungsreichere und damit attraktivere Positionen zu schaffen – und auch, um Engpässe im Unternehmen zu überbrücken.</p><hr><p><strong><br>Deloitte</strong>: Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle des CFO in den nächsten Jahren verändern?</p><p><strong>Paula Indermühle:</strong> <br>Die CFO-Rolle ist in den letzten Jahren dynamischer, vielfältiger und strategischer geworden. Die traditionellen Finanzaufgaben sind weiterhin wichtig, CFOs treiben heute aber auch Innovation, Effizienz und Wachstum. Ich bin stark in die Gestaltung und Umsetzung der Unternehmensstrategie eingebunden. Das erfordert ein profundes Verständnis des Geschäfts, von Marktdynamik und Technologien. Zudem erstreckt sich mein Verantwortungsbereich über Finance hinaus in die Bereiche IT, Legal &amp; Compliance, Center of Excellence, Strategic Planning, Product Operations Management u.a. Die CFO-Rolle wird sich noch weiter als tragendes und gestaltendes Element in der Geschäftsführung entwickeln und ist und bleibt durch die Kombination von strategischer Ausrichtung, analytischer Denkweise und Einfluss auf das Unternehmen äusserst spannend.</p><hr><p><strong><br>Deloitte</strong>: Wie schätzen Sie die Zinsentwicklung in den nächsten 12 Monaten und damit die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen ein?</p><p><strong>Paula Indermühle:<br></strong>Die Zinsen lagen über Jahre hinweg sehr tief und das steigende Zinsniveau rechtfertigt sich, um den Wert des Geldes wiederherzustellen. Diese Normalisierung der Zinsen dürfte mit der letzten Leitzinserhöhung der Schweizerischen Nationalbank abgeschlossen sein. Das Fremdfinanzierungsangebot und damit auch die Fremdfinanzierungsbedingungen in der Schweiz bleiben trotz gestiegener Zinsen attraktiv. Das neue Zinsniveau und die gestiegenen Fremdfinanzierungskosten veranlassen Unternehmen, ihr Liquiditäts- und Cash-Management weiter zu optimieren und die Finanzierungsstrategie zu überprüfen. Dies jeweils in Abhängigkeit zur individuellen Situation, Branche, Grösse und finanziellen Stärke. Damit werden wir auch auf der Nachfrageseite der Fremdfinanzierung einen Wandel sehen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Inteview mit Manuela Suter, CFO Bucher Industries</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/113690</link>
<description><![CDATA[«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Performance Index® (SPI®) ohne SMI Expanded®
Manuela Suter, Bucher Industries]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 16:04:02 +0100</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Manuela Suter ist seit 2018 CFO bei Bucher Industries. Sie hat einen Abschluss als lic. oec. publ. der Universität Zürich und ist eidg. dipl. Wirtschaftsprüferin. Zudem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der SFS Group AG und Mitglied des Vorstands von Swissholdings (Verband der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz).</p><hr><p><br><strong>Deloitte:&nbsp;</strong>Was möchten Sie als CFO in den nächsten 12 Monaten besonders vorantreiben?</p><p><strong>Manuela Suter</strong><br>Im Zuge der allgemeinen konjunkturellen Abschwächung müssen Kapazitäten in der Produktion zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Ausmass angepasst sowie Lagerbestände entsprechend reduziert werden. Um Massnahmen einzuleiten und umzusetzen, sind relevante, aussagekräftige Kennzahlen zur Messung des Erfolgs und der Effektivität unerlässlich. Neben den operativen Themen wird uns die nicht-finanzielle Berichterstattung stark beschäftigen, wo wir zunächst die neuen Regulierungen umsetzen. Mittel- und langfristig stehen die Massnahmen im Vordergrund. Denn die relevantesten weltweiten Trends – das globale Bevölkerungswachstum, die wachsende Mittelklasse, die Urbanisierung sowie der Klimawandel – stellen zugleich unternehmerische Risiken als auch Chancen dar. Auf begrenzten Agrarflächen müssen bedeutend mehr Lebensmittel bei gleichzeitig geringerem Verbrauch von Wasser, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln nachhaltiger produziert werden. Bucher Industries kann hier einen wesentlichen Beitrag zur technischen Weiterentwicklung leisten.</p><hr><p><br><strong>Deloitte: </strong>Im Oktober waren ja eidgenössische Wahlen. Wenn Sie einen Wunsch an das neu gewählte Parlament frei hätten, was würden Sie sich wünschen?</p><p><strong>Manuela Suter</strong><br>Von unseren Parlamentarierinnen und Parlamentariern wünsche ich mir, dass sie die anstehenden Herausforderungen der Schweiz – zum Beispiel den starken demografischen Wandel mit seinen Auswirkungen – aus lösungsorientierter Sicht anpacken. So als ob sie ein Unternehmen führten, das wirtschaftlich funktionieren muss. Dies bedeutet, Probleme nicht zu verwalten, sondern aktiv anzugehen. Die Schweiz braucht langfristig tragbare Lösungen für die Auswirkungen der alternden Gesellschaft, des Fachkräftemangels und für das Rentensystem. Ich wünsche mir, dass gesunder Menschenverstand und eine tolerante Grundeinstellung unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ihren Entscheiden leiten mögen.</p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>: Wie schätzen Sie das Potenzial von generativer künstlicher Intelligenz für die Finanzfunktion ein, nicht zuletzt auch im Hinblick des Arbeitskräftemangels?</p><p><strong>Manuela Suter</strong><br>Die Wichtigkeit und Vielfältigkeit der Daten als auch ihre Menge haben zugenommen. Die Anspruchsgruppen haben ein wachsendes Informationsbedürfnis zum Beispiel für zusätzliche Berichterstattungen. Nur mit dem Einsatz von Digitalisierung und Automatisierung für repetitive Aufgaben in der Datenverarbeitung lässt sich diesem gerecht werden, ohne dass die Finanzabteilungen laufend personell aufgestockt werden müssen. Dies wäre wegen des Arbeitskräftemangels unmöglich und auch zu kostenintensiv. Bei Bucher Industries haben wir eine sehr schlanke Konzernstruktur. Die Konzentration auf das Wesentliche erachten wir als ein entscheidender Faktor, um auch in Zukunft effizient zu bleiben und trotzdem den wachsenden regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Übrigens: Wichtig bleiben die Menschen, die sich überlegen, ob eine Kennzahl relevant und genügend aussagekräftig ist. Diese Entscheide überlassen wir zumindest vorläufig nicht der künstlichen Intelligenz.</p><hr><p><br><strong>Deloitte</strong>:&nbsp;Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle der CFO in den nächsten Jahren verändern?</p><p><strong>Manuela</strong> Suter<br>Wir CFOs stehen vor deutlichen Veränderungen unserer Rolle, Herausforderungen als auch Chancen. Neben dem Sicherstellen der finanziellen Stabilität setzen wir uns mit digitalen Technologien auseinander. Die Integration von digitalen Tools und Datenanalysen spielen eine immer grössere Rolle und sind auch notwendig, um von Effizienzsteigerungen profitieren zu können. Gleichzeitig müssen wir laufend Massnahmen gegen die steigende Bedrohung durch Cyber-Attacken ergreifen. Auch der gesellschaftliche und kulturelle Wandel beeinflusst unsere Rolle. Verlangt sind flexiblere Arbeitszeitmodelle, Homeoffice und neue Arten von Mitarbeiterrekrutierung. Ebenso wird das Berichtswesen zu Nachhaltigkeitsthemen einen grösseren Platz bei den Aufgaben von CFOs einnehmen, insbesondere wenn die Ziele authentisch verfolgt werden. Grade hier braucht es nicht nur das Verständnis der betrieblichen Abläufe, sondern auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Bei alledem haben wir den Einfluss von sich rasch ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Krisen zu antizipieren und erfolgreich zu adaptieren.</p><hr><p><strong>Deloitte:&nbsp;</strong>Wie schätzen Sie die Zinsentwicklung in den nächsten 12 Monaten und damit die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen ein?</p><p><strong>Manuela Suter</strong><br>Wir nehmen an, dass in den Industrieländern in den nächsten zwölf Monaten weitere Zinserhöhungen ausbleiben werden. Die Inflation dürfte sich jedoch länger halten und die Zinsen somit auf hohem Niveau verbleiben. Aufgrund der soliden Finanzsituation und der guten Ratings von Bucher Industries erwarten wir für uns keine erschwerten Finanzierungsbedingungen. Wir spüren jedoch, dass zum Beispiel unsere Kunden, die den Kauf unserer Produkte teilweise durch Kredite finanzieren, von den höheren Zinsen betroffen sind. So kann es vorkommen, dass sie einen Investitionsentscheid vorläufig verschieben.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>46. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2023 – Herbstliche Abkühlung</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/113645</link>
<description><![CDATA[46. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2023 – Herbstliche Abkühlung&nbsp;Der Optimismus aus der Frühlingsumfrage ist schon wieder vorbei: CFOs in der Schweiz schätzen...]]></description>
<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 14:46:51 +0100</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">46. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2023 – Herbstliche Abkühlung&nbsp;</h3><p>Der Optimismus aus der Frühlingsumfrage ist schon wieder vorbei: CFOs in der Schweiz schätzen die Konjunkturlage für die Schweiz und ihre wichtigsten Handelspartner deutlich negativer ein als zuvor. Immerhin, bezüglich der Schweiz und den USA sind noch mehr CFOs positiv als negativ gestimmt. Die Erwartungen für Deutschland und China sind dagegen sehr deutlich negativ.</p><p>Der verfliegende Frühlingsoptimismus weicht auch bei den Unternehmensaussichten einer pessimistischeren Herbststimmung. Bremsspuren zeigen sich beim Blick auf die detaillierten Unternehmenskennzahlen, Abbildung 1. Insbesondere die Umsatzerwartungen präsentieren sich noch stark; eine deutliche Mehrheit (Nettosaldo 44%) ist optimistisch, obwohl es auch hier einen Rückgang zum Frühjahr gibt (-8 Prozentpunkte). Umgekehrt gehen die Erwartungen für die Mitarbeiterzahlen am stärksten zurück. Zwar sieht ein noch recht deutlicher Nettosaldo höhere Mitarbeiterzahlen, aber der Rückgang zeigt die steigende Vorsicht vieler Unternehmen. Eine Kostenbremse ist auch bei den diskretionären Ausgaben wieder deutlicher sichtbar.&nbsp;<br></p><p><br></p><p>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr <span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span>Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden<span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><br></p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/d575195f25f3d0b48674113015c83c72" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/d575195f25f3d0b48674113015c83c72" style="width: 475px; height: 372px;"><br></p><p>Dies wird auch durch eine weitere Frage bestätigt, in der die Prioritäten der CFOs in den nächsten sechs Monaten ermittelt werden. Hier stehen defensive Themen weit oben, wobei als grösste Priorität Kostenmanagement angegeben wird.</p><p><br>Drei Risiken dominieren die Sorgenliste der CFOs: Nachfrageschwäche, Arbeitskräftemangel und Inflation. Der Preis-, Kosten- und Margendruck nimmt stark zu. Cyber-Sicherheit rückt ebenfalls wieder stärker in den Fokus und erreicht zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder die Top-10 der Risikoliste.</p><p>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/840aea3c72cd29d6e9956631645e5468" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/840aea3c72cd29d6e9956631645e5468" style="width: 602px; height: 382px;"><br></p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.<br>Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</p><p>Neu liegt das Risiko einer Nachfrageschwäche auf Platz eins der Sorgenliste. Auf dem zweiten Platz folgt unverändert zur letzten Umfrage Arbeitskräftemangel. Der nach wie vor robuste Arbeitsmarkt bietet somit einen gewissen Schutz hinsichtlich der Nachfragerisiken.<br>Sorgen vor einer anhaltenden Inflation bleiben auf dem dritten Platz, obwohl die Inflation jüngst schwächer geworden ist. Auch die Inflationserwartungen der CFOs gehen zurück, auf 1.7% in 2 Jahren, nach 2.2% im Frühjahr. Gebannt ist die Gefahr deswegen aber noch nicht und in mehreren Bereichen sind Preisanstiege absehbar, so nicht zuletzt bei den Mieten.<br>Cyber-Sicherheit ist wieder stärker in den Fokus von Unternehmen gerückt. Zum ersten Mal seit 2021 wird sie wieder die Top-10 der Risikoliste.&nbsp;</p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch">mgrampp@deloitte.ch</a>).</p><p>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:<br>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 46. Schweizer Umfrage wurde online vom 5. bis zum 29. September durchgeführt.&nbsp;</p><p>131 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage wird in 14 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind hier verfügbar: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><br></p><span data-cke-bookmark="1" style="display: none;">&nbsp;</span><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2024</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/113035</link>
<description><![CDATA[Der Economic Outlook in Zusammenarbeit vom CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) vom 9. November 2023 war ein voller Erfolg. Rund 60...]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 10:17:25 +0100</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Economic Outlook in Zusammenarbeit vom CFO Forum Schweiz und der Vereinigung Schweizer Finanzchefs (VSF) vom 9. November 2023 war ein voller Erfolg. Rund 60 Mitglieder trafen sich zu einem vertieften Wirtschaftsausblick. Das Programm begann pünktlich um 17.00 Uhr mit dem Eintreffen der Gäste. Daniel Schmucki, Präsident des VSF, begrüsste alle Anwesenden und leitete zum ersten Referat über.</p><p>Als erster Referent teilte Daniel Kalt von der UBS seine Expertise im Economic Outlook mit den Anwesenden. Nach einer kurzen Pause gab Stefani Rahmel von BearingPoint einen zukunftsorientierten Ausblick auf die Rolle des CFOs im Zeitalter der KI. Ihr Vortrag bot spannende Einblicke und regte zum Nachdenken an. Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz - CFOs, schloss die Veranstaltung mit einem Schlusswort, in dem er allen Teilnehmenden für ihr Kommen und ihre Beiträge herzlich dankte.</p><p>Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro Riche aus, bei dem die Inhalte der Referate intensiv diskutiert wurden.</p><p><br></p><p>Alle Mitglieder können die Slides im internen Bereich unter "Neueste Dokumente" einsehen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Veröffentlichung vom Herausgeberband «Agile Finance Transformation: Neue Lösungsansätze und Erfahrungen aus der CFO-Praxis» </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/112879</link>
<description><![CDATA[Agilität und Finanzen – was sich zunächst nach einem Paradoxon anhört, ebnet in der heutigen Zeit sowohl das richtige Mindset als auch die Methoden, um den...]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 13:47:02 +0100</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Agilität und Finanzen – was sich zunächst nach einem Paradoxon anhört, ebnet in der heutigen Zeit sowohl das richtige Mindset als auch die Methoden, um den Herausforderungen der VUCA-Welt zu begegnen. </span></span></span><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wie kann eine Finanzorganisation schnell und flexibel reagieren und dabei den Wertbeitrag erhöhen? Die Antwort liegt in der agilen Transformation der Finanzfunktion. </span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Der Herausgeberband liefert nicht nur die theoretischen Grundlagen zur Agile Finance Transformation, sondern neben Experteninterviews auch fundierte Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele. Mit verschiedenen Beiträgen von Mitgliedern unseres Vereins.</span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Mehr über den Herausgeberband erfahren Sie hier: </span><a data-cke-saved-href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41332-3" href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41332-3" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:12.0pt">https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41332-3</span></a></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die Herausgeber</span></span></span><br><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">​​​​​​​Ulrich Egle, Markus Gisler und Imke Keimer, Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, Hochschule Luzern</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «Bad Ragaz»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/112362</link>
<description><![CDATA[Am 25. Oktober 2023 war das renommierte Grand Resort Bad Ragaz Treffpunkt für rund 25 Mitglieder des CFO Forum Schweiz - CFOs. Bei der Ankunft wurden die Gäste...]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 20:19:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 25. Oktober 2023 war das renommierte Grand Resort Bad Ragaz Treffpunkt für rund 25 Mitglieder des CFO Forum Schweiz - CFOs. Bei der Ankunft wurden die Gäste mit einem herzlichen Begrüssungskaffee empfangen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Gian Andrea Guidon nahm die Gäste mit auf eine spannende Tour hinter die Kulissen des Grand Resorts. So konnten die Teilnehmer unter anderem den beeindruckenden Weinkeller im Foyer bestaunen, in dem regionale Weine gelagert werden. Auch die King Suite, die mit einer beeindruckenden Grösse von bis zu 600 m² begeisterte, war ein Highlight der Führung. Der Spa-Bereich mit dem legendären Thermalwasser, dem 1870 erbauten Helena Bad, sowie der Fitness- und Massagebereich durften nicht fehlen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Anschliessend übernahm Lukas Kreienbühl, CFO des Grand Resorts, das Wort. In seiner Präsentation ging er auf die Geschäftsentwicklung 2022/23 ein. Ein zentrales Thema seiner Ausführungen war das diversifizierte Portfolio des Resorts, das von den Grand Hotels über die Tamina Therme und die Clinic Bad Ragaz bis hin zum Casino Bad Ragaz und den Golfplätzen reicht. Er unterstrich die Bedeutung einer hohen Eigenfinanzierung für zukunftsgerichtete Investitionen und betonte, wie wichtig es sei, die Atmosphäre im Hotel lebendig zu halten. Im Weiteren beleuchtete er die aktuellen Auszeichnungen, die Nachhaltigkeitsbestrebungen und präsentierte die neusten Finanzzahlen.</span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Beim abschliessenden Apéro Riche, bei dem die Mitglieder die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und zu vernetzen, gab der Weinsommelier Daniel Kis faszinierende Einblicke in die Bündner Weine und präsentierte eine Auswahl passender Weine.</span></span>​​​​​​​<br></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Besuch im Grand Resort Bad Ragaz war eine bereichernde Erfahrung. Bei einem entspannten Get-together konnten im Anschluss Gedanken, Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht werden.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>IFZ Finanzierungsstudie 2023 und Swiss Treasury Summit</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/111588</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz – CFOs unterstützt als Netzwerkpartner die IFZ Finanzierungsstudie 2023.&nbsp;Die dritte Ausgabe der IFZ Finanzierungs- und Treasurystudie...]]></description>
<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 15:09:38 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs unterstützt als Netzwerkpartner die IFZ Finanzierungsstudie 2023.&nbsp;<br></p><p>Die dritte Ausgabe der IFZ Finanzierungs- und Treasurystudie widmet sich erneut den komplexen Dimensionen der finanziellen Unternehmensführung. Es bleiben folgende Fragen zur Finanzierung zentral: Wie viel Kapital ist für die Ausübung der Geschäftstätigkeit erforderlich? Und wie und zu welchen Konditionen kann das benötigte Kapital beschafft werden?</p><p>Vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten im Jahr 2022 geht es in der Studie nicht nur darum, wie es um die Liquidität und die Finanzierung von Schweizer Unternehmen steht, sondern auch darum, Handlungsoptionen zu identifizieren. Zu diesem Zweck wurden Daten von in der Schweiz gelisteten SMI- und SPI-Unternehmen gesammelt, aufbereitet und ausgewertet. Anschliessend wird die aktuelle Unternehmenslage der Schweiz grafisch aufgezeigt, gefolgt von einer differenzierten Untersuchung auf Basis von branchen- oder grössenbezogenen Charakteristika.</p><p>Wie bereits im Jahr zuvor schliesst die vorliegende Untersuchung überdies weitere Themen im Bereich des Corporate Treasury Managements ein. Dazu zählt insbesondere das Working Capital Management. Die Studie adressiert erneut die Frage, welche aktuellen Entwicklungen im Corporate Treasury Management bestehen.<br></p><p><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Swiss Treasury Summit 202</a><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/ueber-uns/medien/medienmitteilungen/2023/09/13/finanzierungsstudie-2023/" href="https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/ueber-uns/medien/medienmitteilungen/2023/09/13/finanzierungsstudie-2023/">3</a>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Viertes Schweizerisches CFOs Golfturnier und CFOs Apéro/ Vereinsnachtessen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/111062</link>
<description><![CDATA[Diese Woche war Meggen Treffpunkt für die Vereinsmitglieder, die einen Tag voller Emotionen, Sport und Geselligkeit erlebten. ]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 08:29:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bereits um 11.00 Uhr trafen sich die CFOs, um im Rahmen eines Plauschturniers ihr Können in 9-Loch-Matches unter Beweis zu stellen. Doch das war erst der Anfang. Nach einer kurzen Verschnaufpause startete anfangs Nachmittag das vierte Schweizerische CFOs-Golfturnier, das neben dem sportlichen Wettkampf auch attraktive Preise für die Teilnehmenden bereithielt.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Für diejenigen, die bisher noch keinen Kontakt mit dem Golfsport hatten, bot sich am Nachmittag eine besondere Gelegenheit. Bei einem Schnupperkurs konnten sie unter fachkundiger Anleitung von Golfprofis ihre ersten Schwünge versuchen und sich mit dem Sport vertraut machen.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Glücklicherweise blieb das Wetter trocken und gegen Abend klarte der Himmel auf und die Sonne zeigte sich, was die Atmosphäre noch angenehmer machte. </span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Aber nicht nur der Sport stand an diesem Tag im Vordergrund. Es war auch eine Gelegenheit für Gemeinschaft und Geselligkeit. Der Abend wurde mit dem "CFOs Apéro" eingeläutet, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Gewinner des Tages im Rampenlicht standen und ihre verdienten Preise entgegennehmen konnten.</span></span></p><p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz - CFOs möchte sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmenden herzlich bedanken. Dieser Tag war geprägt von Freude, sportlichem Ehrgeiz und Gemeinschaftsgefühl. Und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits gross. Es verspricht wieder ein Tag zu werden, der in Sachen Spass, Sport und Zusammenhalt in nichts nachsteht</span></span><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"></span></span>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Nicola Spirig: Eine Inspirationsquelle für sportlichen und persönlichen Erfolg</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/110181</link>
<description><![CDATA[Nicola Spirig, eine Olympiasiegerin, fünffache Olympionikin, Sportlerin des Jahres und Lifetime Award-Gewinnerin, veränderte die Perspektive des Swiss CFO Days ]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:33:39 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">In einer Welt, in der Experten die Bühne nutzen, um Einblicke in die komplexen Bereiche der Wirtschaft und globalen Herausforderungen zu gewähren, gab es einen bemerkenswerten Out of the Box Vortrag am diesjährigen Swiss CFO Day. </span></span></p><p style="margin-top:16px"><br></p><p style="margin-top:16px"><br></p><p style="margin-top:16px"><br></p><p style="text-align:justify"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Triathlon als Metapher für das Leben</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nicola Spirig hat sich einen Namen in der Welt des Triathlons gemacht, einem Sport, der Ausdauer, Stärke und mentale Entschlossenheit erfordert. Ein Triathlon ist ein epischer Wettkampf, der aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen besteht, die in einem ununterbrochenen Wettbewerb von etwa zwei Stunden kombiniert werden. Die Herausforderung beginnt mit dem Schwimmen, bei dem Durchsetzungsvermögen und Orientierung im offenen Wasser entscheidend sind. Dann folgt das Radfahren, bei dem die Bewältigung von Windwiderstand und taktisches Geschick gefragt sind. Schliesslich endet der Wettkampf mit dem Laufen, wo die Athleten ihre letzten Energiereserven mobilisieren müssen.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Schlüssel zum Erfolg im Triathlon - und im Leben</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nicola Spirig teilte ihre Geheimnisse für den Erfolg im Triathlon, die auch auf das Leben im Allgemeinen übertragen werden können:</span></span></p><ul><li><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Zielsetzung und Planung</strong>: Ziele sind der Antrieb, der uns aus unserer Komfortzone herausbewegt und uns dazu motiviert, uns ständig weiterzuentwickeln. Sie geben uns eine klare Richtung und eine Art Landkarte für unseren Weg.</span></span></li><li><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Fortschritt und Entwicklung</strong>: Auf dem Weg zur Spitze müssen wir kontinuierlich an unserem Fortschritt arbeiten. Mentale Stärke, kontinuierliche Anstrengung und die Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, sind von entscheidender Bedeutung.</span></span></li><li><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Umfeld und Team</strong>: Erfolgreiche Athleten arbeiten eng mit Trainern und Teamkollegen zusammen. Respekt, gemeinsame Ziele und die Bereitschaft, alles für den Erfolg zu geben, sind die Grundlagen einer starken Teamdynamik.</span></span></li></ul><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Inspiration von Nicola Spirig</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nicola Spirig war nicht nur eine herausragende Athletin, sondern auch eine Quelle der Inspiration für uns alle. Ihre Erfahrungen im Triathlon und ihre Fähigkeit, globale Trends zu verstehen und sich auf internationalem Terrain zurechtzufinden, bieten wertvolle Lektionen für das Setzen von Zielen, den Umgang mit Rückschlägen und die Bedeutung von Teamarbeit. Ihre Karriere war ein Beweis dafür, dass mit Entschlossenheit und dem richtigen Fokus grosse Ziele erreicht werden können.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Während der Swiss CFO Day ein Ort für wirtschaftliche Diskussionen und Einblicke ist, hat Nicola Spirig gezeigt, dass die gleichen Prinzipien des Erfolgs im Sport auch im Geschäftsleben und im persönlichen Leben Anwendung finden können. Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass wir durch harte Arbeit und klare Ziele alles erreichen können, was wir uns vornehmen. Nicola Spirig ist zweifellos eine Inspirationsquelle für sportlichen und persönlichen Erfolg, die noch lange nachklingen wird.</span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Helmut Ruhl und die Mobilität von morgen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/110179</link>
<description><![CDATA[Der Swiss CFO Day ist alljährlich eine bedeutende Plattform, auf der führende Experten Einblicke in die Weltwirtschaft und aktuelle Herausforderungen teilen. ]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:33:23 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">In diesem Jahr hatten wir das Privileg, Helmut Ruhl (CEO der AMAG Group AG) auf der Bühne zu erleben und seine Gedanken zur Zukunft der Mobilität zu hören.</span></span></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Eine persönliche Perspektive auf die Globalisierung</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Frage nach den Auswirkungen der Globalisierung, auf die Helmut Ruhl und seine Familie nicht verzichten möchten, führte uns auf eine fesselnde Reise durch seine persönlichen Erfahrungen. Ruhl, der viele Jahre für Mercedes in verschiedenen Ländern tätig war, betonte die persönlichen und beruflichen Bereicherungen, die er durch seine internationalen Erfahrungen erfahren hat. Diese Erfahrungen haben ihm nicht nur wertvolle Einblicke verschafft, sondern auch wertvolle Freundschaften geschaffen.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die beschleunigte Evolution der Automobilindustrie</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ruhl unterstrich eindrucksvoll die rasanten Veränderungen in der Automobilbranche, die durch innovative Akteure wie Tesla und BYD vorangetrieben werden. Diese Unternehmen revolutionieren die Entwicklung von Fahrzeugen, sichern Rohstoffe und gestalten neue Produktionsprozesse. Dieser Wandel geht einher mit einem neuen Vertriebsmodell. Die etablierten Hersteller wie der Volkswagenkonzern nehmen diese Herausforderung an und entwickeln sich rasant weiter. Auch in der Schweiz sind die Veränderungen im Automobilsektor unübersehbar. Elektromobilität und andere Trends verändern das Spiel. Die zentrale Frage lautet: Welche Produkte und Dienstleistungen werden in Zukunft relevant sein, um sicherzustellen, dass auch in zehn Jahren noch Hunderte von Auszubildenden ihre berufliche Zukunft bei AMAG suchen?</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Strategien für nachhaltige individuelle Mobilität</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Digitalisierung transformiert das Geschäftsmodell der Automobilindustrie, und Nachhaltigkeit ist keine vorübergehende Modeerscheinung, sondern eine Notwendigkeit. Ruhl wies auf den wachsenden Anteil von Elektrofahrzeugen in der Schweiz hin und betonte AMAGs Bemühungen, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu fördern.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Wandel und Innovation im Energiesektor</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ruhl betonte, dass nicht nur die Automobilbranche, sondern auch der Energiesektor tiefgreifenden Wandel erlebt. Es wird nicht mehr nur über Strommangel im Winter gesprochen, sondern ganzjähriger Strombedarf. Es gibt jedoch ehrgeizige Pläne für den massiven Ausbau erneuerbarer Energiequellen, insbesondere durch Photovoltaik.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die strategische Transformation bei AMAG, Zukunftsvisionen und neue Geschäftsmodelle</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Transformation bei AMAG konzentriert sich auf vier Schlüsselbereiche: Kunden, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur. Ruhl betonte, wie diese Schwerpunkte die Zukunft der Mobilität gestalten werden. Er sprach auch über die Möglichkeit synthetischer Treibstoffe und betonte, dass AMAG technologieoffen ist und in die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien investiert. Die Zukunft wird zeigen, welche Lösungen sich als erfolgreich erweisen werden.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Helmut Ruhl gewährte uns einen spannenden Einblick in die Zukunft der Mobilität und zeigte, wie sich die Automobilindustrie den Herausforderungen des Wandels stellt. Wir können gespannt sein, wie sich diese Visionen in den kommenden Jahren entwickeln werden.</span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Alan Hippe und die Zukunft der Finanzfunktion</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/110178</link>
<description><![CDATA[Der Swiss CFO Day ist jedes Jahr eine bedeutende Plattform, auf der führende Experten Einblicke in die Weltwirtschaft und die aktuellen Herausforderungen teilen]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:31:33 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">In diesem Jahr hatte Dr. Alan Hippe (Chief Financial &amp; Information Officer &amp; Mitglied der Konzernleitung Roche-Gruppe) das Podium ergriffen, um über die Zukunft der Finanzfunktion im Angesicht sich wandelnder globaler Trends zu sprechen.</span></span></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Impulse der Globalisierung: Ein Streben nach allgemeinem Wohlstand</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Alan Hippe eröffnete seine Präsentation mit einer fesselnden Frage von Kiki Mader: "Auf welche Auswirkungen der Globalisierung möchten Sie auf keinen Fall verzichten?". Seine Antwort entführte uns in eine Welt des Wohlstandszuwachses, in der es allen besser geht. Dabei betonte er, wie wir weltweit von der Globalisierung profitiert haben und insbesondere die beeindruckenden Entwicklungen in China hervorhob.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die sich wandelnde Rolle des CFOs</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Hippe legte besonderen Wert auf die Tatsache, dass die Rolle des Chief Financial Officers ständig im Wandel begriffen ist und stark von den unternehmensspezifischen Gegebenheiten und dem globalen Umfeld abhängt. Technologische Revolutionen und Nachhaltigkeit werden auch weiterhin die Wahrnehmung der Finanzfunktion nachhaltig prägen. Insbesondere die technologische Revolution wird das Aufgabenfeld des CFO grundlegend verändern.</span></span><br><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Reise mit Roche: Risiken, Chancen und das Transformationsprogramm</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Hippe nahm uns mit auf eine Reise, wie Roche mit den globalen Risiken und Trends umgeht. Dabei identifizierte er drei zentrale Risiken und verknüpfte sie mit ebenso vielen Chancen. Dabei wurde klar, wie diese Trends die finanzielle Lage von Roche erheblich beeinflussen und wie das Unternehmen darauf reagiert. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, skizzierte Hippe das Transformationsprogramm von Roche. Dieses umfasst Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Bereitstellung von Mitteln für diese Investitionen und eine klare Ausrichtung auf den Unternehmenszweck, nämlich "Doing now what patients need next". Das Ziel ist die nahtlose Integration von Digitalisierung und Nachhaltigkeit in den Finanzbereich von Roche.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Zukunft der Finanzfunktion: Hybrid und verantwortungsbewusst</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Hippe verwies auf Umfrageergebnisse, die darauf hinweisen, dass sich die Rolle des Finanzbereichs im Wandel befindet. Der CFO wird zum "Hüter der Leistung" (Custodian of performance) und muss die Herausforderungen des hybriden Ansatzes bewältigen, bei dem Mensch und Maschine gemeinsam arbeiten. Verantwortung und Nachhaltigkeit werden auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Zusammenfassung und Ausblick</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Alan Hippe beendete seine inspirierende Präsentation mit einem Dank für das erhaltene Feedback und betonte die Chancen und Herausforderungen, die die Zukunft der Finanzfunktion gestalten werden. Er ermutigte dazu, Technologierisiken als Chancen zu betrachten, geopolitische Unsicherheiten zu bewältigen und die Finanzfunktion uneingeschränkt auf den Unternehmenszweck auszurichten. Roche und andere Unternehmen stehen spannenden Entwicklungen gegenüber, und die Finanzfunktion wird auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p><em><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Blicken Sie bereits jetzt gespannt auf einen kurzen Fachartikel zum Thema "Die Zukunft der Finanzfunktion angesichts sich ändernder globaler Trends", bei dem der Schwerpunkt auf den fünf Thesen zur Zukunft der Finanzfunktion liegt.</span></span></em></p><p style="margin-left:24px"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Jan-Egbert Sturm über Globalisierung und Wirtschaftsaussichten</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/110175</link>
<description><![CDATA[Der Swiss CFO Day ist jedes Jahr eine Plattform für führende Experten, um Einblicke in die Weltwirtschaft und die aktuellen Herausforderungen zu teilen.]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:31:20 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">&nbsp;In diesem Jahr eröffnete Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm, Direktor der KOF Konjunkturforschungsstelle, die Vortragsreihe mit einem faszinierenden Einblick in die Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Welt. Dabei präsentierte er nicht nur seine persönliche Perspektive, sondern beleuchtete auch wichtige wirtschaftliche Aspekte, die uns alle betreffen.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Globalisierung als Familienangelegenheit</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Sturm startete sein Referat mit einer Frage von Kiki Mader: "Auf welche Auswirkung der Globalisierung möchten Sie auf keinen Fall verzichten?" Seine Antwort war persönlich und doch allumfassend. Er erzählte von seiner eigenen Familie, die nur durch die Globalisierung existiert. Seine Frau stammt aus Deutschland, er selbst aus Holland und arbeitet in der Schweiz. Ohne die Globalisierung wäre diese internationale Lebensweise undenkbar gewesen. Es zeigt, wie sehr die Globalisierung unser Leben durchdrungen hat und wie sie oft im Verborgenen wirkt.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Die Kunst der Lagebeurteilung</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Sturm betonte, dass die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht zwangsläufig schwieriger ist als zu anderen Zeiten. Sie ist immer von einer gewissen Unsicherheit geprägt, basiert auf Fakten, aber bleibt dennoch eine komplexe Angelegenheit. Die Herausforderung besteht darin, mögliche Szenarien zu identifizieren und herauszufinden, welches davon am wahrscheinlichsten ist. Gerade während der Pandemie war die Beurteilung der Lage äusserst anspruchsvoll. Doch die Fähigkeit, fundierte Prognosen zu erstellen, bleibt von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaft.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Wirtschaftliche Lage und Aussichten</strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Sturm gab einen umfassenden Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage und die zukünftigen Perspektiven. Es wurde klar, dass die Weltwirtschaft sich zwar nicht in einer Krise wie während der Pandemie oder der Finanzkrise befindet, jedoch ein unterdurchschnittliches Wachstum und anhaltende Unsicherheiten verzeichnet. Besonders die Stärke der globalen Konjunktur hat einen erheblichen Einfluss auf die Schweizer Wirtschaft.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Im Verlauf des Vortrags wurde ausführlich über die Inflationsraten in verschiedenen Regionen diskutiert, wobei betont wurde, dass die weltweite Inflationsrate voraussichtlich bis Ende 2024 in den meisten Regionen wieder abnehmen wird. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik, insbesondere auf die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und die Preisentwicklung in der Schweiz. Zusätzlich wurden die Mietinflation und die Vorproduktlagerbestände als entscheidende Faktoren für die Inflation in der Schweiz identifiziert.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Insgesamt bot dieser Vortrag einen umfassenden Einblick in die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und unterstrich die Bedeutung der Globalisierung sowie die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für die globale und schweizerische Wirtschaft.</span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2023 </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/110066</link>
<description><![CDATA[Swiss CFO Day 2023&nbsp;Am 28. August 2023, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der 14. Swiss CFO Day des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten....]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:30:40 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h1 style="margin-left:24px"><span style="font-size:36px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong>Swiss CFO Day 2023&nbsp;</strong></span></span></h1><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 28. August 2023, von 13:00 bis 22:00 Uhr, wurde im Theater Casino Zug der <strong>14. Swiss CFO Day </strong>des CFO Forum Schweiz – CFOs abgehalten. </span></span></h5><h5 style="margin-left:24px"><br></h5><h5 style="margin-left:24px"><br></h5><h5 style="margin-left:24px"><br></h5><h5 style="margin-left:24px"><span style="font-size:18px"><strong>Nachmittagsprogramm</strong></span></h5><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/e4f947cbc3612445c7c9f5de456cf03a" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/e4f947cbc3612445c7c9f5de456cf03a" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px">Moderatorin Kiki Maeder leitete die Veranstaltung mit einem ganzheitlichen Blick auf das Weltgeschehen ein. </span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Sie betonte, wie die Globalisierung Unternehmen zunehmend in den internationalen Markt drängt und stellte die zentralen Fragen des Tages in den Raum:&nbsp;</span></span></p><ul><li style="margin-left: 80px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em>Angesichts der neuen globalen Risikostrukturen, welche Risiken sind für Unternehmen heute relevant? </em></span></span></li><li style="margin-left: 80px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em>Wie können Unternehmen reagieren und ihre Geschäftsmodelle anpassen?</em></span></span></li><li style="margin-left: 80px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em>Und welche Chancen ergeben sich aus diesen Risiken?</em></span></span></li></ul><p><br></p><p><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" src="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365"><img alt="" data-cke-saved-src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f4420561b58a63df1cb4e9da679f33b6" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/f4420561b58a63df1cb4e9da679f33b6" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></a>Markus Gisler, Präsident des CFO Forum Schweiz – CFOs, trat als nächster auf die Bühne. Er brachte die Beobachtung des CFO Forum Vorstands zum Ausdruck, dass die Risiken heutzutage globaler sind als noch vor einem Jahrzehnt. Diese Risiken haben direkte <strong>Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und somit auch auf die Aufgaben von CFOs</strong> und daher wurde dies als Thema für den vierzehnten Swiss CFO Day vom Vorstand ausgewählt. Seine Erwartungen für den Tag waren hoch: Er freute sich auf inspirierende Einblicke durch die Referenten, gefolgt von einer Frage- und Antwortrunde und schliesslich einem spannenden Abendprogramm zum Abschluss des Swiss CFO Day. Markus betonte auch die Wichtigkeit des Netzwerks und war erfreut, sowohl vertraute als auch neue Gesichter zu sehen.</span></span><br><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/d588ad30ab77502b35f178c9a31dc1fa" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/d588ad30ab77502b35f178c9a31dc1fa" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px">André Wicki, Stadtpräsident und im Rahmen des Gastgebers der Stadt Zug, betrat die Bühne und sprach über die <strong>Bedeutung der Kooperation im wettbewerbsorientierten Umfeld</strong>, insbesondere für eine international ausgerichtete Stadt wie Zug. Er betonte die Vorteile von Zug wie beispielsweise ein gutes Bildungswesen. </span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Als Einstiegsfrage von Kiki angesprochen auf was er bei der Globalisierung auf keinen Fall verzichten möchte, gab er zu, dass er auf keinen Fall auf gutes Essen und Internationalität verzichten möchte. </span></span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Tag war gefüllt mit interessanten Vorträgen, darunter der von <strong>Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm </strong>über die Wirtschaftslage, <strong>Dr. Alan Hippe</strong>, der über die Zukunft der Finanzfunktion sprach, und <strong>Helmut Ruhl</strong>, der die Transformation der Automobilindustrie aus der Sicht eines Schweizer Familienunternehmens beleuchtete.&nbsp;Ein besonderes Highlight war der Vortrag von <strong>Nicola Spirig</strong>, Olympiasiegerin und fünffache Olympionikin. Sie sprach über ihren Weg an die Weltspitze und wie Erfolg und Zielsetzung dabei eine zentrale Rolle spielten und wie dieses auch auf die Geschäftswelt übertragbar sei.</span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/04b7e8d2d820f4dd16a40ef5edb8c389" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/04b7e8d2d820f4dd16a40ef5edb8c389" title="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" id="Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/6a1106d2456cf2219ff1fb4d50b334f1" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/6a1106d2456cf2219ff1fb4d50b334f1" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/db04f8188a48358b76dd8a8c8baf3e7c" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/db04f8188a48358b76dd8a8c8baf3e7c" style="height:167px; width:250px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/9964fb02a1f798f98e881068f5160dfd" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/9964fb02a1f798f98e881068f5160dfd" style="height:167px; width:250px"></span></span></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Weitere Interessante Einblicke zu den Vorträgen werden in seperaten Blogs zulesen sein.&nbsp;</span></span></p><hr><p style="margin-left:24px"><strong style="font-size:18px">Abendprogramm</strong></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Das CFO Forum Schweiz präsentierte auch in diesem Jahr wieder den "<strong>CFO of the Year Award</strong>" in verschiedenen Kategorien. Mit dem Award werden Finanzchefs von Schweizer Unternehmen in drei verschiedenen Kategorien gewürdigt. In diesem Jahr handelt es sich um nachfolgende CFOs, die durch ihren Beitrag für ihr Unternehmen, ihre Persönlichkeit und Leistungen besonders verdient gemacht haben:&nbsp;&nbsp;</span></span></p><ul><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«CFO of the Year» im SMI Expanded®: Timo Ihamuotila von ABB</span></span></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«CFO of the Year» im SPI® ohne SMI Expanded®: Manuela Suter von Bucher Industries AG</span></span></li><li style="margin-left: 24px;"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">«CFO of the Year» im CFO Forum Schweiz – CFOs: Paula Indermühle von Vitra</span></span></li></ul><p><strong><span style="font-size:9pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/c17a7f42a6fb1e0f062c6bea586e2f03" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/c17a7f42a6fb1e0f062c6bea586e2f03" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span></span></strong><span style="font-size:9pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif"><strong><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/93fb683b072b1d9274bbf6b4c1a580be" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/93fb683b072b1d9274bbf6b4c1a580be" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/26d1f58aa3f579d9afce55f7bd7c1425" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/26d1f58aa3f579d9afce55f7bd7c1425" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></strong></span></span></span></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><span style="font-size:14px"><strong><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Timo Ihamuotila, ABB </span></span></strong>&nbsp;<span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Market Index Expanded® (SMI Expanded®)<br>Timo Ihamuotila wurde im April 2017 zum Group Chief Financial Officer und Mitglied der Konzernleitung von ABB ernannt. Er war seit 2009 Group CFO der Nokia Corporation und zuvor unter anderem als Executive Head of Sales und Corporate Treasurer bei Nokia tätig. Timo Ihamuotila war zudem bei der Citibank Plc in London im Derivatehandel und bei der Kansallis Bank in Finnland im Asset and Liability Management tätig.</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif"><strong>Manuela Suter, Bucher Industries</strong> «CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Performance Index® (SPI®) ohne SMI Expanded®</span></span><br><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Manuela Suter ist seit 2018 CFO bei Bucher Industries. Sie hat einen Abschluss als lic. oec. publ. der Universität Zürich und ist eidg. dipl. Wirtschaftsprüferin. Zudem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der SFS Group AG und Mitglied des Vorstands von Swissholdings (Verband der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz).</span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif"><strong>Paula Indermühle, Vitra International AG </strong>«CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz – CFOs</span></span><br><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Verdana,sans-serif">Paula Indermühle ist seit 2019 CFO und Mitglied der Konzernleitung von Vitra, einem schweizerischen Designmöbelhersteller im Familienbesitz. Zuvor arbeitete sie 12 Jahre bei Roche in verschiedenen Finanzpositionen im In- und Ausland in der Pharmadivision. Paula studierte an der Universität Bern (Master in Science) und startete ihre berufliche Karriere bei Ernst &amp; Young Schweiz als Auditorin und absolvierte die Ausbildung zur Wirtschaftsprüferin.</span></span></span></p><p><br></p><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/82b4f884ae69c9f1640055775f28b487" src="https://cfos.ch/files/filemanager/download/inline/82b4f884ae69c9f1640055775f28b487" style="float:left; height:200px; margin-right:20px; width:300px"></span></span><span style="font-family:Calibri,sans-serif; font-size:12pt">Wie im Vorjahr fand auch eine Tombolaziehung statt, bei der ein glücklicher Gewinner einen Wochenendausflug in das Grand Resort Bad Ragaz gewann.</span></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px"><br></p><hr><p style="margin-left:24px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Swiss CFO Day 2023 war ein Tag voller Erkenntnisse, Netzwerken und Anerkennung der herausragenden Arbeit von CFOs in der Schweizer Wirtschaft. Bereits jetzt freuen wir uns auf den Swiss CFO Day 2024.&nbsp;&nbsp;</span></span></p><p style="margin-left:24px"><strong><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Save the Date: Swiss CFO Day 2024 - Montag, 26. August 2024</span></span></strong></p><p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-left:24px">Weitere Impressionen des Swiss CFO Days 2023 finden Sie <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/impressionen#8188_19365" href="https://cfos.ch/impressionen#8188_19365">hier</a>.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung zur Berufsbildstudie «CFO der Zukunft»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108542</link>
<description><![CDATA[Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 11:20:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Swiss CFO Days initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) erstellt. Die Autoren Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Prof. Dr. Markus Gisler, Dr. Pascal Koradi und Moreno Frigg – alles aktive oder ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer des CFO Forums – untersuchten das heutige und das zukünftige Profil und Rollenverständnis von Finanzchefinnen und Finanzchefs. Die Studienautoren führten mehr als 20 Interviews mit CFOs und ihren verschiedenen Stakeholdern (CEO, Verwaltungsräte, Investoren, Finanzanalysten, Wirtschaftsprüfer). Aus den Erkenntnissen wurden Thesen abgeleitet, die in einer breiten Umfrage, an der über 125 CFOs teilnahmen, getestet wurden. Die wichtigsten Studienergebnisse wurden in der Abendveranstaltung aufgenommen und präsentiert. Die gesamte Studie wird im Mitgliederbereich so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" style="height:483px; width:644px"></p><p>Die Veranstaltung musste wegen den aktuellen Gegebenheiten online abgehalten werden. Erfreulicherweise durften wir aber trotzdem fünf Interviewpartner persönlich vor Ort begrüssen, selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Richtlinien, und im zweiten Teil des Events mit ihnen eine live Podiumsdiskussion gestalten. Markus Gisler startete die Abendveranstaltung mit den Beweggründen der Studie und einem grossen Dankeschön an die Interviewpartner, CFOs und Autoren der Studie. Danach präsentierte er die wichtigsten Ergebnisse der Studie und leitete daraus die zukünftigen Erwartungen an CFOs ab. Um diese Erwartungen zu erfüllen, formulierten die Autoren die folgenden Handlungsempfehlungen für Finanzchefinnen und Finanzchefs:</p><p><br></p><ul><li>Bleibe neugierig</li><li>Vernetze Dich</li><li>Bilde Dich weiter</li><li>Öffne Dich</li><li>Leite nötige Veränderungen ein</li><li>Nimm aktiv Einfluss auf die Strategie</li><li>Definiere Deine CFO Rolle eigenständig</li><li>Sei anpassungsfähig</li><li>Engagiere Dich in Krisensituationen</li><li>Übernehme Führungsverantwortung</li><li>Bleib auf dem Boden</li></ul><p><br></p><p>Nach diesen Ausführungen diskutierten Markus Gisler und Pascal Koradi die als Management Summary fungierende Stellenbeschreibung.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" style="height:477px; width:637px"></p><p>In der Stellenbeschreibung werden insbesondere Wissen über und Erfahrungen mit Strategien, Kompatibilität mit dem CEO, Unabhängigkeit, Zahlenaffinität, Weitsicht und eine starke Kommunikationsfähigkeit thematisiert. Diese Kompetenzen sind unabdingbar für das Profil des CFOs der Zukunft und machen sie oder ihn zu einem zentralen Mitglied der Geschäftsführung, bei der Erarbeitung von Strategien und Prozessen sowie als Kernperson für Finanzen.</p><p><br></p><p>Nach einer kurzen Kaffeepause startete der zweiten Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion mit Marco Emmanuello (CFO), Ueli Dietiker (Verwaltungsrat), Thomas Dittrich (CFO), Gabriela Nagel (Verwaltungsrätin) und Hansruedi Scherer (Verwaltungsrat/Investor). Die Personen wurden jeweils mit ihrem Interviewvideo, das für die Studie gedreht wurde und in der Studie integriert ist, vorgestellt. Nach einer Einstiegsfrage für jede Person startete die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Pascal Koradi.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" style="height:465px; width:620px"></p><p>Auf dem Podium wurden die wesentlichsten Ergebnisse sowie vor allem der Stellenbeschrieb erneut aufgegriffen. Diskutiert wurde unter anderem, inwiefern die zukünftigen Erwartungen bereits heute gelten, wie wichtig die Person CFO innerhalb des Unternehmens sei und inwieweit sich die Aufgabenbereiche in Zukunft verändern und anpassen würden. Unter Einbezug von erfreulich vielen online gestellten Fragen der CFOs Mitglieder wurden auch die Digitalisierung und neue strategische Arbeitsbereiche des CFO kritisch beleuchtet und besprochen. Die Genderfrage und Sprachenfähigkeiten polarisierten und führten zu regen Voten.</p><p>Nach diesem interessanten Wissensaustausch, der auch im Online-Format sehr interaktiv war, beendete Markus Gisler den Event mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion und Learnings für die CFOs der Zukunft.</p><p><br></p><p>----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Powerpoint-Präsentation</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zoom-Aufnahme (Start bei 53:56)</a></p><p>Die Studie wird so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt, Informationen folgen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>45. Deloitte CFO-Umfrage</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108175</link>
<description><![CDATA[45. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2023 – Lichtblicke in unsicherer LageMilder Winter, starker Frühling: CFOs in der Schweiz sind deutlich optimistischer für...]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:26:17 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">45. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2023 – Lichtblicke in unsicherer Lage</h3><p>Milder Winter, starker Frühling: CFOs in der Schweiz sind deutlich optimistischer für die Konjunkturentwicklung der Schweiz und der wichtigsten Schweizer Handelspartner als in der Herbstumfrage. Die deutliche Aufhellung dürfte aber auch viel mit gesunkenen Pessimismus zu tun haben – die vormaligen Befürchtungen eines Energiemangels im Winter haben sich für diesen Winter nicht bewahrheitet. </p><p><br></p><p>Auch die Unternehmensaussichten verbessern sich spürbar (Abbildung 1). Insbesondere die Margenerwartungen steigen deutlich an. Umgekehrt zeigt der leichte Rückgang bei den diskretionären Ausgaben (z.B. Reise- oder Marketingausgaben), wie vorsichtig CFOs weiterhin agieren. Einstellungen oder Investitionen werden angestrebt, aber allgemein bleibt Kostenkontrolle entscheidend. Für die guten Margenaussichten verantwortlich sind vor allem Verkaufspreise: Viele Unternehmen scheinen gut in der Lage zu sein höhere Preise weiterzugeben. Umgekehrt lasten besonders höhere Personalkosten und Finanzierungskosten auf den Margen.<br></p><p><br></p><p><em>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</em></p><p><em> <img data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/39cbd34f7cb47bf22a859bdcf47fb7e1" src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/39cbd34f7cb47bf22a859bdcf47fb7e1" style="width: 502px; height: 372px;"></em></p><p>Deutliche Verschiebungen bei den Unternehmensrisiken: Sorgen um Inflation und Energiemangel nehmen ab, Lieferkettenprobleme treten stärker in den Hintergrund. Stattdessen treten geopolitische Risiken und Arbeitskräftemangel in den Vordergrund.<br></p><p><br></p><p><em>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/594faae8c22fa5254c75c7d1cb11c9dc" src="https://mein.fairgate.ch/cfos/files/filemanager/download/inline/594faae8c22fa5254c75c7d1cb11c9dc" style="width: 602px; height: 380px;"></em></p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.</p><p>Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</p><p><br></p><p>Unternehmen reagieren vielfältig auf die steigenden geopolitischen Risiken. Häufig genannt werden digitale (Planungs-)Tools, intensivere Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie verstärkte Szenarioplanung. Beim Auf- oder Abbau der Unternehmenspräsenz in einzelnen Märkten dominiert das «Friendshoring», die Konzentration auf freundschaftlich gesinnte Länder mit vergleichbaren Werten.</p><p><br></p><p>Inflation wird weniger als Unternehmensrisiko gesehen als im Herbst. Gleichzeitig setzt sich die Inflation entgegen aller Hoffnungen stärker in der Schweiz fest als erwartet. Dieses Jahr wurden bereits mehrere Monate mit Inflationsraten von mehr als 3% zum Vorjahr verzeichnet. Dementsprechend bleiben die Inflationserwartungen der CFOs erhöht: Für in 12 Monaten werden 2.6% erwartet, in 24 Monaten 2.2%. Beide Werte sind leicht tiefer als die Erwartungen im Herbst (2.9% auf 12 Monate; 2.4% auf 24 Monate). Die erwartete Entwicklung des Durchschnittsgehalts fällt nochmals leicht höher aus als die erwartete Inflation: 2.8% auf 12 Monate (gleicher Wert wie in der Herbstumfrage). Die meisten Unternehmen planen Erhöhungen von mindestens 2%</p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p><br></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 45. Schweizer Umfrage wurde online vom 28. Februar bis zum 27. März durchgeführt.</p><p><br></p><p>116 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage wird in 17 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind vorrausichtlich ab Ende Mai hier verfügbar: <a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch «Flughafen Zürich»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108173</link>
<description><![CDATA[Am 6. Juni 2023 war der Flughafen Zürich das Ziel einer besonderen Zusammenkunft. Lukas Brosi (CEO der Flughafen Zürich AG, vorher CFO des Flughafens Zürich und...]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:07:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 6. Juni 2023 war der Flughafen Zürich das Ziel einer besonderen Zusammenkunft. Lukas Brosi (CEO der Flughafen Zürich AG, vorher CFO des Flughafens Zürich und in dieser Funktion Referent am Swiss CFO Day 2021) hatte rund 50 Mitglieder zu einem Firmenbesuch eingeladen. Markus Gisler, Präsident des CFO Forums Schweiz – CFOs, eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Begrüssungsworten. Lukas Brosi nahm das Wort und entfaltete eine Fülle von Informationen über die Flughafen Zürich AG. Er führte uns durch die gegenwärtigen und zukünftigen Projekte und beleuchtete dabei Themen wie die Bewältigung und Erholung von der Corona-Krise sowie die Entwicklung der Passagiersegmente.</p><p>Er zeichnete ein detailliertes Bild der Flughafen Zürich AG. Hierbei wurden unter anderem die Finanzübersicht, das Geschäftsmodell und die internationalen Aktivitäten auf den aufstrebenden Märkten diskutiert. In der abschliessenden Phase des Vortrags konzentrierte sich Lukas Brosi auf die anstehenden Projekte. Er betonte die Qualität der Passagiere, die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit als die wichtigsten Faktoren. Beispiele für aktuelle Projekte sind der neue Dock A Tower, der den Fokus auf Nachhaltigkeit legt, sowie das Terminal Projekt, das den Fortschritt der Digitalisierung zeigt. Die Renovierung und Expansion der Gepäcksortieranlage war ebenfalls ein Highlight der Präsentation.</p><p>Als besonderes Erlebnis des Tages wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen aufgeteilt und erhielten eine zweistündige Tour durch den Flughafen Zürich. Diese Tour zeigte den Weg des Gepäcks von dem Ort, an dem die Passagiere ihr Gepäck aufgeben, bis zur Verladung. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Erfahrung, sowohl die bestehende Gepäcksortieranlage als auch die im Bau befindliche neue Anlage zu besichtigen.</p><p><br></p><p>Unser herzlichster Dank geht an Lukas Brosi und sein Team für diesen aufschlussreichen Besuch. Bei einem anschliessenden Apéro konnten die Mitglieder ihre Gedanken und Eindrücke über die Veranstaltung und andere relevante Themen austauschen.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>44. Deloitte CFO-Umfrage</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107085</link>
<description><![CDATA[44. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2022 – Droht die Stagflation in der Schweiz?Die&nbsp;Konjunkturaussichten&nbsp;verschlechtern sich deutlich. Neu erwartet...]]></description>
<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 18:09:40 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">44. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2022 – Droht die Stagflation in der Schweiz?</h3><p>Die&nbsp;<strong>Konjunkturaussichten</strong>&nbsp;verschlechtern sich deutlich. Neu erwartet im Saldo eine knappe Mehrheit der CFOs eine negative Entwicklung der Schweizer Konjunktur in den nächsten 12 Monaten. Noch pessimistischer beurteilen sie die Aussichten für Deutschland und China – zwei der wichtigsten Handelspartner der Schweiz.</p><p><br></p><p>Die&nbsp;<strong>Unternehmensaussichten</strong>&nbsp;und -kennzahlen gehen fast durchgehend deutlich zurück (Abbildung 1). Ein Lichtblick zeigt sich in den Umsatzerwartungen Ein Nettosaldo von 46% rechnet mit steigenden Umsätzen in den nächsten 12 Monaten, nur leicht weniger als im Frühjahr. In einem inflationären Umfeld kann dies aber auch schlicht an höheren Preisen liegen – und nicht an steigendem Geschäftserfolg. Der Margendruck steigt und CFOs stehen wieder vermehrt auf der Kostenbremse.</p><p>Ein Nettosaldo von immerhin 29% rechnet weiterhin mit steigenden Beschäftigungszahlen. Das ist als gutes Zeichen zu werten, allerdings ist fraglich, ob alle Stellen in nützlicher Frist besetzt werden können. Schliesslich wird Arbeitskräftemangel häufig als Unternehmensrisiko genannt (Abbildung 2).</p><p><br></p><p><em>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</em></p><p><em>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F942CD15-730A-4386-9328-FC4DE583D09B.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F942CD15-730A-4386-9328-FC4DE583D09B.png"></em></p><p>Knappheit und Preissteigerungen bestimmen die&nbsp;<strong>Risikolandschaft</strong>. Geopolitische Risiken sind von Platz 1 im Frühjahr auf den 7. Platz zurückgefallen. Mittlerweile stehen die konkreten Folgen der geopolitischen Risiken im Fokus. Dazu zählen Knappheit und Preissteigerungen in verschiedenen Bereichen. Hinzu kommen Inflation, Lieferkettenprobleme, steigende Energie- und Rohstoffpreise. Zudem taucht eine mögliche Energiemangellage erstmals seit Umfragebeginn in der Liste der häufigsten Risiken auf.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/9BE4007F-FF5B-4D22-82BD-6AD1DD7A5207.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/9BE4007F-FF5B-4D22-82BD-6AD1DD7A5207.png"></em></p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.</p><p>* Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</p><p><br></p><p><strong>Inflation&nbsp;</strong>ist das mit Abstand grösste Unternehmensrisiko derzeit. CFOs erwarten, dass die Inflation auf 2.9% in 12 Monaten und auf 2.4% in 24 Monaten sinkt (von 3.4% im September), sofern die Leitzinsen weiter steigen. Vorläufig wird weiterhin mit erhöhter Inflation gerechnet, was Massnahmen zur Abfederung der Folgen entsprechend wichtig macht. Unternehmen wollen die Auswirkungen der Inflation aktiv abfedern. Neben verstärkter Digitalisierung wird die Weitergabe steigender Preise an die Kunden am häufigsten genannt.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 3: Massnahmen zur Abfederung der Inflation</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0C75248E-7FC3-4494-A0FC-BDE2F077FE74.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0C75248E-7FC3-4494-A0FC-BDE2F077FE74.png"></em></p><p>Inwieweit ergreift Ihr Unternehmen die folgenden Massnahmen, um die Auswirkungen höherer Inflation abzufedern?</p><p><br></p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 44. Schweizer Umfrage wurde online vom 6. bis 28. September durchgeführt.</p><p><br></p><p>127 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage wird in 17 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind vorrausichtlich ab November hier verfügbar:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Audit Cost Survey 2022 – Die wichtigsten Ergebnisse</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107102</link>
<description><![CDATA[Am 04. April 2023 wurden im Rahmen eines Online-Events des «CFO Forum Schweiz CFOs» die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Umfrage zu den Auditkosten bei Schweizer...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 11:44:50 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 04. April 2023 wurden im Rahmen eines Online-Events des «CFO Forum Schweiz CFOs» die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Umfrage zu den Auditkosten bei Schweizer Unternehmen vorgestellt. Die Umfrage wurde im Auftrag des CFO Forum Schweiz CFOs durch das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage sind in diesem Beitrag kurz zusammengefasst.</p><p><br></p><p><strong>Umfrage und Teilnehmer</strong></p><p>Ziel der Studie war es, die Auditkosten bei Schweizer Unternehmen zu erheben und zu analysieren. Dazu wurde eine breit angelegte Umfrage durchgeführt. Einladungen für die Teilnahme an der Umfrage erhielten alle Mitglieder des «CFO Forum Schweiz CFOs» und ausgewählte börsenkotierte Unternehmen in der Schweiz. Insgesamt wurden 788 Einladungen versendet. 120 Teilnehmer haben den Fragebogen bis zum Ende ausgefüllt. Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren die Schweizer Wirtschaft hinsichtlich Branchenverteilung gut. Knapp die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen ist börsenkotiert. In die Auswertung wurden jeweils alle abgegebenen Antworten pro Frage aufgenommen.</p><p>Gleiche bzw. sehr ähnliche Umfragen wurden bereits in den Jahren 2017, 2012 und 2008 durchgeführt. Insofern stellt die Studie 2022 ein Update (mit gewissen Ergänzungen) der vorangegangenen Studien dar.</p><p><br></p><p><strong>Benchmarking der relative Auditkosten</strong></p><p>Die sog. «relativen Auditkosten» (gemessen als Auditkosten im Verhältnis zum Umsatz) in Abhängigkeit der Unternehmensgrösse wie auch in Abhängigkeit der Branchenzugehörigkeit zeigen einen klaren Trend: Die durchschnittlichen Auditkosten in der Schweiz sinken. Dies gilt grossmehrheitlich für den Vergleich der letzten Durchführungen von 2008 bis 2022, insbesondere aber für den Vergleich der Umfragen 2022 und 2017.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/80507C98-5627-4E79-BE2C-5AA1B4BBFDAB.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/80507C98-5627-4E79-BE2C-5AA1B4BBFDAB.JPG" style="height:468px; width:603px"></p><p><br></p><p><strong>Benchmarking Tool</strong></p><p>Auch in der aktuellen Umfrage wurde ein Benchmarking Tool in Form eines linearen Regressionsmodells erarbeitet. Hierzu wurden – basierend auf bestehender Theorie – verschiedene Faktoren hinsichtlich ihres Erklärungswertes für die Auditkosten getestet. Letztendlich lassen sich (aufgrund der aktuellen Umfragewerte) die Auditkosten am besten mit den folgenden 5 Faktoren erklären:&nbsp;<em>Umsatz</em>,&nbsp;<em>Anzahl zu prüfende Gesellschaften</em>,&nbsp;<em>Börsenkotierung</em>,&nbsp;<em>Rechnungslegungsstandard</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Revisionszeitpunkt</em>. Die Variablen Umsatz, Anzahl zu prüfende Gesellschaften und die Wahl eines internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS, US GAAP) weisen dabei einen signifikant positiven Zusammenhang zur Höhe der Auditkosten auf. Ein signifikant negativer Zusammenhang ist für nicht kotierte Unternehmen und die Revision ausserhalb der «busy season» festzustellen. Mit dem vorliegenden Modell lassen die die Auditkosten gut erklären bzw. können Unternehmen ihre eigenen Auditkosten benchmarken.</p><p><br></p><p><strong>Kostensteigernde und kostensenkende Faktoren der Auditkosten</strong></p><p>Die Studienteilnehmer wurden auch nach den kostensteigernden und kostensenkenden Faktoren der Auditkosten gefragt. Bei den Antworten fällt auf, dass in der Erhebung 2022 – analog zu 2017 – die Faktoren «regulatorische Vorgaben», «Änderung im Konsolidierungskreis durch Akquisition» sowie «Änderung im Prüfungs-Scope» die drei wesentlichen Kostentreiber sind. Bei den kostensenkenden Faktoren werden 2022 insbesondere «Digitalisierungsprojekte» und «Änderungen im Prüfungsumfang/Prüfungs-Scope» genannt, gefolgt von «Änderungen im Konsolidierungskreis» und die «Zusammenarbeit zwischen interner Revision und externer Revisionsstelle».</p><p><br></p><p><strong>Beurteilung der aktuellen Auditkosten und erwartete Auditkosten</strong></p><p>Aktuell beurteilen 78% der 120 Umfrageteilnehmer ihre Auditkosten Unternehmen als «angemessen». Weitere 4% habe die Auditkosten sogar als «preiswert» eingestuft. Und 18% finden, die Auditkosten als «zu hoch». Als Gründe für diese Beurteilung wird hauptsächlich erwähnt, dass die Prüfung ineffizient und der Dokumentationsaufwand sehr hoch seien; zudem gehe ein zu geringer Nutzen aus der Revision hervor.</p><p><br></p><p>Der weitaus grösste Teil der Unternehmen erwartet nur eine leichte oder gar keine Veränderung der Auditkosten: Ca. 60% gehen von einer leichten Zunahme aus, 20% sagen, es werde keine Veränderung geben. Für die erwartete Zunahme der Auditkosten gibt es v. a. zwei Gründe: Zum einen die allgemeine Inflation, und zum anderen die steigende Regulierungsdichte und damit verbunden mehr Prüfungshandlungen und entsprechend höhere Auditkosten.</p><p><br></p><p><strong>Massnahmen zur Optimierung der Auditkosten</strong></p><p>Die befragten Unternehmen sehen verschiedene Möglichkeiten (Mehrfachnennungen möglich), um ihre Auditkosten zu reduzieren.</p><p>78% der Unternehmen sagen, sie planen ihr IKS zu verbessern, um die Auditkosten zu senken. Diese Massnahme wurde bereits in der Umfrage 2017 am meisten genannt. Des Weiteren erwähnen 64% der Unternehmen, eine Verbesserung ihrer Konsolidierungssysteme bzw. Konsolidierungssoftware vorzunehmen. Die Massnahme «Sonstiges» ist mit 53% ebenfalls sehr gross. Hier haben Unternehmen insbesondere Digitalisierungsprojekte bzw. andere Effizienzsteigerungen durch IT-Verbesserungen angegeben.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5203284F-39B8-4F63-9960-4ABE78D7AA78.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5203284F-39B8-4F63-9960-4ABE78D7AA78.jpg"></p><p><strong>Nachhaltigkeitsberichterstattung</strong></p><p>Der Themenbereich «Nachhaltigkeit» wurde im Rahmen der Audit Cost Survey Studien zum ersten Mal abgefragt. Von den 120 antwortenden Unternehmen veröffentlichen fast die Hälfte (48%) heute bereits einen Nachhaltigkeitsbericht. 95% davon publizieren diesen Bericht jährlich, die anderen 5% alle zwei Jahre. 28% der publizierenden Unternehmen sagen, dass sie den Nachhaltigkeitsbericht aufgrund regulatorischer Vorgaben bzw. als Vorbereitung für künftige Berichterstattungspflichten veröffentlichen. Die freiwillig publizierenden Unternehmen nennen als Hauptmotive für das Veröffentlichen eines Nachhaltigkeitsberichts strategische Überlegungen und/oder sagen, dass es eine Reaktion auf erhöhte Transparenzanforderungen von verschiedenen Stakeholdergruppen sei.</p><p>Von jenen Unternehmen, die heute noch keinen Nachhaltigkeitsbericht publizieren, planen knapp die Hälfte eine erste Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts in den nächsten zwei Jahren. Mit anderen Worten: In der Gruppe der Studienteilnehmer hätten bis in zwei Jahren somit rund 70% einen Nachhaltigkeitsbericht.</p><p><br></p><p><strong>Ausblick</strong></p><p>Die nächste Umfrage im Rahmen des Audit Cost Survey ist in fünf Jahren wieder geplant.</p><p>Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an&nbsp;<a data-cke-saved-href="mailto:christian.bitterli@hslu.ch" href="mailto:christian.bitterli@hslu.ch">Christian Bitterli</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Aktienrechtsrevision – Wichtige Neuerungen im Rahmen der Buchhaltung                                                            </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/106344</link>
<description><![CDATA[Seit dem 1.1.2023 hat die Schweiz ein revidiertes Aktienrecht. Dieses brachte sowohl Modernisierungen im Bereiche der Durchführung von Generalversammlungen (digitale...]]></description>
<pubDate>Tue, 02 May 2023 11:57:58 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Seit dem 1.1.2023 hat die Schweiz ein revidiertes Aktienrecht. Dieses brachte sowohl Modernisierungen im Bereiche der Durchführung von Generalversammlungen (digitale Versammlungen) als auch Anpassungen im Bereiche der Buchführung und Rechnungslegung. Die Reform brachte – anders als es der Titel suggeriert – auch Anpassungen im Bereiche des Buchführungs- und Rechnungslegungsrechts (Art. 957 ff. OR) mit sich (die für alle Rechtsformen von Bedeutung sind).</p><p><br>Ausgewählte zentrale Themenfelder sind in diesem Kurzbeitrag summarisch zusammen<br data-cke-eol="1">gefasst worden.</p><h4><strong>Dividendenzahlungen</strong></h4><p>Für die Zahlungen von Dividenden aus dem Jahresgewinn 2022 gelten bereits die per 1.1.2023 in Kraft tretenden Vorschriften. Die geänderten Regeln vereinfachen die Bildung von gesetzlichen Gewinnreserven, indem neu pauschal 5% des Reingewinns den gesetzlichen Gewinnreserven zugewiesen werden müssen (Art. 672 Abs. 1 OR). Die Zuweisungspflicht entfällt dann, wenn der Saldo der gesetzlichen Gewinn- und Kapitalreserven zusammen 50% des im Handelsregister eingetragenen (und nicht mehr: einbezahlten) Aktienkapitals ausmacht (Art. 672 Abs. 2 OR). Bei Holdinggesellschaften beträgt dieses Quorum 20%. Ein allfälliger Verlustvortrag wird zuvor abgezogen. Zu beachten ist, dass die Aufwertungsreserve aus Sanierungen (Art. 725c OR) sowie die Reserve für eigenen Aktien zwar im revidierten KMU-Kontenrahmen richtigerweise Unterkonti der gesetzlichen Gewinnreserven sind, aber nicht an das Quorum der 50% angerechnet werden können (Art. 671 Abs. 4 OR).</p><h4><strong>Verluste</strong></h4><p>2022 dürfte für viele Unternehmen nicht nur als erfolgreiches Jahr in Erinnerung bleiben – leider. Deshalb ist den Regeln der Verlustverrechnung gebührend Achtung zu schenken. Zuerst müssen Verluste mit dem Gewinnvortrag, dann mit den freiwilligen Gewinnreserven verrechnet werden. Dann noch verbleibende Verluste können (müssen aber nicht) anschliessend mit der gesetzlichen Gewinnreserve und zuletzt mit der gesetzlichen Kapitalreserve verrechnet werden (Art. 674 OR). Zu beachten ist, dass die Verrechnung resp. die Erfassung als Abzugsposten im Eigenkapital (eine Aktivierung von Verlustvorträgen ist nicht statthaft) keine Auswirkungen auf die steuerlichen Verlustverrechnungsmöglichkeiten hat.</p><h4><strong>Unrichtige Erfassung von erbrachten, nicht in Rechnung gestellten, Leistungen</strong></h4><p>Bereits die Reform des Buchführungs- und Rechnungslegungsrechts stellte detaillierte Vorgaben zur Gliederung der Bilanz auf. Im Rahmen eines Urteils vom 13.9.2022 (2C_632/2022) hat das Bundesgericht die Behandlung von nicht in Rechnung gestellten Arbeiten (Vorräte) und aktiven Rechnungsabgrenzungen geklärt. Die zeitliche Abgrenzung von final erbrachten Leistungen, die noch nicht fakturiert wurden, führt unter anderem zur aktiven transitorischen Abgrenzungen in der Höhe des in Rechnung zu stellenden Betrags exkl. MWST. Lieferungen und Leistungen, die am Bilanzstichtag erbracht waren und damit Anspruch auf eine Gegenleistung verleihen, ohne dass sie bis zum Bilanzstichtag fakturiert worden sind, gehören nach dieser Auslegung betriebswirtschaftlich dem bis zum Bilanzstichtag laufenden Geschäftsjahr an. Um diese zeitliche Zuweisung auch buchhalterisch sicherzustellen, ist "Ertragsnachtrag" nach OR zum Gegenstand einer aktiven Rechnungsabgrenzung zu machen (sog. «antizipative Aktiven»). Nur weder abgeschlossene noch fakturierten Dienstleistungen sind buchhalterisch den Vorräten gleichgestellt und zu Anschaffungskosten zu bewerten.</p><h4><strong>Zwischenabschluss</strong></h4><p>Art. 960f OR regelt neu (rechtsformneutral) die Erfordernisse an einen Zwischenabschluss. Verschiedene andere Gesetze verlangen einen solchen (z.B. Fusion oder Umwandlung). Auch notwendig sind solche Abschlüsse im Falle einer drohenden Zahlungsunfähigkeit (Art. 725b OR). Neu ist nicht mehr eine blosse «Zwischenbilanz» zu erstellen, sondern ein ganzer Abschluss. Der genaue Umfang dürfte noch zu Diskussionen führen.</p><h4><strong>Zwischendividende</strong></h4><p>Sofern ein Zwischenabschluss erstellt wird, kann auch eine Zwischendividende ausbezahlt werden. Auch ein Zwischenabschluss muss in diesem Fall geprüft werden (es sei denn, es liegt ein Opting Out vor). Zu beachten ist, dass die Zahlung der Zwischendividende nicht zu einer Gefährdung der Forderungen der Gläubiger führen darf – die Betriebswirtschaft bietet verschiedene Kennzahlen (Financial Ratios) an, wie eine solche möglicherweise zu verorten ist. Nach wie vor (einfacher) möglich ist die Ausschüttung einer ausserordentlichen Dividende (aus Substrat der Vorjahre): Dort ist kein Zwischenabschluss nötig.</p><h4><strong>Kapitalband</strong></h4><p>Anstelle der bedingten Kapitalerhöhung ist neu auch die Schaffung eines Kapitalbands möglich; dieses gibt eine Bandbreite vor, in welcher das Aktienkapital nach oben oder nach unten schwanken darf (bei Opting Out nur nach oben). Trotz dieser Flexibilität stellen sich nach wie vor umfangreiche Pflichten im Sinne der Anpassungen im Handelsregister.</p><h4><strong>Ausblick</strong></h4><p>Die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage ist unruhiger wie auch schon. Zwischen dem Bilanzstichtag 31.12.2022 und dem Zeitpunkt, zu welchem der Verwaltungsrat den Abschluss genehmigt, kann zu weiteren abschlussrelevanten Tatsachen führen, die unter Umständen den Anhang betreffen können (Ereignisse nach dem Bilanzstichtag) und dort offen zu legen sind.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung «Steuern»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107104</link>
<description><![CDATA[Am 13. April 2023 trafen sich rund 30 Mitglieder des CFO Forums Schweiz- CFOs in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema "Steuern". Die Veranstaltung wurde von...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:37 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 13. April 2023 trafen sich rund 30 Mitglieder des CFO Forums Schweiz- CFOs in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema "Steuern". Die Veranstaltung wurde von Markus Gisler (Präsidenten des CFO Forums), eröffnet, der alle Anwesenden sowie die beiden Referenten Urs Brügger (Tax and Lead Client Partner bei PWC Switzerland) und Simona Signer (Head of Group Taxes and Compliance bei Belimo Holding AG), begrüsste.</p><p><br></p><p> <img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/AA72F539-0290-4C6D-82C8-83AA1AEAA603.jpeg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/AA72F539-0290-4C6D-82C8-83AA1AEAA603.jpeg" style="height:875px; width:658px"></p><p>Abbildung 1: CFOs Präsident Markus Gisler begrüsst die anwesenden Mitglieder herzlich</p><p>Markus Schürch (Vorstandsmitglied des CFO Forums und CFO der Belimo Holding AG), begrüsste ebenfalls die Teilnehmenden und leitete dann den ersten Vortrag von Urs Brügger ein. In seinem Vortrag ging Urs Brügger auf die Dynamisierung im Steuerumfeld ein und erläuterte die Bedeutung multinationaler Konzerne für das Steuereinkommen der Staaten. Er thematisierte drei Schlüsselthemen: BEPS 1.0, BEPS 2.0 und Tax Transparency. Dabei gab er einen Überblick über die Steuersätze von 1981 bis 2022 in den USA und der OECD ohne USA. Er schilderte anschaulich die Wertebasis der regulatorischen Überlegungen, informierte über die Swiss Tax Reform betreffend der Kantone, wies auf mögliche Strategien im Umgang mit BEPS 1.0, BEPS 2.0 hin und erwähnte zudem die steuerlichen Veränderungen verursacht durch den European Green Deal. Darüber hinaus erläuterte er die veränderte Herangehensweise der Steuerbehörden und diverse wesentliche Trends.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E53C6188-4DB5-42AF-A0DB-5237188BCB5F.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E53C6188-4DB5-42AF-A0DB-5237188BCB5F.png" style="height:807px; width:657px"></p><p>Abbildung 2: Urs Brügger referiert über die Dynamisierung des Steuerumfeldes</p><p>Simona Signer stellte sich und Belimo Holding AG kurz vor, erläuterte etablierte Strukturen und die wesentlichen Berührungspunkte zu den regulatorischen Veränderungen im Steuerbereich. Sie stellt fest, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Beratung und Steueramt massgeblich verändert hat. Dies erläutert sie insbesondere am Beispiel der Patentbox. Zudem stellte sie eine Prognose aus dem Jahr 2019 vor. Sie ging auf die Steuerreform und AHV-Finanzierung sowie auf die OECD-Mindestbesteuerung ein. Insbesondere erläuterte sie, die Transitional Safe Harbors und deren Vorteile. Zuletzt stellte sie die Reform Public CBCR vor. Diese sei zumindest für Belimo Holding AG etwas weniger kritisch.</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/8C0BD400-85AB-4481-8313-8AF3CA30DA1C.jpeg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/8C0BD400-85AB-4481-8313-8AF3CA30DA1C.jpeg" style="height:500px; width:663px"></p><p>Abbildung 3: Simona Signer erläutert eine mögliche Umsetzungsstrategie am Beispiel der Belimo Holding AG</p><p>Im Anschluss daran leitete Herr Brügger zu einer gemeinsamen Diskussion über Best Practice-Ansätze und Auswirkungen auf die Unternehmen mit allen Teilnehmern über. Die Diskussion wurde besonders aktiv und lebhaft geführt, sowie beinhaltete Grundsatz-, Fach- und Detailfragen. Nach einer ca. 30-minütigen Diskussionsrunde bedankte sich Markus Gisler bei allen Teilnehmenden und Referierenden für die spannenden und informativen Beiträge. Bei einem leckeren Apero Riche wurden die Diskussionen weiter vertieft und wertvolle Kontakte gepflegt.</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BF8E61E5-A9D7-4699-871C-70E10721CE24.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BF8E61E5-A9D7-4699-871C-70E10721CE24.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 4: Apéro </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Onlineevent «Audit Cost Survey»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107105</link>
<description><![CDATA[Am 04.04.2023 fand eine Onlineveranstaltung statt, bei der etwa 40 Teilnehmende des CFO Forums Schweiz – CFOs anwesend waren. Sarah Hellemann (Geschäftsführerin...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:11 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 04.04.2023 fand eine Onlineveranstaltung statt, bei der etwa 40 Teilnehmende des CFO Forums Schweiz – CFOs anwesend waren. <strong>Sarah Hellemann (Geschäftsführerin CFOs)</strong> begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund und stellte den Referenten vor. <strong>Christian Bitterli (Hochschule Luzern)</strong> gab einen Überblick über die Auswertungen einer vom CFO Forum Schweiz – CFOs durchgeführten Studie, bei der die Revisionshonorare von 120 ausgesuchten Unternehmen systematisch erhoben worden sind.</p><p>Er begann die Veranstaltung mit einer ausführlichen Erklärung des Themas und vertiefte dabei insbesondere die Zielsetzung, das Design und die Methodik der durchgeführten Studie. In den vergangenen Jahren wurde bereits eine umfassende Erhebung der Auditkosten von Schweizer Unternehmen durchgeführt. Aufgrund der Tatsache, dass eine vergleichbare Stichprobengrösse vorliegt, ergibt sich eine gute Grundlage für jahresübergreifende Vergleiche. Christian Bitterli zeigte den Trend der Auditkosten im Verhältnis zum Umsatz im Vergleich aller Unternehmen für verschiedene Unternehmensgrössenklassen auf. Mit Hilfe eines linearen Regressionsmodells konnte aufgezeigt werden, welche fünf Faktoren einen signifikanten Einfluss auf die Audit-Kosten haben. Weiter wurden kostensteigernde und -senkende Faktoren, Prüferwechsel sowie der Nachhaltigkeitsbericht vertieft thematisiert. Nachdem die Teilnehmenden noch offene Fragen geklärt hatten, bedankte sich <strong>Monika Vasconcelles (Vorstand CFOs)</strong> bei Christian Bitterli, den Mitwirkenden der Studie und den Teilnehmenden herzlich und verabschiedete die Mitglieder.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neumitgliederbegrüssung, 17. Vereinsversammlung und Abendveranstaltung «Agile Finance»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107106</link>
<description><![CDATA[Am 9. März 2023 trafen sich über 30 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz zur erstmals durchgeführten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:15:26 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<category>Veranstaltung Vereinsversammlung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 9. März 2023 trafen sich über 30 Neumitglieder des CFO Forums Schweiz am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz zur erstmals durchgeführten Neumitgliederbegrüssung. Bei einem Aperitif lernten sich die neuen Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre gegenseitig kennen, knüpften neue Kontakte und lauschten gespannt der Kurzvorstellung des Vereins durch Markus Gisler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Anlasses schätzten sehr, auf diese Art in den Verein aufgenommen zu werden. Eine Neumitgliederbegrüssung soll daher auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt werden.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D15CF6-FABB-4FC2-8616-A4B475959898.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D15CF6-FABB-4FC2-8616-A4B475959898.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 1: Neumitgliederbegrüssung</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/62B1792B-D13E-4204-BC01-914D37F52242.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/62B1792B-D13E-4204-BC01-914D37F52242.jpg" style="height:500px; width:668px"></p><p>Abbildung 2: Neumitgliederbegrüssung</p><p>Direkt im Anschluss an die Begrüssung wurde die 17. CFOs Vereinsversammlung abgehalten. Das Protokoll der Versammlung wurde am 17.03.2023 den Mitgliedern zugestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/DC327318-4342-4170-8BDF-4844A3EC1B2C.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/DC327318-4342-4170-8BDF-4844A3EC1B2C.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 3: Gruppenfoto der Vereinsversammlung</p><p>Nach einer kurzen Pause startete die Abendveranstaltung «Agile Finance». Präsident Markus Gisler erläuterte einleitend den rund 60 Teilnehmenden den vom CFO Forum Schweiz – CFOs vergebenen Auftrag einer Studie zur Agilität im Finanzbereich. Der Auftrag wurde durch Prof. Dr. Ulrich Egle und Prof. Dr. Imke Keimer vom IFZ der Hochschule Luzern ausgeführt. Sie trugen die verschiedenen Facetten von Agile Finance in Form von schriftlichen Beiträgen und Interviews mit Finanzchefinnen und Finanzchefs in einem Sammelband zusammen.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/695B4A1B-07EB-4585-9347-4E5958BDB30A.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/695B4A1B-07EB-4585-9347-4E5958BDB30A.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 4: Markus Gisler begrüsst die Teilnehmenden zur CFOs Abendveranstaltung "Agile Finance"</p><p>Ulrich Egle begrüsste die Teilnehmenden, darunter viele Autorinnen und Autoren der Beiträge, erläuterte das Programm und stellte Prof. Keimer vor. Sie führte aus, wofür Agile Finance benötigt wird und warum traditionelle Ansätze in der VUCA-Welt nicht mehr funktionieren. </p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/70A857D6-31E1-4DEF-9D58-184C50C3A421.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/70A857D6-31E1-4DEF-9D58-184C50C3A421.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 5: Ulrich Egle referiert zu "Agile Finance"</p><p>Frau Keimer zeigte Agile Finance als Konzept auf. Sie beschrieb die Werte, Prinzipien, Methoden, Tools und Praktiken, sowie den Bezug zur Finanzfunktion. Insbesondere das «Agile Mindset» sei wichtig. </p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5023029E-274E-440D-A2F2-643FB46AE007.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5023029E-274E-440D-A2F2-643FB46AE007.jpg" style="height:500px; width:666px"></p><p>Abbildung 6: Imke Keimer referiert zu "Agile Finance"</p><p>Herr Egle dankte Frau Keimer für den anschaulichen Vortrag und leitete zur Podiumsdiskussion über.Herr Egle dankte Frau Keimer für den anschaulichen Vortrag und leitete zur Podiumsdiskussion über. Hier erörterte er mit den zwei Autorinnen Anette Weber (CFO Bucherer Gruppe) und Maria Kirsche-Richter (CFO und Managing Director AT & CH Siemens Industry Software GmbH) und dem Autor Daniel J. Müller (CFO Spital Wetzikon) diverse Umsetzungsaspekte und die Bedeutung von Agile Finance. Die Referierenden teilten praktische Hinweise zur Etablierung des agilen Mindsets mit den Zuhörerinnen und Zuhörern. Auch den Umgang und die Motivation der Mitarbeitenden führten die Referierenden anhand ihrer persönlichen Erfahrung aus. Dabei sei Agile Finance keine Generationenfrage. Der Sinn des Handelns käme vor den Strukturen.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0EB820B1-5D6E-47E2-AABC-1295F477D091.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0EB820B1-5D6E-47E2-AABC-1295F477D091.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 7: Podiumsdiskussion </p><p>Die Diskussion wurde anschliessend für die Teilnehmenden geöffnet. In einer Kurzumfrage sammelte Herr Egle Stichworte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu «Agile Finance». Die Freude am Arbeiten mit Agile Finance wurde erläutert, Erfahrungen ausgetauscht, Mut und Risiken abgewogen. Die Wichtigkeit des Vertrauens in der Zusammenarbeit und die Dauer solcher Transformationsprozesse wurden aufgezeigt. «Agilität» müsse im Unternehmenskontext gedacht werden. Eine Publikumsfrage zu Beyond Budgeting als Methode wurde wohlwollend aufgenommen und diskutiert. Die Frage, ob Agile Finance Unternehmen krisensicherer mache, wurde ebenfalls aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Key Take-aways des Sammelbands aus Sicht von A. Weber, M. Kirsche-Richter und D.J. Müller wurden vorgestellt. Ulrich Egle verabschiedete die Podiumsteilnehmenden und Markus Gisler dankte allen Autorinnen und Autoren für ihre geschätzten Beiträge für den Sammelband. Das Publikationsdatum sowie weitere Informationen zum Sammelband werden sobald sie vorliegen bekanntgegeben.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/035993AA-D202-446F-ACDD-27723F8D3936.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/035993AA-D202-446F-ACDD-27723F8D3936.jpg" style="height:500px; width:669px"></p><p>Abbildung 8: Gruppenfoto der anwesenden Autoren</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Onlineevent «Aktienrechtsreform 2023»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/105722</link>
<description><![CDATA[CFOs Onlineevent «Aktienrechtsreform 2023» Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung.&nbsp;Markus...]]></description>
<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 00:36:42 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h3 data-v-33fed33a="">CFOs Onlineevent «Aktienrechtsreform 2023» </h3><p>Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung.&nbsp;<strong>Markus Schürch (Vorstand CFOs/CFO Belimo)</strong>&nbsp;begrüsste die Teilnehmenden,&nbsp;erläuterte den Hintergrund und stellte die Referenten sowie das Programm vor.&nbsp;<strong>Prof. Dr. Marco Passardi (Hochschule Luzern)</strong>&nbsp;gab einen Überblick über die wichtigsten buchhalterischen Aspekte der Aktienreform. Er ging hierbei insbesondere auf den Zwischenabschluss, Zwischendividenden, Gewinnverwendungen und die Währung des Aktienkapitals ein. Der Referent erläuterte diverse bekannte Grundlagen und deren Änderungen, hinterfragte diverse potenziell schwierig umsetzbare Vorgaben und zeigte, wie diese exemplarisch gelöst werden könnten. Zudem zeigte Prof. Dr. Passardi diverse rechtlich abgesicherte Umsetzungsmöglichkeiten in praktischen Beispielen auf. Zum Schluss erteilte er den Teilnehmenden eine kleine «Hausaufgabe». In einer längeren Q&amp;A Session hatten die Mitglieder die Möglichkeit, konzeptionelle und umsetzungsnahe Fragen zu der Thematik zu stellen. Nach einer kurzen Pause stellten&nbsp;<strong>Dr. Luca Jagmetti (Partner der Bär &amp; Karrer AG)</strong>,&nbsp;<strong>Dr. Christoph Neeracher (Partner der Bär &amp; Karrer AG)</strong>, sowie&nbsp;<strong>Elisabeth Rinderknecht (Senior Associate der Bär &amp; Karrer AG)</strong>&nbsp;ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften vor. Die Referenten erläuterten detailliert die Änderungen zu Generalversammlung, Verwaltungsrat, Dividenden und den Financial Distress Case. In der Q&amp;A-Session wurden Formfragen geklärt und der Anpassungsfortschritt erläutert. Markus Schürch und Markus Gisler dankten den Referenten und Teilnehmenden herzlich und verabschiedeten die Mitglieder.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Onlineevent «Aktienrechtsreform 2023»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107107</link>
<description><![CDATA[Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung. Markus Schürch (Vorstand CFOs/CFO Belimo) begrüsste...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:05 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28.02.2023 trafen sich ca. 80 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs zu einer Onlineveranstaltung. <strong>Markus Schürch (Vorstand CFOs/CFO Belimo)</strong> begrüsste die Teilnehmenden, erläuterte den Hintergrund und stellte die Referenten sowie das Programm vor. <strong>Prof. Dr. Marco Passardi (Hochschule Luzern)</strong> gab einen Überblick über die wichtigsten buchhalterischen Aspekte der Aktienreform. Er ging hierbei insbesondere auf den Zwischenabschluss, Zwischendividenden, Gewinnverwendungen und die Währung des Aktienkapitals ein. Der Referent erläuterte diverse bekannte Grundlagen und deren Änderungen, hinterfragte diverse potenziell schwierig umsetzbare Vorgaben und zeigte, wie diese exemplarisch gelöst werden könnten. Zudem zeigte Prof. Dr. Passardi diverse rechtlich abgesicherte Umsetzungsmöglichkeiten in praktischen Beispielen auf. Zum Schluss erteilte er den Teilnehmenden eine kleine «Hausaufgabe». In einer längeren Q&A Session hatten die Mitglieder die Möglichkeit, konzeptionelle und umsetzungsnahe Fragen zu der Thematik zu stellen. Nach einer kurzen Pause stellten <strong>Dr. Luca Jagmetti (Partner der Bär & Karrer AG)</strong>, <strong>Dr. Christoph Neeracher (Partner der Bär & Karrer AG)</strong>, sowie <strong>Elisabeth Rinderknecht (Senior Associate der Bär & Karrer AG)</strong> ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften vor. Die Referenten erläuterten detailliert die Änderungen zu Generalversammlung, Verwaltungsrat, Dividenden und den Financial Distress Case. In der Q&A-Session wurden Formfragen geklärt und der Anpassungsfortschritt erläutert. Markus Schürch und Markus Gisler dankten den Referenten und Teilnehmenden herzlich und verabschiedeten die Mitglieder. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>&quot;Aktienrechtsreform per 1.1.2023: Ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften&quot;</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107103</link>
<description><![CDATA["Aktienrechtsreform per 1.1.2023: Ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften" von Dr. Christoph Neeracher, Dr. Luca Jagmetti und Elisabeth Rinderknecht...]]></description>
<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 16:05:37 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>"Aktienrechtsreform per 1.1.2023: Ausgewählte Änderungen für nicht kotierte Gesellschaften" von Dr. Christoph Neeracher, Dr. Luca Jagmetti und Elisabeth Rinderknecht am 28. Februar 2023<br></p><p>Wie teilweise bereits bekannt sein dürfte, ist per 1. Januar 2023 das neue Aktienrecht in Kraft getreten. Dessen Auswirkungen für die Praxis nicht kotierter Gesellschaften sind weniger bedeutsam als ursprünglich erwartet, jedoch bringt es einige administrative Vereinfachungen mit sich.</p><p>Die wichtigste Änderung für die Praxis nicht kotierter Gesellschaften betrifft u.E. die Möglichkeit, Beschlüsse der Generalversammlung sowie des Verwaltungsrates auf dem Zirkularweg in schriftlicher und insbesondere elektronischer Form zu fassen.</p><p><br></p><p><br></p><p><strong><u>ZIRKULARBESCHLÜSSE DER GENERALVERSAMMLUNG BZW. DES VERWALTUNGSRATES</u></strong><strong>:</strong></p><p>Seit dem 1. Januar sind Zirkularbeschlüsse der Generalversammlung der Aktiengesellschaft zulässig, d.h. Beschlüsse können ohne Abhalten von Sitzungen gefasst werden. Nebst&nbsp;<strong>schriftlichen</strong>&nbsp;<strong>Beschlüssen</strong>&nbsp;(d.h. wet-ink Unterschrift bzw. qualifizierte elektronische Signatur) sind auch&nbsp;<strong>Beschlüsse in elektronischer Form</strong>&nbsp;zulässig, bspw. via E-Mail, Whatsapp oder ähnlicher Medien, was in der Praxis eine erhebliche Vereinfachung mit sich bringen kann. Zirkularbeschlüsse des Verwaltungsrates waren schon unter altem Recht möglich, allerdings nur in schriftlicher Form – neu ist auch die elektronische Form explizit zulässig.</p><p>Werden Zirkularbeschlüsse gefasst, ist u.E. eine Beschlussfassung via E-Mail (mit allen Stimmberechtigten im Verteiler) die praktikabelste Variante. Je nach Konstellation des Aktionariats bzw. Verwaltungsrates kann auch eine Beschlussfassung via Whatsapp Sinn machen; diesfalls empfehlen wir, eine&nbsp;<strong>Whatsapp-Gruppe</strong>&nbsp;mit sämtlichen Aktionären bzw. Mitgliedern des Verwaltungsrates zu erstellen und Zirkularbeschlüsse jeweils in diesem Rahmen zu fassen (eine separate Gruppe kann insb. verhindern, dass sachfremde Konversationen des Alltags zwischen den Aktionären bzw. Mitgliedern des Verwaltungsrates mit relevanten Beschlüssen vermischt werden). Selbstverständlich ist je nach Gegenstand des Beschlusses im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Zirkularbeschluss Sinn macht oder vielmehr ein mündlicher Austausch unter den Aktionären bzw. im Verwaltungsrat und damit eine Sitzung (physisch, virtuell oder hybrid) angezeigt ist.</p><p>Zu beachten ist, dass jeder Aktionär bzw. jedes Mitglied des Verwaltungsrates jederzeit bis zum Zustandekommen des Zirkularbeschlusses eine&nbsp;<strong>mündliche Beratung verlangen</strong>&nbsp;kann; diesfalls ist eine Beschlussfassung auf dem Zirkularweg für den relevanten Gegenstand nicht mehr möglich – der Form des Zirkularbeschlusses müssen also alle Aktionäre bzw. Mitglieder des Verwaltungsrates zustimmen. In der Sache bedürfen Zirkularbeschlüsse jedoch keiner Einstimmigkeit, es muss lediglich das relevante Quorum gemäss anwendbarem Recht erfüllt werden (d.h. gemäss Gesetz, Statuten, Organisationsreglement und ggf. ABV).</p><p>Zu beachten ist weiter, dass auch Zirkularbeschlüsse der gesellschaftsrechtlichen&nbsp;<strong>Aufbewahrungspflicht</strong>&nbsp;von mind. 10 Jahren unterliegen. Eine physische Aufbewahrung ist hierfür nicht vorgeschrieben, sodass im Grundsatz auch automatische Back<strong>-</strong>ups des E-Mail-Servers oder von Whatsapp Chats (sofern diese auf einem Geschäftsmobiltelefon gespeichert sind) die Voraussetzungen an die Aufbewahrungspflicht erfüllen können. Im Falle von Zirkularbeschlüssen via Whatsapp empfehlen wir, zusätzlich Print Screens der relevanten Beschlüsse an geeigneter Stelle separat abzuspeichern. Zirkularbeschlüsse via E-Mail sollten idealerweise in einem separaten Unterordner im E-Mail-Posteingang abgelegt werden.</p><p><strong><u>WEITERE BESCHLUSSFORMEN</u></strong><strong>:</strong></p><p>Nebst Zirkularbeschlüssen sind&nbsp;<strong>weitere Formen der Beschlussfassung</strong>&nbsp;der Generalversammlung bzw. des Verwaltungsrates im OR neu geregelt worden. So sind neu alle nachfolgenden Formen einer Generalversammlung bzw. Sitzung des Verwaltungsrates zulässig:</p><ul><li>Physische Sitzung (d.h. mit Tagungsort) – wie bisher. Ein Tagungsort im Ausland benötigt eine Grundlage in den Statuten</li><li>Sitzung mit mehreren Tagungsorten</li><li>Rein virtuelle Sitzung (d.h. ohne Tagungsort) – benötigt eine Grundlage in den Statuten</li><li>Hybride Sitzung (elektronische Stimmabgabe bei Sitzung mit Tagungsort)</li></ul><p>Wir empfehlen grundsätzlich, die Statuten der Gesellschaft um die Möglichkeiten einer rein virtuellen Generalversammlung und Generalversammlung mit Tagungsort im Ausland zu ergänzen, da diese in der Praxis einige Flexibilität mit sich bringen können.</p><p>Die&nbsp;<strong>Verwendung elektronischer Mittel&nbsp;</strong>werden jeweils vom Verwaltungsrat geregelt, wobei dieser sicherstellen muss, dass (i) die Identität der Teilnehmer feststeht, (ii) die Voten in der Sitzung unmittelbar übertragen werden, (iii) jeder Teilnehmer Anträge stellen und sich an der Diskussion beteiligen kann und (iv) das Abstimmungsergebnis nicht verfälscht werden kann.</p><p>Zu beachten ist, dass die&nbsp;<strong>Protokollierungspflicht</strong>&nbsp;betreffend Generalversammlungen mit dem neuen Recht erweitert wurde – Mindestinhalt: (i) Datum, Beginn und Ende sowie Art und Ort der Generalversammlung, (ii) Anzahl, Art, Nennwert und Kategorie der vertretenen Aktien, unter Angabe der Aktien, die vom unabhängigen Stimmrechtsvertreter, von den Organstimmrechtsvertretern oder von Depotvertretern vertreten werden, (iii) Beschlüsse und Wahlergebnisse, (iv) in der GV gestellte Begehren um Auskunft und die darauf erteilten Antworten, (v) von den Aktionären zu Protokoll gegebene Erklärungen; (vi) relevante technische Probleme, die bei der Durchführung der GV auftreten.</p><p><strong><u>ERHÖHTE FORMERFORDERNISSE</u></strong><strong>:</strong></p><p><strong>ELEKTRONISCHE ZIRKULARBESCHLÜSSE, DIE DEM HANDELSREGISTER EINZUREICHEN SIND:</strong></p><p>Was in der Praxis bedauerlicherweise zu einer&nbsp;<strong>Einschränkung</strong>&nbsp;<strong>der oben erwähnten praktischen Erleichterungen</strong>&nbsp;durch Zirkularbeschlüsse führt ist die Tatsache, dass die kantonalen Handelsregisterämter rein elektronische Zirkularbeschlüsse der Generalversammlung sowie des Verwaltungsrates aktuell (noch) nicht akzeptieren: Sie verlangen ein sog. Erwahrungsprotokoll, welches den auf elektronischem Weg gefassten Zirkularbeschluss bestätigt und vom Protokollführer und Vorsitzenden schriftlich (d.h. wet ink bzw. mit qualifizierter elektronischer Signatur) unterzeichnet wird. Die konkret zu erfüllenden Anforderungen an den Inhalt und die Form dieses Erwahrungsprotokolls variieren je nach Handelsregisteramt und sind daher noch unklar. Positiv ist jedoch, dass gemäss Information der meisten Handelsregisterämter lediglich das Erwahrungsprotokoll einzureichen ist und eine Kopie des eigentlichen elektronischen Beschlusses (Ausdruck E-Mail, Print Screen Whatsapp etc.) nicht mit eingereicht werden muss. Damit kann verhindert werden, dass E-Mail-Adressen, Telefonnummern etc. der Aktionäre und Mitglieder des Verwaltungsrates als Handelsregisterbelege öffentlich bekannt werden. Beschlüsse der Generalversammlung, die dem Handelsregister eingereicht werden müssen, betreffen typischerweise die Wahl von Verwaltungsräten oder der Revisionsstelle. Beschlüsse des Verwaltungsrates, die dem Handelsregister eingereicht werden müssen, betreffen typischerweise die Änderung der Zeichnungsberechtigungen.</p><p><strong>BEURKUNDUNGSPFLICHTIGE GENERALVERSAMMLUNGEN BZW. SITZUNGEN DES VERWALTUNGSRATES:</strong></p><p>Ob und unter welchen Voraussetzungen die notarielle Beurkundung von&nbsp;<strong>virtuellen Generalversammlungen&nbsp;</strong>bzw.<strong>&nbsp;Sitzungen&nbsp;</strong>des<strong>&nbsp;Verwaltungsrates</strong>&nbsp;(bspw. betreffend Statutenanpassungen, Kapitalerhöhungen) möglich ist, hängt vom kantonalen Recht ab. Die diesbezügliche Praxis der Kantone ist noch nicht gefestigt. Die Beurkundung virtueller Sitzungen ist zumindest bereits möglich im Kanton Zug, Zürich, Aargau, Luzern und Bern. Ein Zuger Notar kann daher eine virtuell stattfindende Generalversammlung oder Sitzung des Verwaltungsrates aller Schweizer Gesellschaften unabhängig von deren Sitz und unabhängig vom Aufenthaltsort der teilnehmenden Aktionäre bzw. Mitglieder des Verwaltungsrates beurkunden.</p><p>Inwiefern schriftliche und/oder elektronische Zirkularbeschlüsse notariell beurkundet werden können, ist in Lehre und Praxis noch nicht geklärt, wobei wir hier ebenfalls kantonal unterschiedliche Regelungen erwarten.</p><p>Wie erwähnt stellen u.E. die oben erwähnten Änderungen&nbsp;<strong>im praktischen Alltag die bedeutsamsten Änderungen</strong>&nbsp;für nicht kotierte Gesellschaften dar. Es gibt natürlich einige weitere relevante Änderungen aufgrund des neuen Aktienrechts (bspw. betreffend Zwischendividenden, Kapitalband, Aktionärs-/Minderheitsrechte etc.) – gerne verweisen wir hierfür auf unsere&nbsp;<strong>Präsentation</strong>, welche diese aufgreift.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107108</link>
<description><![CDATA[Am 06.12.2022 trafen sich ca. 30 Mitglieder online zum CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle und Unterstützung von Deloitte. Moderiert durch&nbsp;Prof. Dr. Markus...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:17 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Online Event</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 06.12.2022 trafen sich ca. 30 Mitglieder online zum CFOs Webinar in Kooperation mit Oracle und Unterstützung von Deloitte. Moderiert durch&nbsp;<strong>Prof. Dr. Markus Gisler (Präsident, CFO Forum Schweiz - CFOs)</strong>, diskutierten&nbsp;<strong>Rémy Bos (Global Sustainability Director, Oracle)</strong>,&nbsp;<strong>Oliver Schlemper (Vice President of Finance, Oracle)</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Dr. Marcus Pack (Leiter Digital Performance Management, Deloitte)</strong>&nbsp;angeregt über die Frage: «Gehören ESG-Themen in Ihrem Unternehmen bereits zur Tagesordnung?». Auch Informationen zu den Fragen: «Welche Rolle spielt dabei die Finanzabteilung?» und «Wie kann Financial Planning &amp; Analytics (FP&amp;A) den Prozess erfolgreich unterstützen?» wurden hierbei ausgetauscht. Für die zugeschalteten Finanzverantwortliche sehr anschaulich war der Use Case eines Kreuzfahrtunternehmens, wo die ESG-Steuerungs- und Reporting Thematik bis auf die Ebene der einzelnen KPIs dargestellt wurde.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Economic Outlook 2023</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107109</link>
<description><![CDATA[Am 23. November trafen sich mehr als 60 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:39 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 23. November trafen sich mehr als 60 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung und Ankündigung durch&nbsp;<strong>Prof. Dr.</strong>&nbsp;<strong>Markus Gisler</strong>,&nbsp;<strong>Präsident des CFOs</strong>, startete&nbsp;<strong>Marc Brütsch, Chief Economist der Swiss Life Asset Managers</strong>, mit seinem Referat «Bedeuten Pandemie und Ukrainekrieg das Ende der Tiefzinsperiode? Szenarien zu Konjunktur und Zinsen für 2023». Nach einer kurzen Frage-Antwort-Sequenz schilderte&nbsp;<strong>Matthias Aellig, Group CFO der Swiss Life Gruppe</strong>&nbsp;seine Einschätzung dazu, «Wie Swiss Life eine Dekade Tiefzins meisterte» und beantwortete anschliessend einige Fragen des Publikums. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete&nbsp;<strong>Daniel Schmucki (Präsident VSF)</strong>&nbsp;zum Apéro Riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/2C059682-9FA6-41ED-9805-BE07C64E971B.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/2C059682-9FA6-41ED-9805-BE07C64E971B.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 1: Präsidenten, Referenten und Dr. Stephan Thaler (CEO Anlagestiftung Swiss Life)</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/66A88A5D-D58D-4535-A3FB-537341FE1FED.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/66A88A5D-D58D-4535-A3FB-537341FE1FED.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 2: Teilnehmer Economic Outlook</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B35EF216-D04F-4DAC-8C24-3BF338F912E2.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B35EF216-D04F-4DAC-8C24-3BF338F912E2.jpg" style="height:500px; width:667px"></p><p>Abbildung 3: Apéro</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A700A4F6-5AB2-4F48-A345-C9B92D531336.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A700A4F6-5AB2-4F48-A345-C9B92D531336.jpg" style="height:500px; width:375px"></p><p>Abbildung 4: Apéro</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Drittes CFOs Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107110</link>
<description><![CDATA[Am 30.09.2022 trafen sich ca. 20 Teilnehmer in Meggen zum traditionellen Golfturnier. Am Vormittag starteten zwei Flights in das Plauschturnier und spielten sich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:38 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 30.09.2022 trafen sich ca. 20 Teilnehmer in Meggen zum traditionellen Golfturnier. Am Vormittag starteten zwei Flights in das Plauschturnier und spielten sich fleissig durch eine 9-Löcher-Runde nach Scramble-Regeln. Nach einer leckeren Zwischenverpflegung wurde am Nachmittag pünktlich zu 13:50 Uhr das «Dritte Schweizerische CFOs Golfturnier» mit drei Flights eingeleitet. Um 14:30 Uhr trafen sich weniger golferfahrene Mitglieder zum Schnupperkurs. Hier wurde unter fachkundiger Anleitung zunächst das Abschlagen und Putten geübt. Nachfolgend durfte eine kleine Schnupper-Scramble-Runde von unseren hochmotivierten Neugolfern bestritten werden. Zum Apéro trafen sich gegen 16:00 Uhr alle Teilnehmer auf der Terrasse. Bei Getränken und Snacks hielt Rolf Renz eine kurze Ansprache, um das Abendprogramm offiziell einzuläuten. Die Mitglieder hatten zudem die Gelegenheit, sich bei dem verbliebenen Tageslicht in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. Gegen 18:00 Uhr bildete ein 3-Gänge-Menü zum Nachtessen mit Preisverleihung den krönenden Abschluss. Das CFO Forum Schweiz – CFOs gratuliert allen Gewinnern herzlich.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Firmenbesuch «MANOR»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107111</link>
<description><![CDATA[Thomas Stöcklin (Vorstandsmitglied CFOs und CFO der Manor AG) lud zum 21. September 2022 26 Teilnehmer zum Firmenbesuch der Manor AG in Basel ein. Am Hauptsitz...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:00 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Thomas Stöcklin (Vorstandsmitglied CFOs und CFO der Manor AG)</strong> lud zum 21. September 2022 26 Teilnehmer zum Firmenbesuch der Manor AG in Basel ein. Am Hauptsitz der Manor AG eröffneten <strong>Markus Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz – CFOs)</strong> und <strong>Jérôme Gilg (CEO Manor AG)</strong> die Veranstaltung durch eine kurze Begrüssung der Teilnehmer. In einem ersten Vortrag stellte Thomas Stöcklin die Manor AG vor. Er verkündete, dass die Manor AG in diesem Oktober ihren 120-jährigen Geburtstag feiern wird. Zudem erläuterte er die Firmengeschichte, erklärte die Manor-Vision und Omnichannel-Strategie. Thomas Stöcklin erklärte den konzeptionellen Zusammenhang der Manor-Warenhäuser mit dem E-Commerce-Geschäft und zeigte einen kurzen Film, um die Strategie zu verdeutlichen. Mit diversen Kennzahlen und einer geographischen Einordnung der Standorte erklärte er die aktuelle Situation der Manor AG und das enge Distributionsnetz. Zudem erklärte Thomas Stöcklin, warum die Manor AG nicht in jedem Warenhaus ein Food-Angebot macht. Er ging auf das digitale Wachstum, die Retourenquote und die Vorteile von Kundenkarten ein. Zudem wurden die Angebotsstrategie, Partnerschaftssituation, die Situation im Kerngeschäft sowie den Transformationsfeldern und die Ziele für 2022 anschaulich dargestellt.</p><p>Im Anschluss an den Vortrag wechselten die Teilnehmer in das Manor Warenhaus Basel. <strong>Dieter Heizmann (Stellvertretender Direktor Warenhaus Basel der Manor AG)</strong> und <strong>Daniele Arconzo (Regionaler Supportmanager der Manor AG)</strong> stellten in einer kurzen Präsentation das Warenhaus in Basel im Laufe der Zeit vor. Auch hier wird in diesem Jahr gefeiert, und zwar das 90-jährige Bestehen des Warenhauses. <strong>Barbara Fasano (Product Manager Label Lokal)</strong> präsentierte das Konzept Manor «lokal». Das Konzept des nachhaltigen und lokalen Einkaufs wurde insbesondere durch die Anwesenheit und kurze Vorstellung dreier Zulieferer verdeutlicht. So konnten die Teilnehmer auch gleich einige der aussergewöhnlichen Kreationen von Gin, über Wein bis zu verschiedenen Eissorten ausprobieren. Beim anschliessenden Apéro hatten die Mitglieder die Gelegenheit, sich über das erlebte, sowie gerade relevante Themen auszutauschen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2022 (5/5)    </title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/105705</link>
<description><![CDATA[Zuletzt beleuchtete&nbsp;Barbara Lüthi (Redaktionsleiterin und Moderatorin)&nbsp;mit ihrer enormen journalistischen Erfahrung in China die Frage «China – die...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:46:18 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Zuletzt beleuchtete&nbsp;<strong>Barbara Lüthi (Redaktionsleiterin und Moderatorin)</strong>&nbsp;mit ihrer enormen journalistischen Erfahrung in China die Frage «China – die neue Weltmacht?».</p><p><br></p><p>Hierzu wurde keine Zusammenfassung des Vortrags freigegeben. Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich für den ausserordentlich interessanten Vortrag und die spannende Perspektive, in die sie unsere Teilnehmer am Swiss CFO Day 2022 eintauchen lies.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2022 (4/5)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/105706</link>
<description><![CDATA[Im Anschluss an die Pause stellte&nbsp;Mads Joergensen (CFO Georg Fischer AG)&nbsp;seine Strategie zu «Riding the Dragon» vor.Er berichtete über sein Unternehmen...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:46:14 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Im Anschluss an die Pause stellte&nbsp;<strong>Mads Joergensen (CFO Georg Fischer AG)</strong>&nbsp;seine Strategie zu «Riding the Dragon» vor.<br>Er berichtete über sein Unternehmen und insbesondere die langen Handelsbeziehungen und Partnerschaften mit China. Dabei wies er auf länderspezifische, aus westlicher Sicht unerklärbare Verhaltensweisen hin, die er als TIC (This is China) zusammenfasste. Zudem verwies er auf stetiges und weitestgehend stabiles Umsatzwachstum im Chinageschäft. Er erklärte, dass valide Risiken in der Zusammenarbeit bestehen. So gäben Immobilienkrise, der demographische Wandel und die Belehrung der Jugend mit Mao-Richtlinien ihm Anlass zur Sorge. Hingegen seien Inflation und Zinsen bei chinesischen Finanzierungsmodellen relativ stabil. Dies wirke sich positiv auf die Planungssicherheit aus. Zudem erklärte er die «Vision 2035 of China» kurz. Er beobachtet ebenfalls, dass der Staat auch nach der Pandemie weiter der Wirtschaft und Bevölkerung helfe. Als Chancen bezeichnet er die Annahme, dass sich der Handel zunehmend entglobalisieren könnte. So setzten mehr Länder heutzutage darauf, bestimmte Produkte zum Grossteil wieder im eigenen Land zu produzieren. Ein Beispiel hierfür sei die Medizin. In der chinesischen Aerospace Branche sei noch Wachstum möglich. Die ICT würde sich zunehmend nach Südkorea verlagern. In der Q&amp;A-Session gab er ebenfalls weitere praktische Tipps und Einschätzungen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2022 (3/5)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/105707</link>
<description><![CDATA[«Anschliessend stellte Kiki Maeder&nbsp;Prof. Dr. Michael Süss (Executive Chairman der OC Oerlikon Corporation AG)&nbsp;vor. Er referierte zu der Frage&nbsp;«China...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:45:43 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">«Anschliessend stellte Kiki Maeder&nbsp;<strong>Prof. Dr. Michael Süss (Executive Chairman der OC Oerlikon Corporation AG)</strong>&nbsp;vor. Er referierte zu der Frage&nbsp;<strong>«China und Schweiz: Geschäfte und Werte – was eint, was trennt?»</strong>. Hierzu stellte er die Aktivitäten OC Oerlikons in China vor. Prof. Süss betonte, die Schweiz müsse ihre Rolle im globalen Handel weiterdefinieren. Er berichtete von einigen Learnings, die er aus dem China-Geschäft zog. So sei die Nutzung und Anwendung der Digitalisierung pragmatischer und entkrampfter, die Entscheider hätten ein anderes digitales Selbstverständnis. In China würde mehr gehandelt als geredet. Man sei um der Wettbewerbsresilienz Willen bereiter, Fehler zu akzeptieren. Zudem würde wesentlich weniger Rücksicht auf Einzelne genommen, die durch Entscheidungen einen Nachteil erfahren. Man sollte jedoch nicht versuchen, chinesischen Geschäftspartnern westliche Werte aufzudrängen. Als Herausforderungen für China beschrieb er den demographischen Wandel, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die aktuelle Dürre, deren Auswirkungen das Land dramatisch verändern könnten. Auch die fehlende Nachhaltigkeit der chinesischen Wirtschaft könnte als Problem für das Land bald einen höheren Stellenwert haben. Neben China stünde jedoch auch die Schweiz Herausforderungen gegenüber. So sei die Schweiz massiv abhängig vom Handel und externen Märkten durch den vergleichsweisen kleinen Binnenmarkt. Daher sei der Handel und Austausch auch bei kulturellen Differenzen wichtig, wenn auch nicht unproblematisch. Das Verständnis und Bewusstsein für die chinesische Kultur sei im Chinageschäft besonders wichtig. In der Q&amp;A-Session gab er weitere hilfreiche praktische Tipps für den Geschäftsalltag. Sein Fazit: An China komme kein Unternehmen mehr vorbei. Westliche Hebel, wie Geld und Technologien, blieben wichtig und eine Einflussnahme darüber möglich.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2022 (2/5)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107137</link>
<description><![CDATA[«Andreas Herzog (Vizepräsident Swiss Chinese Chamber of Commerce)&nbsp;eröffnete die Vortragsreihe als Gewinner des 1. Swiss CFO of the Year Award aus dem Jahr...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:49:26 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">«<strong>Andreas Herzog (Vizepräsident Swiss Chinese Chamber of Commerce)</strong>&nbsp;eröffnete die Vortragsreihe als Gewinner des 1. Swiss CFO of the Year Award aus dem Jahr 2010 durch ein Interview mit Kiki Maeder zu der Frage&nbsp;<strong>«Wie hat sich das Umfeld für Schweizer Unternehmen in China verändert?»</strong>.</p><p>Er gab an, China sei der drittgrösste Handelspartner der Schweiz und basiere seit langen Jahren auf Vertrauen. Die damalige Regierung Trump in den USA habe aber mit den Zollerhöhungen die Situation eskalieren lassen. China sei geopolitisch und wirtschaftlich wichtig und bleibe dies auch weiterhin. Es sei schwierig nachzuvollziehen, was die drittwichtigste amerikanische Politikerin Nancy Pelosi mit ihrem kürzlichen Besuch in Taipei bezwecken wollte. Zu den Invasionssorgen gibt er an, dass er sich eine stückweise Annexion vorstellen könnte - analog der Krim Annexion durch Russland. Militärische Lösungen seien bisher nicht ausgeschlossen worden, aber für keine Seite von wesentlichem Interesse, da die Konsequenzen kaum vorstellbar seien. Abkopplungsabsichten von China seien eher unwahrscheinlich und sicher nicht von der chinesische Bevölkerung gewünscht. Eine Grenzöffnung vor 2023 sei aufgrund der "Zero Covid Politik" leider unwahrscheinlich. Zur chinesischen Zensur des Internets gibt er an, dass die Situation schwierig sei, dass viele Netzwerke und Internetseiten von den Behörden blockiert würden. Im Unternehmenskontext könnten Mitarbeiter jedoch über das firmeninterne Intranet kommunizieren. Die Swiss Chinese Chamber of Commerce sei einer Kontrolle durch China nicht ausgesetzt, obwohl dies kaum festzustellen wäre. Die Schweizer Rolle im Umgang mit China und Taiwan sei bisher dadurch geprägt, dass Taiwan nicht als eigenständiger Staat anerkannt worden sei, intensive Handelsbeziehungen jedoch sehr wohl bestünden. Für bereits in China aktive Schweizer Unternehmen empfiehlt er auf jeden Fall einen Verbleib in diesem grossen Markt, wobei man mit Investitionen eher zurückhaltend agieren sollte. Für Unternehmen, die an einem Eintritt in den Markt interessiert sind, ist es eher empfehlenswert, diesen Entscheid etwas in die Zukunft zu verlagern. Politisch sei eine neutrale Haltung empfehlenswert, da die schweizerische Zurückhaltung von China positiv aufgenommen würde, vor dem Hintergrund, dass die Entscheidungen der Schweizer Regierung mit Bedacht gefällt würden. Im Weiteren sei eine Vorbereitung auf mögliche Taiwan-Szenarien sinnvoll. In der Q&amp;A Session beantwortete er weitere interessante Fragen.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Swiss CFO Day 2022 (1/5)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107136</link>
<description><![CDATA[Am&nbsp;29.08.2022&nbsp;um&nbsp;13:45 Uhr&nbsp;eröffnete die Moderatorin Kiki Maeder den&nbsp;13. Swiss CFO Day&nbsp;des&nbsp;CFO Forum Schweiz – CFOs. Sie begrüsste...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:41:26 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am&nbsp;<strong>29.08.2022</strong>&nbsp;um&nbsp;<strong>13:45 Uhr</strong>&nbsp;eröffnete die Moderatorin Kiki Maeder den&nbsp;<strong>13. Swiss CFO Day</strong>&nbsp;des&nbsp;<strong>CFO Forum Schweiz – CFOs</strong>. Sie begrüsste die Teilnehmer im&nbsp;<strong>Theater Casino Zug</strong>&nbsp;und verwies auf die Schwierigkeiten und Konflikte Chinas mit dem Rest der Welt, sowie die Schweizer Rolle in diesem Zusammenhang. Prof. Dr. Markus Gisler (Präsident des CFO Forum Schweiz – CFOs) erklärte, warum der Vorstand das&nbsp;<strong>Thema «China: Erfolgsfaktor oder Risiko für Schweizer Unternehmen?»</strong>&nbsp;gewählt hatte. So diskutierte der Vorstand bereits im November 2021 die Lieferkettenproblematik und die gegenüber früheren Jahren veränderten Geschäftsbeziehungen mit chinesischen Unternehmen. Diese beträfen viele CFOs. Daraus entwickelte sich das heutige Tagungsthema. Die seit November erhöhten (geo-)politischen Spannungen machten den richtigen Umgang mit China umso wichtiger. Dr. Karl Kobelt (Stadtpräsident der Stadt Zug) berichtete, dass dieser letzte Swiss CFO Day für ihn in seiner Position Wehmut auslöse. Er freue sich jedoch auch auf die neugewonnene Freiheit. Anhand eines Beispiels wies Kobelt darauf hin, wie Schweizer in anderen Kulturen ebenso viele Fehltritte aus Unwissenheit begingen, wie andere Kulturen dies hier täten. Daraus könne man lernen. Markus Gisler betonte, beim Blick auf China auch auf die Menschen zu achten und nicht nur auf die Politik und die Kommunistische Partei.</p><p><br></p><p><strong>Blogbeiträge zu den Vorträgen finden Sie unter <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/107137/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6M30=" target="_blank" href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/107137/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6M30=">Swiss CFO Day 2022 (2/5)</a>, <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105707/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6Mn0=" target="_blank" href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105707/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6Mn0=">Swiss CFO Day 2022 (3/5)</a>, <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105706/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6MX0=" target="_blank" href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105706/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6MX0=">Swiss CFO Day 2022 (4/5)</a> und <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105705/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6bnVsbH0=" target="_blank" href="https://mein.fairgate.ch/cfos/cfo_of_the_year/detailview/article/105705/eyJlIjoiMjE1ODc0IiwiaSI6bnVsbH0=">Swiss CFO Day 2022 (5/5)</a>.</strong></p><p><br></p><p><strong>Awardverleihung:&nbsp;&nbsp;</strong>​​​​​​​</p><p>Das CFO Forum Schweiz zeichnete anlässlich des jährlichen Swiss CFO Day zum dreizehnten Mal drei profilierte Finanzchefs mit dem «CFO of the Year Award» aus. Mit dem Award werden Finanzchefs von Schweizer Unternehmen in drei verschiedenen Kategorien gewürdigt. In diesem Jahr handelte es sich um nachfolgende CFOs, die sich durch ihren Beitrag für ihr Unternehmen, ihre Persönlichkeit und Leistungen besonders verdient gemacht haben:</p><p>François-Xavier Roger bereiste und arbeitete in vielen Ländern. In einer steilen Karriere durchlief er Stationen wie Südafrika, Mexiko, Singapur, Paris, Luxemburg, Japan und die Schweiz mit seiner Familie. Er begann zunächst in der Pharma-Industrie und wechselte dann durch mehrere Branchen in die Konsumgüterindustrie. Diese vielfältigen Zwischenstopps forderten kontinuierliche Anpassungsfähigkeit und gaben Einblick in verschiedene Arbeitsweisen und -methoden. Daher zeichnet er sich als widerstandsfähigen und starken Charakter aus. Er führte sein Unternehmen durch massive Transformationen und zurück auf einen starken Wachstumspfad. Seine Strategie dabei war: Unmögliches möglich machen, neugierig sein, delegieren und im Team Lösungen finden. Dabei ginge es nicht um Vorgaben, sondern darum mit anderen Menschen einen gemeinsamen Weg einzuschlagen, sie zu überzeugen und zu inspirieren.</p><p>Ronald Trächsel prägt die BKW AG seit 2014 wesentlich mit. Er zeichnet sich durch einen vertrauensvollen Führungsstil aus und agiert mit bemerkenswerter Weitsicht in seiner Branche. Zudem denkt er entlang der Wertschöpfungskette. Dies ermöglicht ihm, erfolgreich mit verschiedenen Stakeholdern umzugehen. Er prägt sein Arbeitsumfeld und führte einen Kulturwandel im Unternehmen herbei. So ist insbesondere die Kommunikation nun nach vorne gerichtet. Transparenz ist ihm ein wichtiges Anliegen. Dabei gilt es ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge aufzubauen. Für sein ruhiges Auftreten im hektischen Berufsalltag und seinen Humor ist er bekannt und geschätzt.</p><p>Rudolf Sigg ist als Fels in der Brandung bekannt. Seit 2008 bekleidet er die Rolle des CFO der Zürcher Kantonalbank. Er trotzte den Herausforderungen in Krisenzeiten, setzte sich mit neuen Regulierungen auseinander und wagte sich dabei auch in Themenfelder vor, die die normale Rolle eines CFOs übersteigen. Seine zuverlässige, pragmatische und bodenständige Art, sowie seine Dialogfähigkeit zeichnen ihn aus und ermöglichen ihm mit verschiedenen Partnern in der Branche stilsicher umzugehen. Zudem verfügt er über beachtliches Know-How und Persönlichkeit. Wenige kennen das Unternehmen besser als er, da er von Beginn seiner Karriere an dabei war und verschiedene Positionen durchlief. Zudem engagiert er sich im IT-Ausschuss und im Strategieausschuss Nachhaltigkeit der Bank.</p><p>Das geänderte Nominierungsverfahren in der Kategorie CFO Forum Schweiz ermöglichte, unter den anwesenden Teilnehmern einen sehr attraktiven Preis zu verlosen. Das CFO Forum Schweiz - CFOs gratuliert der Gewinnerin zu einem Wochenendausflug in das Grand Resort Bad Ragaz.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>43. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2022 – Dämpfer statt Aufschwung</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108459</link>
<description><![CDATA[Die&nbsp;Konjunkturerwartungen&nbsp;der CFOs erhalten einen empfindlichen Dämpfer. Statt einem Anstieg aufgrund der aufgehobenen COVID-Massnahmen, sorgt der Krieg...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:20:27 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die&nbsp;<strong>Konjunkturerwartungen&nbsp;</strong>der CFOs erhalten einen empfindlichen Dämpfer. Statt einem Anstieg aufgrund der aufgehobenen COVID-Massnahmen, sorgt der Krieg in der Ukraine für einen Einbruch des Konjunkturoptimismus der CFOs. Trotzdem erwarten CFOs aktuell keine Rezession in der Schweiz in den nächsten 12 Monaten.</p><p>Die&nbsp;<strong>Unternehmensaussichten</strong>&nbsp;bleiben positiv, wenngleich in geringerem Masse als in der Herbstumfrage. Margen und Umsätze geraten stärker unter Druck. Dagegen präsentieren sich die erwarteten Mitarbeiterzahlen äusserst robust: Als einzige Kennzahl nimmt hier die Mehrheit, die von steigenden Zahlen ausgeht, im Vergleich zur Herbstumfrage noch zu. Trotz der unsicheren Lage sind Unternehmen mehrheitlich bereit in neue Mitarbeiter zu investieren.</p><p>Wenngleich weniger als im Herbst gibt es ausserdem eine Mehrheit, die von steigenden Sachinvestitionen ausgehen. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten für viele Unternehmen scheinen daher intakt zu sein. Steigende Beschäftigung und anhaltende Investitionen sind auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher Schutz gegen eine mögliche Rezession.</p><p><em>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</em></p><p><br></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/421406D6-2FDD-42E0-A504-3369990523E2.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/421406D6-2FDD-42E0-A504-3369990523E2.png">&nbsp;</em></p><p>Die&nbsp;<strong>Risikolandschaft</strong>&nbsp;verändert sich weiterhin drastisch. Inflationssorgen nehmen zu, Lieferkettenprobleme erfahren eine neue Dringlichkeit und vor allem steht die Sorge vor möglichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine im Mittelpunkt. Dieser wird von vielen CFOs direkt als Risiko genannt. Die danach platzierten Inflations- und Lieferkettenrisiken stehen damit im Zusammenhang: Rohstoff- und Lebensmittelpreise haben aufgrund des Krieges weiter zugenommen.</p><p>&nbsp;<em>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/49F2391B-1F6D-4220-8242-EFDCDE532149.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/49F2391B-1F6D-4220-8242-EFDCDE532149.png"></em></p><p><br></p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Herbstumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.</p><p>* Interne Herausforderungen schliesst eine Reihe von Herausforderungen ein, bspw. Strategieumsetzung, Projektmanagement, Nachfolgeregelungen oder Ähnliches</p><p>&nbsp;Statt abzuflauen, bleiben&nbsp;<strong>Lieferkettenprobleme</strong>&nbsp;für viele Unternehmen akut. Eine Mehrheit der CFOs erwartet, dass diese noch bis zum ersten Halbjahr 2023 andauern sollten. Grösste Schwierigkeiten bereiten höhere Preise für Logistik, für Rohstoffe und Vorprodukte.</p><p>&nbsp;<em>Abbildung 3: Lieferkettenprobleme</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/83F0BD61-239E-4BD2-9372-EA38B1835502.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/83F0BD61-239E-4BD2-9372-EA38B1835502.png"></em></p><p><br></p><p>Inwieweit ist Ihr Unternehmen derzeit von den Problemen in der Lieferkette bzw. bei der Auslieferung betroffen? Und was sind die Hauptprobleme für Ihr Unternehmen?</p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 43. Schweizer Umfrage wurde online vom 1. bis 23. März durchgeführt.</p><p>&nbsp;100 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage wird in 17 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind vorrausichtlich ab Mai hier verfügbar:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung Wandel im «Working Capital Management»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107113</link>
<description><![CDATA[21 Teilnehmer nahmen am 08. Juni 2022 in Zürich am Anlass «Wandel im Working Capital Management» teil. Prof. Dr. Erik Hofmann, Direktor Institut für Supply...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:44 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>21 Teilnehmer nahmen am 08. Juni 2022 in Zürich am Anlass «Wandel im Working Capital Management» teil. <strong>Prof. Dr. Erik Hofmann</strong>, <strong>Direktor Institut für Supply Chain Management, Universität St. Gallen</strong> referierte über die Working Capital Management Studie 2021, veröffentlicht durch die Universität St. Gallen. Er erklärte unter anderem, wie eine verspätete Zahlung zwei Wirkungswellen auslöst: «flussaufwärts» und «flussabwärts» bei Lieferanten und Kunden. Als Haupterkenntnis der Studie besteht das Neue Normal des Working Capital Managements gemäss E. Hofmann aus den drei Säulen Effizienz, Nachhaltigkeit und Resilienz.</p><p>Danach sprach <strong>Frau Cornelia Fuchs, Head of Financial Services der Bühler AG</strong> zur ganzheitlichen Umsetzung des Working Capital Managements in ihrem Unternehmen. Sie führte anschaulich aus, dass besonders der Einbezug aller Unternehmenseinheiten und Abteilungen mit eigenen Verantwortlichen für ihre Bereiche wichtig seien, um die Kennzahl effektiv und nachhaltig zu senken.</p><p>In einem dritten Referat von <strong>Herr Alexei Zabudkin</strong>, <strong>CFO & Head of Capital Markets der CRX Markets AG</strong>, wurden die Vorteile und technischen Möglichkeiten der von seinem Unternehmen angebotenen Plattform zur Working Capital-Zwischenfinanzierung erläutert. In der Q&A Session folgten grundsätzliche Fragen, sowie Fragen zur Umsetzung und zu Auswirkungen auf das Bestandsmanagement. Beim gemeinsamen Apéro Riche hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit sich über die vorgestellten Themen auszutauschen und gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung: «Finanz- und Budgetplanung: Braucht es Neues? Gibt es Neues?»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107114</link>
<description><![CDATA[Fast 40 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs trafen sich kürzlich in Zürich zu diesem Anlass.  Die Veranstaltung startete damit, dass Raymund Scheffrahn...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Fast 40 Mitglieder des CFO Forums Schweiz – CFOs trafen sich kürzlich in Zürich zu diesem Anlass.  Die Veranstaltung startete damit, dass <strong>Raymund Scheffrahn (Vorstand CFOs, Group CFO Variosystems)</strong> die Teilnehmer begrüsste und mittels einer Kurzumfrage eruierte, dass viele Teilnehmer sich Gedanken über eine Umgestaltung ihres Budgetierungs- und Finanzplanungsprozesses machen.</p><p><strong>Prof.</strong> <strong>Dr. Stefan Behringer (Leiter Competence Center Controlling, IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug)</strong> gab einen Überblick über gängige, sowie neue Methoden der Budgetierung. Ausgehend von der Feststellung, dass ein starrer, am Kalenderjahr orientierter Planungsablauf in einer sich schnell entwickelnden Welt nicht mehr adäquat und zu schnell veraltet ist, stellten sowohl <strong>Walter Scherz, CFO von Dätwyler</strong>, als auch <strong>Markus Blanka-Graff, CFO von Kühne + Nagel</strong>, ihre rollierende, quartalsweise Planung vor, welche die traditionelle Budgetierung abgelöst hat. Bei beiden Unternehmen wurde die Vergütung vom Budget abgekoppelt, was der Planung mehr Realitätsnähe und weniger Belastung durch Verhandlungen brachte. Walter Scherz betonte, dass um die erreichte Verschlankung der Planung auch im quartalsweisen rollierenden System fortwährend „gekämpft“ werden müsse. Markus Blanka-Graff illustrierte anschaulich, wie wichtig die Top-Down Vorgaben und die Ambition in der Diskussion mit den Leitern der Geschäftseinheiten seien. Die regelmässigen Updates zur Planerreichung fokussieren denn auch auf den Stand der Geschäftsentwicklung hinsichtlich Märkte und Kunden. Nach den drei Impulsreferaten nahmen zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit war, in einer ausgiebigen Podiumsdiskussion verschiedene Aspekte zu vertiefen. Dieser Austausch wurde dann bei einem Apéro fortgeführt.   </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2022</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107115</link>
<description><![CDATA[Am 18.11.2021 fand der Economic Outlook 2022 im UBS Konferenzgebäude Grünenhof in Zürich statt.Daniel Schmucki (Präsident VSF) begrüsste alle Teilnehmer herzlich...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:33 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 18.11.2021 fand der Economic Outlook 2022 im UBS Konferenzgebäude Grünenhof in Zürich statt.</p><p>Daniel Schmucki (Präsident VSF) begrüsste alle Teilnehmer herzlich und freute sich über das zahlreiche Erscheinen.</p><p>Einleitend wies er darauf hin, dass es sich um einen historischen Tag handelte. Lange wurde die neue digitale Plattform vom Finanzdienstleister SIX entwickelt und schliesslich auch durch die FINMA abgenommen. Am 18.11.2021 war es der SIX nun geglückt, mit Unterstützung der FINMA, SNB, UBS, Credit Suisse und Zürcher Kantonalbank einen neuen Bond als erste Transaktion im Krypto-Anlageuniversum aufzulegen.</p><p>Dann blickte Daniel Schmucki kurz auf 2021 zurück: Das Jahr habe mit einem «Blindflug» für die meisten CFOs begonnen, danach habe man sich auf die veränderte Lage im ökonomischen Umfeld «einkalibriert». Eine präzise Prognose der Erträge sei nach Q1 möglich gewesen, die Margensicherheit rund um die Supply Chain sei jedoch eine Herausforderung geblieben. Die kontinuierlichen Verbesserungen des Finanzmanagements im vergangenen Jahrzehnt hätten sich gerade in der Krise bewährt, doch auch der Fachkräftemangel, nicht nur nach jungen, ambitionierten Kräften, sondern auch nach erfahrenen älteren Mitarbeitenden sei eine zentrale Herausforderung gewesen.</p><p><br></p><p>Das erste Referat wurde durch Daniel Kalt (Chefökonom &amp; Regional Chief Investment Officer UBS Schweiz) mit viel Passion vorgetragen. Er gab einen überaus interessanten Finanz- und Wirtschaftsausblick in die nahe Zukunft mit den folgenden Unterthemen:</p><p><br></p><ul><li>Messung der Lockdownmassnahmen in verschiedenen Ländern vs. Einkaufsmanager-Indizes</li><li>BIP-Entwicklungsvergleich nach Ländern</li><li>Regimewechsel in China</li><li>Stimuli während COVID in verschiedenen Ländern</li><li>Auftragslagen, Lieferzeiten und Nachfrage während COVID</li><li>Live-Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihrer Zuversicht in puncto Lieferkettenerholung</li><li>Inflation und Inflationserwartung in verschiedenen Ländern</li><li>Zinsentwicklung in verschiedenen Ländern</li><li>Wechselkursprognose USD/CHF</li><li>Wechselkursprognose EUR/CHF</li><li>Entwicklungen im Immobilienmarkt &amp; Zinssensitivität in der Schweiz</li><li>Generelle Prognose der Entwicklung an den Aktienmärkte</li></ul><p>Das zweite Referat wurde durch Barbara Josef (Co-Gründerin 5–9 AG) mit ebenso viel Herzblut vorgetragen. Sie gab einen überaus interessanten Einblick in ihre «Gedanken zur neuen, neuen Arbeitswelt».</p><p>So sei der Begriff der «neuen Arbeitswelt» gar nicht so neu, sondern wurde bereits in den 1980ern geprägt. Im Fokus einer wirklich neuen Arbeitswelt, in der ein grosser Teil der Arbeit automatisiert oder in andere Länder ausgelagert sei, müsse der Augenmerk auf der humanistischen Frage liegen. Sie unterstrich dies mit dem Zitat: «Wir erleben aktuell die wohl fundamentalste Veränderung der Arbeitswelt in unserer gesamten Berufslaufbahn». Das Chancenfenster, nun entsprechende Weichen zu stellen, sei nach COVID besonders gross. Dabei sei eine hybride Zukunft der Arbeit keine gute Idee, da Themen häufig das Zusammenarbeiten erforderten und dies durch eine individuelle Wahl der Präsenz gefährdet werden könnte. Auch könnten verpflichtende zwei Präsenztage demotivierend wirken. Die neue Normalität müsse in verschiedenen Ebenen gedacht werden: Der persönliche Arbeitsstil, die Zusammenarbeit im Team, die interdisziplinäre und intradisziplinäre Zusammenarbeit und der Dialog sowie die Zusammenarbeit mit externen Anspruchsgruppen. Zudem stellte die Rednerin einige Thesen zur Zukunft auf:</p><p><br></p><ul><li>Einfache Aufgaben gehen an Maschinen; Menschen übernehmen Komplexes, Unregelmässiges und Soziales.</li><li>Neue Deals statt flexible Arbeitsformen</li><li>Fähigkeit mit Unsicherheit &amp; Unvorhersehbarkeit umzugehen ist elementar</li></ul><p><br></p><p>Dies habe den Zweck, den Menschen eine Bühne und den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten.</p><p>Das Schlusswort übernahm Markus Gisler. Er sähe Unsicherheit als zentrale Herausforderung mit vielen Aspekten. Pläne veränderten sich nicht nur im Inhalt sondern auch in ihrer Form. Dabei müsse man auch den Worst-Case gedanklich zulassen. Auch müsste mehr Agilität im Denken gewagt werden. Offenheit müsste mit raschem Ausprobieren neuer Ideen geübt werden. Zuletzt bedankte er sich herzlich bei dem Organisationsteam und den Referenten. Danach liess man den Abend zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von der VSF bei einem Apéro riche ausklingen.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2021</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108474</link>
<description><![CDATA[Am 18. November fand der alljährliche Economic Outlook statt. Aus bekannten Gründen wählten sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 11:27:49 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 18. November fand der alljährliche Economic Outlook statt. Aus bekannten Gründen wählten sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs (VSF) online zum Anlass ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch Markus Gisler begann Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life) mit seinem Referat zum Wirtschaftsausblick 2021 unter dem Titel «Willkommen in der 95 % Wirtschaft». Anschliessend an eine Frage-Antwort-Sequenz sprach Burkhard Varnholt (CIO Credit Suisse Schweiz) über globale Wirtschafts- und Finanzmarktperspektiven und beantwortete an ihn gerichtete Fragen aus dem Online-Publikum. Nach den zwei spannenden Referaten gab es eine von Markus Gisler moderierte Q&amp;A-Session, in der die Aussagen der beiden Experten gegenübergestellt wurden. Zum Abschluss der Veranstaltung fasste Daniel Schmucki (Präsident VSF) die besprochenen Punkte der Referenten nochmals zusammen, wünschte allen Teilnehmenden gute Gesundheit und schloss den Anlass.</p><p><br></p><p><strong>Referat Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life)</strong></p><p>Die Google Mobilitätsindikatoren, die Fallzahlen von Gesundheitsämtern, internationale Flugbewegungen sowie Frachtvolumen und Debitkartenumsätze zeigten den Einfluss von Corona im Frühjahr 2020 sehr rasch. Der wirtschaftliche Schaden war erheblich und kein Ende in Sicht. Die durch Corona ausgelöste Rezession hatte alle Länder stark getroffen. Anders als die meisten Länder kam die Schweiz früher aus dem Lockdown heraus, weshalb sich die Wirtschaft besser erholen konnte als bei anderen europäischen Ländern.</p><p>Das wahre wirtschaftliche Ausmass der COVID-19 Pandemie wurde in der Schweiz spät erkannt. Die Eindämmung durch gezielte, lokale und zeitlich begrenzte Lockdowns mithilfe des Contact-Tracings hat sich nicht durchgesetzt. Die vielen Kurzarbeitsanträge aus der Baubranche trugen dazu bei, dass die Konsequenzen auf den Arbeitsmarkt überschätzt wurden. Im Frühjahr rechnete man mit einer Arbeitslosenquote von 4%, bisher ist die Quote nur auf 3.3% gestiegen.</p><p>Die Swiss Life sah sechs Punkte als zentral, die im Q4 sowie in Zukunft zu einer Erholung des Markts und vielleicht sogar zu Optimismus führen können:</p><ul><li>Verbesserte Transparenz und Kommunikation</li><li>Weniger stark eingeschränkte individuelle Mobilität</li><li>Intakte und nicht mehr unterbrochene internationale Lieferketten</li><li>Keine international synchronen Rezessionen</li><li>Bannung der Angst vor einer Finanzkrise</li><li>Verfügbarkeit eines Impfstoffs ist absehbar (12-24 Monate)</li></ul><p>Diese Punkte könnten die Wirtschaft positiv stimmen und daraus können folgende Schlüsse für die Zukunft und fürs 2021 gezogen werden:</p><ul><li>Ein allfälliger Einbruch der Wirtschaft wird weniger stark ausfallen als im Frühling befürchtet</li><li>Von einer zweiten Welle wären wiederum dieselben Sektoren betroffen, deshalb können gezielte Vorbereitungen getroffen werden</li><li>Der Durchhaltewille ist stärker</li></ul><p>Zusammenfassend wird das BIP im Jahr 2021 einen Rückgang von etwa 0.5% verzeichnen, was im Vergleich zu anderen Ländern geringer ist. Die Rückkehr zur Normalität wird im 2022 erwartet.</p><p><br></p><p><strong>Referat Burkhard Varnholt (CIO Credit Suisse Schweiz)</strong></p><p>«Prepare, don't predict» oder frei übersetzt «Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste». Prognosen sind gut und wichtig, jedoch ist die Frage der Vorbereitung viel essenzieller. Der Blick fürs Ganze ist wichtig. 2020 zeigte, dass es manchmal riskanter für den Vermögenserhalt war, nicht investiert zu sein, als diversifiziert Anlagen zu halten. Die Börsen waren trotz steigender Infektionsraten robust, was verdeutlichte, dass sich die Börsen nur sekundär für Pandemien interessierten. Viel wichtiger waren Gewinne und Entwicklungen von Unternehmen.</p><p>In den letzten zwei Quartalen hatten sich die Unternehmen weltweit gut (mit-)entwickelt und das führte zu einer schnellen Erholung der Aktienmärkte. Im Vergleich zu vergangenen Nach-Rezessions-Quartalen hatten sich die Unternehmen sogar überdurchschnittlich schnell wieder erholt, die COVID-19 Rezession war damit auch die kürzeste der Geschichte.</p><p>Die Schweiz mit ihrem permanent überbewerteten Schweizer Franken sowie ihrer günstigen Branchenkonstellation ist weiterhin die erfolgreichste Börse in Europa. Das hatte sich auch im Frühjahr gezeigt, als sich der Schweizer Markt schneller als alle anderen erholte. Generell war die Erholung, auch global gesehen, so schnell wie noch nie: 15% in nur zwei Wochen. Das zeigt wiederum, dass singuläre Risiken, welche diversifizierbar sind, dazu beitragen, dass das Timing einer Investition nicht wichtig ist. Es ist der Zeithorizont einer Anlage, welcher von grosser Bedeutung ist.</p><p>Es wird wieder Krisen geben, die gehören zum Leben. Das Reagieren und die dazugehörende Vorbereitung sind ausschlaggebend, vor allem in der Geld- und Fiskalpolitik.</p><p>Die Leitzinsen und Kapitalmarktrenditen werden auch in Zukunft tief bleiben. Das führt dazu, dass sich nicht nur Aktien, sondern auch Liebhaberobjekte und Immobilien positiv im Wert entwickeln werden. Sogenannte Bullenmärkte (positiver Trend) sind Marathonläufer, keine Sprinter und haben drei Todesursachen:</p><ul><li>Rezession<br>Unwahrscheinlich, aufeinanderfolgende Rezessionen gab es noch nie, die nächste wird in fünf bis sieben Jahren erwartet.</li><li>Inflation<br>Unwahrscheinlich, der momentane Preisdruck macht Märkte eher deflationär.</li><li>Euphorie<br>Gegenwärtig die wahrscheinlichste Variante, könnte durch Umstrukturierungen oder Umschichtungen von institutionellen Anlegern ausgelöst werden.</li></ul><p>Das Herdenverhalten der Anleger könnte sich zu einem möglichen Auslöser einer Euphorie entwickeln. Es sind verrückte Zeiten und in Zukunft wird es tatsächlich besser sein, diversifiziert angelegt zu haben, anstatt nicht investiert zu sein.</p><p><br></p><p><strong>---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</strong></p><p>Die Aufnahme des Economic Outlook 2021 finden Sie hier:</p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/-pbvAf4ldSc" href="https://youtu.be/-pbvAf4ldSc" target="_blank">https://youtu.be/-pbvAf4ldSc</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>42. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2021 – Wirtschaftserholung mit Fragezeichen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108623</link>
<description><![CDATA[Die Erholung bleibt gemäss den CFOs auf Kurs. 83% erwarten eine positive Schweizer Konjunkturentwicklung in den nächsten 12 Monaten. Dies ist der dritthöchste...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:57:58 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die Erholung bleibt gemäss den CFOs auf Kurs. 83% erwarten eine positive Schweizer Konjunkturentwicklung in den nächsten 12 Monaten. Dies ist der dritthöchste Wert seit Umfragebeginn 2009; gleichzeitig sinkt der Anteil der Pessimisten auf nur 4%.</p><p><br></p><p>Parallel zu den Konjunkturerwartungen verbessern sich die Erwartungen für die meisten Unternehmenskennzahlen. 69% erwarten eine Verbesserung der finanziellen Unternehmensaussichten in den nächsten 12 Monaten. Nach dem deutlichen Anstieg in den vorherigen Umfragen verbessern sich die detaillierten Unternehmenskennzahlen weiter, mit Ausnahme der Margenerwartungen. Für letztere geht der Nettosaldo um sechs Prozentpunkte zurück. Der Margendruck scheint wieder zuzunehmen.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/160D9F9F-03A2-460E-BD66-5EC21535CFE6.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/160D9F9F-03A2-460E-BD66-5EC21535CFE6.png"></em></p><p><em>&nbsp;</em></p><p>Den erfreulichen Erwartungen steht eine drastisch veränderte Risikolandschaft gegenüber. Neu sind es besonders Engpässe in der Logistikkette, Fachkräftemangel und Preissteigerungen, die Sorgen bereiten. Durch die Wirtschaftserholung entstehen Kapazitätsengpässe, bei der Beschaffung von Rohmaterialen, Vorprodukten oder beim Personal. Nach den Herausforderungen durch die Pandemie werden Schweizer Unternehmen nun durch die Kapazitätsengpässe erneut herausgefordert.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 2: Risiken für Unternehmen aus Sicht der Schweizer CFOs</em></p><p>Die grössten internen und/oder externen Risiken für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten. Dreiecke zeigen die Richtung der Veränderung zur Frühlingsumfrage, die Zahl in den Dreiecken, wie gross die Änderung in Rangplätzen ausfiel.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CC1EF8B7-7B34-49C9-B261-83FD313C6B98.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CC1EF8B7-7B34-49C9-B261-83FD313C6B98.png">&nbsp;</p><p><br></p><p>Der Einsatz neuer Technologien in der Finanzfunktion wird immer wichtiger. Wichtigster Treiber bleiben Effizienzgewinne. Kosten sind das bedeutendste Hindernis, fehlende strategische Priorität und Widerstand der Belegschaft gegen Veränderungen spielen dagegen weniger eine Rolle. Die CFOs sehen Process-Mining, robotergestützte Prozessautomatisierung und interaktive Datenvisualisierung als die wichtigsten Technologien in den nächsten drei Jahren.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 3: Wichtigkeit von Hindernissen bei der Einführung neuer Technologien in der Finanzfunktion</em></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/C82FA705-3CC3-428F-ACBC-FC238FFD4529.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/C82FA705-3CC3-428F-ACBC-FC238FFD4529.png"></p><p><br></p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 42. Schweizer Umfrage wurde online vom 31. August bis 27. September durchgeführt.</p><p><br></p><p>114 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen haben teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Der vorliegende Bericht ist mit der europäischen CFO-Umfrage koordiniert. Diese wird am 25. November mit Ergebnissen aus 17 Ländern, einschliesslich der Schweiz, veröffentlicht. Insgesamt 1330 CFOs haben europaweit teilgenommen. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind hier verfügbar:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1FAC6E96-2D14-4CC1-A735-AB3BB439BEA8.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1FAC6E96-2D14-4CC1-A735-AB3BB439BEA8.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Firmenbesuch «Komax»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107116</link>
<description><![CDATA[Am 29. September 2021 trafen sich knapp 40 CFOs Mitglieder bei Komax in Dierikon LU. Dank des internen Schutzkonzepts und der Zertifikatskontrolle am Eingang konnte...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:20 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 29. September 2021 trafen sich knapp 40 CFOs Mitglieder bei Komax in Dierikon LU. Dank des internen Schutzkonzepts und der Zertifikatskontrolle am Eingang konnte der Anlass ohne Maskenpflicht durchgeführt werden, was von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen wurde. Zu Beginn begrüsste Markus Gisler die Anwesenden und übergab das Wort an Andreas Wolfisberg (CFO der Komax und Vorstandsmitglied/Finanzchef des CFO Forums).<br></p><p>Andreas Wolfisberg stellte den Teilnehmenden die Komax Gruppe vor und gab interessante Einblicke in das Tätigkeitsfeld der Kabelverarbeitung.<br></p><hr><p><strong>Komax</strong></p><p>Komax ist eine global tätige Technologiegruppe, die sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert. Als Markt- und Technologieführer hochstehender Lösungen für die Kabelverarbeitung unterstützt die Komax Gruppe wirtschaftliche und sichere Fertigungsabläufe insbesondere bei Automobilzulieferern. Um weiterhin innovativ zu bleiben und hohe Qualität anbieten zu können, begann Komax 2017 ein neues Produktions- und Entwicklungsgebäude zu bauen. Das 2020 fertiggestellte und bezogene Gebäude verfügt über eine Gesamtfläche von über 20’000 m², die sich auf Unter- und Erdgeschoss sowie fünf Etagen verteilt. Aussergewöhnlich ist die platzsparende, vertikal ausgelegte Produktion, die über Lifte verbunden ist.</p><hr><p><br></p><p>Nach der kurzen Einführung von Andreas Wolfisberg wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt und die Führung durch das neue Produktions- und Entwicklungsgebäude begann. Während den rund 90 Minuten konnte der Showroom, die Produktion und das Lager besichtigt sowie die brennendsten Fragen gestellt werden. Während der Führung wurden immer wieder Abläufe und Details zur Produktion auf bereitgestellten Bildschirmen visualisiert und ausführlicher erklärt. Dies veranschaulichte die Komplexität in der Kabelverarbeitung und zeigte den Teilnehmenden Performance-Kennzahlen auf, wie beispielsweise die Produktionskapazität und –auslastung.<br></p><p>Neben dem Besichtigen der Produktionsstätte und des Lagers konnte auch der Showroom betrachtet werden. Dort wurden Produktionsschritte erklärt und Kabelbäume präsentiert.<br></p><p>Nach der Führung zeigte Roger Müller (Investor Relations / Corporate Communications) die verschiedenen Anwendungsbeispiele der Produkte von Komax auf und fasste den Firmenbesuch mit einem Ausblick zusammen, in dem er betonte, dass in Zukunft durch die steigende Vernetzung das Verbauen von Kabelbäumen immer mehr Stellenwert erhalten wird.</p><p>Zum Schluss des Firmenbesuchs lud Komax die Teilnehmenden auf ein Apéro riche ein, bei dem sich über den spannenden Einblick ausgetauscht wurde. Das CFO Forum dankt Komax für den interessanten Einblick und das anschliessende Apéro riche.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Jahreskonferenz Swiss GAAP FER</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108471</link>
<description><![CDATA[Die Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Stiftung FER) lädt Sie ganz herzlich zur diesjährigen Jahreskonferenz am&nbsp;23. November 2021&nbsp;ein....]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:39:13 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Stiftung FER) lädt Sie ganz herzlich zur diesjährigen Jahreskonferenz am&nbsp;<strong>23. November 2021</strong>&nbsp;ein. Die Jahreskonferenz 2021 findet in Kooperation mit dem CFO Forum Schweiz sowie mit den drei Berufsverbänden EXPERTsuisse, Treuhand|Suisse und veb.ch statt und wird in diesem Jahr zum ersten Mal in hybrider Form durchgeführt. Sie können sowohl physisch im&nbsp;<strong>Radisson Blu Hotel</strong>&nbsp;am Flughafen Zürich als auch digital teilnehmen. Neben einem Überblick über die laufenden Projekte der Stiftung FER ‒ «Konzernrechnung FER 30» und «Zuwendungen der öffentlichen Hand» ‒ finden am Vormittag unter anderem Vorträge zu den Themen «Wahlrechte unter Swiss GAAP FER» sowie «Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESG)» statt. Am Nachmittag werden die Themen «Konzernrechnung FER 30», «Zuwendungen der öffentlichen Hand» sowie «Swiss GAAP FER Knacknüsse» in interaktiven Workshops behandelt. Mehr Informationen sowie das Anmeldeformular zur Jahreskonferenz finden Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.fer.ch/2021/02/jahreskonferenz-swiss-gaap-fer-in-kooperation-mit-cfo-forum-expertsuisse-treuhand-suisse-und-veb-ch-am-23-november-2021-in-zuerich/" href="https://www.fer.ch/2021/02/jahreskonferenz-swiss-gaap-fer-in-kooperation-mit-cfo-forum-expertsuisse-treuhand-suisse-und-veb-ch-am-23-november-2021-in-zuerich/" target="_blank">hier</a>.</p><p>Als Mitglied des CFO Forum profitieren Sie von einem rabattierten Preis.</p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFO 4.0 - Stand der Digitalisierung der Finanzfunktion</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108470</link>
<description><![CDATA[Unser Netzwerkpartner BearingPoint untersucht im Rahmen einer Umfrage, wie Digitalisierung und Innovation die CFO-Funktion verändern. Wir sind gespannt auf die...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:41:38 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Unser Netzwerkpartner BearingPoint untersucht im Rahmen einer Umfrage, wie Digitalisierung und Innovation die CFO-Funktion verändern. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und stellen Ihnen den Fragebogen gerne zur Verfügung.<br></p><p data-v-33fed33a="">Die BearingPoint CFO 4.0 Studie 2021 untersucht, wie die CFO-Funktion von der Digitalisierung betroffen ist und wie CFOs mit der zugrunde liegenden digitalen Transformation umgehen. Die COVID-Krise hat die Herausforderungen einer unzureichenden Digitalisierung der CFO-Funktion aufgezeigt. Die vorliegende Studie dient einer Bestandsaufnahme und widmet sich den wichtigen Themen Finanztechnologie und datengetriebenes Finanzwesen.</p><p>Die diesjährige Umfrage wird Veränderungen im Vergleich zu den Ergebnissen der Vor-Covid-19-Periode aufzeigen. Weiter unten finden Sie ein PDF zur CFO Studie von BearingPoint von 2019.</p><p><a data-cke-saved-href="https://survey.bearingpoint.com/index.php?r=survey/index&amp;sid=1" href="https://survey.bearingpoint.com/index.php?r=survey/index&amp;sid=1">Hier</a>&nbsp;gelangen Sie zur Umfrage.</p><p>----------------------------------------</p><p>Die Beantwortung der Umfrage dauert ungefähr 15 Minuten.</p><p>Die Vorteile der Teilnahme auf einen Blick:</p><ul><li>Sie bewerten den digitalen Reifegrad Ihrer eigenen CFO-Funktion</li><li>Sie erhalten einen personalisierten Bericht, in dem Ihre Organisation mit der gesamten Umfragepopulation verglichen wird</li><li>Sie fördern Digitalisierung und Ökologie - für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen pro Unternehmen pflanzt BearingPoint einen Baum</li></ul><p>Gut zu wissen bevor sie teilnehmen:</p><ul><li>Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, es zählt Ihre eigene Einschätzung</li><li>Ein Schätzwert ist stets wertvoller als eine fehlende Antwort</li><li>Garantierte Anonymität, individuelle Ergebnisse werden nur in personalisierten Berichten angezeigt, die nur für den jeweiligen Respondenten erstellt werden</li></ul><p>Die Umfrage läuft bis Ende Juni 2021. Danach werden die personalisierten Berichte versandt.</p><p>Die Ergebnisse werden in zwei Artikeln im September 2021 und Februar 2022 veröffentlicht.</p><p>----------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1AE7B330-AC3F-4A55-BF1A-47609DB720AD.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1AE7B330-AC3F-4A55-BF1A-47609DB720AD.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie 2019 (EN)</a></p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2021 5/5</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107144</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz hat anlässlich des jährlichen Swiss CFO Day zum zwölften Mal drei profilierte Finanzchefs mit dem «CFO of the Year Award» ausgezeichnet....]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 15:13:25 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Das CFO Forum Schweiz hat anlässlich des jährlichen Swiss CFO Day zum zwölften Mal drei profilierte Finanzchefs mit dem «CFO of the Year Award» ausgezeichnet. Mit dem Award werden Finanzchefs von Schweizer Unternehmen in drei verschiedenen Kategorien gewürdigt. In diesem Jahr handelt es sich um nachfolgende CFO, die sich durch ihren Beitrag für ihr Unternehmen, ihre Persönlichkeit und Leistungen besonders verdient gemacht haben:</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3740C73C-E9B1-44C2-9401-3B7BEF3181DB.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3740C73C-E9B1-44C2-9401-3B7BEF3181DB.jpg" style="width:400px"></p><p><strong>«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Market Index Expanded® (SMI Expanded®):</strong></p><p><strong>Markus Blanka-Graff, Kühne + Nagel International AG</strong></p><p>Markus Blanka-Graff ist seit dem 1. Juli 2014 Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Kühne + Nagel International AG. Nach dem Wirtschaftsstudium begann der gebürtige Österreicher seine berufliche Laufbahn 1996 bei der Kühne + Nagel-Landesgesellschaft in Wien. Im Finanzbereich hatte er Kaderpositionen unter anderem in Asien, Europa und Nordamerika sowie seit 2009 auf Corporate Ebene inne und sammelte vielfältige Managementerfahrungen bei der Integration von Firmenzukäufen und der Implementierung der weltweiten Finanz- und Controlling-Prozesse.<br><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/ACC4B795-637A-441E-AEFB-66D058B985A1.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/ACC4B795-637A-441E-AEFB-66D058B985A1.jpg" style="width:400px"></p><p><strong>«CFO of the Year» in der Kategorie Swiss Performance Index® (SPI®) ohne SMI Expanded®:</strong></p><p><strong>Ricarda Demarmels, Emmi Group</strong></p><p>Ricarda Demarmels ist CFO der Emmi Group und Vorsitzende des Audit Committees der Sensirion. Vor ihrem Wechsel zu Emmi im Juni 2019 amtierte sie als CFO der ebenfalls börsenkotierten Orior, war davor als Investment Director bei Capvis Equity Partners bzw. als Project Manager bei Oliver Wyman tätig und lancierte ihre Karriere als Research Assistant bei der Schweizerischen Nationalbank. Sie verfügt über einen Abschluss an der Universität St.Gallen (HSG) in Betriebswirtschaft mit Vertiefung Finanzen, Rechnungslegung und Controlling.</p><p><br></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BE53A400-E47C-49D6-8793-C174685481F5.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BE53A400-E47C-49D6-8793-C174685481F5.jpg" style="width:400px"></p><p><strong>«CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz - CFOs:</strong></p><p><strong>Erich Hangartner, SCHURTER HOLDING AG</strong></p><p>Erich Hangartner ist seit 1992 CFO der weltweit tätigen SCHURTER Gruppe mit Hauptsitz in Luzern. Zusätzlich verantwortet er als Business Excellence Coach die Weiterentwicklung des Unternehmens gemäss dem Management Modell EFQM. Vor seinem Engagement bei SCHURTER war er in leitender Position in Unternehmen des Maschinenbaus sowie der Elektronik tätig. Nach seiner Ausbildung zum Betriebsökonom HSW absolvierte Erich Hangartner erfolgreich das Executive MBA Programm an der Hochschule Luzern Wirtschaft.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2021 4/5</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107143</link>
<description><![CDATA[Referat Matthias Glarner (Schwingerkönig 2016)]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 15:10:52 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Wie bei den vorherigen Referenten fragte Kiki Mäder auch den Ex-Schwingerkönig nach seinem persönlichen Learning aus der Krise. In typischer Schwinger-Manier beantwortete er die Frage kurz und knapp mit einem Wort:</p><p><em>«Mindset» (Matthias Glarner)</em></p><p>Es kommt auf die Einstellung an, wie man ein Schicksal oder eine Krise annimmt, so Matthias Glarner. Bereits in seiner Jugend wurde der Spitzensportler von seiner Familie gepusht.</p><p><em>«Meine Eltern sagten oft: Wenn ihr (die Kinder) etwas macht, dann richtig» (Matthias Glarner)</em></p><p>Dieses Kredo half Matthias Glarner oft in seiner sportlichen Karriere, die bereits 1994 begann, um dann 2016 den Höhepunkt zu erreichen – Schwingerkönig 2016. Um über Krisen zu reden, brachte Matthias Glarner zwei Fallbeispiele aus seinem Leben mit.</p><p><br></p><p><strong>Vision Burgdorf 2013</strong></p><p>Bereits 2001 fragte ihn sein damaliger Athletiktrainer, was seine sportlichen Ziele sind. Darauf antwortete Matthias Glarner, dass er einmal Schwingerkönig werden möchte, am besten mit 28-30 Jahren, da dies das beste Alter für Schwinger ist. Somit war das Ziel klar: Matthias Glarner wurde 2013 28 Jahre alt und gleichzeitig fand das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf statt. 12 Jahre hatte er sich auf dieses Schwingfest vorbereitet und trainiert. Doch leider kam es anders als geplant. Matthias Glarner musste gleich gegen zwei sehr starke Gegner aus dem eigenen Verband antreten und verpasste die Chance Schwingerkönig zu werden. Anstatt die für ihn unglückliche Einteilung verantwortlich für seine Niederlage zu machen, suchte er die Schuld bei sich und seiner ungenügenden Leistung.</p><p><em>«Dinge beeinflussen, die man beeinflussen kann» (Matthias Glarner)</em></p><p>Somit trainierte er weiter und konnte 2016 den Titel als Schwingerkönig gewinnen.</p><p><br></p><p><strong>Wenn Könige fallen</strong></p><p>Nach seinem Triumph als Schwingerkönig fiel Matthias Glarner nur ein Jahr später von einer Gondelbahn aus 12 Meter Höhe. Der Profisportler war von einem Tag auf den anderen ans Bett gefesselt – von topfit zum Spitalbett. Doch auch von diesem Schicksalsschlag hat sich der Schwinger erholt, da er seinem Motto «Mindset» treu blieb. Für ihn gehören Stolpersteine dazu und Krisen sollte man auch als Chance sehen, so Matthias Glarner. Zusammenfassend meinte der Schwingerkönig, dass grosse Träume mit harter Arbeit verbunden sind.</p><p>Mit diesen Worten leitete Kiki Mäder in den letzten Q&amp;A Teil über. Anschliessend begann das Abendessen und die Awardverleihung.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2021 3/5</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107142</link>
<description><![CDATA[Referat Lukas Brosi (Chief Financial Officer der Flughafen Zürich AG)]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 15:08:56 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Nach der ersten Pause des Swiss CFO Days kündigte Kiki Mäder den dritten Referenten, Lukas Brosi, des Swiss CFO Days an. Der Finanzchef des Flughafen Zürich begann seine Präsentation mit einer historischen Statistik. Alle 15 Jahre verdoppelt sich die Nachfrage an Luftverkehr. Dies ist auch am eher kleinen Flughafen Zürich bemerkbar. Abbildung 1 zeigt das Jahr 2019 für den Flughafen Zürich, in welchem über 31 Millionen Passagiere befördert worden sind. Zusätzlich nutzen täglich 150'000 Menschen den Flughafen Zürich, wovon weniger als die Hälfte zum Fliegen kommt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/D3FE9F87-7D00-49CD-91F6-031C29C8B544.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/D3FE9F87-7D00-49CD-91F6-031C29C8B544.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 1: Slide 5 der Präsentation</p><p><br></p><p>Somit kann der Flughafen Zürich auch als Dreh- und Angelpunkt verschiedenster Tätigkeiten verstanden werden. Das ist eindrücklich in Abbildung 2 ersichtlich.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D66EB2-5C2B-444E-BA18-4A97A833CA55.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/73D66EB2-5C2B-444E-BA18-4A97A833CA55.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 2: Slide 7 der Präsentation</p><p><br></p><p>Der Flughafen Zürich stellt die Anbindung der Schweiz zu den wichtigsten Metropolen der Welt mit Direktverbindungen sicher, dies ist der Bundesauftrag, so Lukas Brosi. Dies wird basierend auf den folgenden vier Geschäftsfelder sichergestellt:</p><p><br></p><ul><li>Flugbetrieb</li><li>Kommerzielle Zentren</li><li>Erstklassige Immobilien</li><li>Flughafenentwicklung in Wachstumsländern</li></ul><p><br></p><p>Der Flughafen Zürich ist somit nicht verpflichtet, zwingend zu wachsen, sondern konzentriert sich auf das Sicherstellen von Infrastruktur, führte Lukas Brosi weiter aus. Der Flugbetrieb nahm bis vor der Krise rund 60 % des Umsatzes ein, wobei das Wachstumspotenzial gering ist. Anders sieht es bei kommerziellen Zentren und Immobilien aus. Diese Liegenschaften halten grosses Wachstumspotenzial inne, wie «The Circle» anschaulich zeigt. Dies ist unter anderem der Standortattraktivität zu verdanken, betonte Lukas Brosi, was in Abbildung 2 dargestellt ist.</p><p>Doch diese Liegenschaften und auch der Flugbetrieb sind mit grossen Fixkosten verbunden, welche nur mit einem regen Betrieb der Infrastruktur gedeckt werden können. Dies war während des Lockdowns nicht gegeben, erzählte Lukas Brosi. Er führte weiter aus, dass er als Finanzchef 2019 den grössten Gewinn des Flughafen Zürich ausweisen durfte. Leider aber auch der grösste Verlust nur ein Jahr später, wie Abbildung 3 zeigt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0879C190-C0FF-4E20-BEEE-780D7D5DD526.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0879C190-C0FF-4E20-BEEE-780D7D5DD526.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 3: Slide 11 der Präsentation</p><p><br></p><p>Dieses schwierige Jahr wurde mit einem kurzen Video veranschaulicht, welches eindrücklich darstellte, wie der Flughafen Zürich das 2020 erlebte. Dieses Stillstehen des Flughafens zeigte sich auch in der Passagierentwicklung, wie in Abbildung 4 illustriert.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E2DBA42D-69E4-4C7E-BD8A-8E89E00050DE.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/E2DBA42D-69E4-4C7E-BD8A-8E89E00050DE.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 4: Slide 16 der Präsentation</p><p><br></p><p>Diese Entwicklung wurde intern «die Fieberkurve» genannt, erzählte Lukas Brosi. Der Passagierrückgang der letzten Monate schlug sich ebenfalls auf die Verschuldung bzw. Liquidität des Flughafen Zürich nieder, wie in Abbildung 5 ersichtlich ist.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B1326740-B111-4A0C-9EBE-B177C08FCB23.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/B1326740-B111-4A0C-9EBE-B177C08FCB23.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 5: Slide 17 der Präsentation</p><p><br></p><p>Neben einem Cash-Burn von einer Million CHF pro Tag in den ersten zwölf Monaten wurde auch die Verschuldung erhöht (blaue Linie) und die Liquidität unterlag hohen Schwankungen (blaue Balken). Nichtsdestotrotz schaut Lukas Brosi nach diesem Rückblick optimistisch in die Zukunft. In seiner Prognose erholt sich der Luftverkehr bis Ende Jahr auf etwa 50% des normalen Levels, um dann jährlich durchschnittlich 2-3 % zu wachsen.</p><p>Zum Schluss seines Vortrags sprach Lukas Brosi noch über die Herausforderungen des CFO’s in der Krise und beleuchtete drei zentrale Phasen:</p><p><br></p><ul><li>Das Überleben sichern<ul><li>Kosten reduzieren</li><li>Cash is King</li></ul></li><li>Den Kurs halten<ul><li>Planungsinstrumente definieren</li><li>Dialog mit Kunden und Partnern</li></ul></li><li>Hochfahren begleiten<ul><li>Zuversicht und Euphorie bremsen</li><li>Langfristige Strategie hinterfragen</li></ul></li></ul><p><br></p><p>Während die erste Phase sehr kurzfristig ausgerichtet ist und sich mit der Liquiditätsbeschaffung befasst, beschäftigt sich die zweite Phase mit einer optimalen Positionierung in einem anspruchsvollen Umfeld. Die dritte und letzte Phase ist zugleich auch die Schwierigste, so Lukas Brosi.</p><p>Am Ende seines Vortrags blickte der Finanzchef nochmals zurück und erzählte von seinen persönlichen Erkenntnissen. Vor allem nicht zögern beim Umsetzen von Massnahmen und regelmässige Kommunikation helfen im Krisenmanagement. Auch das Delegieren von Verantwortung und Aufgaben hilft, um wieder Fuss fassen zu können. Nach diesen Ausführungen von Lukas Brosi leitete Kiki Mäder zum Q&amp;A über, wobei sie ihm noch die Einleitungsfrage des persönlichen Learnings stellte.</p><p><em>«Dinge nicht auf die allzu lange Bank schieben» (Lukas Brosi)</em></p><p>Als CFO sei es wichtig schnell reagieren zu können und nicht zu zögerlich zu sein, fasste Lukas Brosi zusammen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2021 2/5</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107140</link>
<description><![CDATA[Referat Timo Ihamoutila (Group Chief Financial Officer der ABB Ltd)]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 15:00:46 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Als zweiter Referent des Swiss CFO Day begrüsste Timo Ihamoutila die Gäste. Auch ihn fragte Kiki Mäder nach seinem persönlichen Learning aus Krisen. Timo Ihamoutila meinte, dass man positive Energie braucht, um eine Krise zu überstehen. Sein Konzept von positiver Energie besteht aus zwei Komponenten, rationales und persönliches Commitment, und ist der Schlüssel für erfolgreiche Mitarbeiter bzw. erfolgreiche Zusammenarbeit. Vor allem ist diese positive Energie bei Firmen wichtig, welche bereits mehrere Jahrzehnte bestehen, wie ABB. Trotz grossen technologischen Fortschrittes in den letzten Jahren konnte ABB dies noch nicht auf die Marge überwälzen, welche sich in den letzten Jahren zwischen 10 und 13 % eingependelt hat. Dies soll nun mit dem neuen Konsolidierungsmodell verbessert werden, so Timo Ihamoutila. Dieses Modell ist in Abbildung 1 skizziert.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/30703FCB-B54F-4787-9599-A61324657A5C.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/30703FCB-B54F-4787-9599-A61324657A5C.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 1: Slide 4 der Präsentation</p><p><br></p><p>Neu sollen Prozesse auf Geschäftsfelder und Divisionen aufgeteilt werden, wie im linken Teil der Abbildung zu sehen ist. Dies führt dann zu einer reduzierten Zentralisierung, was im rechten Teil der Abbildung zu sehen ist. Dank schlanker Prozesse können Rückmeldungen von Kunden oder Lieferanten schneller beachtet und implementiert werden. Reaktionsgeschwindigkeit ist der Schlüssel eines nachhaltigen Geschäftskonzepts, meinte Timo Ihamoutila, was auch im Krisenmanagement von Vorteil ist. Dies untermauerte er mit zwei beispielhaften Aussagen.</p><p><em>«Bad news travel fast» (Timo Ihamoutila)</em></p><p><em>«Good news are no news» (Timo Ihamoutila)</em></p><p>Diese Transformation führt ABB nun seit über einem Jahr durch, wobei Zentralisierungs- und Steueraspekte vernachlässigt werden, alles zu Gunsten von (Anpassungs-)Schnelligkeit. Nach diesem konzeptionellen Teil seiner Präsentation sprach Timo Ihamoutila über das Wieso und Wie von ABB. Als Wieso listete er die folgenden drei Statements auf:</p><p><br></p><ul><li>We succeed by creating superior value.</li><li>We push the boundaries of technology to drive performance to new levels.</li><li>We energize the transformation of society and industry to achieve a more productive, sustainable future.</li></ul><p><br></p><p>Neben dem technologischen Fortschritt und der Wertgenerierung wiederholte der CFO die Wichtigkeit der positiven Energie, welche vor allem bei der Produktivität und der nachhaltigen Zukunft eine zentrale Rolle spielt. Neben dem Wieso zeigte er auch das Wie von ABB auf, was in Abbildung 2 illustriert ist.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0B6882A6-4702-4A16-B05C-0AAE6EF37DB9.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/0B6882A6-4702-4A16-B05C-0AAE6EF37DB9.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 2: Slide 6 der Präsentation</p><p><br></p><p>Das Konzept in Abbildung 2 ermöglicht eine grosse Flexibilität, erklärte Timo Ihamoutila. Somit ist das Unternehmen fähig, Änderungen schnell vorzunehmen und Prozesse umzustrukturieren.</p><p>Auch bei seinen nächsten beiden Folien betonte der Referent erneut die Nachhaltigkeit als zentraler Punkt bei finanziellen, aber auch strukturellen Entscheidungen von ABB. Somit kann das Unternehmen das sogenannte «value creation potential» voll ausschöpfen. Dieses stabile Wachstum ist in organisches und akquiriertes Wachstum unterteilt, wie in Abbildung 4 dargestellt ist.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FF4A8C6B-2A41-4C39-941C-8BCA45DF3116.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FF4A8C6B-2A41-4C39-941C-8BCA45DF3116.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 3: Slide 7 der Präsentation</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BC0CBCF0-46E7-4CA1-9EEA-CE62C6F30BEA.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/BC0CBCF0-46E7-4CA1-9EEA-CE62C6F30BEA.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 4: Slide 8 der Präsentation</p><p><br></p><p>Neben taktischen M&amp;A Aktivitäten ist aber auch die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens zentral. In alljährlichen Strategie-Meetings werden KPIs der ABB mit der strategischen Stossrichtung abgeglichen, was wiederum «Speed», wie es Timo Ihamoutila mehrmals betonte, ermögliche.</p><p>Zum Schluss seines Referats sprach der Finanzchef des Technologiekonzerns über persönliche Learnings aus dem Krisenmanagement, welche in Abbildung 5 aufgeführt sind.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/C048A829-A8AF-4ECC-B453-964DE4182ACF.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/C048A829-A8AF-4ECC-B453-964DE4182ACF.png" style="width:400px"></p><p>Abbildung 5: Slide 14 der Präsentation</p><p><br></p><p>Nach dem anschliessenden Frage-und-Antwort-Teil folgte die wohlverdiente erste Kaffee-Pause, in der sich die Teilnehmenden intensiv mit Berufskolleginnen und –kollegen austauschten.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Swiss CFO Day 2021 1/5</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107138</link>
<description><![CDATA[Der diesjährige zwölfte Swiss CFO Day begann nicht wie gewohnt mit der Vereinsversammlung, sondern mit einem Begrüssungskaffee im Lake Side Zürich. Anschliessend...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 15:00:33 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Der diesjährige zwölfte Swiss CFO Day begann nicht wie gewohnt mit der Vereinsversammlung, sondern mit einem Begrüssungskaffee im Lake Side Zürich. Anschliessend begrüsste Kiki Mäder die Teilnehmenden, indem sie auf die letzten eineinhalb Jahre zurückblickte. Covid-19, Homeoffice-Pflicht und die voranschreitende Digitalisierung – das Meistern von Krisen stand in letzter Zeit im Vordergrund. Da das Thema des diesjährigen Swiss CFO Days bereits vor der Covid-19-Krise festgelegt wurde, interessierte es Kiki Mäder, ob der Vorstand des CFO Forums in die Zukunft schauen könne. Der Präsident des CFO Forums Markus Gisler verneinte das «Glaskugellesen» und erklärte, dass vor allem die CFOs Berufsbildstudie viel zur Themenbestimmung beitrug.</p><p><br></p><p>Der Zuger Stadtpräsident Karl Kobelt begrüsste die Teilnehmenden und äusserte seine Hoffnung, den nächsten Swiss CFO Day wieder in Zug eröffnen zu können. Danach fragte ihn Kiki Mäder nach seinem persönlichen Learning aus der Krise. Er schätzt den persönlichen Kontakt und hat wegen der Homeoffice-Pflicht eine Online-Sprechstunde ins Leben gerufen, so dass diese Kontakte gepflegt werden konnten. Denn persönliche Kontakte seien unersetzbar, so Karl Kobelt. Markus Gisler erkannte in Krisen, dass Menschen Widerstandskraft, Energie und Fantasie freisetzen können, die vorher nicht sichtbar waren. Genau wie stille Reserven, scherzte er.</p><p><em>«Raus aus der Komfortzone regt die Fantasie an» (Zusammenfassung der Einführung von Kiki Mäder)</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Zweites CFO Forum Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107117</link>
<description><![CDATA[Am 20. August 2021 fand bei schönem Wetter mit angenehmen Temperaturen das zweite CFO Forum Golfturnier statt. 26 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um entweder...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 20. August 2021 fand bei schönem Wetter mit angenehmen Temperaturen das zweite CFO Forum Golfturnier statt. 26 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um entweder am Plauschturnier (Vormittag) und zweiten Golfturnier (Nachmittag) oder im Schnupperkurs mitzuspielen. Der Golfplatz Meggen bietet ein 9-Loch-Kurs mit umwerfender Aussicht auf das Luzerner Seebecken, den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge.<br></p><p><strong>Plauschturnier</strong></p><p>Um 11:00 Uhr morgens begann der Golfevent mit dem Plauschturnier, welches als Scramble über 9-Löcher ausgetragen wurde. Beim Scramble spielen jeweils zwei Personen miteinander, wobei immer der bessere Ball gezählt wird. Hier wurde das Brutto- und Nettoergebnis gezählt, während beim anschliessenden Turnier noch «Nearest-to-the-Pin» auf Platz 8 und «Longest Drive» bei Loch 4 gemessen wurden.<br></p><p>Nach dem anstrengenden 9-Loch-Kurs stand für die Golfenden ein Verpflegungsstand bereit, bei welchem die Teilnehmenden für das bevorstehende Golfturnier Kräfte sammeln konnten. Bei Ice-Tee und Sandwiches konnten sich die Plauschturnier-Spieler und -Spielerinnen über ihre Performance austauschen und sich für das Turnier gegenseitig anstacheln.</p><p><strong>Golfturnier</strong></p><p>Nach der Verpflegung begann das heiss erwartete zweite Golfturnier. Um 13:40 Uhr startete der erste Flight und die Vorfreude war gross, wie auf den Bildern zu sehen ist.<br></p><p><strong>Schnupperkurs</strong></p><p>Währenddessen trafen sich die Golf-Interessierten zum Schnupperkurs. Die elf Teilnehmenden wurden zuerst von den Pro’s instruiert, wie die Körperhaltung und der Schwung aussehen muss, bevor der Golfschläger geschwungen wurde. Beim Abschlag an der Driving Range wurde schnell klar, dass Golf schwieriger und auch anstrengender ist, als es aussieht. Denn nur beim Schwimmen braucht der Mensch noch mehr Muskeln. Nach 30 Minuten, in denen intensiv die richtige Haltung und Schwungausführung geübt wurde, konnten die Schnuppernden ihr Glück auf der Trainingsanlage versuchen.</p><p><strong>Abendprogramm</strong></p><p>Nach dem schweisstreibenden Golfspiel trafen sich alle ab 16:00 Uhr zum gemeinsamen Apéro. Bei kühlen Getränken und Gersauer Käsekuchen unterhielten sich die Teilnehmenden über das eigene und gemeinsame Spiel. Beim Abendessen wurde immer noch euphorisch über den Tag diskutiert, aber auch viel Fachliches wurde im lockeren Rahmen ausgetauscht. Zwischen Hauptgang und Dessert verkündete Markus Gisler die Gewinner des Turniers und vergab die Preise. Diese wurden verdankenswerterweise wiederum von OC Oerlikon und vom letztjährigen Sieger Beat Dolder gesponsert. Herzlichen Dank! Besonders freuen durften sich Edwin Wild und Daniel Holzmann als Brutto- bzw. Nettogewinner des Plauschturniers, während Beat Dolder erneut beim Golfturnier am besten abschnitt. Ulrich von Bassewitz gelang der genaueste Schlag («Nearest-to-the-Pin) und August Söderlund schlug am weitesten ab («Longest Drive). Nach der Preisverleihung liess man den Abend bei Kaffee und Kuchen ausklingen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Digital Executive Forum (FS Partners)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/105719</link>
<description><![CDATA[Wie können Blockchain, künstliche Intelligenz und Robotics die Schweizer Wirtschaft voranbringen? Welchen Nutzen bietet das Internet of Things? Und welche Systeme...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Apr 2023 23:46:26 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Wie können Blockchain, künstliche Intelligenz und Robotics die Schweizer Wirtschaft voranbringen? Welchen Nutzen bietet das Internet of Things? Und welche Systeme haben die Kraft, im ganzen Betrieb nachhaltige Verbesserungen zu schaffen?</p><p>Diese Fragen behandelt und beantwortet das FS Digital Executive Forum – die neue Konferenzreihe zum Thema Digitalisierung exklusiv für CEOs, CFOs, CIOs und Verwaltungsräte in der produzierenden Schweizer Industrie.</p><p>Am 17. September&nbsp;2021 zeigt unser Netzwerkpartner in Zusammenarbeit mit Experten an zentraler Lage in Zürich in Panel-Diskussionen den Stand der Möglichkeiten auf, präsentiert relevante Use Cases und beleuchtet bevorstehende Entwicklungen. In Workshops können die Teilnehmenden individuelle Fragestellungen mitbringen und es werden direkt passende Lösungsansätze aufgezeigt.</p><p>Weitere Informationen finden Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.digitalexecutiveforum.ch/" href="http://www.digitalexecutiveforum.ch/" target="_blank">hier</a>&nbsp;und den Flyer zum Event ist&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5FB3A00A-1BAE-4FE3-A1B0-15B4614DE53D.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5FB3A00A-1BAE-4FE3-A1B0-15B4614DE53D.pdf" target="_blank">hier</a>&nbsp;erhältlich.<br>FS Partners sponsert 10 Gratis-Eintritte für die Mitglieder des CFO Forums.<br>Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Herr Noé Lustenberger (<a data-cke-saved-href="mailto:noe.lustenberger@cfos.ch?subject=Digital%20Executive%20Forum" href="mailto:noe.lustenberger@cfos.ch?subject=Digital%20Executive%20Forum" target="_blank">E-Mail</a>)</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>IFZ Finanzierungsstudie 2021 und Swiss Treasury Summit</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108469</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz – CFOs unterstützt als Netzwerkpartner die IFZ Finanzierungsstudie 2021.&nbsp;Betreffend Unternehmensfinanzierung stellen sich grundsätzlich...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:41:25 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs unterstützt als Netzwerkpartner die IFZ Finanzierungsstudie 2021.&nbsp;<br></p><p>Betreffend Unternehmensfinanzierung stellen sich grundsätzlich die beiden folgenden Fragen:&nbsp;</p><p><em>(1) Wie viel Kapital ist für die Ausübung&nbsp;der Geschäftstätigkeit erforderlich? und<br>(2) Über welche Finanzierungsformen kann das benötigte Kapital beschafft werden?</em></p><p>Vor diesem Hintergrund soll die IFZ Finanzierungsstudie mittels einer empirischen Erhebung die folgende Frage beantworten:</p><p><em><strong>Wie und zu welchen Konditionen sind kotierte Schweizer Unternehmen finanziert?</strong></em></p><p>Dazu werden von in der Schweiz gelisteten Unternehmen Daten zur Finanzierung&nbsp;beschafft. Diese werden&nbsp;erstens grafisch aufbereitet und es wird aufgezeigt, welche Unternehmen welche Finanzierungsmöglichkeiten in welchem Umfang in&nbsp;Anspruch nehmen. Zweitens soll untersucht werden, ob es typische Unterschiede nach Branchen oder Grösse gibt und ob theoretisch&nbsp;hergeleitete Hypothesen zur Kapitalstruktur&nbsp;verworfen oder beibehalten werden können. Schliesslich soll betrachtet werden, inwiefern&nbsp;sich der Finanzierungsmix kotierter Schweizer Unternehmen in den letzten Jahren wie auch aufgrund der Covid-19-Krise verändert&nbsp;hat.<br>Ziel ist zudem, weitere Aspekte der Finanzierung zu thematisieren: Wie kann vor dem Hintergrund der&nbsp;aktuellen Rahmenbedingungen&nbsp;eine effiziente Finanzierungsstruktur erfolgen? Die Beantwortung dieser&nbsp;Frage soll in einer Form erfolgen, die es dem Zielpublikum&nbsp;erlaubt, sich ein Bild von aktuellen Trends zu&nbsp;machen sowie sich von Praxisbeispielen inspirieren zu lassen.</p><p><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/en/lucerne-university-of-applied-sciences-and-arts/research/projects/detail/?pid=5691" href="https://www.hslu.ch/en/lucerne-university-of-applied-sciences-and-arts/research/projects/detail/?pid=5691" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt der HSLU</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" href="https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/agenda/veranstaltungen/2021/09/09/konferenz-swiss-treasury-summit-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Swiss Treasury Summit 2021</a></p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Accrual Cockpit: Die Mittelstandslösung für Erlösabgrenzung</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108467</link>
<description><![CDATA[​​​​​​​Die hohen Anforderungen, welche IFRS 15 an die Erlösabgrenzung stellt, haben den führenden SoftwareAnbieter SAP dazu veranlasst, SAP RAR (Revenue...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:41:12 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">​​​​​​​Die hohen Anforderungen, welche IFRS 15 an die Erlösabgrenzung stellt, haben den führenden SoftwareAnbieter SAP dazu veranlasst, SAP RAR (Revenue Accounting and Reporting) zu entwickeln. Diese Lösung ist allerdings komplex und verhältnismässig teuer. Process Partner AG hat deswegen das SAP Add-On Accrual Cockpit entwickelt, welches für mittelständische Unternehmen die Erlösrealisierung effizient und kostengünstig abwickeln kann.</p><p>​​​​​​​<strong>​​​​​​​</strong>Auf dem Weg zu immer transparenteren und vergleichbareren Abschlüssen sind die Anforderungen an die Erlösrealisierung deutlich gestiegen. So ist die Anwendung des Standard IFRS 15 seit 01.01.2018 verpflichtend. Auch der Schweizer Rechnungslegungsstandard SGF hat sich dieser Tendenz angeschlossen und die Standards zur Erlösrealisierung angepasst.</p><p>Die Konsequenzen aus der Anwendung von IFRS 15 sind für Unternehmen einschneidend. Basierend auf dem Kernprinzip mit einem fünfstufigen Rahmenmodell müssen</p><p>- Verträge mit einem Kunden identifiziert,<br>- die eigenständigen Leistungsverpflichtungen in dem Vertrag identifiziert,<br>- Transaktionspreis bestimmt,<br>- Transaktionspreises auf die Leistungsverpflichtungen des Vertrags verteilt,<br>- und Erlöse bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen durch das Unternehmen erfasst werden.</p><p>Die Konsequenz daraus ist, dass Vertragskonstrukte analysiert und die vertraglich festgelegten Erlöse aufgeteilt, zugeordnet und neu berechnet werden müssen. Mit der rein inhaltlichen Analyse der Verträge und einer eventuellen Anpassung der Verträge ist aber erst die Hälfte der Arbeit getan. Neue Standards stellen zusätzlich hohe Anforderungen an die Systeme, damit eine effiziente Geschäftsprozessabwicklung überhaupt möglich ist.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/4ECB3F6D-504B-45CD-886F-18A1AB461CC2.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/4ECB3F6D-504B-45CD-886F-18A1AB461CC2.JPG"></p><p>In einem ersten Schritt muss geklärt werden, welche Daten relevant sind und in welcher Form diese vorliegen müssen. In einem zweiten Schritt prüfen Unternehmen die existierende Datenbasis. Dabei greifen sie in erster Linie auf ihre bestehende ERP-Lösung zurück. Der Abgleich zwischen existierenden und notwendigen Daten zeigt einen ersten Handlungsbedarf auf. Richtig spannend wird es aber dann, wenn sich Unternehmen Gedanken machen, wie der Prozess korrekt und effizient abgewickelt werden soll.</p><p>Die existierenden Systeme sind bei komplexen Vorgaben vielfach nicht in der Lage, diese Anforderungen im Standard abzubilden. Glücklicherweise sind sich ERP-Anbieter ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst, den Kunden Systeme zur Verfügung zu stellen, welche den regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Aus diesem Grund sind Software-Anbieter schon früh involviert, wenn regulatorische Änderungen anstehen. Und trotzdem treten Situationen auf, wo technische Umsetzungen erst zeitnah zum Go-Life-Zeitpunkt erfüllt sind.</p><p>Dies hat das eine oder andere Unternehmen am Beispiel der Einführung des QR-Codes erfahren. SAP als führender ERP-Anbieter hat früh erkannt, dass die inhaltlichen Erfordernisse an die Erlösrealisierung komplex sind. Die bewährten Abgrenzungslösungen aus SAP R/3 sind für eine effiziente Abwicklung von Verträgen mit mehreren eigenständigen Leistungsverpflichtungen nur bedingt brauchbar. Entsprechend hat SAP mit der Anwendung SAP Revenue Accounting and Reporting (RAR) eine Lösung portiert, welche diesen komplexen Anforderungen gerecht wird. SAP RAR ist heute in der Lage, die komplexen Anforderungen von IFRS 15 und IFRS 16 abzudecken.</p><p>Allerdings sind die Konfiguration und der Betrieb von SAP RAR eine kostspielige Angelegenheit. Durchschnittsprojekte für die Einführung von SAP RAR kosten gerne einen hohen sechststelligen Betrag. Dies verunmöglicht den Einsatz für mittelständische Unternehmen, v.a. wenn deren Vertragskonstrukte nicht allzu kompliziert sind. Mittelständische Unternehmen würden in diesem Fall am besten auf die aus R/3 bekannte Erlösrealisierung (Transaktion VA45) zurückgreifen. Allerdings stellt SAP diese Funktion mit S/4HANA nicht mehr zur Verfügung.</p><p>Begründet wird dies mit der Verfügbarkeit vom SAP-RAR. Die Konsequenz davon ist, dass S/4HANA ohne RAR keine Erlösabgrenzung zur Verfügung stellt. Process Partner AG, ein SAP-Beratungs- und Systemhaus für KMU in der Schweiz, hat sich dieser Problematik angenommen und das Add-On „Accrual Cockpit“ entwickelt. Ziel davon ist, dass SAP-Kunden ihre zeitlichen Abgrenzungen effizient und korrekt abwickeln zu können. Das Add-On basiert auf der Grundidee, dass Grunddaten aus Einkauf und Verkauf analysiert, basierend auf den Stammdaten Abgrenzungsvorschläge erstellt und diese Vorschläge auch automatisch verbucht werden können. Bei der Erlösabgrenzung werden standardmässig die Funktionen „Erlösrealisierung über Fakturapläne“ sowie „Time&amp;Material“ abgebildet.</p><p>Auf Einkaufsseite können Bestellungen mit Rechnungs- und Lieferplänen zeit- und mengenbasiert abgegrenzt werden. Damit können die häufigsten Fälle von Abgrenzungen sowohl auf Erlös- als auch auf Aufwandsseite automatisch und nachvollziehbar periodengerecht verbucht werden.</p><p>Process Partner AG installiert das „Accrual Cockpit“ als Add-On auf das bestehende SAP-System und nimmt die kundenspezifischen Konfigurationen und Erweiterungen vor. Die Kosten dafür sind ein Bruchteil einer Einführung von SAP-RAR. Weitere Informationen erhalten Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.processpartner.ch/de/themen-impulse/finanzen-controlling/accrual-cockpit/" href="https://www.processpartner.ch/de/themen-impulse/finanzen-controlling/accrual-cockpit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Expertenbefragung zum Working Capital Management</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108622</link>
<description><![CDATA[Das Supply Chain Finance-Lab der Universität St. Gallen ermittelt in der diesjährigen WCM-Befragung den aktuellen Leistungsstand der Schweizer Unternehmen im Working...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:56:05 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Das Supply Chain Finance-Lab der Universität St. Gallen ermittelt in der diesjährigen WCM-Befragung den aktuellen Leistungsstand der Schweizer Unternehmen im Working Capital Management.</p><p>Die Befragung widmet sich zudem der zukünftigen Liquiditätssituation in den Lieferketten Schweizer Unternehmen. Als Ergebnisse werden interessante Impulse zur Verbesserung des Netto-Umlaufvermögens für Schweizer CFOs abgeleitet.</p><p>Gerne ermutigen wir Sie an dieser Expertenbefragung teilzunehmen.</p><p><br></p><p><a data-cke-saved-href="https://ww3.unipark.de/uc/WCM2021/" href="https://ww3.unipark.de/uc/WCM2021/">Hier</a>&nbsp;gelangen Sie zur Befragung (Dauer ca. 10 Minuten).</p><p><br></p><p>Die Resultate werden in der WCM Studie 2021 zusammengefasst und Ihnen kostenlos zugestellt. Gleichzeitig werden alle Teilnehmenden zum «Swiss WCM Summit 2021» eingeladen und kommen damit&nbsp;in den Genuss von spannenden Fachvorträge und einer hochkarätigen Podiumsdiskussion unter Schweizer CFO’s. Dieser Anlass findet am 26. Oktober 2021 in Zürich statt. Weiter Informationen erhalten Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.postfinance.ch/de/unternehmen/beduerfnisse/unternehmen/working-capital-management/swiss-wcm-summit.html" href="https://www.postfinance.ch/de/unternehmen/beduerfnisse/unternehmen/working-capital-management/swiss-wcm-summit.html">hier</a>.</p><p><br></p><p>Sollten Sie zudem fortschrittliche Ansätze im Management Ihres Netto-Umlaufvermögens verfolgen, sind Sie herzlichst eingeladen, sich für den «Swiss WCM Award 2021» zu bewerben. Die feierliche Verleihung des Swiss WCM Awards findet ebenfalls auf dem Swiss WCM Summit statt. Weitere Informationen erhalten Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.postfinance.ch/de/unternehmen/beduerfnisse/unternehmen/working-capital-management/swiss-wcm-award.html" href="https://www.postfinance.ch/de/unternehmen/beduerfnisse/unternehmen/working-capital-management/swiss-wcm-award.html">hier</a>.</p><p><br></p><p>Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Klein von der Universität St. Gallen gerne zur Verfügung.</p><p>Mail:&nbsp;<a data-cke-saved-href="mailto:calvin.klein@unisg.ch" href="mailto:calvin.klein@unisg.ch">calvin.klein@unisg.ch</a>&nbsp;| Tel. +41 71 224 72 90</p><p>---------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1FAC6E96-2D14-4CC1-A735-AB3BB439BEA8.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1FAC6E96-2D14-4CC1-A735-AB3BB439BEA8.pdf" target="_blank">Flyer</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107118</link>
<description><![CDATA[Am 16. März 2021 begrüsste Markus Gisler eine grosse Anzahl von CFOs Mitgliedern zu einer Online-Abendveranstaltung zum Thema «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:58 +0200</pubDate>
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<category>News</category>
<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 16. März 2021 begrüsste Markus Gisler eine grosse Anzahl von CFOs Mitgliedern zu einer Online-Abendveranstaltung zum Thema «Globale Steuertrends und ihre Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen». Nach einer kurzen Einführung übernahm Raymund Scheffrahn (Vorstandsmitglied und CFO agta record AG) die Moderation der Veranstaltung und präsentierte den ersten Referenten.</p><p><strong>Referat Thomas Nabholz</strong>&nbsp;(Steuerexperte Meyerlustenberger Lachenal)</p><p>Das geplante OECD-Framework wird zumindest vorerst nur Unternehmen mit einem Umsatz ab 750mio EUR betreffen. In Zukunft werden jedoch wahrscheinlich auch die kleineren Unternehmen tangiert werden, denn die traditionellen Anknüpfungspunkte für eine Steuerpflicht im Ausland gelten für alle Unternehmen. Die bisherigen Anknüpfungspunkte sind Vertreter, Grundeigentum oder feste Geschäftseinrichtungen im Ausland. Diese Anknüpfungspunkte werden mit dem «dealing at arm's length»-Grundsatz umgesetzt. Wegen den sogenannten FAANG Unternehmen (Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google) soll die Steuergrundlage überarbeitet werden, da sie die Wertgenerierung und damit die Steuerbasis beim digitalen Geschäftsmodell solcher Unternehmen aus Sicht der Steuerbehörden vieler Länder bisher nur unbefriedigend erfasst.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CCBEE8BC-B724-40CC-B012-E7E8EA5FF6DE.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/CCBEE8BC-B724-40CC-B012-E7E8EA5FF6DE.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 1:&nbsp;Säule 1 im Überblick (Unterstrichene Werte sind noch nicht fix)</em></p><p><br></p><p>2013 startete das BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) Projekt, das fundamentale Änderungen des internationalen Steuersystems anstösst. Im Fokus stehen explizit die Steuer-Substanz, Kohärenz und Transparenz. 2015 wurde dieser Grundsatz von der G20 verabschiedet. Das «Inclusive Framework» umfasste anfänglich 82 Staaten und ist zwischenzeitlich auf 135 Staaten angewachsen. Wegen den schleppenden Fortschritten gab es aber vermehrt Alleingänge. Beispielsweise wollte die EU mit der «Digital Service Tax» eine Grundlage starten, bei der vor allem Vermittlungsdienstleistungen besteuert werden sollen. Diese unkoordinierten Alleingänge sind schädlich für die globale Wirtschaft. Die geplante Konsenslösung BEPS 2.0 versucht nun eine internationale Harmonisierung zu erreichen, um Steuersystem-Lücken zu verhindern. BEPS 2.0 besteht aus zwei Säulen. Während Säule 1 die digitale Wirtschaft (Anknüpfung Steuerpflicht und Gewinnzuteilung) betrifft, tritt Säule 2 branchenübergreifend in Kraft (Ziel einer Mindestbesteuerung).</p><p>Wie Bild 2 zeigt, unterscheidet Säule 1 zwei unterschiedliche Tätigkeitsfelder. «Automated Digital Service Provider (ADS)» und «Consumer-Facing Business (CFB)». Die erste Kategorie betrifft Unternehmen, die meist keine physischen Betriebsstätten führen (beispielsweise Social Media, Suchmaschinen, Online Gaming, Cloud Computing, usw.). CFB beinhaltet Unternehmen, welche traditionell sind, aber digitale Absatzkanäle benutzen. Bei beiden Kategorien soll der Übergewinn nicht wie im traditionellen System mit dem «dealing at arm's length»-Prinzip aufgeteilt werden, sondern formelmässig, wie Bild 2 verdeutlicht.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/94B6E7ED-D8EA-444C-B1D7-DBA894404A9C.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/94B6E7ED-D8EA-444C-B1D7-DBA894404A9C.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 2:&nbsp;Gewinnaufteilung nach Säule 1</em></p><p><br></p><p><br></p><p>Die Säule 2 regelt die globale Mindestbesteuerung. Thomas Nabholz machte dazu ein Beispiel mit einem deutschen Konzern mit Schweizer Tochter und Betriebsstätte. Im Anschauungsbeispiel ging er von einem weltweiten Mindeststeuersatz von 12.5% und einem Steuersatz der Schweizer Tochter von 12% aus. Somit würden die Einkünfte der Tochter in der Schweiz mit einem Satz versteuert, der unter dem internationalen Satz läge. Dies ergäbe als Ausgleich eine Steuerbelastung von 0.5% in Deutschland (Income Inclusion). Die Schweizer Betriebsstätte auf der anderen Seite könnte die sogenannte «Switch Over» Regel anwenden. Bei dieser würden die Gewinne in der Schweiz mit dem deutschen Steuersatz besteuert. Die Mutter könnte jedoch in Deutschland einen Abzug geltend machen, wobei entweder die «Undertaxed Payment Rule» oder «Subject to Tax Rule» greifen würde. Dieses Beispiel veranschaulicht, dass das geplante Regelwerk des Inclusive Framework sehr komplex ist und somit die Auswirkungen noch schwer abschätzbar sind.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/37016747-9C61-4C69-9B08-F96F7D4E1D25.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/37016747-9C61-4C69-9B08-F96F7D4E1D25.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 3:&nbsp;Säule 2 im Überblick (Unterstrichene Werte sind noch nicht fix)</em></p><p><br></p><p>Allgemein wird erwartet, dass Schwellen- und Entwicklungsländer Schwierigkeiten haben werden, diese internationalen Grundsätze umzusetzen, während kleine aber umsatzstarke Länder (Schweiz, Irland, Singapur, etc.) tendenziell zu den Verlierern gehören werden.</p><p>Thomas Nabholz sprach zum Schluss seiner Präsentation folgende Empfehlungen aus:</p><ul><li>Entwicklungen verfolgen</li><li>Geschäftsbereiche bzw. Zahlungsströme beurteilen</li><li>ERP Systeme up-to-date halten, um den kommenden technischen Anforderungen zu entsprechen</li></ul><p><br></p><p><br></p><p><strong>Referat Guido Jud&nbsp;</strong>(Leiter Steuerverwaltung Kanton Zug)</p><p>Guido Jud gliederte seinen Vortrag in vier Themenbereiche:&nbsp;</p><ul><li>Vorbereitung der Steuerverwaltungen</li><li>Einschätzung BEPS 2.0</li><li>Herausforderungen und Lösungsansätze für die Umsetzung ins Schweizer Steuerrecht</li><li>Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Ausblick</li></ul><p>Guide Jud ist Mitglied einer gemischten Arbeitsgruppe, bestehend aus ESTV, Sekretariat für Finanzen und sechs Kantonen, die seit Frühling 2020 das OECD Projekt begleitet. Der föderale Aufbau der Schweiz mit den drei Steuerebenen (Gemeinde, Kanton und Bund) stellt eine Herausforderung für dieses internationale Projekt dar. Die Arbeitsgruppe tagt monatlich mit dem Ziel, Empfehlungen auszusprechen und Bericht an das Eidgenössische Finanzdepartement zu erstatten als Ausgangspunkt für ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren.</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/06F31339-9259-40C8-A3DF-C8E77552D45F.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/06F31339-9259-40C8-A3DF-C8E77552D45F.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 4:&nbsp;Einschätzung zur Säule 1</em></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1DC57DAA-1F67-4E13-BEC9-D4A255A22F5C.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1DC57DAA-1F67-4E13-BEC9-D4A255A22F5C.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 5:&nbsp;Einschätzung zur Säule 2</em></p><p><br></p><p>Wie in Bild 4 und 5 ersichtlich, gibt es noch viele Ungewissheiten und Ungeklärtes hinsichtlich der beiden Säulen. Das zeigt sich auch in Bild 6 bei den Abgrenzungskriterien der Schwellenwerte.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/85EF9780-DE75-48FF-92A0-BCF5464C2A2B.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/85EF9780-DE75-48FF-92A0-BCF5464C2A2B.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 6:&nbsp;Kriterien zur Kategorisierung</em></p><p><br></p><p>Im Fokus der Steuerverwaltungen liegen drei Ziele:&nbsp;</p><ul><li>Standortattraktivität</li><li>Internationale Akzeptanz</li><li>Finanzielle Ergiebigkeit</li></ul><p>Die finanzielle Ergiebigkeit zielt darauf ab, dass der Steuererhebungsaufwand der zusätzlichen Steuern nicht grösser sein soll als die Einnahmen aus diesen Steuern.</p><p>Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Schweiz eine «Income Inclusion Rule (IIR)» oder eine «Undertaxed Payments Rule (UTPR)» einführen soll. Diese Entscheidung würde sich auf das Steuersubstrat auswirken und zu zusätzlichen Erhebungsaufwänden führen, welche wiederum durch die Steuereinnahmen finanziert werden sollten. Neben dieser Entscheidung gibt es noch diverse andere offene bzw. unklare Punkte, wie beispielsweise die Erhebung, Steuerart und Verteilung der Erträge auf die drei Steuerebenen. Um Antworten auf die obigen Fragen zu finden, tagt die gemischte Arbeitsgruppe zudem mit Wirtschaftsvertretern, um weiterhin einen möglichst attraktiven Wirtschafts- und Steuerstandort zu gewährleisten und um einen möglichst einfachen und effizienten Vollzug für die Unternehmen und die Behörden sicherzustellen.</p><p>Guido Jud schloss seine Ausführungen mit einem kurzen Fazit und Ausblick:&nbsp;</p><ul><li>nach wie vor grosse Unsicherheiten, sowohl bei Säule 1 wie auch Säule 2</li><li>bis etwa Mitte 2021 «High Level Agreement» angekündigt, Ausarbeitung von Details dann 2022</li><li>aus Sicht der Unternehmen sind konkrete Vorbereitungen/ Massnahmen heute noch kaum möglich</li><li>es kann dann aber überraschend schnell gehen, wobei die Schweiz dafür nicht ideal aufgestellt ist -&gt; eher langwieriger Gesetzgebungsprozess, föderaler Aufbau, etc.</li></ul><p><br></p><p><br></p><p><strong>Referat Christoph Huber&nbsp;</strong>(Head of Group Treasury OC Oerlikon)</p><p>Christoph Huber knüpfte an seinen 2013 vor dem CFO Forum Schweiz gehaltenen Vortrag an. Viele seiner damals geäusserten Erwartungen sind zwischenzeitlich eingetroffen. Er sieht vier Megatrends als Treiber der Reform:&nbsp;</p><ul><li>Steuertransparenz</li><li>Globale Steuerpolitik</li><li>Digitalisierung</li><li>Steuermoral</li></ul><p>Zur Steuertransparenz thematisierte er das FATCA-Abkommen, den Common Reporting Standard (CRS) und den Austausch von Steuerdaten und -vereinbarungen (Exchange of Tax Rulings) als bereits bestehende automatisierte Austauschregulatorien.</p><p>&nbsp;<em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/290A6235-1B9C-4031-A4C5-6CB7FD614C63.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/290A6235-1B9C-4031-A4C5-6CB7FD614C63.JPG" style="width:700px"></em></p><p><em>Bild 7:&nbsp;Details zu MDR</em></p><p><br></p><p>Das «Mandatory Disclosure Regime (MDR)» behandelte er als Thema des ersten Megatrends (siehe Bild 7). Die völlige Transparenz für die Steuerbehörden ist eines der Ziele des Inclusive Frameworks. Beim zweiten Megatrend sprach Christoph Huber vor allem über die Wichtigkeit der Körperschaftssteuer und über die «Digital Sales Tax».</p><p>&nbsp;<img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FD41C44C-38B5-44F6-9D38-13E3A9CB2119.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/FD41C44C-38B5-44F6-9D38-13E3A9CB2119.JPG" style="width:700px"></p><p><em>Bild 8:&nbsp;Entwicklung der Körperschaftssteuer 1/2</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F1D48B0F-9AF6-4DC5-AE69-5EC7324E2DB9.JPG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F1D48B0F-9AF6-4DC5-AE69-5EC7324E2DB9.JPG" style="width:700px"></em></p><p><em>Bild 9:&nbsp;Entwicklung der Körperschaftssteuer 2/2</em></p><p><br></p><p>Bild 8 und 9 zeigen, dass, obwohl die Körperschaftssteuer stark reduziert wurde, ihr Anteil am gesamten Steueraufkommen in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies ist für das Projekt von Bedeutung, da in einer Erhebung der OECD errechnet wurde, dass den Steuerbehörden ca. 240 Milliarden USD jährlich verloren gehen wegen Körperschaftssteuervermeidung. Zudem erläuterte Christoph Huber die Wichtigkeit der bereits erwähnten «Digital Sales Tax» am Beispiel von Frankreich und deren Streitigkeiten mit den USA.</p><p>Zur Digitalisierung beschrieb er wiederum zwei Praxisbeispiele, das «E-Invoicing» in Indien und das «Golden Tax System» in China. Beide Beispiele endeten mit einer pointierten Metapher zum „gläsernen Steuerzahler“.</p><p>Als letzten Megatrend behandelte er die Steuermoral. Mit der «Global Reporting Initiative (GRI)» und des «Public Country-by-Country Reporting (CbCR)» wird der Kreis geschlossen. Diese beiden Massnahmen sollen helfen, die Steuer-Compliance der Unternehmen zu erhöhen und ein einheitliches Reporting zu garantieren, ganz im Sinne der internationalen Standardisierung des BEPS 2.0 Projekts. Christoph Huber schloss sein Referat mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Auswirkungen der Megatrends (siehe Bild 10) und einem Fazit.<br></p><p>Wie auch seine beiden Vorredner sieht er den BEPS 2.0 Prozess als langwierig und diskussionsintensiv. Die vielen unterschiedlichen Digitalsteuern in den einzelnen Ländern verlangsamen den Prozess innerhalb der Säule 1, während bereits viele der Instrumente in Säule 2 heute eingesetzt werden und etabliert sind. Sobald ein globaler Kompromiss geschlossen werden kann und die Besteuerung digitaler Leistungserbringung vollumfänglich geregelt sind, ist der Weg für BEPS 2.0 geebnet.</p><p><strong>Q&amp;A</strong></p><p>Nach diesen spannenden Referaten leitete Raymund Scheffrahn direkt über in den Q&amp;A Teil, wo diverse Aspekte der Referate von den Teilnehmenden aufgenommen und von den Referenten vertieft wurden.</p><p><br></p><p>--------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/082C1348-52FE-40A8-B694-5EF531BBA599.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/082C1348-52FE-40A8-B694-5EF531BBA599.pdf" target="_blank">Präsentation Thomas Nabholz</a></p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5A8A643C-71BD-40A9-8338-4C7C8BEB00FD.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/5A8A643C-71BD-40A9-8338-4C7C8BEB00FD.pdf" target="_blank">Präsentation Guido Jud</a></p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3BFEF327-2507-40B6-9CA6-37C951C2FD50.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/3BFEF327-2507-40B6-9CA6-37C951C2FD50.pdf" target="_blank">Präsentation Christoph Huber</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>41. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2021 – Hoffnung auf den Wiederaufschwung</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108621</link>
<description><![CDATA[Es geht wieder aufwärts. Das ist die Meinung einer Mehrheit der CFOs für praktisch alle erhobenen Indikatoren. Die Verbesserung erfolgt allerdings von einer schwachen...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:55:13 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Es geht wieder aufwärts. Das ist die Meinung einer Mehrheit der CFOs für praktisch alle erhobenen Indikatoren. Die Verbesserung erfolgt allerdings von einer schwachen Basis und betrifft mehrheitlich die Erwartungen für die kommenden 12 Monate, während die aktuelle Situation für viele herausfordernd ist. Die Schweizer Konjunkturaussichten sehen 65% positiv, 13% negativ. Auch für das eigene Unternehmen ist der Optimismus ausgeprägt: Mit 69% ist eine klare Mehrheit optimistisch für die finanziellen Unternehmensaussichten in den nächsten 12 Monaten, gegenüber 15% mit negativen Erwartungen.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 1: Nettosalden der CFOs, die erwarten, dass diese Kennzahlen für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten steigen/sinken werden</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1C0A0197-C58F-4D16-86A7-1AD895C3CE37.PNG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/1C0A0197-C58F-4D16-86A7-1AD895C3CE37.PNG"></em></p><p><br></p><p>In der Herbstumfrage wurden für die detaillierten Unternehmenskennzahlen klare Verbesserungen erwartet; vier der fünf Indikatoren blieben jedoch mehrheitlich negativ. In der aktuellen Umfrage setzen sich die Verbesserungen fort und der Nettosaldo aller Kennzahlen dreht ins Positive. Es erwarten damit für alle Kennzahlen mehr Unternehmen Zunahmen als Abnahmen. Besonders ausgeprägt ist der Optimismus für die Umsatzerwartungen, und der Anstieg zur Herbstumfrage fällt zudem durchgehend zweistellig aus. Die erwarteten Zunahmen erfolgen allerdings von einer niedrigen Basis aus und erfassen nicht alle Unternehmen.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 2: Wann gehen Sie aufgrund der Ihnen derzeit vorliegenden Informationen davon aus, dass Ihr Unternehmen wieder das Umsatzniveau von vor der Krise erreichen wird?</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/6A6E5A5E-AADC-41C8-888C-026648BDAF88.PNG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/6A6E5A5E-AADC-41C8-888C-026648BDAF88.PNG"></em></p><p><br></p><p>Trotz des gestiegenen Optimismus haben die Umsätze der meisten Unternehmen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Immerhin die Hälfte erwartet dies bis Jahresende. Und der Anteil derjenigen, die bereits mindestens auf Vorkrisenniveau sind, steigt im Vergleich zu den vorherigen Umfragen weiter an, von 12% im Juni 2020, über 18% im Herbst auf jetzt 34%. Damit bestätigt sich das Bild, dass Verbesserungen erwartet werden, was viele Unternehmen aber noch nicht (vollständig) realisiert konnten.</p><p>Wie sieht das «neue Normal» nach der Pandemie aus, was bleibt für Unternehmen, was wird nur temporär gewesen sein? Aus Sicht der CFOs ist klar: Digitale Kundenschnittstellen bleiben, grosse Änderungen bei Lieferketten stehen mehrheitlich nicht an und dauerhaftes Home Office für alle gibt es auch nicht. Letzteres begrüsst eine grosse Minderheit der CFOs: Etwa ein Drittel sieht eine niedrigere Produktivität ihrer Finanzfunktion bei dauerhaftem Home Office. Die Ergebnisse deuten insgesamt auf verstärktes hybrides Arbeiten in Zukunft hin, d.h. eine Mischung zwischen Home Office und Büro. Dies würde auch dem Wunsch der Mehrheit der Arbeitnehmer entsprechen, wie unsere&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www2.deloitte.com/ch/de/pages/human-capital/articles/where-does-switzerland-work-after-pandemic.html" href="https://www2.deloitte.com/ch/de/pages/human-capital/articles/where-does-switzerland-work-after-pandemic.html">aktuelle Umfrage</a>&nbsp;zeigt. 35% sehen zukünftig einen geringeren Immobilienbedarf, was nicht geringe Auswirkungen haben könnte.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 3:&nbsp;</em><em>Was bleibt im Geschäftsumfeld nach der Pandemie? *</em></p><p><em><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/385AA1C7-3E73-4C7F-9748-E39DB42CC521.PNG" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/385AA1C7-3E73-4C7F-9748-E39DB42CC521.PNG"></em></p><p><br></p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p><br></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 41. Schweizer Umfrage wurde online vom 2. bis 31. März durchgeführt.</p><p>Trotz der aussergewöhnlichen Situation haben 125 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Der vorliegende Bericht enthält ausgewählte Ergebnisse der europäischen CFO-Umfrage. Diese wird in 19 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Insgesamt 1559 CFOs haben europaweit teilgenommen. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind hier verfügbar:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a>​​​​​​​<br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Digital Roundtable «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast Close»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108480</link>
<description><![CDATA[Am 25. Februar fand der Digital Roundtable zum Thema «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast close» statt. Das Thema stiess auf sehr grosses Interesse...]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 12:04:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 25. Februar fand der Digital Roundtable zum Thema «Beschleunigung des Abschlussprozesses – Fast close» statt. Das Thema stiess auf sehr grosses Interesse bei den CFOs Mitgliedern. Die deutlich überzeichnete Veranstaltung wurde bewusst in kleinem Rahmen geführt, so dass intensiv über Herausforderungen und Trends in der Jahresendverarbeitung diskutiert werden konnte.</p><p>Als Einstieg besprachen Markus Gisler und Ralf Herrmann (Finance Regional Director bei Oracle) darüber, was COVID-19 für Veränderungen mit sich brachte und inwiefern der Jahresabschlussprozess bestmöglichst vorbereitet werden kann. Ralf Herrmann berichtete dabei aus Sicht von Oracle, die ihren revidierten Jahresabschluss bereits zehn Tage nach Jahreswechsel zu den Akten legen können.</p><p><strong>COVID-19</strong></p><p>Die COVID-19 Pandemie brachte neue Herausforderungen. Nicht nur finanzieller, sondern auch administrativer und organisatorischer Natur. So wurden beispielsweise viele Mitarbeitende ins Home-Office geschickt und der Remote-Zugriff sowie Videokommunikationsplattformen waren (und sind) so gefragt wie noch nie. Ralf Herrmann betonte, dass Disziplin und Konzentration der Mitarbeitenden der Schlüssel zum Erfolg sind, nicht nur, aber vor allem im Home-Office-Kontext.</p><p><strong>Steigerung der Effizienz</strong></p><p>Des Weiteren bringt eine Analyse der Prozesse Einsicht, welche Systeme zwingend notwendig und welche nur «nice to have» sind. Mithilfe dieser Analyse können bestenfalls Abläufe verbessert oder gar gestrichen bzw. ummodelliert werden. Vor allem wiederkehrende und repetitive Aufgaben bieten am meisten Potenzial. Dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Einerseits ist die Anfälligkeit von Flüchtigkeitsfehlern hoch und die Mitarbeitenden sind meist auch nicht gross motiviert, diese Aufgaben zu erledigen.</p><p><strong>Automatisierung und «Artificial Intelligence (AI)»</strong></p><p>Solche mühseligen Arbeiten könnten mit Hilfe von intelligenten Systemen effizient und schnell abgewickelt werden. Durch diese Automation, die mit vordefinierten Regeln funktioniert, können Unstimmigkeiten abgefangen und manuell bearbeitet werden, um Redundanzen zu vermindern. Dies geht aber Hand in Hand mit klar definierten Regeln und Prozesse für die Mitarbeitenden, die konsequent eingehalten werden müssen.</p><p><strong>Unternehmensweite Einheitlichkeit</strong></p><p>Weiteres Verbesserungspotenzial für eine schnelle Abwicklung des Jahresabschlusses liegt in der Vereinheitlichung. Beispielsweise ein einheitlicher Kontenrahmen oder eine Harmonisierung von «Open Purchase Orders Accruals» (Rückstellungen für erbrachte aber nicht erstellte Leistungen) oder zweifelhaften Forderungen. Die unternehmensweite Einheitlichkeit kann zudem mit Cloudlösungen unterstützt und sogar erweitert werden. Ralf Hermann sprach dabei explizit von «Remote Access», «Unified Data Model», «Narrative Reporting» und «Machine Learning». All diese Beispiele können gemäss seinen Ausführungen sehr gut in einer Cloud abgebildet werden und bieten ausserdem wiederum Möglichkeiten einer Effizienzsteigerung und Automatisierung.</p><p><strong>Offene Diskussion</strong></p><p>Nach diesen Einblicken von Ralf Hermann wurde die Diskussion eröffnet. Aus Gründen der Anonymität wird die Diskussion nicht näher beschrieben.</p><p><strong>Zwei Tipps für einen «Fast Close»</strong></p><p>Zum Schluss des Roundtables fragte Markus Gisler Ralf Hermann nach zwei Tipps für einen effizienten Jahresabschluss. Ralf Hermann sieht das Team als grössten Schatz. Man sollte zuhören, was die Mitarbeitenden sagen: Was nervt? Was bringt nichts? Was machen sie gerne? Wo möchten sie unterstützt werden? Der rege Austausch als erster Schritt zum Erfolg.</p><p>Der zweite Tipp ist die Umsetzung dieses Austauschs. People- bzw. Change-Management als Schlüssel zum Erfolg eines nachhaltigen und effizienten Jahresabschlussprozesses. Jedoch ist eine Balance zwischen etablierten Systemen und Neuanschaffungen wichtig und somit die wahre Herausforderung im Kontext des «Fast Close».</p><p data-v-76cf0147=""><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die 41. CFO-Umfrage – Einladung zum Mitmachen</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108620</link>
<description><![CDATA[Die 41. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, daran teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:53:53 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die 41. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, daran teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt nur gut 10 Minuten in Anspruch. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Es werden keine Unternehmen und/oder Personen namentlich genannt. Teilnehmer bekommen nach der Auswertung einen ausführlichen Bericht zugeschickt.<br><br>Wer schon in der Vergangenheit teilgenommen hat, erhielt bereits eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Umfrage. Wenn Sie noch nicht dabei sind und dem Umfragepanel beitreten wollen, folgen Sie bitte diesem Link:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" target="_blank">Teilnahme CFO-Umfrage</a>. Unter diesem Link können Sie sich anmelden und finden auch alle früheren Berichte.</p><p><a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey"></a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung zur Berufsbildstudie «CFO der Zukunft»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108541</link>
<description><![CDATA[Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 10:07:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2020 hat das CFO Forum Schweiz die Berufsbildstudie «CFO der Zukunft» an einer Abendveranstaltung vorgestellt. Die Studie wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Swiss CFO Days initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) erstellt. Die Autoren Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Prof. Dr. Markus Gisler, Dr. Pascal Koradi und Moreno Frigg – alles aktive oder ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer des CFO Forums – untersuchten das heutige und das zukünftige Profil und Rollenverständnis von Finanzchefinnen und Finanzchefs. Die Studienautoren führten mehr als 20 Interviews mit CFOs und ihren verschiedenen Stakeholdern (CEO, Verwaltungsräte, Investoren, Finanzanalysten, Wirtschaftsprüfer). Aus den Erkenntnissen wurden Thesen abgeleitet, die in einer breiten Umfrage, an der über 125 CFOs teilnahmen, getestet wurden. Die wichtigsten Studienergebnisse wurden in der Abendveranstaltung aufgenommen und präsentiert. Die gesamte Studie wird im Mitgliederbereich so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/56983817-30A2-482B-A69B-CD4AD7755325.jpg" style="height:483px; width:644px"></p><p>Die Veranstaltung musste wegen den aktuellen Gegebenheiten online abgehalten werden. Erfreulicherweise durften wir aber trotzdem fünf Interviewpartner persönlich vor Ort begrüssen, selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Richtlinien, und im zweiten Teil des Events mit ihnen eine live Podiumsdiskussion gestalten. Markus Gisler startete die Abendveranstaltung mit den Beweggründen der Studie und einem grossen Dankeschön an die Interviewpartner, CFOs und Autoren der Studie. Danach präsentierte er die wichtigsten Ergebnisse der Studie und leitete daraus die zukünftigen Erwartungen an CFOs ab. Um diese Erwartungen zu erfüllen, formulierten die Autoren die folgenden Handlungsempfehlungen für Finanzchefinnen und Finanzchefs:</p><p><br></p><ul><li>Bleibe neugierig</li><li>Vernetze Dich</li><li>Bilde Dich weiter</li><li>Öffne Dich</li><li>Leite nötige Veränderungen ein</li><li>Nimm aktiv Einfluss auf die Strategie</li><li>Definiere Deine CFO Rolle eigenständig</li><li>Sei anpassungsfähig</li><li>Engagiere Dich in Krisensituationen</li><li>Übernehme Führungsverantwortung</li><li>Bleib auf dem Boden</li></ul><p><br></p><p>Nach diesen Ausführungen diskutierten Markus Gisler und Pascal Koradi die als Management Summary fungierende Stellenbeschreibung.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/EF3C3D2A-40A7-44BC-A45F-55A5CDFE0EF5.jpg" style="height:477px; width:637px"></p><p>In der Stellenbeschreibung werden insbesondere Wissen über und Erfahrungen mit Strategien, Kompatibilität mit dem CEO, Unabhängigkeit, Zahlenaffinität, Weitsicht und eine starke Kommunikationsfähigkeit thematisiert. Diese Kompetenzen sind unabdingbar für das Profil des CFOs der Zukunft und machen sie oder ihn zu einem zentralen Mitglied der Geschäftsführung, bei der Erarbeitung von Strategien und Prozessen sowie als Kernperson für Finanzen.</p><p><br></p><p>Nach einer kurzen Kaffeepause startete der zweiten Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion mit Marco Emmanuello (CFO), Ueli Dietiker (Verwaltungsrat), Thomas Dittrich (CFO), Gabriela Nagel (Verwaltungsrätin) und Hansruedi Scherer (Verwaltungsrat/Investor). Die Personen wurden jeweils mit ihrem Interviewvideo, das für die Studie gedreht wurde und in der Studie integriert ist, vorgestellt. Nach einer Einstiegsfrage für jede Person startete die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Pascal Koradi.</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/52768A51-C43D-4633-BF5C-5D777DD24E50.jpg" style="height:465px; width:620px"></p><p>Auf dem Podium wurden die wesentlichsten Ergebnisse sowie vor allem der Stellenbeschrieb erneut aufgegriffen. Diskutiert wurde unter anderem, inwiefern die zukünftigen Erwartungen bereits heute gelten, wie wichtig die Person CFO innerhalb des Unternehmens sei und inwieweit sich die Aufgabenbereiche in Zukunft verändern und anpassen würden. Unter Einbezug von erfreulich vielen online gestellten Fragen der CFOs Mitglieder wurden auch die Digitalisierung und neue strategische Arbeitsbereiche des CFO kritisch beleuchtet und besprochen. Die Genderfrage und Sprachenfähigkeiten polarisierten und führten zu regen Voten.</p><p>Nach diesem interessanten Wissensaustausch, der auch im Online-Format sehr interaktiv war, beendete Markus Gisler den Event mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion und Learnings für die CFOs der Zukunft.</p><p><br></p><p>----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><p><a data-cke-saved-href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" href="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/A6BD7B95-2598-409B-9F39-1600BDD0D9A1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Powerpoint-Präsentation</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" href="https://youtu.be/hk5LwOKkY5g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zoom-Aufnahme (Start bei 53:56)</a></p><p>Die Studie wird so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt, Informationen folgen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Drei profilierte Finanzchefs mit dem CFO of the Year Award 2020 ausgezeichnet</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108538</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 13. Januar 2020 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2020 verliehen:Dr. Peter Hackel – Straumann...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:13:59 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 13. Januar 2020 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2020 verliehen:</p><figure><br></figure><p><strong>Dr. Peter Hackel – Straumann AG</strong><br>In der Kategorie SMIEXP wird Dr. Peter Hackel, CFO der Straumann AG, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Nach seiner Promotion in Molekularbiologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule war Dr. Peter Hackel von 2004 bis 2010 bei Straumann mit zunehmender Verantwortung im Finanzteam tätig. Nach vier Jahren bei OC Oerlikon wechselte er wieder zu der Straumann AG als Group CFO im Jahr 2014. Er bietet eine wertvolle Kombination aus Finanz- und Geschäftsexpertise zusammen mit einem analytischen wissenschaftlichen Hintergrund.</p><figure><br></figure><p><strong>Ivo Wechsler – Huber+Suhner AG</strong><br>In der Kategorie SPI ohne SMIEXP wird Ivo Wechsler, CFO der Huber+Suhner AG, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Nach seinem Abschluss als Lic. oec. HSG an der Universität St. Gallen arbeitete Ivo Wechsler zwei Jahre bei der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) im Bereich Corporate Finance. Danach war er zwei Jahre als Controller bei Sunrise Communications tätig und wurde 1999 zum Leiter Controlling &amp; Treasury befördert. 2001 bis 2007 arbeitete Ivo Wechsler bei der Ascom Gruppe als Leiter Corporate Controlling und Corporate Treasury bis er schliesslich 2008 zu der Huber+Suhner AG stiess. Seit 2010 ist er Mitglied der Konzernleitung und Chief Financial Officer.</p><figure><br></figure><p><strong>Monika Vasconcelles – Läderach (Schweiz) AG</strong><br>​​​​​​​In der Kategorie CFO Forum Schweiz wird Monika Vasconcelles, CFO der Läderach (Schweiz) AG, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Nach dem Betriebswirtschaftsstudium an der Fachhochschule Graubünden (HTW) mit anschliessender Weiterbildung am Schweizerischen Institut für Betriebswirtschaft im Bereich Controlling stiess Monika Vasconcelles 2009 zu Läderach. Nach ihrer Arbeit in der Finanz- und Controlling-Abteilung wurde sie 2013 zur Direktorin Finanzen bei der Läderach Gruppe befördert. In den Jahren 2016 bis 2017 besuchte Sie an der Unternehmensschule HBM an der Universität St. Gallen das Advanced Management Programm.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Erstes CFO Forum Golfturnier</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107119</link>
<description><![CDATA[Am 31. Juli 2020 fand bei herrlichem Wetter das erste CFO Forum Golfturnier statt. 24 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um beim Golfturnier oder im Schnupperkurs...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:13:45 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung Golfturnier</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 31. Juli 2020 fand bei herrlichem Wetter das erste CFO Forum Golfturnier statt. 24 Teilnehmende trafen sich in Meggen, um beim Golfturnier oder im Schnupperkurs mitzuspielen. Golf Meggen bietet einen 9-Loch-Kurs und umwerfende Aussicht auf das Luzerner Seebecken, den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge.<br></p><p>Um 11:00 Uhr morgens, bei strahlendem Sonnenschein, begann das freiwillige Training zur Vorbereitung des Turniers. Alex und Jamie, zwei sehr erfahrene Golf-Professionals, leiteten das Training mit viel Herzblut und gewissen Seitenhieben gegen die CFOs, um sie so anzuspornen. Sie teilten die CFOs in zwei Gruppen auf, um möglichst vielen persönliche Hilfestellungen leisten zu können. Das Training startete mit kurzen Dehnübungen, um den Körper aufzuwärmen. Dann wurde in den zwei Gruppen jeweils der Abschlag auf der Driving Range und das Kurzspiel (Putting) auf dem Green trainiert.<br></p><p>Nach der anstrengenden Vorbereitung war es endlich so weit. Das erste CFO Forum Golfturnier konnte beginnen. Die Teilnehmenden fanden sich zu den geplanten Startzeiten ein und waren motiviert und voller Vorfreude, wie die Teambilder zeigen. Die erste Gruppe (Flight 1) startete um 13:00 Uhr, die vierte und letzte Gruppe 30 Minuten später.<br></p><p>Das Turnier wurde auf allen neun Löchern ausgespielt. Bei Loch 4 und 8 wurden zusätzlich noch Messungen für die Preisverleihung vorgenommen. Beim vierten Loch wurde der längste Abschlag (Longest Drive) honoriert, während beim achten Parcours die Treffsicherheit (Nearest To The Pin) belohnt wurde.</p><p>Parallel zum Turnier trafen sich die Golf-Amateure zum Schnupperkurs, welcher von Martin, Kaspar und Markus geleitet wurde. Die elf Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um das Coaching optimal gestalten zu können. Nach kurzer Einführung, wie beispielsweise richtige Haltung, Stand und Schwungausführung, wurde der Abschlag auf der Driving Range und das Putting auf dem Green geübt. Danach konnten die Schnuppernden bereits auf die Trainingsanlage, um das Gelernte anzuwenden. Es konnten sechs Löcher bespielt werden, wobei ein anfängertauglicher Spielmodus (Texas Scramble) gewählt wurde.<br></p><p>Nach dem schweisstreibenden Golfspiel trafen sich die Teilnehmenden um 16:00 Uhr für ein gemeinsames Apéro, bei welchem ausführlich über das eigene und gemeinsame Spiel gefachsimpelt wurde. Um 16:45 Uhr startete der offizielle Teil mit Gersauer Käsekuchen und einer kurzen Ansprache von Rolf Renz. Er sprach über das Golfen, das gemeinsame Zusammensein und die gemeinsame Vorfreude über das Nachtessen, bevor er Josef Schuler vorstellte, den Investor der Golfanlage von Meggen. Josef Schuler gab den Anwesenden interessante Einblicke in das «Golf Meggen» Investitionsprojekt. Er referierte über den Gesamtprozess, die Schwierigkeiten, die zu überwinden waren und betonte vor allem die Langfristigkeit eines solchen Projekts.<br></p><p>Nach diesen interessanten Eindrücken wurde das Abendessen serviert. Bei einem sehr guten 3-Gang-Menü, begleitet von exzellenten Weinen, tauschten sich die CFOs Mitglieder je länger je euphorischer über das Turnier oder den Schnupperkurs aus und genossen die letzten Sonnenstrahlen dieses aussergewöhnlich warmen Tages. Vor dem Dessert verkündete Jürg Fedier die Gewinner des Turniers und vergab die Preise. Neben den bereits erwähnten Auszeichnungen (Longest Drive und Nearest To The Pin) wurde auch der Brutto- und Netto-Sieger honoriert. In jeder Kategorie wurden jeweils die besten drei Spieler mit Preisen belohnt.<br></p><p>Besonders freuen durften sich Beat Dolder und Ralf Staub (jeweils erste Plätze). Nach einer feinen Zuger Kirschtorte und einem Kaffee endete der erste CFO Forum Golfanlass. Ein grosses Kompliment geht an dieser Stelle an die Vorstandsmitglieder Rolf Renz und Jürg Fedier, die diesen Anlass von der Idee bis zur Realisierung mit viel Herzblut aus der Taufe gehoben haben. Wir freuen uns auf schon jetzt auf das zweite CFO Forum Golfturnier!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Exportrisiko-Monitor 2019: Umfrage zu Risiken im Exportgeschäft</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108618</link>
<description><![CDATA[CFOs Gönnermitglied Euler Hermes führt in Zusammenarbeit mit der BFH wiederum die jährliche Erhebung namens «Exportrisiko-Monitor» durch.Die Schweizer Wirtschaft...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:47:29 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">CFOs Gönnermitglied Euler Hermes führt in Zusammenarbeit mit der BFH wiederum die jährliche Erhebung namens «Exportrisiko-Monitor» durch.</p><p>Die Schweizer Wirtschaft ist stark vom Export abhängig. Damit verbunden sind Risiken, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen, unter anderen der Kurs des Schweizer Frankens, Protektionismus und Cyberrisiken. Profitieren Sie durch Ihre Teilnahme an der Umfrage von Euler Hermes Schweiz und der Berner Fachhochschule:&nbsp;<strong>Erfahren Sie exklusiv, wie Schweizer Unternehmen mit den Risiken in ihren Exportmärkten umgehen!</strong>&nbsp;Die Umfrage wird jährlich bei Schweizer Unternehmen zu Risiken und Absicherungsmassnahmen im Exportgeschäft durchgeführt.</p><p><em>Wir würden uns freuen, wenn Sie unter diesem&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://ww3.unipark.de/uc/Exportrisiken-2019/?a=1" href="https://ww3.unipark.de/uc/Exportrisiken-2019/?a=1" target="_blank" rel="noopener">Link</a>&nbsp;an der Umfrage teilnehmen.&nbsp;</em></p><p><a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey"></a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>40. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2020 – Der lange Weg aus der Krise</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108619</link>
<description><![CDATA[Eine Erholung, aber langsam: Das gilt für die meisten Ergebnisse dieser Herbstumfrage. Zwar schnellen die meisten Ergebnisse nach dem tiefen Einbruch im Frühjahr...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:53:00 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Eine Erholung, aber langsam: Das gilt für die meisten Ergebnisse dieser Herbstumfrage. Zwar schnellen die meisten Ergebnisse nach dem tiefen Einbruch im Frühjahr wieder nach oben, verharren jedoch mehrheitlich weiter im negativen Bereich. So beurteilen 42% der CFOs die Schweizer Konjunkturaussichten in den nächsten 12 Monaten negativ, 28% positiv.&nbsp;</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><em>Abbildung 1: Anteil der CFOs, die die Konjunkturaussichten für die Schweiz in den nächsten 12 Monaten positiv/negativ beurteilen</em></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/519EB41B-8614-47FD-8272-B8D907FFC155.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/519EB41B-8614-47FD-8272-B8D907FFC155.png" style="height:361px; width:579px"></p><p><br></p><p>Auch für die Unternehmenskennzahlen bleibt es ungemütlich. Die Unternehmensaussichten erholen sich zwar, und die Schweizer CFOs nehmen durchaus an, dass eine weitere Verbesserung in den nächsten 12 Monaten stattfinden wird. Die erwartete Erholung fällt allerdings schwach und uneinheitlich aus. Am deutlichsten fällt die Erholung in der Schweiz für die Umsatzerwartungen aus, diese verzeichnen einen sehr hohen Anstieg um 51 Prozentpunkte. Allerdings ist auch hier die Basis für das zukünftige Wachstum geringer, da die vorherigen Verluste erst wieder wettgemacht werden müssen. Eine Mehrheit erwartet das Umsatz-Vorkrisenniveau erst Q3 2021 wieder erreicht zu haben.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 2:&nbsp;</em><em>Rückkehr zum Umsatz-Vorkrisenniveau lässt noch länger auf sich warten*</em></p><p>* Antworten auf die Frage: Wann gehen Sie aufgrund der Ihnen derzeit vorliegenden Informationen davon aus, dass Ihr Unternehmen wieder das Umsatzniveau von vor der Krise erreichen wird?</p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F2E8005B-5932-4508-8635-3AA37C9363C5.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/F2E8005B-5932-4508-8635-3AA37C9363C5.png" style="height:307px; width:649px"></p><p><br></p><p>Die Mehrheit der Unternehmen hat sich neue Kostenmassnahmen verordnet und diese sind bereits recht weit fortgeschritten. Am häufigsten bisher umgesetzt wurde die Reduzierung von diskretionären Ausgaben, Überstunden- oder Feriensaldi und Kurzarbeit. Derzeit am häufigsten evaluiert werden die zukünftig benötigten Büroflächen, Lagerbestände und Mitarbeiterzahlen.</p><p><br></p><p><em>Abbildung 3: Neue Kostenmassnahmen im Zuge der Pandemie</em></p><p><img data-cke-saved-src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/777F9DA1-F0F4-4A61-BE6E-611F10B09735.png" src="http://verein.crmforyou.ch/Dateien/777F9DA1-F0F4-4A61-BE6E-611F10B09735.png" style="height:238px; width:1003px"></p><p><br></p><p><strong>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</strong></p><p><em>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</em></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich langfristig mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst hat. Die aktuelle, 40. Schweizer Umfrage wurde online vom 31. August bis 25. September durchgeführt.</p><p>Trotz der aussergewöhnlichen Situation haben 112 CFOs aus allen wichtigen Branchen und von kotierten wie nicht-kotierten Unternehmen teilgenommen. Allen Teilnehmern möchten wir herzlich danken für ihr Engagement. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage wurde im Herbst in 18 Ländern, einschliesslich der Schweiz, durchgeführt. Insgesamt 1‘578 CFOs haben europaweit teilgenommen. Die Ergebnisse der Länderumfragen werden aggregiert und sind hier verfügbar:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2020</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107120</link>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, 13. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der UBS...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:25 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Mittwoch, 13. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der UBS in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung durch Daniel Schmucki (Präsident VSF) startete Paul Donovan (Chefökonom Global Wealth Management UBS) mit seinem Referat zum Wirtschaftsausblick 2020. Nach einer kurzen Frage-Antwort-Sequenz referierte Isabelle Amschwand (CEO ASTIA) zu der Zukunft des Schweizer Vorsorgesystems, insbesondere zur beruflichen Vorsorge (2. Säule), und beantwortete anschliessend einige Fragen des Publikums. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete Markus Gisler (Präsident CFOs) zum Apéro riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referat Paul Donovan (Chefökonom Global Wealth Management UBS)</strong></p><p>Paul Donovan führte mit britischem Humor durch sein Referat, welches von den aktuell wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen handelte. Donovan erläuterte zu Beginn, dass für eine Prognose für das nächste Jahr die Ereignisse des Jahres 2019 zuerst nachvollzogen werden müssen. Dabei waren seiner Meinung nach vor allem der «Trade-War» zwischen den USA und China von Wichtigkeit, jedoch dürften der anstehende Brexit sowie die anhaltenden Tiefzinsen der Nationalbanken nicht aussen vor gelassen werden.</p><p>Bezüglich des Handelskriegs erklärte Donovan, dass die erhobenen Zölle der USA deren Wirtschaft erheblichen Schaden zugefügt haben. Dies jedoch vor allem in den ersten sechs Monaten nach Erlass. Für die Wirtschaft erfreulich jedoch sei, dass die US-Unternehmen sich der Situation relativ schnell angepasst haben. So hätten die meisten Unternehmen, welche im Import- oder Exportbereich tätig sind, die Supply Chain stark umgestellt. Konkret haben gemäss Donovan auf der einen Seite die amerikanischen Unternehmen neue Tochtergesellschaften in Kanada oder Mexiko gegründet. Auf der anderen Seite seien die chinesischen Unternehmen bestrebt gewesen, Tochtergesellschaften in Taiwan oder Korea aufzubauen. Damit die Importzölle der USA umgangen werden konnten, haben die chinesischen Unternehmen die Güter zuerst an ihre Tochtergesellschaften nach Taiwan oder Korea versendet. Danach wurden die Güter weiter nach Kanada oder Mexiko verschifft und von dort schliesslich in die USA importiert.</p><p>Damit seien zwar Zusatzkosten entstanden, doch diese seien im Verhältnis zu den Importzöllen verschwindend klein. Donovan erwähnte, dass durch diese Umstellung heute ungefähr 50 % der Zölle (gemessen am Wert) umgangen werden. Einerseits habe dies positive Effekte auf die globale Wirtschaft. Sofern weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen, könne der Schaden der Zölle (aus Wohlfahrtssicht) zunehmend verkleinert werden. Andererseits sei dies aber keine langfristige Lösung. Dies führe dazu, dass die US-Unternehmen weiterhin unter Unsicherheit leiden. Dies hat gemäss Donovan vor allem Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen. Diese unterlassen aktuell grössere Investitionen. Aufgrund der mangelnden Investitionen seitens US-Unternehmen leide allerdings auch die Eurozone, da diese bekannt dafür ist, einen Grossteil der Investitionsgüter in die USA zu exportieren. Für das Jahr 2020 glaubt Donovan, dass die USA und China einem gemeinsamen Deal zustimmen werden. Klappe dies, würden keine weiteren Zölle eingeführt und gewisse Zölle unter Umständen wieder abgebaut werden. Dies könne helfen, das Vertrauen zu stärken und somit auch das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.</p><p>Jedoch gehe die Unsicherheit in der Weltwirtschaft auch von anderen Ereignissen aus. Donovan erwähnt hier den Brexit. Eine Einschätzung seinerseits sei schwierig, da sich die getroffenen Annahmen von Tag zu Tag ändern können. Müsse jedoch eine Aussage getätigt werden, glaubt Donovan an einen Deal zwischen Grossbritannien und der EU. Bis der Deal jedoch unterzeichnet sei, stellen Unternehmen in Grossbritannien die Investitionen zurück. Dies werde das Wirtschaftswachstum weiterhin bremsen. Sobald es jedoch eine definitive Entscheidung bezüglich dieses Themas gäbe, wird gemäss Donovan das Investitionsvolumen wieder massiv steigen. Dies unabhängig davon, ob es einen «hard» oder ۘ«soft» Brexit geben wird.</p><p>Mit dem Blick auf die Zentralbanken gerichtet, führt Donovan aus, dass es heutzutage schwierig sei, Prognosen aufzustellen. Dies hänge vor allem mit der Tatsache zusammen, dass die Präsidenten der wichtigsten Zentralbanken (FED &amp; EZB) neu von Juristen geleitet werden, und nicht wie bis anhin von Ökonomen. Die Juristen geben seiner Meinung nach keine vertieften Einblicke mehr in die Policy der Zentralbanken. Somit werde es immer schwieriger, Auswirkungen auf die Finanzmärkte zu erfassen. Während früher die Aussagen von Ökonomen verlässlich waren und man diese deuten konnte, seien die Aussagen von Juristen komplizierter und Ableitungen davon immer schwieriger. Bezüglich den Negativzinsen führt Donovan aus, dass diese in der kurzen Frist wirken können, in der langen Frist jedoch nicht als Stimulus zu funktionieren scheinen. Als Fazit nennt Donovan, dass seiner Meinung nach die Märkte auch im Jahr 2020 sehr volatil bleiben werden.</p><p><br></p><p><strong>Referat Isabelle Amschwand (CEO ASTIA)</strong></p><p>Im zweiten Referat des Abends beleuchtete Isabelle Amschwand die Zukunft des Schweizer Vorsorgesystems kritisch. Zu Beginn zeigte sie anhand einer Grafik auf, inwiefern sich der AHV-Jahreslohn auf die Aufteilung der Anteile des Vorsorgesystems auswirkt. Während bei kleineren Einkommen fast gar keine Mittel für die Selbstvorsorge (Überobligatorium 2. Säule und Säule 3a) zur Verfügung stehen, mache es ab einem Einkommen von ungefähr CHF 85’320.- durchaus Sinn, über Einzahlungen in die «eigene» Vorsorge nachzudenken.</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png" sizes="(max-width: 841px) 100vw, 841px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1.png 841w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1-300x208.png 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/Vorsorge-1-768x533.png 768w" alt=""><figcaption>Illustration der prozentualen Ersatzquote verschiedener AHV-Jahreslöhne</figcaption></figure><p><br></p><p>Nach der Frage der Aufteilung widmete sich Amschwand einem aktuell wichtigen Thema: den schwankenden Renditen auf AHV- und BVG-Vorsorgeleistungen. Anhand einer Illustration erklärte sie, wie durchwachsen die Renditen in den Jahren 1965 bis 2015 waren. Vor allem die Dotcom-Krise in den 2000er Jahren, die Weltwirtschaftskrise (2007-2008) sowie die Krise der Eurozone (2011) schmälerten die Renditen. Obwohl sich die Börse heute wieder erholt hat, bleiben gemäss Amschwand die grossen Renditen bei AHV- und BVG-Guthaben aus. Zum Grossteil sei dies den regulatorischen Vorgaben geschuldet, welche vorgeben, dass die Ausgleichskassen sowie die Pensionskassen nur zu relativ kleinen Anteilen in renditeträchtige Marktinstrumente, wie beispielsweise Aktien, investieren dürfen. Weiter haben die aktuell tiefen Zinsen grosse Auswirkungen auf die Renditen der Obligationen. Verstärkt werden diese einschneidenden Probleme gemäss Amschwand auch noch durch die demografische Entwicklung, welche immer mehr Rentner im Verhältnis zu Erwerbstätigen mit sich bringt.</p><p>Wegen diesen sich negativ auswirkenden Entwicklungen sprach sich Amschwand dafür aus, den Umwandlungssatz auf dem BVG-Guthaben von 6.8 % auf 6 % zu senken Ausserdem warf sie Ideen in den Raum, wie beispielsweise Steuerbegünstigungen für die 2. Säule oder den beitragspflichten Lohn in der AHV nicht zu beschränken, damit die entstandenen Lücken in Zukunft geschlossen werden können.</p><p>Nach diesen Erläuterungen über die aktuelle Situation des Vorsorgesystems ging Amschwand auf die Trends und Entwicklungen im Vorsorgesystem ein. Dieses sei auch heute noch zu träge und unflexibel. Manchmal sei sogar von einem Alles-oder-nichts-Prinzip zu hören. Es scheine ein beinahe unüberwindbares politisches Hindernis zu sein, das System anzupassen. Amschwand erwähnt hier die Metapher vom Mount Everest. Technisch sei dieser eigentlich nicht anspruchsvoll, die Höhe jedoch mache das Besteigen praktisch unmöglich. Doch wie der höchste Berg der Welt erklommen werden kann, müsse auch das Vorsorgesystem angepasst werden, Schritt für Schritt. Allerdings müsse dringend etwas unternommen werden. Dies könne beispielsweise durch individuelle Anlagestrategien in 1e-Plänen (möglich ab einem Einkommen von CHF 130’000.-) erfolgen.</p><p>Nach diesen eher technischen und von Zahlen geprägten Ausführungen sprach Amschwand zum Schluss ihrer Präsentation noch über mögliche generelle Entwicklungen, die das Vorsorgesystem betreffen (könnten). Zum einen erwähnte sie den sozialen Wandel der Bevölkerung in Form von Teilzeitbeschäftigungen, Konsumgewohnheiten, Generationenwechsel und zum anderen die technischen sowie vor allem medizinischen Fortschritte. Allerdings sei es schwer abschätzbar wie, wann und ob diese Entwicklungen einen Einfluss auf das Vorsorgesystem haben werden. Sie schloss ihr Referat mit dem Fazit, dass uns die langen Gesetzrevisionsprozesse zwingen, zu Gunsten der jüngeren Generationen an die Zukunft zu denken.</p><p><br></p><p><strong>Apéro riche</strong></p><p>Nach diesen höchstspannenden Referaten wurde das Apéro riche genutzt, um über die gewonnenen Eindrücke zu diskutieren und um zu networken.</p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich bei allen Teilnehmenden und insbesondere bei der Vereinigung Schweizer Finanzchefs VSF für die hervorragende Organisation und für den interessanten Austausch.</p><p><br></p><p>Falls Sie an den Präsentationen der Referenten interessiert sind, finden Sie diese&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/mitgliederbereich/dateipool/dateipool-veranstaltungen/" href="https://cfos.ch/mitgliederbereich/dateipool/dateipool-veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Abendveranstaltung «eSports»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107121</link>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, 16. Oktober 2019 nahmen über 30 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «eSports» teil. Der Anlass fand im Au Premier...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:50 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Mittwoch, 16. Oktober 2019 nahmen über 30 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «eSports» teil. Der Anlass fand im Au Premier im Bahnhof Zürich statt. Nach einer kurzen Begrüssung durch Prof. Dr. Markus Gisler startete Hakan Pazarcikli (Head of Events | Mitglied der Geschäftsleitung) mit seinem Referat und gab dabei Einblicke in das Thema eSports sowie in die Tätigkeitsbereiche einer eSports Agentur. Danach folgte das Referat von Oliver Lutz (Project owner eSports.ch), welcher insbesondere auf das Potential für Unternehmen im Bereich eSports einging. Das letzte Referat des Abends hielt Tom Zimmermann (Leiter Brand Experience Postfinance). Dabei wurde den Teilnehmenden das Experiment der Postfinance mit dem professionellen eSports Team «Helix» vorgestellt. Abschliessend gab es ein Q&amp;A mit allen Referenten sowie ein schmackhaftes Apéro riche.</p><p>Hakan Pazarcikli begann sein Referat mit einem kurzen Überblick zum Thema eSports in der Schweiz. Es zeigte sich, dass immerhin rund 30 % der Schweizer genau wissen, was unter dem Begriff eSports gemeint ist. Die Zielgruppe dieser Branche sei gemäss Pazarcikli zwischen 16 und 35 Jahre alt und umfasse 120’000 aktive Gamer in der Schweiz. Die Agentur eStudios sei dabei in den Bereichen Planung von Events, Consulting, Content Creation, Promotion und Vermittlung von wichtigen Persönlichkeiten tätig. Nach dieser Einführung in die stark wachsende Branche knüpfte Oliver Lutz an diesen Erkenntnissen an und vertiefte diese. So zeigte sich, dass die Gaming Industrie in den letzten 10 Jahren stark gewachsen ist. Belief sich der Umsatz im Jahr 2008 noch auf USD 55 Milliarden, waren es im Jahr 2018 bereits USD 135 Milliarden. Weiter erläuterte Lutz, dass die Streaming-Plattform «Twitch», auf welcher man Gamer bei ihrer Tätigkeit zuschauen kann, bei den jungen Personen (15 bis 24 Jahre) sich erhöhter Beliebtheit erfreut. Immerhin 19 % gaben an, dass sie diese Plattform gelegentlich nutzen. Unternehmen können dabei vor allem profitieren, in dem sie Partnerschaften mit den «Streamern» eingehen, und diese das Produkt der Unternehmen bewerben. Wie eine Unternehmung bei der jungen Zielgruppe auf sich aufmerksam machen kann, zeigte Tom Zimmermann in seinem Referat auf. Er illustrierte, wie sich die Postfinance mit dem professionellen eSports Team «Helix» in dieser Branche positionierte und dadurch erhöhte Aufmerksamkeit generieren konnte. Als grösstes positives Fazit nennt Zimmermann denn auch die erhöhte mediale Aufmerksamkeit. Persönlich freute ihn auch, dass gewisse Spieler des Teams gegen Ende des Jahres Profiniveau erreichten und Angebote von bekannteren Teams erhielten. Nach den sehr informativen Präsentationen gab es noch ein rund 20-minütiges Q&amp;A, bei welchem die Referenten Fragen aus dem Publikum beantworteten. Weitere spannende Fragen konnten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche mit den Referenten direkt ansprechen.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFOs Herbstanlass – Firmenbesuch «OC Oerlikon»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107122</link>
<description><![CDATA[Der diesjährige Herbstanlass führte uns nach Balzers (LIE). 27 Mitglieder des CFO Forums nutzten die einmalige Chance, einen Teil der OC Oerlikon Gruppe in Augenschein...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:40 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der diesjährige Herbstanlass führte uns nach Balzers (LIE). 27 Mitglieder des CFO Forums nutzten die einmalige Chance, einen Teil der OC Oerlikon Gruppe in Augenschein zu nehmen und konkrete Anwendungen der Industrie 4.0 kennenzulernen. Die Teilnehmenden trafen sich am 11. September beim Carparkplatz Zürich, um die Reise gemeinsam in einem reservierten Car zu unternehmen. Dies ermöglichte gleich ein erstes Kennenlernen oder Wiedersehen untereinander. In Balzers bei OC Oerlikon angekommen, begrüsste uns Jürg Fedier (Group CFO) persönlich und führte mit seinem Referat durch die Geschichte und Struktur der Unternehmung. Nach dem Referat folgten Sicherheitsinstruktionen durch Marc Desrayaud (Head Business Unit, Oerlikon Industrial Solutions AG) für die spätere Besichtigung. Anschliessend stellte M. Desrayaud Oerlikon Balzers vor, eine Tochterfirma der OC Oerlikon Gruppe, die auf Oberflächenbeschichtungen spezialisiert ist. Das letzte Referat hielt Mikkel Pedersen (Senior Engineer) zum Thema «Additive Manufacturing» bei OC Oerlikon. Nach den spannenden Ausführungen folgte die Besichtigung des Werks in Balzers inklusive einem Q&amp;A mit allen Referenten. Abschliessend durften die Mitglieder und die Referenten ein vorzügliches Abendessen im Zunfthaus zum Löwen in Sargans geniessen, bevor gemeinsam die Heimreise angetreten wurde.</p><p><br></p><p><strong>Referate Jürg Fedier, Marc Desrayaud &amp; Mikkel Pedersen</strong></p><p>Jürg Fedier trat im Jahr 2009 bei OC Oerlikon die Stelle als Finanzchef an. Zu dieser Zeit hatte die Unternehmung aufgrund der Wirtschaftskrise und Finanzierungsschwierigkeiten Probleme, genügend liquide Mittel aufzutreiben, um ihren Verbindlichkeiten nachzukommen. Aufgrund dessen war die Restrukturierung und Rekapitalisierung des Konzerns eines der ersten Grossprojekte von Fedier. Im Zuge der Restrukturierung wurden Tochtergesellschaften veräussert, welche nach der Neuausrichtung nicht mehr in das Portfolio des Konzerns passten. Gleichzeitig wurden neue Unternehmen akquiriert, welche als ideale Ergänzung betrachtet wurden. Durch die Rekapitalisierung konnte rund CHF 1 Mia. neues Kapital beschafft werden. Die getroffenen Massnahmen fruchteten bald. Heute steht die OC Oerlikon Gruppe auf gesunden finanziellen Beinen und ist Marktleader in den Bereichen «Surface Solutions» und «Manmade Fibers». Im Jahr 2018 erzielte OC Oerlikon in diesen beiden Segmenten einen Umsatz von kumuliert CHF 2.6 Milliarden. Dass Oerlikon zurück auf den Pfad des Erfolges gefunden hat, zeigt sich auch am Aktienkurs, welcher sich seit 2010 praktisch verdoppelt hat.</p><p>Nach dem Einstiegsreferat von Fedier übernahm Marc Desrayaud und stellte die Tochterunternehmung Oerlikon Balzers vor. Gemäss Desrayaud ist das Business Modell von Oerlikon Balzers zweigeteilt. Zum einen bieten sie In-House Beschichtungen mit einem spezifischen Kundenfokus an, zum anderen verkauft die Unternehmung Maschinen, welche die gewünschten Beschichtungen selbständig vornehmen. Zusätzlich bietet Oerlikon Balzers auch den «After-sales-service» dieser Maschinen an. Aktuell beschäftigt Oerlikon Balzers über 5’500 Mitarbeitende in 112 Beschichtungszentren in Amerika (25), Europa (50) und Asien (35). Die 112 Zentren verteilen sich über insgesamt 36 Länder. Desrayaud erklärte, dass die Anzahl der Beschichtungszentren so hoch ist, weil es in diesem Markt unabdingbar sei, sehr nahe beim Kunden zu sein. Dies, da sich der Kunde in der Regel eine Lieferung der beschichteten Teile innerhalb von 2 bis 5 Tagen wünsche. Zu den Kunden gehören gemäss Desrauyaud namhafte Unternehmen wie Audi, Volkswagen, Braun oder Bosch. Nach diesem Überblick wurde den Teilnehmenden erklärt, weshalb Oberflächenbeschichtungen benötigt werden und welche Vorteile mit der Beschichtung erzielt werden können. Obwohl die Beschichtung nur ein paar tausendstel Millimeter dick ist, sind die Vorteile dieser Beschichtung eindrücklich. Die Lebensdauer der Produkte wird signifikant verlängert und die Produktivität steigt merklich an. Durch diese beiden Aspekte können tiefere Stückkosten für das beschichtete Teil erzielt werden. Bei Komponenten hilft die Beschichtung beispielsweise, Energiekosten zu reduzieren und es können günstigere oder leichtere Materialien für das Endprodukt verwendet werden, bei gleichbleibender Qualität. Die Branchen, in welchen die Oberflächenbeschichtungen von Oerlikon genutzt werden, sind vielfältig. Dazu gehören die Luftfahrtindustrie, die Medizin, High-End Dekorationsprodukte, der Motorsport oder die Öl- und Gasindustrie.</p><p>Das letzte Referat des Nachmittags hielt Mikkel Pedersen. Es handelte von Additive Manufacturing, umgangssprachlich auch 3D-Drucken genannt. Zu Beginn gab Pedersen einen Überblick zur Technologie und erläuterte, wie Additive Manufacturing im eigentlichen Sinne funktioniert. Dabei erklärte er auch, dass in der Praxis verschiedene Technologien zum Einsatz kommen. Pedersen erwähnte, dass für erfolgreiches Additive Manufacturing neben den verarbeitenden Maschinen auch einige weitere wichtige Bausteine benötigt werden. Dazu gehören unter anderem CAD-Systeme, in welchen das Modell gezeichnet wird. Weiter seien auch Qualitätskontrollen und das zu verarbeitende Material wichtige Elemente, um hervorragende Endprodukte produzieren zu können. Doch warum wird der Einsatz dieser Technologie überhaupt nachgefragt? Gemäss Pedersen hängt dies damit zusammen, dass durch Additive Manufacturing sehr komplexe geometrische Strukturen produziert und dabei das Gewicht, das Design und die Anzahl der Komponenten optimiert werden können. Weiter ermögliche die Technologie, das benötigte Inputmaterial für das Endprodukt stark zu reduzieren, da der Einsatz von Additive Manufacturing zu erheblich geringeren Abfällen führe. Dies wiederum reduziere die Kosten für das Endprodukt stark. Oerlikon, welche diese zukunftsträchtige Technologie frühzeitig erkannte, hat über die letzten Jahre über CHF 100 Mio. investiert, damit das Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette in diesem Bereich abdecken kann. Aufgrund der Investitionen ist Oerlikon in diesem schnell wachsenden Markt heute in einer starken Position. Der nächste Schritt wird gemäss Pedersen darin bestehen, von Einzelanfertigungen auf Serienproduktionen umstellen zu können. Oerlikon spezialisiert sich hierbei primär auf die Automobilbranche, die Medizinbranche und die Luftfahrtindustrie</p><p><br></p><p><strong>Besichtigung &amp; Abendessen</strong></p><p>Nach den Präsentationen konnten die Teilnehmenden die Fabrik in Balzers besichtigen und sich dabei vertieftes Wissen zum Thema der Oberflächenbeschichtung aneignen. Hervorgehoben wurde während des Rundgangs, dass die Planungssicherheit in diesem Geschäftsbereich eher gering sei. Dies, da der Kunde kleinere Aufträge nicht im Vorhinein anmelden müsse. Um die Auslastung der Betriebe dennoch planen zu können, helfen wiederkehrende Aufträge. Insbesondere die Erfahrung sei essentiell in diesem Geschäft, dadurch könne ungefähr abgeschätzt werden, wie sich die Auftragslage gestalte. Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass es praktisch keine Grenzen bei der Art und der Grösse der Teile/Komponenten gibt, welche beschichtet werden sollen. Für praktisch alle Probleme könne Oerlikon eine Lösung anbieten. Dies sei wichtig, da die Kundenwünsche sehr heterogen sein können. Nach der Führung hatten die Mitglieder des CFO Forums die Chance, den Referenten in einem kurzen Q&amp;A Fragen zu stellen.</p><p>Bevor die Teilnehmenden die Heimreise antraten, gab es ein köstliches Abendessen im Zunfthaus zum Löwen in Sargans, offeriert von OC Oerlikon. Die lebhaften Gespräche während des Essens drehten sich hauptsächlich um die gesammelten Eindrücke des Besuchs.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich speziell bei der OC Oerlikon sowie bei allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.​​​​​​​<figure></figure></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>CFO-Interview mit Tobias Knechtle, Valora Group, CFO of the Year 2019</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108535</link>
<description><![CDATA[CFOs Netzwerkpartner Center for Corporate Reporting führte ein Interview mit Tobias Knechtle, CFO der Valora Group &amp; CFO of the Year 2019.Tobias Knechtle ist...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:02:18 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">CFOs Netzwerkpartner Center for Corporate Reporting führte ein Interview mit Tobias Knechtle, CFO der Valora Group &amp; CFO of the Year 2019.<br></p><p data-v-33fed33a="">Tobias Knechtle ist seit 2014 CFO der Valora Group und wurde Anfang dieses Jahres mit dem Titel «CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz ausgezeichnet. Das Center for Corporate Reporting (CCR) hatte die Gelegenheit, sich mit Herrn Knechtle über seine Auszeichnung, seine Fokusthemen sowie über Team- und Unternehmenskultur auszutauschen.</p><p>​​​​​​​<strong>Herr Knechtle, herzliche Gratulation zur Auszeichnung «CFO of the Year» in der Kategorie CFO Forum Schweiz. Was bedeutet Ihnen dieser Titel?</strong></p><p>Er ist primär eine Auszeichnung für die gesamte Valora Gruppe. Wir haben es in den letzten Jahren geschafft, mit einer überzeugenden Strategie und mit einer klugen Finanzierung viel Glaubwürdigkeit aufzubauen. Er bedeutet mir aber auch persönlich sehr viel, denn er bestätigt mich in meinen Werten. Ich war und bin überzeugt davon, dass man durch eine neugierige Haltung, Leidenschaft und Tatendrang alles erreichen kann. Ich habe mich immer bemüht, Stellen mit Gestaltungsspielraum anzutreten, möglichst breit Erfahrungen zu sammeln, mich nicht zu scheuen, Fragen zu stellen und von den Persönlichkeiten um mich herum zu lernen.</p><p><strong>Sie sind seit fünf Jahren CFO bei Valora. Wo manifestieren sich die Ergebnisse Ihrer Arbeit am stärksten? Wo liegen Ihre Fokusthemen im Hinblick auf die nächsten fünf Jahre?</strong></p><p>Am offensichtlichsten und zugleich am wichtigsten ist der Wandel von Valora, «der ewigen Baustelle», zu einem fokussierten Marktführer im Bereich Foodvenience. Dies ist uns durch das Setzen ambitionierter Ziele, einen klaren Fokus auf das Kerngeschäft sowie gezielte Akquisitionen gelungen. Dadurch konnten wir das Vertrauen unserer Aktionäre zurückgewinnen, was uns den Weg in die Zukunft ebnet.</p><p>Der Fokus auf das Foodvenience-Geschäft bleibt auch in den kommenden Jahren bestehen. Mit unserem Netzwerk an kleinflächigen Retail- und Food-Service-Formaten – wie etwa avec, k kiosk, Brezelkönig und Caffè Spettacolo – und unserer Produktion von Laugenbackwaren für Abnehmer weltweit verfolgen wir eine klare Wachstumsstrategie, organisch und falls passend auch durch Übernahmen. Unsere langfristig ausgelegte Finanzierungsstruktur erlaubt uns dies.</p><p><strong>Im Gewinnerporträt betonen Sie, dass Team- und Unternehmenskultur wichtige Erfolgsfaktoren sind. Wie würden Sie die Kultur bei Valora beschreiben?</strong></p><p>Unkompliziert, offen, schnell und ehrgeizig. Unser Managementteam ist geprägt von Personen, die der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein wollen, viel Wert auf hohe Qualität legen und Herausforderungen gemeinsam mit Elan anpacken. Wir wollen flache Hierarchien leben und verfügen über eine sehr starke Sparringkultur. Damit versuchen wir, uns gegenseitig herauszufordern und weiterzubringen. So macht Arbeiten Spass!</p><p><strong>Ist für Sie die Unternehmenskultur auch ein Argument, mit dem Sie Talente vom Arbeitgeber Valora überzeugen?&nbsp;</strong></p><p>Auf jeden Fall. Wer bei uns arbeitet, geniesst viel Vertrauen und Freiheiten. Wir möchten Mitarbeitende, die mit Herz und Verstand bei der Sache sind, Verantwortung übernehmen, sich voll einbringen und die Verwirklichung unserer Vision vorantreiben wollen. Gleichzeitig legen wir grossen Wert auf die Förderung und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden. Valora ist in einem anspruchsvollen internationalen Umfeld ein sehr attraktiver Arbeitgeber.</p><p><strong>Ein grosses Thema in Ihrem Geschäftsmodell ist die Digitalisierung. Im Frühling 2019 eröffnet Valora die erste «avec box» – ein Ladenkonzept, das ohne Kasse auskommt. Kaufen wir bald nur noch von Robotern?</strong></p><p>Der technologische Fortschritt wird auch in der Schweiz zu Veränderungen in der Branche führen. Wir sehen das als grosse Chance, unseren Kunden ein noch praktischeres und flexibleres Einkaufserlebnis mit deutlich längeren Öffnungszeiten und an neuen Standorten bieten zu können. Das bedeutet nicht, dass es bei Valora künftig gar kein Kassenpersonal mehr geben wird, denn wir möchten auf die Wünsche all unserer Kunden eingehen. Durch das Angebot neuer Bezahlmöglichkeiten wie Self-Checkout oder Self-Scanning in verschiedenen Formaten berücksichtigen wir unterschiedliche Kundenbedürfnisse und bieten jedem die Möglichkeit, in seinem Tempo und nach seinem Gusto einzukaufen.</p><p><strong>Valora setzt mit diesem «Hightech-Shop» ein starkes Zeichen für die Digitalisierung. Welche Folgen hat der Trend zur Automation für interne Prozesse und Strukturen?</strong></p><p>Die Digitalisierung bietet zahlreiche Chancen bei der Verbesserung der Kundenerlebnisse, beim Service oder auch bezüglich neuer Dienstleistungen. Sie beschleunigt aber auch die Zyklen und verlangt mehr Geschwindigkeit bei internen Prozessen. Hier haben wir sicher noch Arbeit vor uns. Auch sind flexible Strukturen wichtig und eine Organisation muss agil sein, um rasch auf neue Entwicklungen und Bedürfnisse eingehen zu können. Ich bin beispielsweise sehr stolz, wie wir in nur fünf Monaten den kompletten Relaunch unseres Convenience-Formats avec geschafft haben. Das ist eine unglaubliche Teamleistung.</p><p><strong>Sie fahren regelmässig mit Ihrem Longboard an Meetings. Bei welcher Aufgabe ist von Ihnen als CFO «Höchstgeschwindigkeit» gefordert?</strong></p><p>Höchstgeschwindigkeit allein bringt nichts. Klar, wir müssen schnell sein, die Trends früh aufspüren, auf Marktveränderungen rasch reagieren und entscheiden, was wir wie umsetzen wollen. Aber es braucht auch Präzision und – typisch schweizerisch – Qualität. Der richtige Mix macht den Erfolg aus.</p><p><strong>Und zum Schluss: Sie beschreiben sich selbst als eine Person, die gerne neue Herausforderungen sucht – womit beschäftigen Sie sich aktuell in Ihrer Freizeit am liebsten?</strong></p><p>Besonders wichtig sind mir meine drei Söhne – alle im Teenageralter. Sie stellen mich immer wieder vor Herausforderungen, beispielsweise das Arbeiten an meinen Downhill Skills, um auf dem Bike weiterhin mit ihnen mithalten zu können. Gar nicht so einfach … Grosse Freude bereitet mir auch das Boxtraining, das mich sowohl mental als auch physisch sehr fordert. Es gibt mir aber auch unglaublich viel Energie und Ruhe. Und dann habe ich kürzlich angefangen, Ukulele zu spielen. Einfach für mein Gemüt.</p><p><br></p><h2>Tobias Knechtle</h2><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-1024x672.jpg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-1024x672.jpg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-1024x672.jpg 1024w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-300x197.jpg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-768x504.jpg 768w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-207x136.jpg 207w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-260x170.jpg 260w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-430x283.jpg 430w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-168x110.jpg 168w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-336x221.jpg 336w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/valora_tobias_knechtle_0023-268x176.jpg 268w" alt=""></figure><p>Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Bern arbeitete Tobias Knechtle in mehreren internationalen Unternehmen. Von 2009 bis 2014 war er Senior Vice President Finance bei der Kudelski Group. Seit 2014 ist er Mitglied der Konzernleitung und CFO der Valora Gruppe. In dieser Funktion&nbsp;ist er auch zuständig für Business Transformation, Human Resources, Investor Relations und die M&amp;A-Aktivitäten.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Zum 10-jährigen Jubiläum des Swiss CFO Day wurden drei profilierte Finanzchefs mit dem CFO of the Year Award 2019 ausgezeichnet</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108537</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 14. Januar 2019 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2019 verliehen:Adrian Widmer – Sika GruppeIn...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:10:34 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 14. Januar 2019 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2019 verliehen:</p><p><br></p><p><strong>Adrian Widmer – Sika Gruppe</strong></p><p>In der Kategorie SMIEXP wird Adrian Widmer, CFO der Sika Gruppe, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Adrian Widmer hat an der Universität Zürich Wirtschaftswissenschaften studiert. Danach war er u.a. in verschiedenen Funktionen bei der Textron Inc. (USA und Grossbritannien) tätig. Im Jahr 2000 übernahm er bei der Bauchemiedivision von Degussa die Position als Manager Corporate Finance und wurde später u.a. zum CFO der Schweizer Gesellschaft ernannt. Von 2005 bis 2007 war er Geschäftsführer Construction Systems Deutschland/Schweiz und Österreich bei BASF (Degussa). Adrian Widmer trat 2007 als Head Group Controlling bei Sika ein und wurde 2 Jahre später zusätzlich mit der Verantwortung für die weltweiten M&amp;A Aktivitäten betraut. Seit 2014 ist Adrian Widmer als CFO Mitglied der Konzernleitung. Adrian Widmer prägte das Unternehmen unter anderem durch ein erfolgreiches finanzielles Management, die Unterstützung der dynamischen Wachstumsstrategie, verschiedene Akquisitionen sowie erfolgreiche Finanzierungsmassnahmen im Zusammenhang mit der Lösung des Konfliktes im Aktionariat.</p><p><br></p><p><strong>Stephan Zehnder – Bossard Gruppe</strong></p><p>In der Kategorie SPI ohne SMIEXP wird Stephan Zehnder, CFO der Bossard Gruppe, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Vor seiner Tätigkeit bei Bossard war Stephan Zehnder in verschiedenen internationalen Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen im Finanzbereich tätig. 1996 stiess er zu Bossard und war zuerst als Controller im Corporate Finance Team tätig. Von 1998 bis 2004 übernahm er die Führung des Group Controlling. Seit 2005 ist er in der Funktion als CFO der Bossard Gruppe tätig und hat die Entwicklung des Unternehmens erfolgreich mitgeprägt. Während dieser Zeit begleitete er das Unternehmen unter anderem bei der erfolgreichen Kapitalerhöhung sowie einer Vielzahl von kleineren und grösseren Akquisitionen als Teil der Bossard Wachstumsstrategie.</p><p><br></p><p><strong>Tobias Knechtle&nbsp;–&nbsp;Valora Gruppe</strong></p><p>In der Kategorie CFO Forum Schweiz wird Tobias Knechtle, CFO der Valora Gruppe, als CFO of the Year ausgezeichnet.</p><p>Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Bern arbeitete Tobias Knechtle in internationalen Rollen bei Nestlé, The Boston Consulting Group und beim Private-Equity-Unternehmen Cinven. Zwischen 2009 und 2014 war er bei der Kudelski Group als Senior Vice President Finance u.a.&nbsp; für M&amp;A und Controlling verantwortlich. Seit 2014 ist Tobias Knechtle Mitglied der Konzernleitung und CFO der Valora Gruppe. In dieser Funktion&nbsp;ist er auch zuständig für Business Transformation, Human Resources, Investor Relations und die M&amp;A-Aktivitäten der Gruppe. Tobias Knechtle leistete einen massgeblichen Beitrag zur Fokussierung von Valora auf ihr Kerngeschäft, zum Ausbau als führende Foodvenience-Anbieterin und zur Repositionierung des Unternehmens am Finanzmarkt.</p><p><a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/swiss-cfo-day-2019/gewinner-2019/" href="https://cfos.ch/swiss-cfo-day-2019/gewinner-2019/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier gehts zu den Videoportraits der drei diesjährigen Award-Gewinner.</a></p><p><a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/swiss-cfo-day-2019/impressionen-2019/" href="https://cfos.ch/swiss-cfo-day-2019/impressionen-2019/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht es zu den Impressionen des Swiss CFO Day 2019</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>37. CFO-Umfrage von Deloitte &amp; CFO Forum Schweiz</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108615</link>
<description><![CDATA[Die 37. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:29:20 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die 37. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt nur gut 10 Minuten in Anspruch. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Es werden keine Unternehmen und/oder Personen namentlich genannt. Teilnehmer bekommen nach der Auswertung einen ausführlichen Bericht zugeschickt.<br><br>Wer schon in der Vergangenheit teilgenommen hat, erhielt bereits eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Umfrage. Wenn Sie noch nicht dabei sind und dem Umfragepanel beitreten wollen, folgen Sie bitte diesem Link:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" target="_blank">Teilnahme CFO-Umfrage</a>. Unter diesem Link können Sie sich anmelden und finden auch alle früheren Berichte.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>37. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2019 – Vorbereiten auf stürmischere Zeiten</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108616</link>
<description><![CDATA[Die Konjunkturerwartungen von CFOs in der Schweiz trüben sich ein, das zeigt die 10-jährige Jubiläumsausgabe der Deloitte CFO-Umfrage in der Schweiz. Nur noch...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:40:15 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die Konjunkturerwartungen von CFOs in der Schweiz trüben sich ein, das zeigt die 10-jährige Jubiläumsausgabe der Deloitte CFO-Umfrage in der Schweiz. Nur noch etwa ein Drittel ist optimistisch für das Schweizer Wirtschaftswachstum in den nächsten 12 Monaten, fast ebenso viele sind pessimistisch. Trotz des abnehmenden Optimismus: Eine Rezession erwarten CFOs in der Schweiz mit grosser Mehrheit in den nächsten zwei Jahren nicht.</p><p>Für unsere wichtigsten Handelspartner sind die Erwartungen teils deutlich schlechter. Kaum jemand ist optimistisch für Grossbritannien; die Eurozone bereitet Sorgen.</p><figure><br></figure><p><strong>Risiken für Unternehmen</strong></p><p>Grösstes Risiko aus Sicht der CFOs sind neu Währungsrisiken. Diese steigen um 8 Rangplätze an und verdrängen Nachfrageschwäche und geopolitische Risiken von den ersten Plätzen. Der Schweizer Franken wird als Save-Haven-Währung gesehen, wann immer globale Risiken steigen, besteht die Gefahr, dass der Schweizer Franken stärker wird. Es ist damit der Franken, der globale Risiken, wie geopolitische Risiken oder Handelskonflikte in der Schweiz und für Schweizer Unternehmen präsent macht.</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/2.jpg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/2.jpg" sizes="(max-width: 846px) 100vw, 846px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/2.jpg 846w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/2-300x164.jpg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/12/2-768x420.jpg 768w" alt=""><figcaption><strong>Die Rolle des CFO im Wandel</strong><br></figcaption></figure><p>Zwei Bereiche haben sich aus Sicht der CFOs in ihrer Rolle in den letzten 10 Jahren besonders verändert: Auf der einen Seite die zunehmende Digitalisierung. Auf der anderen Seite die zunehmende Verantwortung und strategischere Ausrichtung im Unternehmen. Eine veränderte Rolle mit abnehmender Bedeutung als reiner Zahlenlieferant, hin zu einem verstärkten Business Partnering, mit stärkerer strategischer Ausrichtung und mehr Führungsverantwortung.</p><figure><br></figure><p><strong>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage</strong></p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (mgrampp@deloitte.ch).</p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 37. Schweizer Umfrage haben sich 103 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage fasst die Ergebnisse aus 19 Ländern zusammen, einschliesslich der Schweiz. 1’373 CFOs haben an der Umfrage im 2. Halbjahr 2019 teilgenommen. Die vollständigen europäischen Ergebnisse sind verfügbar unter:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a>​​​​​​​<br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Deloitte CFO-Umfrage: Interview mit Markus Gisler, Präsident des CFO Forums</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108617</link>
<description><![CDATA[Zur Person: Prof. Dr. Markus GislerProf. Dr. Markus Gisler ist Präsident des CFO Forums Schweiz – CFOs. Nach der Ausbildung zum diplomierten Wirtschaftsprüfer...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:45:18 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a=""><strong style="font-size:11px">Zur Person: Prof. Dr. Markus Gisler</strong><br></p><p data-v-33fed33a="">Prof. Dr. Markus Gisler ist Präsident des CFO Forums Schweiz – CFOs. Nach der Ausbildung zum diplomierten Wirtschaftsprüfer bei Arthur Andersen war er 16 Jahre bei der DKSH Gruppe tätig, davon acht Jahre in Asien als Finanzchef in Japan, auf den Philippinen und in Hongkong. 2013 hat er als vollamtlicher Dozent und Projektleiter ans Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern gewechselt. Seit dem 1. Juli 2019 ist er Institutsleiter des IFZ.<br><br>Der nächste&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.swisscfoday.ch/" href="http://www.swisscfoday.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Swiss CFO Day</a>&nbsp;findet am 13. Januar 2020 statt.</p><blockquote><p><br></p></blockquote><p><strong>Zehn Jahre CFO-Umfrage, zehn Jahre Veränderungen. CFOs haben angegeben, dass aus ihrer Sicht die voranschreitende Digitalisierung die grösste Veränderung in den letzten 10 Jahren war und dies auch in den nächsten 10 Jahren bleiben wird. Was denken Sie waren die grössten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Finanzfunktion und was könnte hier noch kommen?</strong></p><p>Ich sehe Auswirkungen für Finanzchefinnen und Finanzchefs im Finanzbereich und in ihrem Unternehmen als Ganzes. CFOs sind schon seit längerem dabei, die Prozesse in ihrem Verantwortungsbereich an neue Möglichkeiten, welche die Digitalisierung eröffnet, anzupassen. Diese Transformation des Finanzbereichs wird in den kommenden Jahren weitergehen. CFOs als Mitglieder der Geschäftsleitung müssen gleichzeitig strategische Chancen, die die Digitalisierung für das Gesamtunternehmen eröffnet, erkennen. Sie müssen diese Chancen bewerten und wo sinnvoll und unternehmenswertsteigernd ergreifen und nutzen. Bei der Digitalisierung stehen wir immer noch erst am Anfang. Sowohl im Finanzbereich als auch auf der strategischen Ebene wird künftig noch sehr viel auf die CFOs zukommen.</p><p><br></p><p><strong>Ebenfalls oft genannt wurde die Veränderung der Rolle des CFOs im Unternehmen, weniger reiner Datenlieferant, mehr strategischer Business Partner. Wie könnte die idealtypische Rolle eines CFOs in 10 Jahren aussehen?</strong></p><p>CFOs sehen sich zukünftig nicht mehr als reine Datenlieferanten. Eigentlich haben sie sich noch nie nur in dieser Funktion gesehen – in der Realität war aber bis vor kurzem trotzdem häufig ein bedeutender Teil der Arbeit der Finanzabteilungen dieser Datensammlung und –aufbereitung gewidmet. Das haben neue technologische Möglichkeiten und Instrumente stark geändert. Nichtsdestotrotz bleibt der CFO auch in Zukunft der Garant für die rasche Verfügbarkeit von korrekten, relevanten und auf das Wesentliche fokussierten Zahlen.</p><p>Weil die Datenaufbereitung künftig weniger Zeit in Anspruch nehmen wird, wird er mehr Zeit für Projekte zur Verfügung haben und er kann sich stärker als bisher in strategische Belange einbringen. Die idealtypische Rolle des CFOs wird aber auch in 10 Jahren in einem Aushandlungsprozess von CEO, Verwaltungsrat und (Haupt-)Aktionären ausgemacht – zugeschnitten auf die konkreten Bedürfnisse des Unternehmens und dessen Stakeholder.</p><p><br></p><p><strong>Der nächste Swiss CFO Day widmet sich dem Thema Global Value Chain Management – hochaktuell angesichts von Protektionismus und geopolitischen Herausforderungen. Was bedeutet dies für CFOs?</strong></p><p>Es bedeutet, dass CFOs umdenken müssen. Nach Jahren der Optimierung der Wertschöpfungskette, der globalen Verteilung von Unternehmensfunktionen und Fertigungsinfrastrukturen vorwiegend nach Effizienzüberlegungen, weht nun er Wind aus einer anderen Richtung. Verschiedene Unternehmen haben in den vergangenen Monaten feststellen müssen, dass sie in der Vergangenheit Entscheide getroffen haben, die sich nun als riskant, teilweise gar als wertvermindernd erwiesen. Das Primat der Politik nimmt wieder zu. Die Bedeutung der Politik war früher selbstverständlich, sie ist aber im Zuge der Globalisierung zurückgedrängt und manchenorts übersehen worden.</p><p>CFOs müssen innerhalb der Geschäftsleitung sicherstellen, dass politische Überlegungen und Risiken bei Unternehmensentscheiden, beispielsweise über Produktionsorte von Gütern und Dienstleistungen, über den Umgang mit politischen Repräsentanten, über Konsequenzen von kulturell heiklen Marketingkampagnen etc. in die Entscheidungsfindung einfliessen.</p><p><br></p><p><strong>Währungsrisiken sind aus Sicht der CFOs wieder das grösste Unternehmensrisiko. Schweizer Unternehmen passen sich seit Jahren immer besser dem starken Schweizer Franken an. Gibt es trotzdem noch Stellschrauben, mit denen CFOs aus Ihrer Sicht die Widerstandsfähigkeit ihrer Unternehmen gegen die Frankenstärke erhöhen können?</strong></p><p>Sich ständig in kleineren oder grösseren Schritten zu verbessern, ist aus meiner Sicht eine der Stärken von Schweizer Unternehmen. Auslöser dafür sind u.a. gerade der starke Schweizer Franken und die hohen Personalkosten. Sie zwingen einen, nie zu ruhen. Auf der Kostenseite darf hier nicht nachgelassen werden. Was heute effizient ist, muss spätestens übermorgen hinterfragt werden, ob es das immer noch ist. Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, braucht aber jedes Schweizer Unternehmen immer wieder neue Produkte, kundenorientierte Dienstleistungen und innovative Geschäftsmodelle. Hierzu können CFOs beispielsweise beitragen, indem sie sich für eine Unternehmenskultur einsetzen, die spielerisches Ausprobieren, Zulassen von unkonventionellen Ideen oder kontrolliertes Scheitern unterstützt.</p><p><br></p><p><strong>Die Zinserwartungen von Schweizer CFOs haben sich in der aktuellen Umfrage gedreht, Negativzinsen werden von einer grossen Mehrheit noch für mindestens 2 Jahre erwartet. Welche Folgen könnte die nun voraussichtlich noch länger anhaltende Negativzinsphase auf die Unternehmensfinanzierung haben?</strong></p><p>Finanzchefinnen und Finanzchefs werden die Chance auf weiterhin günstiges Geld hoffentlich nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen. Gleichzeitig müssen sie aber Widerstand leisten, sollte das günstige Geld im Unternehmen falsch eingesetzt werden. Sich zu stark zu verschulden, unausgewogene Fristigkeiten zu wählen, Währungsexpositionen einzugehen oder Investitionsrechnungen mittels zu tiefer Zinssätze zu positiv aussehen zu lassen, all dem muss ein CFO widerstehen. Ausserdem müssen CFOs beachten, welche Kollateralschäden durch die Negativzinsphase auf das Unternehmen zukommen könnten. Hier denke ich vor allem an ungedeckte Personalvorsorgeverpflichtungen im BVG. Die Verheissungen der Negativzinsphase auf der Seite der Unternehmensfinanzierung haben eine Kehrseite, die verantwortungsbewusste CFOs bereits heute auf den Risiko-Charts ihrer Unternehmen deutlich markieren.</p><p><br></p><p><strong>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage</strong></p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" target="_blank">mgrampp@deloitte.ch</a>).</p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 37. Schweizer Umfrage haben sich 103 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage fasst die Ergebnisse aus 19 Ländern zusammen, einschliesslich der Schweiz. 1’373 CFOs haben an der Umfrage im 2. Halbjahr 2019 teilgenommen. Die vollständigen europäischen Ergebnisse sind verfügbar unter:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Firmenbesuch Artemis Holding AG / Franke Management AG</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107123</link>
<description><![CDATA[Am 5. Juni fand der erste Firmenbesuch des Vereinsjahres mit insgesamt&nbsp;36 Mitgliedern bei der Artemis Group / Franke Group in Aarburg statt. Zu Beginn erhielten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:15 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 5. Juni fand der erste Firmenbesuch des Vereinsjahres mit insgesamt&nbsp;36 Mitgliedern bei der Artemis Group / Franke Group in Aarburg statt. Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden in zwei interessanten Referaten von Michael Pieper (CEO/Präsident und Inhaber Artemis Group) und Christian Mäder (CFO und Mitglied der Konzernleitung Artemis Group &amp; Verwaltungsratspräsident Franke Holding AG) einen Überblick zur Struktur und der Geschichte der Unternehmen. Danach konnten wir in drei Gruppen verschiedene Produktionen auf dem Platz Aarburg der Franke Gruppe besichtigen. Zum Schluss gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem die Teilnehmenden über die gewonnenen Eindrücke diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referate von Michael Pieper &amp; Christian Referat Mäder</strong></p><p>Die Veranstaltung wurde von Michael Pieper und Christian Mäder mit Referaten eröffnet. Die Referenten gaben den Mitgliedern des CFO Forums zu Beginn einen Überblick zur Struktur der Artemis Group. Der Konzern verwaltet insgesamt die vier folgenden Gruppen: die Franke Gruppe, die Artemis Real Estate Gruppe, die Feintool Gruppe und die Artemis Asset Management Gruppe. Die jeweiligen Gruppen haben weitere Tochtergesellschaften. Nach diesem Einstieg gab Michael Pieper ein Einblick in die über 100-jährige Geschichte des Unternehmens, wobei er hier primär auf die Franke Gruppe einging. Einer der Eckpunkte der Geschichte war dabei, dass die Franke Gruppe im Jahr 1975 durch Willi Pieper (Vater von Michael Pieper) übernommen wurde. Bemerkenswert hierbei war die Tatsache, dass gemäss Pieper für die Übernahme keine Bewertung der Unternehmung vorgenommen wurde und auch keine Juristen an dieser Übernahme mitgearbeitet haben. Gemäss Michael Pieper war es ein einfaches Telefonat zwischen Walter Franke und Willi Pieper, in welchem der Besitzwechsel festgelegt wurde. Michael Pieper übernahm im Jahr 1989 die Leitung der Gruppe, welche damit den erst vierten Eigentümer in der mittlerweile 108-jährigen Geschichte des Unternehmens bekam. Bis heute waren auch erst 6 CEO’s an der Spitze der Franke Group. Mit Michael Pieper als CEO konnte danach eine grosse Konsistenz sichergestellt werden und dadurch auch schnell wachsen. Bald wurden weitere Tochtergesellschaften gegründet. Im Jahr 2013 zog sich Pieper aus dem operativen Geschäft bei Franke zurück. Heute beschäftigt die Franke Gruppe 9’200 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Nettoumsatz von CHF 2.1 Milliarden.&nbsp;</p><p><br></p><p><strong>Besichtigung &amp; Apéro</strong></p><p>Nach spannenden Referaten wurden die anwesenden Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt, um die Produktionen der Divisionen Franke Coffee Systems, Franke Kitchen Systems und der Franke Industries zu besichtigen.&nbsp;</p><p><br>Später durften die Teilnehmenden einen Blick in die Produktion der Küchentechnik werfen. Hier wurde insbesondere aufgezeigt, wie Stahlabdeckungen sowie die dazugehörigen Spülbecken entstehen. Für die Kunden besteht dabei grosser Spielraum bei ihrer Wahl, welche Abdeckungen und Spülbecken sie wünschen. Unter anderem können die Kunden zwischen zwei verschiedenen Dicken von Edelstahl wählen und zusätzlich den Look der Abdeckung bestimmen. Insgesamt stehen hier sechs verschiedene Polituren zur Auswahl. Ist die Bestellung erfolgt, wird die Abdeckung durch Roboter zugeschnitten und das Becken separat gepresst. Schlussendlich schweisst wiederum ein Roboter die beiden Teilprodukte zusammen. Dabei wird eine spezielle Technik verwendet, damit keine Schweissnaht sichtbar wird. Die Lieferung an den Kunden erfolgt in der Regel innerhalb von 7 Arbeitstagen. Muss es schnell gehen, können Kunden per Express Lane eine Bestellung aufgeben, welche nach 48 Stunden beim Besteller eintrifft. Zu Beginn der Besichtigung bei der Division Coffee Systems wurde erklärt, dass die gesamte Produktion in Aarburg (Vollautomaten und Halbautomaten) nach einem Linienprinzip aufgebaut ist. Jeder Mitarbeitende erhält zu Beginn einen Bestellschein, auf welchem aufgelistet ist, welche Kaffeemaschine mit welchen Spezifikationen der Kunde wünscht. Danach wird die Maschine von A bis Z von diesem Mitarbeitenden zusammengebaut und am Schluss ausführlich getestet. Sofern die Maschine die Schlussprüfung bestanden hat, wird diese in einen Karton gepackt und zur Auslieferung bereitgestellt. Damit die Produktion optimiert werden kann, wird in verschiedenen Schichten gearbeitet. Auch werden wichtige KPIs wie die Durchlaufzeit je Maschine gemessen und den Mitarbeitenden anhand von grafischen Illustrationen aufgezeigt.</p><p>Im letzten Teil der Besichtigung wurde die Franke Industries vorgestellt. Dieser Teil der Gruppe ist spezialisiert auf die Zulieferung verschiedener Produkte für Gasturbinen sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Abnehmer davon sind unter anderem Rolls-Royce und Pilatus Aircraft. Bei der Besichtigung wurde darauf hingewiesen, dass die Franke Industries die höchst mögliche Zertifizierung besitzt, welche für Zulieferer der beiden erwähnten Industrien möglich ist. Theoretisch könnte das Unternehmen somit auch die NASA mit Produkten beliefern. Zum Schluss konnten die Mitglieder des CFO Forums Gasturbinen in Augenschein nehmen, welche Temperaturen von bis zu 1’200 Grad Celsius standhalten müssen.</p><p>Nach der Besichtigung bei strahlendem Sonnenschein kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines hochwertigen Apéros und konnten sich bei einem kühlen Bier oder einem Glas Wein untereinander austauschen.&nbsp;</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei der Artemis Group / Franke Group sowie bei allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or buy?»</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107124</link>
<description><![CDATA[Am Dienstag, 14. Mai nahmen 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:08 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am Dienstag, 14. Mai nahmen 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs an der Abendveranstaltung «Pensionskassen zwischen Alleingang und Anschluss – make or buy?» teil. Der Anlass fand im Au Premier im Bahnhof Zürich statt. Zum Start erhielten die Teilnehmenden von Prof. Dr. Karsten Döhnert interessante Informationen zu den Entwicklungen der Pensionskassen in den letzten Jahren sowie den Herausforderungen der Zukunft. Danach gab es eine praxisbezogene Präsentation von Andreas Bühlmann zum Fall Valora, welche sich die Frage „make or buy“ erst kürzlich gestellt hat. In einem dritten Referat von Constance Reschke wurden die verschiedenen Arten der Sammelstiftungen erläutert. Abschliessend gab es ein Q&amp;A mit allen Referenten sowie ein schmackhaftes Apéro riche.</p><p>Prof. Dr. Karsten Döhnert (Dozent Hochschule Luzern) eröffnete die Veranstaltung mit seinem Referat „Herausforderungen firmeneigener Vorsorgeeinrichtungen – Ergebnisse einer Umfrage“. Döhnert zeigte dabei auf, wie sich die Pensionskassenlandschaft in den letzten 15 Jahren veränderte, welches die grössten Herausforderungen sind und welche Punkte für und gegen die Selbstständigkeit von Pensionskassen sprechen. Nach diesen theoretischen Grundlagen zeigte Andreas Bühlmann (Geschäftsführer Valora Pensionskasse) in seinem Referat mit dem Titel „Der Case Valora“ auf, welche Überlegungen innerhalb der firmeneigenen Pensionskasse angestellt wurden, um eine Entscheidungsgrundlage für die Beantwortung der Frage „make or buy“ zu erhalten. Schlussendlich entschied sich die Valora, die firmeneigene Pensionskasse zu erhalten, allerdings wurden verschiedene Massnahmen definiert, um der Pensionskasse eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Im letzten Referat „Optionen bei einem Anschluss an eine Sammelstiftung“ präsentierte Constance Reschke (Leiterin Sammelstiftungsgeschäft AXA), welche Lösungen der Markt bietet, sofern entschieden wird, sich einer Sammelstiftung anzuschliessen. Auch verglich die Referentin verschiedene Sammelstiftungen anhand verschiedener Kennzahlen. Nach den sehr informativen Präsentationen gab es noch ein rund 20-minütiges Q&amp;A, bei welchem die Referenten Fragen aus dem Publikum beantworteten. Weitere spannende Fragen konnten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche mit den Referenten direkt besprechen.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Monatlicher Finanzmarkt- und Wirtschaftsausblick (April 2019)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108466</link>
<description><![CDATA[Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den April...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:39:46 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den April 2019 publiziert:</p><p><strong>Finanzmärkte</strong></p><ul><li>Zinsen/Obligationen: Wir erwarten bis Ende 2020 keine Zinserhöhungen durch EZB oder SNB</li><li>Aktien: Bewertungen und Neuausrichtung der Geldpolitik in USA dürften Aktienmärkte im zweiten Quartal 2019 stützen</li><li>Währungen: Nur begrenztes Potenzial für eine weitere Aufwertung des US Dollars.</li></ul><p><strong>Volkswirtschaftliche Entwicklung in den Industrieländern</strong></p><ul><li>USA: Das Fed knickt ein und sorgt für deutlich gelockerte finanzielle Rahmenbedingungen</li><li>Eurozone: Weiter unklare Signale aus dem Industriesektor</li><li>Schweiz: Rückkehr zu normalem Wachstumstempo</li></ul><p><strong>Entwicklung in den Schwellenländern</strong></p><ul><li>Zentralbanken der Schwellenländer lockern ihre Geldpolitik, da Inflationsdruck abnimmt</li><li>China: Erste Indikatoren deuten auf eine Stabilisierung des Wirtschaftswachstums hin</li><li>Trotz eines günstigeren äusseren Umfelds, bleiben Schwachstellen bestehen</li></ul><p><strong>Hauptbefunde zur Prognose des Wachstums und der Inflation</strong></p><ul><li>Das Fed ändert die Spielregeln an den Finanzmärkten und schwächt den US Dollar</li><li>Das Rezessionsrisiko ist durch die gelockerten finanziellen Rahmenbedingungen als gering zu veranschlagen</li><li>Weil die Inflationserwartungen in unseren Augen nun zu niedrig sind, rechnen wir bis Ende Jahr weiter mit leicht höheren Zinsen bei den längeren Laufzeiten.</li></ul><blockquote><p><strong>Zitat Marc Brütsch, Chefökonom Swiss Life:&nbsp;</strong>&nbsp;"Wie es aussieht, ist der Zinserhöhungszyklus in den USA zu Ende. In Europa endet er damit wohl bevor er jemals anfing."</p><p><br></p></blockquote><p><strong>Den gesamten Ausblick finden Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-April-2019.pdf" href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-April-2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</strong></p><strong></strong><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abgrenzen leicht gemacht mit dem Accrual Cockpit von Process Partner AG</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108468</link>
<description><![CDATA[Automatische Abgrenzungen können mit nur wenigen Klicks erzielt werden. Mit dem übersichtlichen Abgrenzungs-Cockpit mit vordefinierter Abgrenzungslogik können...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:40:43 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Automatische Abgrenzungen können mit nur wenigen Klicks erzielt werden. Mit dem übersichtlichen Abgrenzungs-Cockpit mit vordefinierter Abgrenzungslogik können Kosten und Einnahmen einfach und automatisch berechnet werden. Sehen Sie sich an wie kinderleicht dieser Prozess funktioniert:</p><p><a data-cke-saved-href="https://youtu.be/JI4Td4WK8Ms" href="https://youtu.be/JI4Td4WK8Ms" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p><p>Wir zeigen Ihnen die Lösung jederzeit sehr gerne in einer unverbindlichen Demo.</p><p>Lesen Sie auch:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.cfos.ch/news/fachartikel" href="https://www.cfos.ch/news/fachartikel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Accrual Cockpit: Die Mittelstandslösung für Erlösabgrenzung</a></p><p><br></p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Monatlicher Finanzmarkt- und Wirtschaftsausblick (März 2019)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108465</link>
<description><![CDATA[Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den März...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:40:21 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den März 2019 publiziert:</p><p><strong>Finanzmärkte</strong></p><ul><li>Zinsen/Obligationen: Die EZB wird 2019 keine Erhöhung ihrer Leitzinsen vornehmen</li><li>Aktien: „Buy the dip“ erwies sich auch nach der jüngsten Korrektur als erfolgreiche Strategie</li><li>Währungen: Eine Übereinkunft zum Brexit würde Pfund und Euro Auftrieb verleihen</li></ul><p><strong>Volkswirtschaftliche Entwicklung in den Industrieländern</strong></p><ul><li>USA: Gelockerte finanzielle Rahmenbedingungen stützen den Immobilienmarkt</li><li>Eurozone: Rezessive Tendenzen beschränken sich auf den Industriesektor</li><li>Schweiz: Inflation verharrt in unterer Hälfte des SNB-Zielbands</li></ul><p><strong>Hauptbefunde zur Prognose des Wachstums und der Inflation</strong></p><ul><li>Lohnwachstum dürfte in USA und der Eurozone für einen Anstieg der Kerninflation sorgen</li><li>US Handelspolitik zeitigt global Spuren in der Industrieproduktio</li><li>Wir bleiben mit unseren Wachstumsprognosen für 2019 weiter unter der Konsensuserwartung</li></ul><blockquote><p><strong>Zitat Marc Brütsch, Chefökonom Swiss Life: "</strong>Brexit und die US Handelspolitik sorgten dafür, dass sich in der entwickelten Welt ein Graben zwischen der Konjunktur in der Industrie und bei den Dienstleistern geöffnet hat."</p></blockquote><p><strong>Den gesamten Ausblick finden Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/03/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-M%C3%A4rz-2019.pdf" href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/03/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-M%C3%A4rz-2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</strong></p><strong></strong><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Monatlicher Finanzmarkt- und Wirtschaftsausblick (Februar 2019)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107132</link>
<description><![CDATA[Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den Februar...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 11:23:23 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Vor kurzem&nbsp;hat CFOs Gönnermitglied Anlagestiftung Swiss Life folgende Highlights aus dem aktuellen Anlageausblick von Swiss Life Asset Managers für den Februar 2019 publiziert:</p><p><strong>Finanzmärkte</strong></p><ul><li>Zinsen/Obligationen: Anders als der Markt rechnen wir für 2019 mit zwei Zinsschritten des Fed</li><li>Aktien: Nach der Korrektur vom Dezember sind die Bewertungen historisch betrachtet attraktiv</li><li>Währungen: In weiterer Abweichung zur Marktmeinung erwarten wir stärkeren US Dollar</li></ul><p><strong>Volkswirtschaftliche Entwicklung in den Industrieländern</strong></p><ul><li>USA: Der Shutdown wird im ersten Quartal Spuren im Bruttoinlandsprodukt hinterlassen</li><li>Eurozone: Hausgemachte Inflation so stark wie seit 2012 nicht mehr</li><li>Schweiz: Enttäuschende Daten zum Konjunkturverlauf bestätigen unsere Vorsicht</li></ul><p><strong>Hauptbefunde zur Prognose des Wachstums und der Inflation</strong></p><ul><li>Markanter Rückgang der Energiepreise überschattet in den Industrieländern den Aufwärtstrend bei der Kernrate der Inflation</li><li>Brexit und Handelsstreit halten die Märkte weiter im Würgegriff der Politik</li><li>Die erstmals vorliegende Konsensusprognose zur Schweiz für 2020 liegt bezüglich Wachstum oberhalb unserer eigenen Erwartung.</li></ul><p><br></p><blockquote><p><strong>Marc Brütsch, Chefökonom Swiss Life:&nbsp; "</strong>Der Rückgang des Ölpreises sorgte dafür, dass die kurzfristigen Inflationserwartungen am Markt nun möglicherweise zu tief veranschlagt sind."</p></blockquote><p>​​​​​​​<strong>Den gesamten Ausblick finden Sie&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-Februar-2019.pdf" href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/01/Swiss-Life-Asset-Managers-Perspektiven-Februar-2019.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p><h1 data-v-20b5f47d=""><br></h1>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abendveranstaltung Working Capital Management (WCM) 2019</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107125</link>
<description><![CDATA[An der ersten Abendveranstaltung im neuen Jahr zum Thema Working Capital Management (WCM) trafen sich 33 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs in der Brasserie...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:09:11 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An der ersten Abendveranstaltung im neuen Jahr zum Thema Working Capital Management (WCM) trafen sich 33 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs in der Brasserie Lipp in Zürich. Der Anlass wurde wiederum in Kooperation mit der Universität St. Gallen (HSG) und der PostFinance organisiert. Die Teilnehmenden erhielten an der Veranstaltung einen Einblick, wie&nbsp;<strong>Bruno Edelmann (CFO Tornos SA)</strong>&nbsp;durch konsequentes WCM den Turnaround der Unternehmung erfolgreich gestalten konnte. Zusätzlich gab es zwei Breakout-Sessions, bei welchen&nbsp;<strong>Erik Herlyn (Working Capital Management Postfinance) &amp; Roger Sutter (Group Treasurer Kühne + Nagel)</strong>&nbsp;referierten. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke.</p><p><br></p><p><strong>Referat Bruno Edelmann, CFO Tornos SA</strong></p><p>Zu Beginn seines Referats stellte Bruno Edelmann die Unternehmung Tornos vor. Die Schweizer Unternehmung ist seit 125 Jahren in Moutier beheimatet und betreibt zusätzlich Produktionswerke in China und Taiwan. In diesen werden hochwertige Drehmaschinen mit Hilfe der CNC-Technik hergestellt. Im Jahr 2018 erzielte Tornos einen Umsatz von CHF 218 Mio. und beschäftigte rund 730 Mitarbeitende. Der Umsatz stammte zu 80 % aus dem Verkauf von Maschinen und zu 20 % aus Ertrag von Servicearbeiten. Hauptabnehmer der Maschinen ist die Automobilindustrie (45 % des Umsatzes).</p><p>Nach der Vorstellung der Unternehmung erklärte Edelmann, wie konsequentes WCM Tornos im Jahr 2017 beim Turnaround unterstützt hat. Seit 2014 war dabei das Net Working Capital (NWC) stets gewachsen, bis es Ende 2016 auf 50 % der Net Sales angestiegen war. Anfangs 2017 definierte Edelmann Massnahmen, um das NWC drastisch reduzieren zu können. Besonderes Augenmerk galten dabei den typischen Positionen Debitoren, Kreditoren, Inventarbewirtschaftung sowie Vorauszahlungen. Gemäss Edelmann war das Ziel, das NWC unter 35 % der Net Sales zu bringen. Um dies realisieren zu können, sei es essentiell, die Prozesse der Unternehmung bestens zu kennen und zudem eine gewisse Durchsetzungskraft als CFO zu haben, da man im ständigen Machtkampf zu anderen Teilen der Unternehmung stehe.</p><p>Bei den definierten Massnahmen verfolgte Edelmann unterschiedliche Ansätze: Um die Debitoren besser zu bewirtschaften, wurden monatliche Sitzungen mit den Tochtergesellschaften einberufen. In den Sitzungen wurden offene Posten von Kunden, welche die Zahlungskonditionen nicht eingehalten haben, besprochen. Von den Besprechungen wurden ausführliche Protokolle erstellt und danach stetig auf die Einhaltung der besprochenen Punkte überprüft. Weiter wurde in den Sitzungen beschlossen, gewissen Kunden den Einkauf zu verbieten. Dies natürlich nur, wenn sie die Ausstände nicht umgehend beglichen. In schwierigen Fällen musste Edelmann die Kunden sogar direkt anrufen und zur Zahlung auffordern. Eine weitere Verbesserung, welche Edelmann umgesetzt hat, ist die elektronische Erfassung der ausgeführten Servicearbeiten. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die Rechnungen so schnell wie möglich dem Kunden zugestellt werden konnten. Bei den Kreditoren versuchte Edelmann, eine Zahlungsfrist von 60 Tagen mit den Lieferanten auszuhandeln. Dies war jedoch nicht bei allen Lieferanten möglich. Ein weiterer Ansatzpunkt zur Verbesserung des WCMs betraf die Lagerbewirtschaftung. Hierbei wurde in der Schweiz ab 2017 in der Schweiz auf Bestellung und nicht mehr auf Lager produziert. Für die Produktionsstätten in Asien war dies jedoch nicht möglich, da diese Maschinen in der Regel nach Europa und Amerika exportiert werden. Allerdings konnte hier eine Reduktion der Lieferzeit (von 8 auf 4 Wochen) durch den Transport mit der Bahn (statt per Schiff) erreicht werden. Dadurch konnte das gebundene Vermögen im Lager stabil gehalten werden, obwohl der Umsatz von 2016 auf 2017 stark angestiegen ist. Die letzte getroffene Massnahme betraf die Anzahlungen der Kunden. Dabei wurde rigoros darauf geachtet, dass bei der Bestellung mindestens 10 % angezahlt werden muss. Zusätzlich musste vor der Auslieferung der Maschine mindestens 70 % des Rechnungsbetrags bei Tornos eingegangen sein. War dies nicht der Fall, wurde die Maschine nicht ausgeliefert.</p><p>Insgesamt konnte Tornos durch die Optimierung des NWC sämtliche Schulden zurückzahlen und schaffte den Turnaround. Auch stieg der Aktienkurs von CHF 3.- (2017) auf CHF 15.- im Mai 2018.</p><p><br></p><p><strong>Breakout-Sessions mit Erik Herlyn (Working Capital Management Postfinance) &amp; Roger Sutter (Group Treasurer Kühne+Nagel)</strong></p><p>Nach dem interessanten Referat von Bruno Edelmann folgten zwei nicht minder spannende Breakout-Sessions, welche von Erik Herlyn und Roger Sutter geleitet wurden.</p><p>Unter dem Begriff «WCM-Analysen» präsentierte Herlyn aktuelle Ergebnisse einer Auswertung von Schweizer Unternehmen. Dabei zeigt sich, dass Schweizer Unternehmen trotz der Negativzinsen die höchsten Liquiditätskennzahlen in Europa aufweisen. Auch der C2C-Cycle ist im europäischen Vergleich extrem hoch. Während beispielsweise Italien einen C2C-Cycle von 52 Tagen und Spanien von 43 Tagen aufweisen, hinkt die Schweiz mit 79 Tagen stark hinterher. Doch wie ist diese hohe Umschlagsdauer zu erklären? Herlyn erläuterte, dass dies vor allem auf den tiefen Lagerumschlag sowie auf die zu schnell bezahlten Kreditoren zurückzuführen sei. Die Auswertung zeige weiter, dass in der Schweiz einerseits die Grossunternehmen bei der Optimierung des WCMs stark sind, andererseits fast 50 % der KMUs diese Thematik nicht beachten. Doch was können KMUs machen, um das WCM zu optimieren? Herlyn beantwortete diese Frage mit dem Stichwort «Digitalisierung». Mittlerweile gebe es viele gute Lösungen, welche für die Optimierung im Bereich der Debitoren und Kreditoren eingesetzt werden könne. Unter anderem sei Factoring heutzutage so einfach wie noch nie. Auch deswegen sei es erstaunlich, dass in der Schweiz nur 1 % des Volumens des BIPs so abgewickelt wird. In anderen europäischen Ländern bewegt sich diese Zahl zwischen 5-10%. Die tiefe Quote hängt gemäss Herlyn jedoch auch damit zusammen, dass die Liquiditätssituation der Unternehmen in der Schweiz relativ gut ist.&nbsp;</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-1024x768.jpeg 1024w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-300x225.jpeg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3231-768x576.jpeg 768w" alt=""><figcaption>Roger Sutter stellt die innovative Lösung von Kühne + Nagel vor<br><br></figcaption></figure><p>Bei der Breakout-Session «WCM-Trends» präsentierte Roger Sutter ein Tool, welches Kühne + Nagel gemeinsam mit dem Start-up Tradeshift entwickelt hat. Später kam als Partner die Citibank dazu. Ausgangslage der Entwicklung war der Druck der Kunden, ein Zahlungsziel von 120 bis 150 Tagen mit Kühne + Nagel zu vereinbaren. Da die meisten Konkurrenten von Kühne + Nagel diese Zahlungskonditionen gewähren, war das Unternehmen gezwungen, mitzuziehen. Dies hatte jedoch zur Folge, dass das Unternehmen auf der Lieferantenseite eine ähnliche Zahlungsfrist vereinbaren musste. Gemäss Sutter war es jedoch schwierig, die Lieferanten dafür zu begeistern. Somit musste eine Lösung gefunden werden, welche für alle ideale Voraussetzungen bot. Schlussendlich war die springende Idee eine Finanzierungslösung (Invoicing Platform) für Lieferanten. Die Idee der Lösung war die folgende: Die Lieferanten können sich der Plattform, welche von Tradeshift betrieben wird, anschliessen. Sobald dies geschehen ist, können sie die Rechnungen an Kühne + Nagel elektronisch auf der Plattform bereitstellen. Diese werden dann direkt zu Kühne + Nagel weitergeleitet, welche deren Richtigkeit bescheinigt. Sobald dies passiert ist, teilt Tradeshift der Citibank mit, dass die Rechnung beglichen werden kann. Da der ganze Prozess automatisiert ist, kann die Rechnung im besten Fall innert 3 Tagen beglichen werden, durchschnittlich dauert es rund 10 Tage. Um nun den DPO von Kühne + Nagel zu erhöhen, erfolgt die Belastung auf dem Konto von Kühne + Nagel jedoch erst, wenn die Rechnung fällig ist. Diese Lösung kommt somit einer Art von Debitorenverkauf nahe, bei welchem das Risiko vom Lieferanten zur Citibank transferiert wird. Da jedoch die Finanzlage bei Kühne + Nagel gut ist, ist der Verkauf der Forderungen an die Citibank mit wenig Risiko für die Bank verbunden und somit sehr günstig. Der Lieferant erhält 99.7 % der Forderung gutgeschrieben. Die restlichen 0.3 % erhält die Citibank für die Übernahme der Risiken. Der Plattformbetreiber «Tradeshift» erhält keine Beteiligung der Forderung, sondern wird direkt von Kühne + Nagel mit einer Umsatzbeteiligung entschädigt. Diese innovative Lösung von Kühne + Nagel ermöglicht somit, die Diskrepanz zwischen dem Zahlungsziel der Kunden und Lieferanten zu verkleinern. Zudem erleichtert es die Verhandlungen mit den Lieferanten seitens Kühne + Nagel. Sollte der Lieferant mit den gewünschten Zahlungskonditionen von Kühne + Nagel nicht einverstanden sein, kann die Plattform als Lösung benutzt werden. Ein weiterer Vorteil der Plattform ist, dass diese global genutzt werden kann und auch andere Banken als die Citi Finanzierungen bereitstellen können.</p><p><br></p><p><strong>Q&amp;A mit allen Referenten und Apéro riche</strong></p><p>Nach den interessanten Referaten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen und dabei einen vertieften Einblick in die Thematik zu gewinnen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem sich die Teilnehmenden in angeregten Diskussionen austauschten.</p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten und allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses. Auch gebührt der Dank der HSG und der Postfinance für die gemeinsame Organisation des erfolgreichen Anlasses.&nbsp;</p><figure><img data-cke-saved-src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg" src="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-1024x768.jpeg 1024w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-300x225.jpeg 300w, https://cfos.ch/wp-content/uploads/2019/04/IMG_3243-768x576.jpeg 768w" alt=""><figcaption>Die Teilnehmenden diskutieren beim Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke</figcaption></figure>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>36. CFO-Umfrage von Deloitte &amp; CFO Forum Schweiz</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108614</link>
<description><![CDATA[Die 36. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:28:08 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<strong></strong><p data-v-33fed33a="">Die 36. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt nur gut 10 Minuten in Anspruch. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Es werden keine Unternehmen und/oder Personen namentlich genannt. Teilnehmer bekommen nach der Auswertung einen ausführlichen Bericht zugeschickt.<br><br>Wer schon in der Vergangenheit teilgenommen hat, erhielt bereits eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Umfrage. Wenn Sie noch nicht dabei sind und dem Umfragepanel beitreten wollen, folgen Sie bitte diesem Link:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teilnahme CFO-Umfrage</a>. Unter diesem Link können Sie sich anmelden und finden auch alle früheren Berichte.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Economic Outlook 2019</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107126</link>
<description><![CDATA[Am 15. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:11:18 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Economic Outlook</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 15. November trafen sich die Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs und die Mitglieder der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF bei der Swiss Life in Zürich zum alljährlichen Economic Outlook. Nach einer kurzen Begrüssung durch Markus Gisler (Präsident CFO Forum Schweiz) startete Marc Brütsch (Chefökonom Swiss Life) mit einem spannenden Referat zum Wirtschaftsausblick 2019. Nach einer kurzen Frage-Antwort Sequenz referierte Dr. Jan Atteslander (Leiter Aussenwirtschaft Economiesuisse) zu aktuellen aussenwirtschaftlichen Unsicherheiten, danach gab es noch ein Q&amp;A mit beiden Referenten. Zum Abschluss der Veranstaltung leitete Daniel Schmucki (Präsident VSF) zum Apéro riche über, bei welchem die Teilnehmenden des Anlasses über den Inhalt der Referate diskutierten.</p><p><br></p><p><strong>Referat Marc Brütsch (Swiss Life)</strong></p><p align="justify">Vor vier Jahren referierte Marc Brütsch das erste Mal am Economic Outlook des CFO Forums und des VSFs. Aufgrund dessen startete Marc Brütsch sein diesjähriges Referat mit einem kurzen Rückblick auf seine damaligen Aussagen. Dabei erläuterte Brütsch, dass damals wie heute ein Tiefzinsumfeld geherrscht habe, respektive immer noch herrsche und die von der SNB bereitgestellte Liquidität nicht in der Realwirtschaft angekommen ist. Dies sei jedoch nicht nur der Nationalbank geschuldet, sondern auch der zunehmenden Regulierung. Zusätzlich seien damals Themen wie der Rückgang der Inflation sowie die Kapitalflucht in sichere Häfen aktuell gewesen. Auch seien bereits erste Anzeichen einer finanziellen Repression ersichtlich gewesen. Gemäss Brütsch hat dieses Thema heute weiter an Bedeutung gewonnen. Er erwähnte dabei, dass Österreich laut Sebastian Kurz (Bundeskanzler von Österreich) der EU das erste Mal seit Jahren wieder ein ausgeglichenes Budget melden kann. Brütsch unterstrich dabei, dass die Aussage von Kurz zwar stimme, aber das ausgeglichene Budget nicht ihm zu verdanken sei, sondern vielmehr den Massnahmen der EZB und ihrer Geldpolitik. Durch diese Massnahmen konnte Österreich die Zinsausgaben in den letzten Jahren stark verringern.<br></p><p align="justify">Nach dieser Einleitung zeigte Brütsch den Anwesenden auf, welche Auswirkungen die Finanzkrise 2008 auf die USA, die EU und die Schweiz hatte. Während das BIP der USA und der Schweiz heute fast 20&nbsp;% über dem BIP von 2008 liegt, ist das BIP der EU in dieser Zeit nur um knapp 5&nbsp;% gewachsen. Obwohl die Werte der USA und der Schweiz gemäss Brütsch überzeugten, müsse erwähnt werden, dass aufgrund der Finanzkrise starke Wachstumslücken entstanden seien. Den Wachstumsverlust beziffert Brütsch dabei auf 16 % für die USA, 9&nbsp;% für die Schweiz und 18&nbsp;% für die EU. Dies habe zur Folge, dass dem Staat Steuereinnahmen fehlen und die Lohnentwicklungen noch heute hinterherhinken. Innerhalb der EU leide dabei insbesondere Italien unter dem fehlenden Wachstum. Hätte es die Finanzkrise nicht gegeben, wäre Italien heute weit über dem BIP-Niveau von 2008. Die Realität sieht jedoch anders aus. Italien liegt 10 Jahre nach der Finanzkrise immer noch rund 5&nbsp;% unter dem BIP von 2008. Viele Staaten, insbesondere jedoch Italien, haben der Finanzkrise mit hohen Staatsausgaben entgegengewirkt. Gemäss Brütsch müssen diese Schulden nun wieder abgebaut werden. Dafür gebe es für Italien fünf mögliche Szenarien: «aus Schulden wachsen», «Austerität», «ein Inflationsschub», « ein Schuldenschnitt» und «finanzielle Repression». Brütsch erklärte, dass von den fünf Möglichkeiten die ersten drei nicht in Betracht gezogen werden können. Dies begründete er wie folgt: Um aus Schulden zu wachsen, benötigt es Wachstumspotenzial, welches momentan nicht vorhanden und der zyklische Höhepunkt zudem überschritten sei. Gegen die Austerität spreche, dass die politische Bereitschaft erschöpft sei, was sich an den Wahlresultaten in Italien zeige. Auch ein Inflationsschub sei unwahrscheinlich, da die Entwicklung der Globalisierung sowie der Demografie klar dagegen sprechen. Schlussendlich bleiben gemäss Brütsch der Schuldenschnitt oder die finanzielle Repression als letzte Mittel übrig. Ein Schuldenschnitt sei für Italien eine mögliche Lösung, jedoch sei die finanzielle Repression attraktiver. In Vergangenheit habe Italien bereits versucht, die Staatsschulden zu reduzieren. Aber weder Steuererhöhungen (unter Berlusconi) noch Austerität (unter Renzi) hätten das gewünschte Ergebnis gebracht. Auch deshalb sei es in Italien zu einem Machtwechsel gekommen. Dass die finanzielle Repression funktionieren kann, zeigte Brütsch anhand der USA. Zwischen 1945 und 1980 seien die öffentlichen Schulden teilweise mit privatem Geld finanziert worden, unter anderem durch Zinsobergrenzen oder dem Verbot, Gold zu halten. Brütsch erklärte, dass nun Italien scheinbar auch diesen Weg eingeschlagen habe. Dabei illustrierte er, dass Italien im Jahr 2012 4.3 % Zins auf laufende Staatsanleihen bezahlt hat, heute jedoch nur noch 2.9 %. Dies sei nur aufgrund der Zinspolitik der EZB möglich (was den Sparer schädigt). Allerdings könne sich dies gemäss Brütsch in naher Zukunft ändern, da sich der Markt immer stärker gegen diese tiefen Renditen wehre.</p><p align="justify">Zum Abschluss seines Referats machte Brütsch noch einen Ausblick zum BIP-Wachstum der EU sowie der Zinsentwicklung. Die Swiss Life erwartet aktuell ein BIP-Wachstum von 1.5 bis 1.6% für das Jahr 2019. Zusätzlich gehen sie davon aus, dass die EZB langsam aber sicher ihre Bilanz verkleinern wird. Allerdings erwartet die Swiss Life, dass die Zinswende im Euroraum erst im Jahr 2020 kommt.</p><p align="justify">Zum Abschluss des Referats beantwortete Marc Brütsch Fragen aus dem Publikum zur Relevanz der Privatverschuldung, dem Wahrheitsgehalt der offiziellen Zahlen Chinas und zur Entwicklung des Erdölmarktes.<br></p><p><strong>Referat Dr. Jan Atteslander (Economiesuisse)</strong></p><p align="justify">Nach den Ausführungen von Marc Brütsch referierte Jan Atteslander zu Unsicherheiten im Bereich der Aussenwirtschaft. Atteslander präsentierte dabei drei Unsicherheiten, welche aktuell für die Schweiz zentral sind und noch sein werden.</p><p align="justify">Zu Beginn präsentierte er als Unsicherheit Nr. 1 den eskalierenden Handelsstreit, welcher primär von Donald Trump ausgehe. Dabei erklärte Atteslander, dass Trump gewisse Wahlversprechen eingehalten habe, diese jedoch eher schädlich für die Schweiz und den Rest der Welt seien. Unter anderem ging es in diesen Wahlversprechen um Protektionismus. Gemäss Atteslander habe Trump Strafzölle im Umfang von USD 260 Mia. erlassen. Allerdings müsse erwähnt werden, dass nicht nur die USA Protektionismus betreibe, sondern auch andere Länder. Pro Woche gäbe es so ungefähr eine bis zwei protektionistische Massnahmen, welche die Firmen im Exportgeschäft schädigten. Diese einzelnen Massnahmen seien unter Umständen nicht schlimm, allerdings die Anhäufung dieser. Zusätzlich drücke dies die Stimmung der Unternehmer stark. Doch inwieweit betreffen diese Massnahmen die Schweiz? Atteslander erwähnte, dass einzelne Branchen wie die Stahl- und Aluminiumproduktion dadurch stark geschädigt würden. Zudem sei es für Schweizer Unternehmen mit Tochtergesellschaften in China extrem schwierig geworden, Produkte in die USA zu liefern.</p><p>Nach dem Handelskonflikt machte Atteslander auf die Unsicherheit Nr. 2 aufmerksam: Italien. Italien sei für die EU praktisch too big to fail. Sollte Italien von der EU gerettet werden, müsse diese gemäss Atteslander den 6-fachen Betrag im Vergleich zur Rettung Griechenlands zur Verfügung stellen. Zudem bestehe bei einer Rettung Italiens das Risiko eines Moral Hazards. Sollte Italien jedoch nicht gerettet werden, stelle sich die Frage, ob der Euro als Währung überleben könne. Und sofern sich die EU in diesen beiden Fragen nicht schnell entscheide, würden die Finanzmärkte die Entscheidung abnehmen, so Atteslander. Dies hätte zum Effekt, dass die Spreads stark anstiegen und Europa unter Umständen wieder in eine Krise rutsche.</p><p align="justify">Die letzte Unsicherheit, welche Atteslander erwähnte, war der anstehende Brexit. Hier ging Atteslander vor allem darauf ein, dass Grossbritannien diverse schlechte Entscheidungen in Bezug auf die Verhandlungen mit der EU getroffen habe. Die Briten haben Theresa May als Verhandlungsführerin nach Brüssel geschickt. Dies sei nicht ideal gewesen, da Mays Stärken nicht unbedingt in der Aussenwirtschaft lägen. Gemäss Atteslander haben die Briten zudem unterschätzt, wie schnell die EU Entscheide getroffen habe, ohne dabei die Briten zu konsultieren. Auch habe die EU den Zukunftsplan (EU ohne Grossbritannien) schneller erarbeitet als die Briten. Atteslander betonte auch, dass Grossbritannien im März von der EU theoretisch als Drittstaat behandelt werden müsse. Dabei gäbe es noch viele ungeklärte Fragen zum Brexit. Allerdings benötigten Unternehmen schon heute Gewissheit, wie es weitergehen und wie der endgültige Deal aussehen werde. Deshalb müsse so schnell wie möglich geregelt werden, wie die Güterströme zwischen der EU und Grossbritannien behandelt werden (Zölle, Grenzen etc.). Zudem gäbe es Fragen bezüglich der Abkommen in den Bereichen Forschung und Luftraum. Dies betreffe jedoch nicht nur die EU, sondern auch die Schweiz. Die Schweiz müsse dabei darauf achten, dass sie gewisse Abkommen bilateral mit den Briten erarbeiten, in gewissen Bereichen jedoch mit der EU und Grossbritannien zusammen verhandeln muss.</p><p align="justify">Als Fazit schloss Atteslander, dass die Chance betreffend Deal/No-Deal (Brexit) weiterhin bei 50 % – 50 % bestehe. Zudem gäbe es noch viele Hürden, bis der Brexit Tatsache sei. Allerdings seien zumindest für die Schweiz die bilateralen Gespräche zwischen der Schweiz und Grossbritannien auf der Zielgeraden.<br></p><p align="justify"><br></p><p><strong>Gemeinsames Q&amp;A</strong></p><p align="justify">Beim gemeinsamen Q&amp;A von Marc Brütsch und Jan Atteslander wurde zu den Themen Rettung von Italien, der Ansteckungsgefahr dieser Nation auf Frankreich, Ungarn oder Portugal und zur Refinanzierung Italiens diskutiert.<br></p><p align="justify"><br></p><p><strong>Apéro riche</strong></p><p align="justify">Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein schmackhafter Apéro riche, bei welchem sich die Teilnehmenden über die aufschlussreichen Ausführungen der Referate austauschen konnten.</p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz bedankt sich bei allen Teilnehmenden und bei der Vereinigung Schweizerischer Finanzchefs VSF für den interessanten Austausch und insbesondere bei der Swiss Life und Dr. Stephan Thaler für die hervorragende Organisation.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>35. Deloitte CFO-Umfrage 2. Halbjahr 2018: Ist der Boom zu Ende?</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108613</link>
<description><![CDATA[Kurzzusammenfassung CHZurück zur Normalität. Der Mini-Boom der Schweizer Wirtschaft scheint auszulaufen und eine Rückkehr zu weniger spektakulären, aber immer...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:27:17 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a=""><strong>Kurzzusammenfassung CH</strong></p><p align="justify">Zurück zur Normalität. Der Mini-Boom der Schweizer Wirtschaft scheint auszulaufen und eine Rückkehr zu weniger spektakulären, aber immer noch guten Wachstumszahlen anzubrechen. Gleich eine Reihe von Indikatoren deutet in den Ergebnissen der CFO Befragung dieses Halbjahrs darauf hin: Die Konjunkturerwartungen bleiben sehr positiv, gehen aber zurück, nur noch eine kleine Mehrheit ist im 3-Monats-Vergleich optimistischer für die eigenen Unternehmensaussichten und die Mehrheit der abgefragten Unternehmenskennzahlen gehen zum ersten Halbjahr zurück, bleiben aber positiv. Gegen den Trend entwickeln sich Erwartungen für die Mitarbeiterzahlen, sie steigen leicht. Unternehmen bleiben zudem ausgabebereit, auch die Investitionserwartungen bleiben trotz Rückgang zur letzten Umfrage positiv.</p><p align="justify">Besonders das internationale Umfeld wird grössere Herausforderung wahrgenommen. Handelskonflikte schlagen erstmalig auf breiter Front auf die Risikowahrnehmung von CFOs durch: Sie sind jetzt das drittgenannte Risiko nach internen Risiken und geopolitischen Risiken. Aufgrund des starken Schweizer Frankens gehören auch Währungsrisiken und der Fachkräftemangel zu den bedeutenderen Risiken.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Konjunkturerwartungen Schweiz</strong></p><p align="justify">Weiter sehr gut, aber schlechter als im ersten Halbjahr 2018 – das sind die Erwartungen der CFOs für die Schweizer Konjunktur. 79% der Befragten sind optimistisch, nur 2% pessimistisch auf Jahresfrist. Insgesamt bleibt das Bild positiv, nicht zuletzt angesichts des herausfordernden Umfelds mit Handelskonflikten und einem wiedererstarkenden Schweizer Franken. Aber die Zeichen mehren sich, dass die Schweiz den Wachstumshöhepunkt überschritten hat, wie auch die aktuelle Prognose des Staatssekretariats für Wirschaft SECO impliziert: Dieses erwartet 2.9% Wachstum für 2018 und 2.0% für 2019.</p><p><br></p><p><strong>Erwartungen für Mitarbeiterzahlen im europäischen Vergleich</strong></p><p align="justify">Entgegen dem europäischen Trend steigen die Schweizer Erwartungen für Mitarbeiterzahlen in 12 Monaten im Vergleich mit den letzten Umfrageergebnissen an. Nur in 2 weiteren Ländern ist dies der Fall (Belgien und Österreich). Der Aufschwung kommt damit immer mehr im Schweizer Arbeitsmarkt an. Da schon in diesem Sommer ein 10-Jahrestief bei der Arbeitslosigkeit in der Schweiz erreicht wurde verschärft sich der Fachkräftemangel weiter.</p><p align="justify">In Grossbritannien erwarten über die Hälfte der CFOs einen Rückgang der Mitarbeiterzahlen. Gerade umgekehrt sieht es in Frankreich aus: 55% der Befragten sehen steigende Mitarbeiterzahlen.</p><p><br></p><p><strong>Top 4 Risiken Schweiz</strong></p><p align="justify">Die Sorge vor einem steigenden Protektionismus ist schon seit Jahren verstärkt in der Öffentlichkeit, ohne Auswirkungen auf die Risikowahrnehmung der CFOs und die Geschäftszahlen. Bis jetzt. Nachdem Handelskonflikte bisher praktisch keine Rolle spielten und nur von wenigen als eines der 3 wichtigsten Risiken für ihr Unternehmen genannt wurden, folgt nun der Anstieg auf den dritten Platz. Auch wenn die Schweiz bisher vergleichsweise wenig betroffen ist, Sorgen vor stärkeren Auswirkungen nehmen zu. Geopolitische Risiken, seit Jahren eines der grössten aus Sicht Schweizer CFOs sind aktuell auf dem zweiten Rang. Erstmals führend sind unternehmensinterne Risiken, d.h. operationelle Risiken im Zusammenhang mit internen Prozessen oder Umsetzung der Unternehmensstrategie. Währungsrisiken folgen auf dem vierten Rang und sind ebenso wie der Schweizer Franken nach einer Abwertung jüngst wieder erstarkt. Insgesamt ergibt sich so eine Zweiteilung: Interne Risiken sind führend, aber mit geopolitischen Risiken, Protektionismus und Währungsrisiken folgen eine Reihe miteinander verbundener externer Risiken.</p><p><br></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p align="justify">Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 35. Schweizer Umfrage haben sich 109 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noopener">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage fasst die Ergebnisse aus 20 Ländern zusammen, einschliesslich der Schweiz. 1’373 CFOs haben an der Umfrage im 2. Halbjahr 2018 teilgenommen. Die vollständigen europäischen Ergebnisse sind verfügbar unter:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" target="_blank" rel="noopener">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p><br></p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitten wir Sie, Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, zu kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" target="_blank" rel="noopener">mgrampp@deloitte.ch</a>).</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>33. Deloitte CFO-Umfrage Herbst 2017: Mit Optimismus und Elan in das neue Jahr</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108608</link>
<description><![CDATA[Schweizer CFOs sehen optimistisch in das nächste Jahr. Für die nächsten 12 Monate werden für eine Reihe von Kennzahlen positive Entwicklungen erwartet: für...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:12:02 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Schweizer CFOs sehen optimistisch in das nächste Jahr. Für die nächsten 12 Monate werden für eine Reihe von Kennzahlen positive Entwicklungen erwartet: für die Schweizer Konjunktur, für die Geschäftsaussichten des eigenen Unternehmens, Umsätze, Margen sowie Investitionen. Währungsrisiken und unternehmensinterne Risiken rücken allerdings verstärkt in den Fokus und die Erwartungen zu zukünftigen Mitarbeiterzahlen nehmen im Vergleich zu Q2 2017 ab, bleiben aber positiv.</p><p><br></p><p>​​​​​​​<strong>Optimistische Konjunktur- und Unternehmensaussichten</strong></p><p>Der Konjunkturoptimismus ist ausgeprägt: 74% beurteilen die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft positiv. Fast ebenso viele – 68% – sind optimistisch in Bezug auf die Geschäftsaussichten des eigenen Unternehmens. Umsatzerwartungen sind stark positiv, und Margenerwartungen verbessern sich leicht zu Q2 2017, sodass sich auch die Gewinnaussichten für Schweizer Unternehmen verbessern. Investitionserwartungen steigen ebenfalls, und zudem sind diese Investitionen mehrheitlich in der Schweiz geplant.</p><p>Die Schweizer Ergebnisse passen sich gut in die europäischen Aussichten ein (Europäische CFO-Umfrage in 19 Ländern mit 1546 Teilnehmern). Insgesamt berichten europäische CFOs von einer Aufhellung der Stimmung in Bezug auf die finanziellen Unternehmensaussichten: Der Nettosaldo steigt zum ersten Quartal um 7 Prozentpunkte auf 32%. Vergleicht man die grössten europäischen Volkswirtschaften (und damit wichtige Schweizer Absatzmärkte), so zeigt sich allerdings eine enorme Bandbreite der Entwicklung. Auf der einen Seite steht Frankreich, wo 78% von verbesserten Aussichten berichten. Auf der anderen Seite steht Grossbritannien, wo der Nettosaldo seit dem ersten Quartal um 14 Prozentpunkte auf 0% abgenommen hat.</p><p><br></p><p><strong>Europäische CFOs erwarten mehrheitlich steigende Zinsen</strong></p><p>Eine Mehrheit europäischer CFOs erwartet in den nächsten 12 Monaten steigende Zinsen. Die Befragung fand allerdings vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank von Ende Oktober statt. CFOs gerade aus wirtschaftsstärkeren Ländern dürften von dem Entscheid eher enttäuscht sein. Der kleinste Anteil von CFOs, die steigende Zinsen erwarten, findet sich in der Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank kann die Zinsen aufgrund des Schweizer Frankens schlecht vor der EZB erhöhen. Die grösste Mehrheit findet sich in Grossbritannien, wo nahezu alle CFOs von höheren Zinsen ausgehen. Ein schwächeres Pfund und steigende Inflation könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit zu mehr als einem Zinserhöhungsschritt führen. Eine erste Zinserhöhung hat Anfang November bereits stattgefunden.</p><p><br></p><p><strong>Kernkompetenzen für CFOs</strong></p><p>Zwei Drittel der CFOs nennen Führung als die wichtigste zukünftige Fähigkeit, denn Führungsqualitäten werden gefragt sein, um kommende Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehören die zielgerichtete Integration von neuen Technologien genauso wie Rekrutierung und Management neuer Mitarbeitergenerationen mit anderen Erwartungen und Prioritäten (wie beispielsweise den Millennials). Bestehende Mitarbeiter müssen daher erfolgreich in den Veränderungsprozess eingebunden, weiterentwickelt und motiviert werden.</p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 33. Schweizer Umfrage haben sich 114 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage fasst die Ergebnisse aus 19 Ländern zusammen, einschliesslich der Schweiz. 1546 CFOs haben an der Umfrage zum Herbst 2017 teilgenommen. Die vollständigen europäischen Ergebnisse sind&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://publications.deloitte.nl/european-cfo-survey-2017-q3" href="http://publications.deloitte.nl/european-cfo-survey-2017-q3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>&nbsp;in dem interaktiven Magazin verfügbar.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Firmenbesuch BMC</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107128</link>
<description><![CDATA[Der dritte Firmenbesuch in diesem Jahr fand mit 18 Mitgliedern bei BMC in Grenchen statt. Die Unternehmung BMC ist weltweit für hochwertige Mountainbikes, Rennräder...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:07 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Der dritte Firmenbesuch in diesem Jahr fand mit 18 Mitgliedern bei BMC in Grenchen statt. Die Unternehmung BMC ist weltweit für hochwertige Mountainbikes, Rennräder und Citybikes bekannt. Das Programm des Firmenbesuchs gestaltete sich sehr abwechslungsreich: Zuerst präsentierte Erwin Steinmann (Verwaltungsratspräsident von BMC) die Unternehmung und erläuterte gewisse Besonderheiten des KMUs. Später referierte Thomas Sommer (CFO BMC) über den Finanzbereich und die Supply Chain bei BMC sowie in der gesamten Radsportbranche. Zum Abschluss der Präsentationen wurden die neusten Produkte von BMC fachmännisch vorgestellt. Die Räder (bei BMC spricht man nicht von Velos) konnten dann gleich von den Teilnehmenden im Showroom bestaunt werden. Im zweiten Teil des Firmenbesuchs durften die Mitglieder des CFO Forums die im Jahr 2013 neugebaute Rennbahn in Grenchen besuchen und sich mit einem Apéro verköstigen.</p><p><br></p><p><strong>Ein KMU mit weltweiter Bekanntheit</strong></p><p align="justify">Erwin Steinmann startete sein Referat mit dem Geburtsjahr der Marke BMC im Jahr 1994. Als Firmenstandort wurde Grenchen auserkoren. Dahinter steckten strategische Überlegungen: Rund um Grenchen gab es zu dieser Zeit zahlreiche Uhrenproduzenten, welche Mitarbeitende mit feinmechanischen Fähigkeiten beschäftigten. Da diese Fähigkeiten auch in der Produktion von Fahrrädern benötigt werden, konnte BMC davon profitieren. Im Jahr 1998 beteiligte sich mit Andy Rihs erstmals ein Schweizer an der Unternehmung. Rihs übernahm später (2000) die Firma komplett. Da Rihs – ein begeisterter Radfahrer – zu dieser Zeit auch Eigentümer der Phonak Gruppe war und diese ein professionelles Radsportteam betrieb, wurde BMC somit auch gleich Fahrradsponsor des Teams Phonak. Durch dieses Sponsoring gelang es BMC, auch ausserhalb der Schweiz schnell Bekanntheit zu erlangen. Nach der Auflösung des Teams Phonak im Jahr 2006 betrieb BMC ein eigenes Team. Dieses wird allerdings zum Ende dieses Jahres von einem anderen Team übernommen und von der Radsportbühne abtreten.</p><p align="justify">Steinmann führte weiter aus, dass heute aufgrund der Bekanntheit der Marke viele denken, BMC sei ein Milliardenunternehmen. Allerdings treffe dies ganz und gar nicht zu. Es sei ein klassisches Schweizer KMU mit ungefähr 120 Mitarbeitenden. Dabei betreiben sie aktuell 3 Standorte. Nebst Grenchen sind dies San Diego (USA) und Taipeh (Taiwan). Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der relativ kleinen Anzahl an Mitarbeitenden ist es dem Unternehmen möglich, innerhalb von zwei Wochen einen neuen Prototypen zu entwickeln, was in der Radsportbranche ungewöhnlich schnell sei. Dies sei unter anderem einer der Schlüsselfaktoren des Unternehmens. Um Innovationen zusätzlich zu fördern, arbeite BMC auch mit anderen innovativen Unternehmen zusammen, wie zum Beispiel Redbull Advanced Technologies.</p><p align="justify">Nach den Ausführungen von Erwin Steinmann übernahm Thomas Sommer (CFO) das Wort und ging dabei auf die Eigenheiten der Branche ein. Insbesondere in der Supply Chain verfolgen BMC und andere Hersteller die Strategie des Outsourcings. Die Rahmenproduktion erfolgt komplett in Taiwan. Auch die Komponenten werden grösstenteils in Asien produziert. Die Fahrräder werden von Asien nach Frankreich in ein Zollfreilager gebracht und von dort direkt den Händlern geliefert. Aufgrund dieser Struktur in der Supply Chain könne es dabei zu langen Liefer- und Beschaffungszeiten kommen. Dabei sei gemäss Sommer zu beachten, dass die wichtigsten Märkte für BMC die USA, die Schweiz und der Euroraum seien. Da ein grosser Teil des Umsatzes somit ausserhalb der Schweiz erwirtschaftet werde, seien Währungsschwankungen eine grosse Herausforderung für die Unternehmung.<br></p><p align="justify"><br></p><p align="justify">Nach den Präsentationen wurden den Mitgliedern die neusten Modelle von BMC vorgestellt und ausführlich erläutert. Direkt anschliessend daran konnten die Teilnehmenden einen Grossteil der neuen Produkte gleich im Showroom inspizieren. Insgesamt waren über 50 Fahrräder ausgestellt.<br></p><p><strong>Besichtigung Velodrome und Apéro</strong></p><p align="justify">Nach dem hochinteressanten ersten Teil erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch das Velodrome in Grenchen, welches im Jahr 2013 eröffnet wurde. Die Führung war dabei einerseits fachlich sehr informativ, andererseits auch angereichert mit spassigen Anekdoten zum Bau des Velodroms, der Geschichte von BMC und Andy Rihs. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Teilnehmenden ein Apéro offeriert, bei welchem sich die Teilnehmenden austauschen konnten. Da zu dieser Zeit ein Bahnfahrer sein Training absolvierte, bot sich gleich die Gelegenheit, diesen zu beobachten und dabei Wissenswertes zum Bahnfahren aufzuschnappen.</p><p><br></p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei BMC sowie allen Teilnehmenden für den sehr informativen und spannenden Firmenbesuch.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>35. CFO-Umfrage von Deloitte &amp; CFO Forum Schweiz</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108612</link>
<description><![CDATA[Die 35. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:17:41 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die 35. CFO-Umfrage in Zusammenarbeit mit Deloitte läuft gerade und wir laden unsere Mitglieder ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt nur gut 10 Minuten in Anspruch. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Es werden keine Unternehmen und/oder Personen namentlich genannt. Teilnehmer bekommen nach der Auswertung einen ausführlichen Bericht zugeschickt.</p><p>Wer schon in der Vergangenheit teilgenommen hat, erhielt bereits eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Umfrage. Wenn Sie noch nicht dabei sind und dem Umfragepanel beitreten wollen, folgen Sie bitte diesem Link:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" href="https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/finance/forms/cfo-survey-panel-form.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teilnahme CFO-Umfrage</a>. Unter diesem Link können Sie sich anmelden und finden auch alle früheren Berichte</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CFOs Herbstanlass – Firmenbesuch KUHN S.A.</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107129</link>
<description><![CDATA[Der zweitägige Herbstanlass führte 10 Mitglieder des CFO Forums nach Frankreich, genauer gesagt ins Elsass. Nach der Ankunft in Marlenheim (Fr) gab es eine kurze...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:34 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der zweitägige Herbstanlass führte 10 Mitglieder des CFO Forums nach Frankreich, genauer gesagt ins Elsass. Nach der Ankunft in Marlenheim (Fr) gab es eine kurze Führung und eine ausführlichere Degustation bei einem lokalen Weinproduzenten (Vins Mosbach). Zum Abschluss des ersten Tages wurden die Mitglieder mit einem exquisiten Abendessen im Restaurant Le Cerf (1 Michelin-Stern) verwöhnt. Nach der Übernachtung (ebenfalls im Hotel Le Cerf) besuchten wir die Firma KUHN S.A., weltweit bekannt als Produzent grosser Landmaschinen. Zuerst hörten wir je ein Referat von Dominique Schneider (CFO KUHN Gruppe) und Manuela Suter (CFO Bucher Industries). Nach diesem Einstieg wurden im Verlauf des Tages zwei Produktionswerke besichtigt. Am späteren Nachmittag traten die Teilnehmenden die Heimreise an.</p><p><br></p><p><strong>Montag, 27. August</strong></p><p align="justify">Die Teilnehmenden des Herbstanlasses trafen sich anfangs Nachmittag am Carparkplatz in Zürich, um gemeinsam Richtung Elsass zu reisen. Während der vierstündigen Fahrt nach Marlenheim bot sich den CFOs Mitgliedern ausgiebig die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. In Marlenheim angekommen, wurden wir durch die Teilhaberin des lokalen Weinproduzenten Vins Mosbach höchstpersönlich durch den Betrieb geführt. Sylvia erläuterte, dass Vins Mosbach einer der grössten Produzenten in näherer Umgebung sei und praktisch alle Familienmitglieder im Betrieb arbeiteten. Nur in der Erntezeit werde aufgrund von Kapazitätsmangel auf Temporärmitarbeitende zurückgegriffen. Beeindruckend war insbesondere, dass auf kleinstem Raum (siehe Fotostrecke) grosse Mengen an Wein mit hoher Qualität produziert werden. Nach der interessanten Führung durch das verwinkelte Gebäude konnten die Mitglieder diverse Weine von Mosbach verköstigen und einige von uns ergriffen die Chance, den persönlichen Weinvorrat mit Elsässer-Wein anzureichern.</p><p align="justify">Nach der Führung und Degustation spazierten wir zum Hotel Le Cerf, bezogen die Zimmer und nahmen im hoteleigenen Restaurant Platz, um ein vorzügliches 3-Gang Menü zu geniessen. Die aufgetischten Elsässer Spezialitäten wurden perfekt durch Wein aus der Region ergänzt.</p><p align="justify"><br></p><p><strong>Dienstag, 28. August</strong></p><p align="justify">Der nächste Morgen startete mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, anschliessend transferierten wir von Marlenheim nach Monswiller (Produktionsstandort KUHN S. A.). Dort angekommen gab es je eine Präsentation von Dominique Schneider (CFO KUHN Gruppe) und Manuela Suter (CFO Bucher Industries; Muttergesellschaft).</p><p align="justify">Dominique Schneider stellte zuerst die KUHN Gruppe und deren Produktpalette vor, um anschliessend auf finanzspezifische Aspekte der Unternehmung einzugehen. Er erwähnte insbesondere die starken Abhängigkeiten der Unternehmung von verschiedenen exogenen Faktoren. So haben zum Beispiel klimatische, respektive wetterbedingte Faktoren einen grossen Einfluss auf das Verkaufsvolumen der KUHN Gruppe. Dies, weil je nach Vorjahresernte der Bauern (welche stark vom Wetter abhängen), das Bestellvolumen stark variieren kann. Ein grosses Thema bei der KUHN Gruppe ist gemäss Schneider aktuell auch die Digitalisierung. Er betonte, dass im Bereich der Landwirtschaft immer mehr auf Digitalisierung gesetzt werde. Insbesondere gebe es Chancen bei der Erhebung und Auswertung von Daten im Bereich der Bodenökologie (Nährstoffgehalt, Düngergehalt etc.). Auch sei es möglich, dass in Zukunft autonome Drohnen die Bewässerung oder Düngung des Bodens übernehmen würden.</p><p align="justify">Nach diesem Einblick startete Manuela Suter ihr Referat mit der Übersicht über die Struktur der Muttergesellschaft Bucher Industries. Der Bucher Konzern umfasst die fünf Divisionen KUHN Gruppe, Bucher Municipal, Bucher Hydraulics, Bucher Emhart Glass &amp; Bucher Specials. Der grösste Umsatztreiber ist die KUHN Gruppe, welche rund 40 % vom Umsatz der Bucher Industries generiert. Später gab Suter weitere vertiefte Einblicke in Finanzthemen sowie in die strategische Ausrichtung des Konzerns.</p><p align="justify">Nach den Referaten standen die Werksbesichtigungen an, welche von einem in Landwirtschaftsaspekten und in der Produktionstechnik äusserst kompetenten Sales-Manager geleitet wurden. Bei der Besichtigung ergaben sich viele interessante Einblicke, nicht zuletzt aufgrund des hohen Eigenfertigungsanteils der KUHN Gruppe. Dieser Anteil variiert von Maschine zu Maschine sehr stark. Dabei haben kleine Maschinen einen höheren Eigenfertigungsanteil als Grosse. Unter Umständen kann KUHN sogar die Endlackierung der Landmaschinen selber übernehmen. In der unten aufgeführten Fotostrecke sind die Eindrücke des Firmenbesuchs festgehalten.</p><p align="justify"><br></p><p align="justify">Insgesamt waren die beiden Tage im Elsass sehr spannend und abwechslungsreich, was die folgenden Aussagen von zwei Teilnehmenden bestätigen:</p><p><strong>Franz Heppler (Heppler Consulting)</strong>: Der Firmenbesuch war hochinteressant; die KUHN Gruppe bietet die Möglichkeit, einen vollstufigen Betrieb bis zur Endmontage zu besichtigen. Dies stellt heutzutage eine Seltenheit dar. Zusätzlich war die Betreuung von KUHN sehr gut und aufgrund der kleinen Teilnehmergruppe konnte jeder seine Fragen einbringen. Auch war das Rahmenprogramm rund um den Firmenbesuch äusserst attraktiv.<strong></strong><br></p><p><strong>Eva Ammann (CFO STC Switzerland Travel Centre AG)</strong>: Obwohl der Zeitaufwand für die Veranstaltung gross war, hat sich die Teilnahme sicherlich gelohnt. Der Firmenbesuch war sehr spannend und die Organisation war tadellos.<br></p><p align="justify">Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei der KUHN Gruppe und Bucher Industries für den interessanten Einblick in die Geschäftstätigkeit der Unternehmung sowie allen Teilnehmenden für die zwei erlebnisreichen Tage.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Dr. Martin Zwyssig (CFO of the Year) im Interview</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108611</link>
<description><![CDATA[CFOs Netzwerkpartner&nbsp;Center for Corporate Reporting&nbsp;führte ein Interview mit Dr. Martin Zwyssig, CFO of the Year &amp; CFO von Autoneum.Im Interview ging...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:16:06 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">CFOs Netzwerkpartner&nbsp;<em>Center for Corporate Reporting</em>&nbsp;führte ein Interview mit Dr. Martin Zwyssig, CFO of the Year &amp; CFO von Autoneum.</p><p>Im Interview ging es um die erhaltene Auszeichnung, gute Kapitalmarktkommunikation sowie zur sich wandelnden Rolle des CFOs. Das Interview kann&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.corporate-reporting.com/artikel/interview-mit-dr-martin-zwyssig-cfo-of-the-year-2018" href="http://www.corporate-reporting.com/artikel/interview-mit-dr-martin-zwyssig-cfo-of-the-year-2018" target="_blank" rel="noopener">hier</a>&nbsp;nachgelesen werden.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Drei profilierte Finanzchefs mit dem CFO of the Year Award 2018 ausgezeichnet</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108533</link>
<description><![CDATA[Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 15. Januar 2018 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2018 verliehen:Andreas Lindner, Ricola Gruppe...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:05:11 +0200</pubDate>
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<category>CFO Day</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Das CFO Forum Schweiz hat am Swiss CFO Day vom 15. Januar 2018 drei profilierten Finanzchefs den CFO of the Year Award 2018 verliehen:</p><p><br></p><p><strong>Andreas Lindner, Ricola Gruppe |&nbsp;CFO of the Year 2018 | Kategorie CFO FORUM SCHWEIZ – CFOs</strong></p><p><br></p><p>In der Kategorie CFO Forum Schweiz –&nbsp;CFOs Mitglieder wird Andreas Lindner, CFO der Ricola Gruppe, ausgezeichnet.</p><p>Nach dem Wirtschaftsstudium und der Tätigkeit als Tutor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Basel wechselte er zum Pharmakonzern Roche, für den er nach Buenos Aires und Montevideo ging. Als der Umzug nach Brüssel anstand, erreichte ihn ein Angebot der kriselnden Mövenpick Foods. Alle Kollegen rieten ihm davon ab. Doch nach der Zeit bei Roche, wo alles gut strukturiert ist, sah er in einem Sanierungsfall eine willkommene Herausforderung. Die vier Jahre als CFO der Fine Foods Division von Mövenpick seien für seinen Werdegang wichtig gewesen, so Lindner. Heute sind Lindner bei Ricola der Finanzberech, das Personalwesen und die IT unterstellt.</p><p><br></p><p><strong>Dr. Martin Zwyssig, Autoneum Holding AG |&nbsp;CFO of the Year 2018 | Kategorie SPI EXTRA ohne SMIEXP</strong></p><p><br></p><p><br></p><p>In der Kategorie SPI EXTRA ohne SMIEXP wird Dr. Martin Zwyssig, CFO der Autoneum Holding AG, ausgezeichnet.</p><p>Der 52-jährige promovierte Ökonom (HSG) wird anfangs April sein fünftes Jahr als CFO von Autoneum in Angriff nehmen. Davor hatte Zwyssig das Finanzressort von Ascom und von Schaffner verantwortet (ab 2008 respektive ab 2003). Frühere Stationen, ebenfalls im Finanzressort produzierender Unternehmen, umfassen unter anderem Ems-Togo – den heutigen Geschäftsbereich Ems-Eftec der Ems-Gruppe – und Sarna.</p><p><br></p><p><strong>Mario Rossi, Swisscom AG |&nbsp;CFO of the Year 2018 | Kategorie SMIEXP</strong></p><p><br></p><p>In der Kategorie SMIEXP wird Mario Rossi, CFO der Swisscom AG, ausgezeichnet.</p><p>Der 57-jährige Obertoggenburger ist seit zwanzig Jahren für Swisscom tätig. Sein erster Tag als Leiter Konzerncontrolling war der 1. August 1998. Finanzchef und Mitglied der Konzernleitung wurde er 2013. Dazwischen lagen verschiedene Aufgaben im Konzern, als CFO des Schweizer Geschäfts, der italienischen Tochter Fastweb und der Festnetzsparte. Die Zeit bei Fastweb von 2007 bis 2009 – sie hatte damals «Start-up-Charakter», sagt Rossi – sei eine Herausforderung gewesen, aber persönlich und beruflich sehr bereichernd. Frühere Arbeitgeber waren das Bauunternehmen Karl Steiner, der Schokoladekonzern Lindt &amp; Sprüngli und die Industriegruppe Elco Looser. Rossi ist Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis und diplomierter Wirtschaftsprüfer.</p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>34. Deloitte CFO-Umfrage 1. Halbjahr 2018: Schweizer Sommer: Mini-Boom, Negativzinsen und Fachkräftemangel</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108609</link>
<description><![CDATA[Gute Aussichten für Schweizer Unternehmen: CFOs sind so optimistisch für die Schweizer Konjunktur wie noch nie seit Beginn der Umfrage im Herbst 2009. Auch Umsatz-...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:11:36 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Gute Aussichten für Schweizer Unternehmen: CFOs sind so optimistisch für die Schweizer Konjunktur wie noch nie seit Beginn der Umfrage im Herbst 2009. Auch Umsatz- und sogar Margenerwartungen sind positiv. CFOs erwarten zudem mit grosser Mehrheit steigende Investitionen, sind aber etwas weniger optimistisch für die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen. Ansteigend sind Sorgen vor zunehmender Regulierung und Fachkräftemangel. Währungsrisiken sind dagegen aus dem Fokus der CFOs gefallen.</p><p><br></p><p><strong>Optimistische Konjunktur- und Unternehmensaussichten</strong></p><p>Der Konjunkturoptimismus ist ausgeprägt: 88% beurteilen die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft positiv. Ebenfalls viele – 68% – sind optimistisch in Bezug auf die Geschäftsaussichten des eigenen Unternehmens. Umsatzerwartungen sind stark positiv und Margenerwartungen verbessern sich im Vergleich zum Herbst 2017. Investitionserwartungen bleiben hoch. Erwartungen für Mitarbeiterzahlen erreichen nicht das gleiche Niveau, sind aber ebenfalls positiv.</p><p>Die Ergebnisse der CFO Befragung in 19 anderen Ländern mit 1’652 Teilnehmern zeigt insgesamt ebenfalls ein positives Bild. Die Unternehmensaussichten sinken zwar leicht zum Herbst 2017, bleiben aber positiv. Umsatz- und Margenerwartungen verbessern sich im europäischen Durchschnitt weiter, auch Investitionserwartungen und Erwartungen zu den zukünftigen Mitarbeiterzahlen sind positiv. Hinter dem europäischen Durchschnitt liegen aber erhebliche Unterschiede in den einzelnen Ländern. Frankreich gehört in der Umfrage zum ersten Halbjahr durchgehend zu den optimistischsten Ländern, Grossbritannien ebenso konsequent zu den pessimistischsten.</p><p><br></p><p><strong>Risikoeinschätzung: Regulierungen und Fachkräftemangel stärker im Fokus, Währungsrisiken gehen zurück</strong></p><p>Trotz der guten Aussichten, Risiken bleiben. Es gibt deutliche Änderungen welche Risiken aus Sicht der CFOs im Moment besonders spürbar sind. Die Sorgen vor zunehmender Regulierung und vor Fachkräftemangel sind angestiegen. Stark zurückgegangen sind dagegen aus Sicht der CFOs Währungsrisiken. Ebenfalls zurückgegangen ist der Preis-/Margendruck, nicht zuletzt aufgrund des schwächeren Schweizer Frankens.</p><p><br></p><p><strong>Investitionen in digitale Technologien</strong></p><p>Investitionen in digitale Technologien sollen in der Schweiz noch deutlich zunehmen. Dies gilt insbesondere für weitere Organisations- bzw. Prozessverbesserungen, wo 80% der Schweizer CFOs eine Zunahme in den nächsten 12 Monaten im Vergleich zu den vergangenen 12 Monaten erwarten. Geschäftsmodelltransformation folgt auf dem 2. Platz, mit 74%. Disruptive Technologien liegen auf dem letzten Platz, mit allerdings immer noch 43%.</p><p><br></p><p><strong>Einschätzungen der drei CFO of the Year Preisträger</strong></p><p>Wie – und wie unterschiedlich – wirken sich die in der aktuellen Umfrage beschriebenen Entwicklungen auf Schweizer Unternehmen aus? Der aktuelle Bericht enthält die Einschätzungen der drei Preisträger des CFO of the Year Awards 2018 zu einigen der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage.</p><p>​​​​​​​<strong>&nbsp;</strong></p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 34. Schweizer Umfrage haben sich 100 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noopener">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>. Die europäische CFO-Umfrage fasst die Ergebnisse aus 20 Ländern zusammen, einschliesslich der Schweiz. 1’652 CFOs haben an der Umfrage im 1. Halbjahr 2018 teilgenommen. Die vollständigen europäischen Ergebnisse sind verfügbar unter:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" href="http://www.deloitte.com/europeancfosurvey" target="_blank" rel="noopener">www.deloitte.com/europeancfosurvey</a></p><p>Bei Fragen oder dem Wunsch an der CFO-Umfrage teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" target="_blank" rel="noopener">mgrampp@deloitte.ch</a>).<br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>32. Deloitte CFO-Umfrage Sommer 2017: Optimistischer Sommer</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108540</link>
<description><![CDATA[Die positiven Nachrichten überwiegen bei der aktuellen CFO-Umfrage: Konjunkturerwartungen und Prognosen für das eigene Unternehmen werden von den teilnehmenden...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:12:40 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Die positiven Nachrichten überwiegen bei der aktuellen CFO-Umfrage: Konjunkturerwartungen und Prognosen für das eigene Unternehmen werden von den teilnehmenden Finanzchefs mehrheitlich optimistisch beurteilt, ebenso die Umsatzerwartungen. Ausserdem wird mit höheren Investitionen und Mitarbeiterzahlen gerechnet. Risiken bleiben jedoch ausgeprägt, am stärksten geopolitische Risiken, insbesondere in Grossbritannien und den USA.</p><p><br></p><p><strong>Optimistische Konjunktur- und Unternehmensaussichten</strong></p><p>Schweizer CFOs bleiben optimistisch. 71% haben positive Konjunkturerwartungen für die nächsten 12 Monate, 66% erwarten im gleichen Zeitraum eine positive Entwicklung ihres Unternehmens.</p><p>Die Umsatzerwartungen fallen schon seit etwa 2 Jahren mehrheitlich positiv aus, weisen aber in diesem Quartal nochmals einen Anstieg auf. 76% erwarten aktuell einen Anstieg der Umsätze in den nächsten 12 Monaten, gegenüber 11%, die einen Rückgang erwarten. Die Margenerwartungen fallen weniger optimistisch aus als die Umsatzwartungen, können im Vergleich zum Vorquartal aber ebenfalls zunehmen. Zum erst zweiten Mal in 2 Jahren gibt es eine Mehrheit, die von steigenden operativen Margen ausgeht (38% gehen von steigenden Margen aus, 28% von fallenden). Damit zeigt sich eine Zweiteilung: Viele Schweizer Unternehmen sind weiterhin vom Margendruck betroffen, andere konnten diesen zumindest teilweise überwinden.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Politische Unsicherheit in Grossbritannien und USA nimmt zu</strong></p><p>Die Unsicherheit im ökonomischen und finanziellen Umfeld bleibt aus Sicht der CFOs erhöht, nimmt aber auf den niedrigsten Wert seit Aufhebung der Wechselkursuntergrenze ab. Eine Zweiteilung zeigt sich bei politischen Risiken: Diese werden für Deutschland und Frankreich (nach der Wahl) geringer gesehen als im Vorquartal, für Grossbritannien und die USA steigen sie an.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>CFOs setzen auf moderne Technologien</strong></p><p>Die Bedeutung der Digitalisierung hat in den letzten Jahren stark zugenommen: 80% geben an, dass Digitalisierung an Priorität für ihr Unternehmen zugenommen hat. Am zweitwichtigsten werden Investitionen in die digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter gesehen. Digitalisierung wird mehrheitlich zur Entwicklung und Steuerung interner Prozesse herangezogen, aber auch die Digitalisierung von Verkaufskanälen, Produkten und Dienstleistungen sowie digitale Geschäftsmodelle sind inzwischen Prioritäten für viele Unternehmen.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><u>Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:</u></p><p>Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 32. Umfrage haben sich 101 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf:&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" href="http://www.deloitte.com/ch/cfosurvey" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.deloitte.com/ch/cfosurvey</a>.&nbsp;Bei Fragen oder dem Wunsch teilzunehmen bitte Michael Grampp, Chefökonom Deloitte, kontaktieren (<a data-cke-saved-href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" href="mailto:mgrampp@deloitte.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mgrampp@deloitte.ch</a>).</p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Abendveranstaltung Working Capital Management (WCM)</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107130</link>
<description><![CDATA[Am 19. April trafen sich 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs im Zunfthaus zur Saffran in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema Working Capital Management....]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:08:48 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 19. April trafen sich 38 Mitglieder des CFO Forum Schweiz – CFOs im Zunfthaus zur Saffran in Zürich zur Abendveranstaltung zum Thema Working Capital Management. Dieser Anlass wurde in Kooperation mit der Universität St. Gallen (HSG) und der PostFinance organisiert. Dabei erhielten die Teilnehmenden durch Prof. Dr. Stölzle einen Einblick in die WCM-Studie 2017 von der HSG. Zusätzlich stellten Stefan Eggli (SBB) sowie Jochen Christoph (Hemro Group) eigene Praxisbeispiele vor, um das Working Capital Management (WCM) zu verbessern. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gewonnenen Eindrücke.</p><p><br></p><p><strong>Prof. Dr. Wolfgang Stölzle (HSG) – Swiss WCM-Studie 2017</strong></p><p>Prof. Dr. Wolfgang Stölzle begann sein Referat damit, dass er heute weder Theorie noch Modelle vorstelle, wie dies normalerweise bei Professoren der Fall sei. Vielmehr gehe es in seiner Präsentation darum, aufzuzeigen, wie die Praxis und die Wissenschaft im Bereich des WCM sinnvoll zusammenarbeiten können. Stölzle legte dar, warum die Supply Chain und das WCM einen starken Bezug zueinander haben. Dies tat er mittels Bezugspunkten. Er erklärte, dass Abnehmer einen Einfluss (Bezug) auf das Debitorenmanagement, Lieferanten auf das Kreditorenmanagement, die Lagerverwaltung auf das Bestandesmanagement und die Kombination von allen Faktoren einen Bezug zum Liquiditätsmanagement haben. Aufgrund dieser starken Zusammenhänge sei es notwendig, das Supply Chain Management wo möglich mit dem Finance-Bereich zu verknüpfen. Einige der denkbaren Anwendungen erläuterte Stölzle anhand eines Beispiels des bekannten Flugzeugbau- und Rüstungskonzerns SAAB.</p><p>Nach dieser Einleitung ging Stölzle auf die expliziten Inhalte der Studie ein. Insgesamt nahmen 96 Unternehmen an der Umfrage teil, wovon 71 % KMUs und 29 % Grossunternehmen waren. Danach zeigte Stölzle die Resultate der Auswertungen auf. Die Studie kam zum Schluss, dass Schweizer Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen Europas einen überdurchschnittlich langen Cash-to-Cash Cylcle (CCC) haben. Dies ist auf die hohen DIO-Werte (Lagerbestände) und die tiefen DPO-Werte (Kreditoren) zurückzuführen. Bezüglich den Digitalisierungsmassnahmen im Bereich WCM sieht es gemäss der Studie so aus, als würden rund 80 % der befragten Unternehmen eher abwarten mit Investitionen. Betreffend der Verantwortung von Digitalisierungsprojekten im WCM verfolgen die Unternehmen einen Top-Down-Ansatz, die Implementierung erfolge jedoch Bottom-Up. Allerdings fehlen aktuell gemäss Prof. Dr. Stölzle cross-funktionale Ansätze. Weiter konnte in der Studie aufgezeigt werden, dass die Digitalisierung im WCM diverse Hebelwirkungen auf den Unternehmenserfolg haben kann. Auch werden in der Studie unterschiedliche digitale Tools (für die Bereiche Debitoren, Kreditoren und Bestände) in verschiedene Phasen eines Lebenszyklus eingeteilt.<br></p><p><br></p><p>Als Fazit strich Stölzle raus, dass digitalisierte WCM-Prozesse die Basis für ein ganzheitliches und unternehmensübergreifends Working Capital Management darstellen und neuartige Supply-Chain-Lösungen die Perspektive des WCM auf die gesamte Supply Chain erweitern.</p><p><br></p><p><strong>Stefan Eggli (Corporate Treasury SBB) – Warum WCM für die SBB im Fokus steht</strong></p><p>Das zweite Referat des Abends hielt Stefan Eggli von den SBB. Dabei stellte er zuerst das Unternehmen vor und präsentierte einige eindrückliche Zahlen. So bewegt die SBB pro Tag 1.25 Mio. Reisende, hat ein 3’230 km langes Infrastrukturnetz und besitzt 3’500 Immobilien. Auch ist das App der SBB das am häufigsten heruntergeladene App in der Schweiz.</p><p>Nach diesen interessanten Fakten ging Eggli auf die Thematik des WCM ein. Zuerst beschrieb er, warum bei der SBB WCM in den letzten Jahren an Wichtigkeit gewonnen hat. In der Vergangenheit fehlte eine NWC-Governance, gleichzeitig hatte der Bundesrat in den finanziellen Zielen 2020 festgelegt, dass die verzinsliche Nettoverschuldung begrenzt und der Free Cash Flow gesteigert werden soll. Um diese Ziele zu erreichen, hat die SBB bei der WCM-Excellence-Initiative mitgemacht und konnte dadurch die WCM-Strategie, die WCM-Verankerung sowie die WCM-Verbesserungen definieren. Zu der WCM-Strategie gehört dabei insbesondere das eigens entwickelte Modell (WCM-Treiberbaum) für die Steuerung des NWC. Dieses besteht neben den drei üblichen Clustern (Debitoren, Kreditoren &amp; Lagerbestände) zusätzlich aus 3 weiteren Clustern (Bargeldbewirtschaftung Bahnhof, Zahlungsströme betreffend öffentlicher Hand und Vorauszahlungen). Zwecks Strategieverankerung führte die SBB unter anderem Workshops zur internen Steigerung der WCM-Kompetenz durch und band aktiv Stakeholder ein. Durch diese und weitere Massnahmen konnte die SBB das NWC in den letzten Jahren verbessern. Weiter erklärte Eggli anhand des Beispiels Swisspass, wie gewisse Business Treiber das NWC beeinflussen können. Unter anderem werden durch die Anpassungen im Swisspass (nur noch Jahresabonnement statt 2- und 3-Jahresabonnement) die Vorauszahlungen reduziert. Zum Schluss des Referats hielt Eggli fest, dass dank der Aufteilung in sechs Cluster eine starke Transparenz hergestellt werden konnte. So kann die die SBB je Cluster eruieren, wie sich das Nettoumlaufvermögen verändert und welche Einflüsse die einzelnen Cluster dabei haben.<br></p><p><br></p><p><strong>Jochen Christoph (CFO Hemro Group) – Working Capital Management aus Sicht eines KMUs</strong></p><p>Im letzten Referat des Abends erklärte Jochen Christoph, welche Faktoren betreffend WCM aus Sicht eines KMUs wichtig sind. Die Kernkompetenz der Hemro Group besteht in der Produktion von Mahlscheiben für Kaffeemaschinen, welche weltweit eingesetzt werden. Die Mahlscheiben werden unter anderem von Grosskunden wie Starbucks oder McCafé eingesetzt.</p><p>Nach der Vorstellung des Unternehmens illustrierte Christoph, warum die Hemro Group als KMU das WCM mit besonderem Fokus betreibt. Das «warum» geht zurück auf das Jahr 2012, in welchem die Hemro Group kurz vor dem finanziellen Kollaps stand. Um die Existenz zu sichern und eine gewisse Stabilität zu ermöglichen, legte Jochen Christoph grossen Wert auf das WCM. Dies mit offensichtlichem Erfolg, da die Unternehmung gerettet werden konnte und zum Erfolg zurückfand. Christoph erläuterte allerdings, dass die Einführung von Working Capital Management im Jahr 2012 auf starke Gegenwehr bei den Mitarbeitenden traf. Diese mussten zuerst aufgeklärt werden, welche Veränderungen sich in ihrem Bereich ergeben und warum es wichtig sei, diese Massnahmen umzusetzen. Um das Überleben der Unternehmung sichern zu können, wurden diverse Sofortmassnahmen wie der Verkauf von Gesellschaften, die Reaktivierung des Mahnwesens sowie Lösungen für Zwischenfinanzierungen definiert und umgesetzt. Nach der Umsetzung dieser Sofortmassnahmen und der damit einhergehenden Stabilisierung widmete sich Christoph den Performance-Feldern Liquidität, Bestände, Debitoren &amp; Kreditoren und führte dort Verbesserungen ein. Durch diese Massnahmen konnte die Hemro Group diverse Lektionen lernen. Unter anderem müssen heute alle Führungskräfte Cash-Flows verantworten. Auch sei Christoph klar geworden, dass WCM starke Aspekte von Change Management beinhaltet und die Umsetzung von Massnahmen beharrlich verfolgt werden müsse.</p><p>Heute indes sei es gemäss Christoph kein Müssen, sondern eher ein Wollen, das WCM stets im Auge zu behalten. Dies helfe, Wachstum zu ermöglichen und somit auch die Finanzziele und die strategischen Ziele für 2020 zu erreichen. Ein letzter interessanter Punkt des Referats von Christoph war, dass die Hemro Group als KMU unter anderem im Bereich der Kreditoren und Debitoren auf FinTech-Lösungen in Zusammenarbeit mit der HSG setzt.<br></p><p><br></p><p><strong>Q &amp; A mit allen Referenten &amp; Apéro riche</strong></p><p>Nach den interessanten Referaten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen und dabei einen vertieften Einblick in die Thematik zu gewinnen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen reichhaltigen Apéro, bei welchem sich die Teilnehmenden in angeregten Diskussionen austauschten.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz – CFOs bedankt sich bei den Referenten sowie allen Teilnehmenden für die Unterstützung des sehr informativen und spannenden Anlasses.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Firmenbesuch SRF</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107131</link>
<description><![CDATA[Der Firmenbesuch beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) fand am 26. Februar mit rund 50 Vereinsmitgliedern des CFO Forums in Zürich Leutschenbach statt. Die Teilnehmenden...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:12:14 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Der Firmenbesuch beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) fand am 26. Februar mit rund 50 Vereinsmitgliedern des CFO Forums in Zürich Leutschenbach statt. Die Teilnehmenden kamen dabei in den Genuss eines sehr interessanten Nachmittages. Zuerst gab es einen Austausch mit den Moderatoren Jonas Projer (Arena) und Reto Lipp (ECO). Nach diesen Gesprächen konnten die Mitglieder des CFO Forums einen Blick hinter die Kulissen der SRF-Studios werfen. Anschliessend gab es wiederum einen Austausch mit Arthur Honegger (10vor10) und Referate von Rudolf Matter (Direktor SRF), Guy Luginbühl (CFO SRF) und Beat Grossenbacher (CFO SRG). Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmenden bei einem Apéro riche über die gemachten Erfahrungen beim SRF austauschen.</p><p><br></p><p><strong>Austausch mit Jonas Projer &amp; Reto Lipp</strong></p><p>Jonas Projer von der Sendung «Arena» erklärte gleich zu Beginn, dass er kein Monolog halten wird, und gab den Teilnehmenden somit die Gelegenheit, eine halbe Stunde Fragen zu stellen. Diese Chance liessen sich die Teilnehmenden nicht entgehen. Die erste Frage betraf die Messung der Zuschauerzahlen und wie diese zustande kommen. Projer erklärte, dass die Zuschauerzahlen anhand eines Panels bei ungefähr 1’800 Haushalten gemessen werden. Dabei könne sich jeder Haushalt freiwillig melden und somit bei der Erhebung teilnehmen. Um die effektive Anzahl Zuschauer auszurechnen, erfolge eine Hochrechnung. Weiter wurde gefragt, weshalb es die Sendung Arena schafft, konstant gute Quoten für das SRF zu erzielen. Projer führte dazu aus, dass es als Moderator sein persönliches Ziel sei, die Gespräche abwechslungsreich zu halten und zudem einen gewissen Unterhaltungswert zu liefern. Wichtig sei es, mindestens sechs «Lacher» während einer Sendung zu produzieren, sonst sei er persönlich gescheitert. Auch seien die Quoten abhängig von anderen Sendungen, welche zur gleichen Zeit auf anderen Sendern ausgestrahlt werden. Unter anderem konnte das SRF feststellen, dass die Arena rund 5-6 % der Quotenanteile verliert, sobald «Dschungelcamp» auf RTL läuft. Weiter beantwortete Projer die Frage, wie die Vorbereitung für eine Sendung ablaufe. Insgesamt seien fünf Personen für die Produktion verantwortlich. Dabei setzen sich die involvierten Mitarbeiter am Samstag mit dem Thema der folgenden Sendung auseinander. Die Themenfestlegung sei meistens an die Aktualitäten gebunden. Einzig bei Volksabstimmungen sei im Voraus klar, an welchem Datum diese Sendungen im TV ausgestrahlt werden. Danach werde ein Drehbuch von ca. 10 bis 15 Seiten erstellt. Im Drehbuch wird beschrieben, wie die Sendung genau ablaufen wird. Dieses Drehbuch werde danach von allen Beteiligten intensiv studiert. Während der Sendung hat Projer einen «Knopf» im Ohr, über welchen er von der Produktion Stichworte erhält oder korrigiert wird, wenn er etwas Falsches sagt. Ein zentraler Punkt sei zudem, dass die eingeladenen Gäste nicht wissen, welche Fragen in der Sendung gestellt werden. Dies sei nötig, damit die Sendung nicht eintönig wirkt.<br></p><p><br></p><p>Nach dem Austausch mit Jonas Projer konnten die Teilnehmenden Reto Lipp von der Sendung «ECO» mit Fragen löchern. Lipp erklärte, dass das SRF seit 10 Jahren den Wirtschaftsbereich stark ausbaue und mittlerweile 15 Personen beschäftige. Eine der Schwierigkeiten für die Sendung «ECO» sei es, CEOs von Unternehmen vor die Kamera zu bringen. Gemäss Lipp rührt dies daher, dass während einer Sendung die Worte weise gewählt werden müssen und man die Antworten nicht manipulieren kann. Die Zuschauer der Sendung würden sofort bemerken, wenn eine interviewte Person nicht authentisch sei. Weiter erklärte Lipp, dass die Sendung «ECO» unter anderem von Wirtschaftskrisen profitiere. Dies sei so, weil sich die Schweizer Bevölkerung zu Krisenzeiten vermehrt für Wirtschaftsthemen interessiere. Bei der Festlegung der Themenauswahl gäbe es gemäss Lipp drei Möglichkeiten. Zum einen sei es wichtig, innovative Themen zu behandeln, welche in der Wirtschaft erst in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Zum anderen gibt es Aktualitäten, welche in der Sendung angesprochen werden. Die letzte Möglichkeit biete sich durch die Interaktion mit den Zuschauern. Dies helfe, interessante Themen für die Sendung zu finden. Eine weitere Frage betraf die grössten Pleiten, Pech und Pannen von Herrn Lipp in seiner Zeit beim SRF. Er führte aus, dass es bei der Sendung «ECO» gottseidank noch nie grosse Pannen gegeben habe. Allerdings gab es bei der Sendung «SRF-Börse» schon die eine oder andere Panne. Unter anderem wurde diese einmal ohne Ton ausgestrahlt. Ein anderes Mal lief die gleiche Sendung während zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstagen. Zum Schluss gab Lipp noch bekannt, dass «ECO» pro Ausstrahlung von rund 150’000 bis 200’000 Personen gesehen wird. Allerdings gäbe es eine Tendenz, dass auch diese Sendung vermehrt zeitversetzt geschaut werde.</p><p><br></p><p><strong>Führung durch die SRF Studios</strong></p><p>Nach den sehr spannenden Gesprächen mit Jonas Projer und Reto Lipp gab es eine Kurzführung durch die Fernsehstudios im Leutschenbach. Dabei konnten die Mitglieder des CFOs verschiedene Einblicke gewinnen. Unter anderem überraschte es viele, dass diverse Studios im Fernsehen jeweils sehr gross erscheinen, in Wirklichkeit jedoch eher klein sind, da häufig mit optischen Täuschungen gearbeitet wird. Ein weiterer spannender Aspekt der Studios ist die zunehmende Automatisierung. Wo früher zur Qualitätssicherung noch ein ganzes Filmteam im Studio anwesend war, werden heute Kameras, welche auf Schienen installiert sind und durch ein Kommandozentrum gesteuert werden können, eingesetzt. Die Teilnehmenden konnten sogar in einem kleinen Studio verschiedene Funktionen ausprobieren.&nbsp; Zum einen wurde demonstriert, wie die Technik des «Greenscreens» funktioniert und was man dabei allesbeachten muss. Zum anderen konnte der Teleprompter getestet werden. Jedoch erwähnten die Mitarbeitenden des SRF, dass dieser nicht immer genutzt werden könne. Insbesondere bei Interviews oder Sendungen wie «Arena» müsse man auf dieses Gerät verzichten, da der Ablauf immer unterschiedlich sei und die gestellten Fragen zum Teil spontan erfolgen.</p><p><br></p><p><strong>Austausch mit Arthur Honegger &amp; Referate von Rudolf Matter, Guy Luginbühl und Beat Grossenbacher</strong></p><p>Nachdem sich die Teilnehmer bei der Führung durch die SRF-Studios die Beine vertreten konnten, gab es einen weiteren Austausch mit Arthur Honegger von der Sendung «10vor10» und danach Referate von Rudolf Matter (Direktor SRF) sowie von Guy Luginbühl (CFO SRF). Der Austausch mit Arthur Honegger zeigte weitere interessante Aspekte der Arbeit hinter der Kamera auf. Ursprünglich war Honegger als Auslandkorrespondent in den USA für das SRF tätig. In dieser Zeit gab es immer wieder Live-Schaltungen. Ein grosser Teil der Arbeit in den USA sei jedoch auch von Recherche geprägt gewesen. Dies erfordere, mit Menschen aus allen Regionen der Staaten zu reden. Dadurch war Honegger insgesamt in 47 Bundesstaaten. Da der Job als Auslandkorrespondenten jedoch auf vier bis sechs Jahre begrenzt ist, kam Honegger nach dieser Zeit zurück in die Schweiz und konnte bei der Sendung «10vor10» mitwirken. Honegger betonte, dass es für sein Job essenziell sei, sich mit dem Team der «Tagesschau» täglich abzustimmen, damit sich die Themen nicht wiederholen. Die Themenschwerpunkte gestalten sich denn auch abwechslungsreich. Wichtig sei gemäss Honegger die Aktualität sowie eine Diskussion mit einer eingeladenen Person. Allerdings biete sich auch die Möglichkeit, Themen aufzugreifen, welche sonst in keiner anderen Sendung vom SRF erörtert werden. Zum Schluss wurde Honegger noch gefragt, wo er die Sendung «10vor10» in zehn Jahren sehe. Darauf antwortete er, dass er sich sicher sei, dass die Sendung noch existieren wird, allerdings wird die Sendung vermutlich weniger auf dem Fernsehen sondern vermehrt auf dem Smartphone konsumiert werden. Auch werden sicher Anpassungen des Sendeformats vorgenommen. Unter anderem könnten diverse Themen auf dem Smartphone abonniert werden und diese in Kurzbeiträgen als Vodcast auf einem App konsumiert werden. Die zentrale Funktion der Sendung, die Überlieferung der Informationen, werde jedoch sicherlich erhalten bleiben.</p><p><br></p><p>Anschliessend an den Austausch mit Arthur Honegger hielt Rudolf Matter (Direktor SRF) ein Referat. Sein Hauptanliegen war dabei, den Teilnehmenden zu erklären, was das SRF alles unternimmt, um den gesetzlichen Auftrag durchzuführen. Zu Beginn des Referates ging er jedoch auf die allgemeine Medienlandschaft in der Schweiz ein. Als Hauptkonkurrenten nimmt das SRF dabei die Firmen Amazon, Google, Facebook, Netflix sowie Apple wahr. Diese dringen immer stärker in den Hauptmarkt des SRF ein. Eine weitere Gefahr für das SRF ist der sich abzeichnende Strukturwandel. Dabei müsse gemäss Matter versucht werden, auch das junge Publikum für Beiträge des TV-Senders zu gewinnen. Dies versuche man unter anderem durch Kurzbeiträge in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Matter betonte, es sei zwar wichtig, hochwertige Programme für alle Altersgruppen anzubieten, allerdings müsse man auch stets die Kosten im Auge behalten. Dies sei der Grund für die fortschreitende Automatisierung beim SRF. Matter erwähnte, dass früher für eine Sendung 5 bis 7 Personen in der Regie tätig waren, heute seien es nur noch 2 Personen. Wichtig sei, dass man das Geld nicht für Technik ausgebe, sondern für den Inhalt.</p><p><br></p><p>Das nächste Referat hielt Guy Luginbühl (CFO SRF). Nachdem viele Themen bereits vorher angesprochen wurden, ging es in diesem Referat um die finanzielle Führung des SRF. Gemäss Luginbühl besteht die grösste Herausforderung darin, am Ende der Rechnungsperiode eine schwarze Null ausweisen zu können. Insbesondere in Zukunft werde diese Herausforderung noch grösser, da die Beiträge an das SRF neu ab 01.01.2019 auf 1.2 Mrd. CHF plafoniert werden. Das SRF versuche jedoch, möglichst viel aus diesen Mitteln herauszuholen. Als Beispiel nannte er die kürzlich ausgestrahlte Eigenproduktion «Der Bestatter». Ziel sei es, eine hohe Produktionsqualität mit dem eingeschränkten Budget zu erreichen. Dies wird benötigt, um zum Beispiel Serien auf Netflix konkurrieren zu können. Aufgrund dieses Qualitätsanspruches fliessen rund 50 % des Betriebsbudgets in die Produktion. Ziel dieser Investitionen seien klar eine Qualitätsführerschaft in der Schweiz. Allerdings wird auch in die Infrastruktur des Areals investiert. Im Jahr 2019 soll ein neues News- und Technikcenter im Leutschenbach in Betrieb genommen werden. Dadurch erhofft sich das SRF eine höhere räumliche Nutzungsflexibilität. Somit wird es in Zukunft möglich, das TV-, Online-, News- und Sportgeschäft unter einem Dach zu produzieren. Zum Schluss gab es noch eine Frage zu einem möglichen Peer-Group Vergleich. Luginbühl erwähnte, dass das SRF versuche, die Vollkosten pro Sendeminute mit anderen Sendern zu vergleichen. Allerdings gestalte sich dieser Vergleich schwierig, da nicht bei allen öffentlich rechtlichen Sendern in Europa diese Zahlen ausgewiesen werden und die Schweiz die Eigenheit hat, dass das SRF in vier Sprachen Inhalte ausstrahle.<br></p><p><br></p><p>Das letzte Referat hielt Beat Grossenbacher (CFO SRG). Grossenbacher hielt sich nach all den Informationen, welche die Mitglieder an diesem Nachmittag erhalten habe, relativ kurz. Er zeigte auf, dass die SRG aktuell Einnahmen von rund 1.5 Mrd. CHF erzielt. Davon entfallen 1’218 Mrd. CHF auf Gebühren und 283 Mio. CHF auf Werbung und Sponsoring. Diese 1.5 Mrd. CHF werden danach auf die vier Sprachregionen verteilt. Der grösste Teil erhält die Deutschschweiz, danach folgt die Westschweiz, das Tessin sowie die romanisch sprechende Schweiz. Der grösste Teil der Einnahmen der SRG fliesst in die Eigenproduktion für das Fernsehen. Durch diese Finanzierung sei es denn auch möglich, einen sehr hohen Standard zu erreichen. Zum Schluss ergänzt Grossenbacher, dass die Einnahmen durch Werbung und Sponsoring in diesem Masse nur möglich seien durch die erhaltenen 1.2 Mrd. CHF Gebühren. Durch diese könne sichergestellt werden, dass ein hoher Produktionsstandard erreicht wird und man genug Reichweite erziele. Gäbe es die Gebühren in diesem Ausmasse nicht, wären auch die Einnahmen durch Werbung erheblich kleiner.</p><p><br></p><p>Nach diesem sehr informativen Tag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich bei einem ausgiebigen Apéro riche über die gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen.<br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich für den sehr interessanten Tag bei dem SRF.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Working Capital Management: So bleiben Sie am Ball</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108610</link>
<description><![CDATA[«Wer Verantwortung übernimmt, wird sicher belohnt»Welche Vorteile das Working Capital Management bietet und inwiefern Unternehmen vom Swiss WCM Award, dem Swiss...]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:14:35 +0200</pubDate>
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<category>CFO Survey</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a=""><strong>«Wer Verantwortung übernimmt, wird sicher belohnt»</strong></p><p><strong>Welche Vorteile das Working Capital Management bietet und inwiefern Unternehmen vom Swiss WCM Award, dem Swiss WCM Summit und der WCM-Studie profitieren können, weiss Rolf Renz, CFO von Siemens Schweiz und Vizepräsident des CFO Forums Schweiz.</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Rolf Renz, Sie sind Jurymitglied des Swiss WCM Awards. Warum haben Sie diese Aufgabe übernommen?</strong></p><p>Nur Bares ist Wahres: Das durfte ich bereits Mitte der 80er Jahre feststellen, als ich eine gut rentierende Firma sanieren musste, weil sie die Löhne der rund 700 Mitarbeitenden nicht bezahlen konnte. Bei Siemens kam ich dann zur Erkenntnis, dass mit einem ganzheitlichen Working Capital Management nicht nur die Liquidität verbessert werden kann. Durch die Working Capital-Reduzierung können der gesamte Geschäftswertbeitrag erhöht und die Prozesskosten reduziert werden. Heute ist die Siemens Schweiz mit ihrem Working Capital-Umschlag an der Spitze des Konzerns. Ich bin also längst mit dem WCM-Virus infiziert und will damit auch andere anstecken.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Beim Swiss WCM Award</strong><strong>&nbsp;gibt es zwei&nbsp;</strong><strong>Kategorien. Welche sind das und inwiefern unterscheiden sie sich?</strong></p><p>Es gibt zum einen die Kategorie «Performance Excellence», bei der herausragende Leistungen im WCM ausgezeichnet werden. Im Vordergrund steht also das Handwerk. Zum andern gibt es die Kategorie «Innovation». Hier liegt der Fokus auf originellen und zukunftsträchtigen Lösungen, die zum Unternehmenserfolg beitragen.</p><p><br></p><p><strong>Wie wird man ein Gewinner? Worauf achten Sie und Ihre Jurykollegen?</strong></p><p>Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Working Capital kurzfristig zu optimieren. Wir wollen aber einen nachhaltigen Ansatz erkennen. Ausserdem muss das Unternehmen für die Partner in der Supply Chain sichtbar sein und eine Winner-Lösung sollte auch auf andere Firmen übertragen werden können.</p><p><br></p><p><strong>Warum sollten sich Unternehmen für den Swiss WCM Award bewerben?</strong></p><p>Gegenfrage: Wer will bzw. muss nicht besser werden? Das Supply Chain Finance Lab der Universität St. Gallen hat in einem Artikel festgehalten, dass versteckte Schätze in unseren Bilanzen schlummern. Ich bin überzeugt, dass jeder, der sein Geschäft gut genug kennt und offen ist, Verbesserungsmöglichkeiten ausloten kann. Mit dem Swiss WCM Award bieten PostFinance, die Schweizerische Post und die Universität St. Gallen Unternehmen die einmalige Gelegenheit, wichtige Erkenntnisse zu sammeln, zu nutzen und sich so noch besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Diese Möglichkeit sollte sich kein Unternehmen entgehen lassen. Wer Verantwortung übernimmt, wird sicher belohnt.</p><p><br></p><p><strong>Die Preisverleihung findet am 28. August 2018 im Rahmen des Swiss WCM Summit in Zürich statt. Was erwartet die Besucher am diesjährigen Fachanlass?</strong></p><p>Der Swiss WCM Summit findet bereits zum fünften Mal statt. Neben einem Top-Keynote Speaker werden die Teilnehmer einmal mehr durch aufschlussreiche Präsentationen und spannende Diskussionen frische Impulse für das Management des Nettoumlaufsvermögens erhalten. Wir alle müssen immer wieder Produktivitätsfortschritte erzielen und während die Industrie bei der Automatisierung eine Vorreiterrolle übernommen hat, sind in den kaufmännischen Bereichen viele Automatisierungsmöglichkeiten noch nicht voll ausgeschöpft. Ausserdem wird die WCM-Studie 2018 präsentiert und es gibt viele Networking-Gelegenheiten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.</p><p><br></p><p><strong>Sie haben die WCM-Studie erwähnt. Warum sollten Unternehmen an der Studie teilnehmen?</strong></p><p>Die Working Capital-Reduzierung ist zwar eine komplexe Herausforderung und operative Knochenarbeit, aber keine Zauberei. Die jährlich erscheinende Studie liefert neben gesamthaften Erkenntnissen im WCM auch Anregungen für einzelne Handlungsfelder. Daher sollten auch Unternehmen, die aktuell nicht mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sind, die Chance nutzen und durch eine systematische, umfassende Auseinandersetzung mit ihrem Working Capital Management für schwierigere Zeiten vorsorgen.</p><p><br></p><p><strong>Welchen Stellenwert hat das Thema Working Capital Management bei Ihnen?</strong></p><p>Siemens sei eine Bank mit einer angeschlossenen Werkstatt, habe ich mal gehört. In der Tat waren wir in den letzten zehn Jahren mit rund 44 Milliarden Euro Free Cash-Flow der grösste Cash-Erzeuger im Dax. Die Grundlage dazu ist neben einer soliden Ertragskraft eine fast ebenso hohe Kontinuität in der Cash-Generierung. Siemens hat bereits 1998 ein Handbuch mit der Methodik zur Analyse und Verbesserung der Working Capital Performance herausgegeben. Heute ist das erfolgreiche Management von Liquidität und Umlaufvermögen in den Genen der Siemens-Mitarbeitenden. Wir versuchen alle Teilbereiche des Working Capital Management vom Transport- und Bestandesmanagement bis hin zum Debitorenmanagement aktiv zu optimieren.</p><p><strong>Zur Person</strong><br></p><p>Rolf Renz ist seit 2008 Chief Financial Officer (CFO) von Siemens Schweiz. Der diplomierte Betriebswirt arbeitete nach seiner Ausbildung in leitenden Funktionen in der Bank- und in der Logistikbranche. 1990 stiess er zur damaligen Landis &amp; Gyr Building Control AG, wo er als Leiter Finanzen und Controlling zuerst für das Headquarter in Zug und später für die Region Asien/Pazifik verantwortlich war. Wenige Jahre nach der Übernahme von Landis &amp; Gyr durch die Siemens AG wurde Rolf Renz 1999 als CFO in den Bereichsvorstand von Siemens Building Technologies berufen, wo er bis 2008 tätig war. Anschliessend führte er bis 2014 als CFO für Siemens die Region Süd-West Europa. Rolf Renz fördert innerhalb des Unternehmens verschiedene Projekte zur Digitalisierung – auch im Working Capital Management.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Herbstanlass CFO Forum Schweiz – Firmenbesuch bei der EMS-Chemie</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107133</link>
<description><![CDATA[Für den Herbstanlass reiste das CFO Forum Schweiz am 5. September 2017 in die Bündner Herrschaft. In Domat/Ems stellte&nbsp;Frau Martullo, CEO und Delegierte des...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:23 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Für den Herbstanlass reiste das CFO Forum Schweiz am 5. September 2017 in die Bündner Herrschaft. In Domat/Ems stellte&nbsp;<strong>Frau Martullo, CEO und Delegierte des Verwaltungsrates</strong>, den rund 50 Vereinsmitgliedern die Unternehmung EMS-CHEMIE näher vor. Danach folgte eine aufschlussreiche Führung durch die vielbesuchte EMS-Ausstellung über die bewegte Firmengeschichte. Nach dem Besuch bei der EMS-Chemie degustierten die Teilnehmer in Malans mit den Herren Donatsch deren preisgekrönte Weine. Anschliessend wurde ein exquisites Abendessen serviert, bei welchem sich die Teilnehmer angeregt unterhalten haben.</p><p><br></p><p><strong>EMS-CHEMIE – ein Hoch auf den Kunststoff</strong></p><p>Gleich zu Beginn des Referates erklärte Magdalena Martullo, dass Domat/Ems aufgrund der Distanz zu den internationalen Verkehrswegen heute nicht mehr als Hauptstandort für EMS gewählt werden würde. Bei der Gründung vor über 80 Jahren, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, war der Standort aber aufgrund der Nähe zu den Bündner Wäldern und zum Rhein, welche mit Holzabfällen und Wasser den Rohstoff für die damalige Holzverzuckerungs AG (HOVAG) lieferten, ideal. Damals wurde als Hauptprodukt Aethylalkohol als Treibstoffersatz produziert. Heute ist die EMS-Gruppe weltweit führender Hersteller von Hochleistungspolymeren.</p><p>Nach dem geschichtlichen Rückblick präsentierte Frau Martullo eindrückliche aktuelle Zahlen. Der Umsatz der EMS-Gruppe betrug im ersten Halbjahr 2017 CHF 1’066 Mio. Die EBIT-Marge liegt mit 26.3 % für ein Chemieunternehmen sehr hoch. Die Unternehmung beschäftigt weltweit rund 3’000 Mitarbeitende, ist der grösste Arbeitgeber im Kanton Graubünden und auch der grösste Steuerzahler. Die Arbeitnehmer bleiben dem Unternehmen sehr lange treu. Jeder vierte Mitarbeiter ist bereits über 20 Jahre im Betrieb. Weltweit betreibt EMS 26 Produktionsstandorte in 16 Ländern. In der Schweiz werden die Produkte für rund 50% des Umsatzes produziert, aber nur 3 % des Umsatzes erzielt.</p><p>Nach dem Zahlenteil ging Frau Martullo auf die Hauptvorteile von Kunststoff gegenüber Metall ein. Durch die Verwendung von EMS-Hochleistungskunststoffen statt Metall zur Herstellung von Bauteilen (sog. „Metallersatz“) können die EMS-Kunden über 50% der Herstellkosten und über 50% des Gewichts einsparen. Aufgrund dieser Vorteile sind die Materialien für viele Anwendungsindustrien wertvoll, insbesondere für die Autoindustrie (Stichwort Leichtbau). Laut Frau Martullo gibt es kaum Autohersteller, die nicht auf EMS als Zulieferer vertrauen. Diese starke Verbundenheit zeigt sich zum Beispiel auch durch die renommierte Auszeichnung „GM-Lieferant des Jahres“, welche General Motors EMS im März 2017 zum siebten Mal in Folge verlieh.</p><p>Am Schluss des Referates beantwortete Frau Martullo Fragen des Publikums. Sie hob hervor, dass sie die Unternehmung bereits drei Jahre vor dem Abgang ihres Vaters Dr. Christoph Blocher operativ leitete. Die komplette Übernahme erfolgte nach der Wahl ihres Vaters in den Bundesrat. Eine weitere spannende Erkenntnis für viele zeigte sich in der strategischen Führung von EMS-CHEMIE. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens habe sie nach der Übernahme einen 10-Jahresplan eingeführt, um die Kontinuität sicherstellen zu können.<br></p><p><br></p><p><strong>Erstaunliche Wandlung einer Unternehmung</strong></p><p>Nach dem interessanten Einblick von Frau Martullo haben die Teilnehmer in zwei Gruppen die EMS-Ausstellung besichtigt, welche die spannende Geschichte von EMS aufzeigt. Zwei ehemalige Kader-Mitarbeiter führten durch die Ausstellung und erzählten die eine oder andere Anekdote (siehe weiter unten). Zum Abschluss der Führung wurden wir mit einem Apéro bewirtet, bevor es mit dem Car nach Malans ging.<br></p><p><br></p><p><strong>Weindegustation und Abendessen – ein Gaumenschmaus</strong></p><p>Für die Weindegustation und das Abendessen fuhren die Teilnehmer des Anlasses in das Restaurant Weiss Kreuz nach Malans. Die Terrasse des Restaurants war an diesem sonnigen Spätsommernachmittag ein würdiger Ort für die Degustation der ausgezeichneten Weine von Martin Donatsch, zweifachem Pinot-Noir-Weltmeister, und Vater Thomas Donatsch, welcher das Weingut vor der Übernahme seines Sohnes geführt hatte. Neben der Erläuterung der Feinheiten der Weine durch Martin Donatsch erzählte Thomas Donatsch die Geschichte der Familie Donatsch, und wie sie zu Beginn ihrer Experimente mit neuen Trauben und Fässern massive bürokratische Hürden und Widerstände überwinden mussten. Die Weindegustation wurde von hervorragenden Apérohäppchen begleitet, die das Weiss Kreuz zubereitet hatte.</p><p>Nach der Weindegustation konnten die Teilnehmer ein delikates 4 Gang Menü geniessen. Martin und Thomas Donatsch liessen es sich nicht nehmen, vor jedem Gang kurz den passend zum Essen servierten Wein zu beschreiben. Vor dem Dessert verabschiedete der Präsident des CFO Forums Schweiz, Markus Gisler, den ehemaligen Geschäftsführer Thomas Birrer und überreichte ihm als Dank für seine grosse Arbeit eine Flasche Wein aus dem Hause Donatsch. Nach dem gelungenen Tag wurden die Teilnehmer sicher und bequem mit dem Car zurück nach Zürich und Zug gebracht.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei der EMS-Chemie und Frau Martullo für den spannenden Firmenbesuch, bei den Herren Donatsch für Ihre interessanten Ausführungen und die Weindegustation sowie dem Restaurant Weiss Kreuz, für das köstliche Abendessen!</p><p></p><hr><p><strong>Erstaunliche Wandlung einer Unternehmung</strong></p><p>Im Jahr 1936 wurde die Unternehmung HOVAG gegründet. Die Konzession zur Herstellung von Industrie-Sprit wurde mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der resultierenden Treibstoffknappheit rasch erteilt. Mit Aufnahme der Produktion im Jahre 1942 war EMS auf einen Schlag grösster Arbeitgeber im Kanton und deckte knapp ein Drittel des Schweizer Treibstoffbedarfs ab. Nach der Kriegszeit sank die Nachfrage nach „EMSER Wasser“ schlagartig und so musste die Unternehmung neue Ertragsquellen erschliessen. Mit der Produktion von damals aufstrebenden Polyamid-Fasern („Grilon-Fasern“; Nylon) gelang der Schritt in eine neue Ära. Als Nebenprodukt der Faserherstellung fiel ein Düngemittel an. In den 50er Jahren wurden dann die Grilon-Fasern zum Verkaufsschlager des Unternehmens und die HOVAG in die EMSER Werke AG umbenannt. Im Jahre 1969 trat Christoph Blocher als Werksstudent in die Rechtsabteilung der EMSER Werke ein und wurde bereits 3 Jahre später Direktionsvorsitzender und Delegierter des Verwaltungsrates. Nach dem Tod des Firmengründers Oswald waren die Erben wegen der sehr schlechten Geschäftslage aufgrund der Öl- und Textilkrise in den 70er-Jahren gezwungen, einen Käufer für EMS zu finden. Nur Christoph Blocher war bereit, die Arbeitsplätze am Standort Domat/Ems zu behalten und übernahm im Jahr 1983 die Aktien der EMS-CHEMIE HOLDING AG – der nicht vermögende Bauernsohn musste sich dafür aber hoch verschulden. Dank der von Christoph Blocher eingeleiteten Neuorientierung auf Polymere Werkstoffe, Feinchemikalien und Engineering gelang ihm der Turnaround. Frau Martullo trat im Jahr 2001 in den Betrieb ihres Vaters ein und übernahm nach der Wahl von Christoph Blocher in den Bundesrat per 1. Januar 2004 als Vizepräsidentin und Delegierte des Verwaltungsrates die Gruppenleitung und gemeinsam mit ihren Geschwistern die Aktienmehrheit von EMS. Dabei mussten sie von ihrem Vater zwei Drittel der Aktien abkaufen und sich somit – wie damals ihr Vater – hoch verschulden. Christoph Blocher wollte damit seine Kinder zu unternehmerischem Denken und Handeln anhalten – was ihm offensichtlich gelang.</p><hr><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Audit Cost Survey 2017</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108462</link>
<description><![CDATA[​​​​​​​Die Honorare für die Prüfung Ihrer Jahresrechnung sind bestimmt auch in Ihrer Unternehmung ein wichtiger Kostenfaktor. Haben Sie sich schon...]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:37:23 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a=""><strong>​​​​​​​Die Honorare für die Prüfung Ihrer Jahresrechnung sind bestimmt auch in Ihrer Unternehmung ein wichtiger Kostenfaktor. Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, ob die Aufwendungen leistungs- und marktgerecht sind?</strong></p><p>Die Aufwendungen geprüfter Unternehmen für Honorare an Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (kurz «Auditkosten») sind seit Jahren ein kontrovers diskutiertes Thema unter Finanzchefs.&nbsp;Im Zentrum dieser Diskussionen stehen insbesondere Kosten-Nutzen-Überlegungen und der von den Prüfgesellschaften hervorgehobene Mehrwert von Revisionsdienstleistungen.</p><p>Der CFOs Audit Cost Survey 2017 basiert auf den Rückmeldungen von 122 Unternehmungen aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlicher Grösse und Komplexität. Mittels statistischer Verfahren kann gezeigt werden, dass die Auditkosten zu einem grossen Teil durch strukturelle Einflüsse determiniert sind. Rund 90 Prozent der Auditkosten können mittels Faktoren, welche die Unternehmensgrösse, die Komplexität des Unternehmens, den Koordinationsaufwand und die Art sowie das Risiko der Prüfgesellschaft bewerten, erklärt werden. Im Rahmen der vorliegenden Studie konnte ein Benchmarking-Tool entwickelt werden. Mittels eines Mappingverfahrens können die Auditkosten eines einzelnen Unternehmens mit Peer-Group Unternehmen verglichen werden.</p><p>Die relativen Auditkosten sind im Vergleich zu den letzten beiden Studien der Jahre 2008 und 2012 erneut leicht zurückgegangen. Die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Auditkosten haben sich hingegen kaum verändert. Erwarteten 2008 noch rund 80 Prozent der Unternehmen eine leichte Zunahme, geht aus der Umfrage aus dem Jahr 2012 und auch aus der aktuellen Umfrage hervor, dass die meisten Unternehmen gleichbleibende oder leicht tiefere Auditkosten erwarten.</p><p>Den Report können Sie unter folgendem&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2014/10/171023_audit-cost-survey-2017_public.pdf" href="https://cfos.ch/wp-content/uploads/2014/10/171023_audit-cost-survey-2017_public.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link</a>&nbsp;lesen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Cyber-Kriminalität: Auch ein Thema für KMUs</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/108461</link>
<description><![CDATA[Das Thema Cyber-Kriminalität wird in der Presse immer häufiger erwähnt. Warum diese Thematik auch für KMUs wichtig ist, erläutert nun ein Bericht der Handelszeitung....]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 09:38:33 +0200</pubDate>
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<category>Fachartikel</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das Thema Cyber-Kriminalität wird in der Presse immer häufiger erwähnt. Warum diese Thematik auch für KMUs wichtig ist, erläutert nun ein Bericht der Handelszeitung. Zusätzlich werden die fünf grössten Irrtümer bezüglich der Cyber-Sicherheit aufgezeigt. Der Artikel der Handelszeitung kann&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmg/ch/pdf/cyber-security-handelszeitung-de.pdf?utm_source=exactTarget&amp;utm_medium=email" href="https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmg/ch/pdf/cyber-security-handelszeitung-de.pdf?utm_source=exactTarget&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>&nbsp;vollständig gelesen werden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wie die Post die Digitalisierung nutzen will</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107134</link>
<description><![CDATA[Am 6. Juni hatten die Mitglieder des CFO Forums Schweiz die Möglichkeit, das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz zu besichtigen. 22 CFOs Mitglieder folgten...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:14:56 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category>Veranstaltung  Firmenbesuch</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 6. Juni hatten die Mitglieder des CFO Forums Schweiz die Möglichkeit, das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz zu besichtigen. 22 CFOs Mitglieder folgten gespannt dem Referat von&nbsp;<strong>Alex Glanzmann, CFO der Schweizerischen Post</strong>. Nach einer Stärkung und ersten Gesprächen untereinander begaben sich die Mitglieder auf eine sehr interessante Führung durch das Briefzentrum.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die innovative Schweizerische Post</strong></p><p>Zu Beginn seines Referates machte Alex Glanzmann klar, dass die Schweizerische Post keinen Steuerfranken von Schweizer Bürgern erhält. Ganz im Gegenteil: der Bund erhält jedes Jahr Dividenden im Umfang von rund CHF 200 Millionen. Nach diesem Statement ging Alex Glanzmann auf die Finanzzahlen ein. Dabei zeigte er, dass im ersten Quartal 2017 4% weniger Briefpost verschickt wurde. Die Briefpost ist der zweit wichtigste EBIT-Treiber. Der starke Rückgang der Briefpost schmälert den EBIT der Post um CHF 40 Millionen. Da die Anzahl der verschickten Briefe in der Schweiz schon seit längerem abnimmt, versucht die Schweizerische Post, diesen Rückgang im Paketmarkt und mit weiteren Massnahmen zu kompensieren. Die Post hat auch mit abnehmenden Einzahlungen bei Postfilialen zu kämpfen. Der Rückgang im ersten Quartal 2017 betrug hier gar 5%.</p><p>Da beide oben erwähnten Themen mit der Digitalisierung einhergehen, ging Alex Glanzmann nach den Finanzahlen auf die Möglichkeiten und Chancen der Schweizerischen Post im Bereich der Digitalisierung ein. Dabei erwähnte er, dass die Post bei ihrer Digitalisierungsstrategie sieben Handlungsfelder definiert habe, unterteilt in marktbezogene Angebote und interne Kompetenzen. Herr Glanzmann lieferte denn auch gleich zwei Beispiele für marktbezogene Angebote: Drohnen, welche Pakete liefern können und selbstfahrende Postautos, welche momentan getestet werden. Bei den internen Kompetenzen hat die Schweizerische Post Chancen der Digitalisierung im Bereich des Reportings wahrgenommen. Neu können Kennzahlen nicht nur auf dem Papier oder dem Computer eingesehen werden, sondern auch auf dem iPad. Von dieser Annehmlichkeit profitieren im Moment der Verwaltungsrat und die Konzernleitung.</p><p>Zum Schluss des Referates ging Alex Glanzmann noch kurz auf die Konkurrenz ein. Dabei erstaunte es, dass nicht DHL, UPS oder sonstige internationale Paket-Lieferanten als zukünftig stärkste Konkurrenten wahrgenommen werden. Die Schweizerische Post sieht die grösste Konkurrenz in Amazon und weiteren Grossunternehmen, welche grosse Mengen an Paketen versenden und künftig auch die Logistik bis hin zur Auslieferung beim Kunden übernehmen können.<strong>&nbsp;</strong>Für die Post ist denn auch wichtig, dass man mit dem Kunden gemeinsam Lösungen entwickelt und sie damit längerfristig an sich binden kann.</p><p>Nach dem Referat konnten sich die Teilnehmer bei einem Apéro riche stärken, unterhalten und die iPad-Lösung für Kennzahlen von Herrn Glanzmann näher erläutern lassen.</p><p><br></p><p><strong>Eine Führung durch das grösste Briefverteilzentrum der Schweiz</strong></p><p>Zu Beginn der Führung gaben die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter, die für die Führung verantwortlich waren, eine Übersicht über die Zahlen der Briefpost, welche in Zürich-Mülligen bearbeitet wird. Insgesamt werden in Zürich-Mülligen 7 Millionen Briefe pro Tag verteilt. Davon sind 600’000 internationale Briefsendungen. Die Fläche der Sortierstelle entspricht dabei 11 Fussballfeldern.</p><p id="caption-attachment-10402"><br></p><p>Nach dieser Einleitung wurden die Mitglieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Gleich zu Beginn wurde klargestellt, warum die Briefpost immer in einem der drei Verteilzentren landet. Wenn ein Brief in Davos aufgegeben wird und auch in Davos zugestellt werden muss, benötigt die Post für die manuelle Sortierung vor Ort 15 Minuten. In Zürich-Mülligen dauert der automatisierte Prozess rund eine Minute. Wenn nun innerhalb von Davos 500 Briefe versendet werden, ist es effizienter, diese Briefe in dem Verteilzentrum zu sortieren. Der Transport spielt dabei keine Rolle, da die restlichen in Davos aufgegebenen Briefe, welche nicht innerhalb von Davos versendet werden, sowieso nach Zürich-Mülligen transportiert werden.</p><p id="caption-attachment-10404"><br></p><p>Nach diesem Beispiel folgten weitere beeindruckende Zahlen: Jeden Abend werden ungefähr 60 Güterwaggons mit Briefpost ein- und ausgeladen. Weiter wurde der automatische Prozess der Sortierung erwähnt: Ein Behälter mit Briefen wird im Verteilzentrum nur zwei Mal in die Hand genommen. Das erste Mal, wenn er ankommt, und das zweite Mal, wenn er Zürich-Mülligen verlässt. Der Sortierprozess dazwischen verläuft vollautomatisch.</p><p>Zum Schluss der Führung wurde noch der Nachhaltigkeitsaspekt der Schweizerischen Post erwähnt. Pro Brief, welcher versendet wird, spendet die Schweizerische Post einen Klimarappen.</p><p id="caption-attachment-10349"><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich für den sehr spannenden Firmenbesuch bei der Schweizerischen Post!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>CFOs Abendveranstaltung – Herausforderung PK</title>
<link>https://cfos.ch/home/detailview/page/107135</link>
<description><![CDATA[Am 15. Mai fand die Abendveranstaltung „Herausforderung PK“ statt. Im Anschluss an zwei äusserst spannende Referate fand eine Podiumsdiskussion statt. Der Anlass...]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:10:26 +0200</pubDate>
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<category>Veranstaltungsblog</category>
<category> Veranstaltung Abendveranstaltung</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-v-33fed33a="">Am 15. Mai fand die Abendveranstaltung „Herausforderung PK“ statt. Im Anschluss an zwei äusserst spannende Referate fand eine Podiumsdiskussion statt. Der Anlass wurde mit einem Apéro riche abgeschlossen.</p><p>&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Referat von Thomas R. Schönbächler</strong></p><p>Thomas R. Schönbächler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der BVK, hielt das erste Referat mit dem Titel «Realität erkannt – BVK setzt Reform um. Notwendige Massnahmen zum Erhalt der beruflichen Vorsorge». Thomas R. Schönbächler wies zuerst auf die Anfänge der zweiten Säule hin, als die Mindestverzinsung noch deutlich unter den damaligen Marktzinssätzen lag. Seither hat sich das Umfeld stark verändert und die Pensionskassen bewegen sich bereits seit Längerem im Spannungsfeld zwischen Ertragsschwäche, Tiefzinsumfeld und demografischer Alterung. Pensionskassen müssen zurzeit rund 4,8% Rendite erwirtschaften, um die Finanzierung des BVG-Umwandlungssatzes sicherzustellen. Da sich das momentane Marktumfeld als schwierig erweist und die erwirtschafteten Renditen teilweise wesentlich tiefer liegen, verbleiben zwei wenig populäre Möglichkeiten, um die langfristige Stabilität der zweiten Säule zu wahren. Einerseits kann der Umwandlungssatz gesenkt, andererseits das Rentenalter erhöht werden. Würde beispielsweise das Rentenalter heute auf gut 67 und bis 2045 sukzessive auf 72 Jahre erhöht, so wäre die Finanzierung der ersten und zweiten Säule – unter gleich bleibenden Bedingungen – wieder gewährleistet. Damit die BVK eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen kann, hat sie zwei Massnahmen beschlossen und umgesetzt. Neu werden Generationentafeln angewendet, welche die steigende Lebenserwartung automatisch berücksichtigen. Zudem wurde der technische Zinssatz wurde von 3.25% auf 2% gesenkt. In der Folge reduzierte sich der Umwandlungssatz von 6.2% auf 4.87%. Diese einmalige Reduktion des Umwandlungssatzes wird teilweise mit Aufwertungsgutschriften abgefedert. Insgesamt 17 Jahrgänge erhalten eine solche Gutschrift. Zum Schluss seines Referates stellte Thomas R. Schönbächler einen Vergleich verschiedener Pensionskassen an. Damit mit gleichen Ellen gemessen wird, soll jeweils der ökonomische Deckungsgrad als Vergleichsmassstab angewendet werden. Zudem ist es wichtig, die sämtliche Pensionskassen ihre Kosten transparent ausweisen.</p><p><br></p><p><strong>Referat von&nbsp;</strong><strong>Peter Burkhalter</strong></p><p>Anschliessend präsentierte Peter Burkhalter, Head Group Accounting der Swisscom, wie Personalverpflichtungen unter IFRS zu erfassen sind und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. In der Schweiz haben viele Unternehmen ein Beitragsprimat. Dieses muss allerdings nach IFRS als leistungsorientierter Plan abgebildet werden. Die Bewertungsunterschiede zwischen FER und IFRS sind auf eine unterschiedliche Methode und auf unterschiedliche Annahmen zurückzuführen. Mit der nach IFRS vorgeschriebenen Methode wird eine Linearisierung der auf die Arbeitgeber entfallenden Vorsorgekosten über die gesamte Dienstzeit angestrebt. Währenddessen nach Swiss GAAP FER die Kosten bei einer altersabhängigen Staffelung der Beitragssätze erst zu einem späteren Zeitpunkt erfasst werden. In Bezug auf die Annahmen zeigt sich der Unterschied zwischen FER und IFRS vor allem bei der Bestimmung des Diskontierungssatzes. Während bei FER dieser vom Stiftungsrat vorgegeben wird und mehrere Jahre unverändert bleibt, wird bei IFRS die Marktrendite erstrangiger Unternehmensanleihen mit einem AA-Rating am jeweiligen Abschlussstichtag verwendet. Dadurch ergibt sich eine hohe Volatilität der bilanzierten Verpflichtungen. Beim aktuellen Tiefzinsumfeld ist der Diskontierungssatz nach IFRS deutlich tiefer als nach FER, was zu massiv höheren Bewertungen des Vorsorgekapitals führt. In der Schweizer Rechnungslegungspraxis wird die sich aus der Anwendung unterschiedlicher Diskontierungszinssätze ergebenden Bewertungsunterschiede vollumfänglich dem Arbeitgeber zugerechnet. Gemäss den rechtlichen Bestimmungen werden die zukünftigen Zinsrisiken indessen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt (Risk-Sharing). Nach IFRS ist eine Berücksichtigung von Risk-Sharing-Eigenschaften in den Annahmen zulässig.</p><p>Swisscom wendet ab dem Geschäftsjahr 2016 eine Methode mit Berücksichtigung von Risk-Sharing an. Es ist nicht zu erwarten, dass die Swisscom als Arbeitgeberin in einem Sanierungsfall für die gesamte nach IFRS berechnete Vorsorgeverpflichtung aufkommen müsste. Bei unverändertem Zinsniveau müsste der Stiftungsrat beitrags- und leistungsseitige Massnahmen zur nachhaltigen Sicherstellung des finanziellen Gleichgewichts beschliessen. Mit dieser Argumentation konnte die Swisscom gemäss dem Prinzip des Risk-Sharing im Rechnungsjahr 2016 die Nettoverpflichtung aus Personalvorsorge um CHF 0.9 Milliarden reduzieren. Swisscom ist der Ansicht, dass die Bilanzierung ein realistischeres Bild der Kosten und finanziellen Risiken widergibt und dadurch die Relevanz und Glaubwürdigkeit der Finanzberichterstattung für Investoren erhöht. Die Methode hat unter den Experten kontroverse Diskussionen ausgelöst.</p><p><br></p><p><strong>Podiumsdiskussion</strong></p><p>Nach den aufschlussreichen Referaten gab es eine Podiumsdiskussion, welche von CFOs-Präsident Dr. Markus Gisler geleitet wurde. An der Diskussion beteiligten sich neben den beiden Hauptreferenten auch Marco Emmanuello, CFO der Hächler Gruppe, und Dr. Pascal Koradi, CFOs Vorstandsmitglied. Die Podiumsteilnehmer diskutierten unter anderem, wie stark BVG-Fragen auf der Stufe Geschäftsleitung thematisiert werden. Pascal Koradi erwähnte, dass vor allem bei M&amp;A Transaktionen die Personalvorsorgesituation genau angesehen werde. Weiter wurde über den Anschluss an Sammelstiftungen diskutiert. Marco Emmanuello erachtet diese Möglichkeit als sehr wertvoll, weil es sich besonders für KMU aufgrund der Komplexität des Themas nicht lohne, eine eigene Pensionskasse zu betreiben. Peter Burkhalter betonte jedoch, dass Konkurrenz wichtig sei und deshalb die Pensionskassenvielfalt in der Schweiz auch weiterhin gegeben sein müsse. Weiter wurde die Frage behandelt, inwiefern der Deckungsgrad der Pensionskassen von Belang ist. Die Podiumsteilnehmer argumentierten, dass dies in der Schweiz vor allem aufgrund psychologischer Aspekte wichtig sei und PKs einen Deckungsgrad von 100% anstrebten. Thomas R. Schönbächler betonte, dass insbesondere der ökonomische Deckungsgrad für einen Vergleich relevant sei, da dieser die Verpflichtungen mit einem risikoarmen Zinssatz berechne. Diese finanzökonomische Bewertung ermögliche eine einheitliche Beurteilung der Pensionskassen.</p><p>Zum Schluss der rege genutzten Podiumsdiskussion wurde die Frage gestellt, ob die Entscheidung des Schweizer Parlamentes zur Rentenreform AV 2020 richtig war. Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass eine Reform notwendig, in der vorliegenden Form aber nicht ideal ausgestaltet sei.</p><p>Nach der Podiumsdiskussion wurde beim Apéro riche noch weiter über die spannende Thematik diskutiert.</p><p><br></p><p>Das CFO Forum Schweiz bedankt sich herzlich bei den Referenten, den Teilnehmern der Podiumsdiskussion und bei allen Vereinsmitgliedern für diesen interessanten Abend.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
</channel>
</rss>